Das Revier

Posted Februar 5, 2010 by Andreas Pischner
Categories: Ein Platz für Andi

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Zwar hat es nichts mit Magic zu tun, aber wenn ich ein neues Spiel entworfen habe, möchte ich es natürlich auch vorstellen!

Schaut es Euch doch einmal an (und schreibt etwas dazu), und überhaupt bekommt Ihr dann ja vielleicht Lust, in meinen anderen Spielen oder auch in meinen Kurzgeschichten zu blättern?

Hier jedenfalls geht es zu meinem jüngsten Werk:

Das Revier

Das Revier

Primer sind peinlich

Posted Februar 2, 2010 by Andreas Pischner
Categories: Allgemeines

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Gerade habe ich mich in einem Telefongespräch mit Tobi darüber amüsiert, dass Eternal-Spieler nicht wissen, was “Fish”-Decks eigentlich sind und sogar die Idiotie besitzen, sie von Merfolk-Decks abzugrenzen! So ist das aber nun einmal, wenn man Begriffe benutzt, deren Bedeutung und Herkunft man nicht versteht – kein Wunder in einer Szene, deren Mitglieder sich vorzugsweise mit Hilfe möglichst obskurer Deckbezeichnungen unterhalten. Nicht viel anders ist es zum Beispiel bei “Threshold”, einem Decktyp, der schon lange nichts mehr mit Threshold zu tun hat. Nun könnte man ein blaugrünes Aggrokontrolldeck ja auch als UG Aggrocontrol bezeichnen, wenn es die speziellere Voraussetzung, auf der Threshold-Mechanik zu basieren, nicht mehr erfüllt – aber dazu müsste man auch wissen , was Aggrokontrolle eigentlich genau ist!

Solches Wissen spreche ich großen (oder zumindest tonangebenden) Teilen der Eternal-Community ab, und als Kronzeugen für diese Behauptung rufe ich jene Textform auf, der ich bislang ausschließlich im Vintage- und Legacy-Umfeld begegnet bin: Den Primer!

Was ist denn eigentlich solch ein Primer, und warum hat er sich ausgerechnet in den Eternal-Formaten entwickelt und nicht in dem (damals) erheblich beliebteren und entsprechend auch häufiger diskutierten Standard-Format? Nun, ein Primer ist ein How-to-Guide für Dummies. Er ist eine Bedienungsanleitung für Leute, die nicht wissen, wie das Bediente eigentlich funktioniert. Ein Primer ist das Äquivalent dazu, seiner siebzigjährigen Oma zu erklären, wie sie mit Hilfe ihres Computers eine Email schreibt: “Hier klickst Du auf dieses kleine orangene Bild, und dann auf dieses Wort, und dann auf diese weiße Fläche…” Begriffe wie “Browser”, “Lesezeichen” oder “Account” vermeidet man da besser.

Ein Primer behauptet, Spieler in die Lage dazu zu versetzen, in einem Format mitzuspielen, aus dem sie häufig weniger als 1% der darin befindlichen Karten tatsächlich kennen: Man erklärt ihnen die Karten in ihrem Deck, und was man damit anfangen kann. Dann versucht man ihnen noch zu erklären, auf welche Weise man damit gegen eine fest umrissene Anzahl genaue definierter Decktypen sideboardet und spielt. Man belastet sie nicht mit allgemeiner Magic-Strategie oder gar fundierten Kenntnissen darüber, wie und warum bestimmte Decks entstanden sind. Das funktioniert natürlich nur, weil Eternal-Formate so festgefahren und träge sind und sich nicht, so wie eben Standard, mit dem Erscheinen jeder neuen Edition grundlegend verändern, oder wie Limited ständig aufs Neue ein grundlegendes Hineindenken erfordern.

Die Geschichte der Eternal-Formate ist eine Geschichte voller Missverständnisse… Sollte man nicht annehmen, dass diese Formate sich hauptsächlich für Spieler anbieten, die schon lange bei Magic dabei sind und mit denjenigen Karten und Strategien, mit denen sie seit Jahren vertraut sind, weiterhin spielen wollen? Sollte man nicht annehmen, dass man in ältere Formate hineinwächst; dass der Weg von Standard über Extended zu Legacy (und schließlich, wenn man zu viel Geld hat, zu Vintage) führt? Sollte man also nicht annehmen, dass es sich um Formate für Erwachsene handelt, deren langjährige Beschäftigung mit ihrem Hobby und großzügigeren finanziellen Spielräume diese Formate für sie attraktiv und erschwinglich machen?

So ist das aber nicht! Im P-Forum hat gerade ein Siebzehnjähriger verzweifelt danach gefragt, wie er wohl für das verlängerte Bazaar of Moxen Wochenende schulfrei bekommen könnte. Den wohl treffendsten Kommentar dazu hat meiner Meinung nach Babak geschrieben:

“also wenn mir mein sohn sagen würde, er will frei haben für ein eternal event, dann würd ich ihm in den arsch treten, die haare schneiden und zu nem limited gp schicken…”

Genau so sehe ich das auch! Wenn das Kind also unbedingt ein dermaßen absurd teures und dekadentes Hobby wie Magic betreiben möchte, na schön, aber dann soll es verdammt noch mal auch erst einmal vernünftig Magic spielen lernen, bevor es sich mit Karten abgibt, die vor seiner Einschulung bereits out of print waren und mehr Wert besitzen, als verantwortungsbewusste Erziehungsberechtigte einem Minderjährigen zum damit Spielen und gar Tauschen zugestehen sollten!

Ein Siebzehnjähriger, der Vintage spielt; das ist genau so peinlich, lächerlich und unangemessen, als wenn er an einem Harley Davidson Bikertreffen teilnimmt. (Bei Legacy ist es nicht ganz so schlimm.) Magicspieler neigen sowieso bereits zum sozialen Außenseitertum, da müssen sich Jugendliche nicht zwingend auch noch innerhalb dieser Szene zu Außenseitern machen. Und wenn Halbstarke, die seit einem halben Jahr mit Hilfe von Primern ein Eternal-Format zocken, Erwachsenen, die seit einem halben Jahrzehnt Limited und Standard spielen, etwas über “richtiges” Magic erzählen wollen, dann dürfen sie sich nicht wundern, wenn sie nicht ernstgenommen werden.

Und wieder einmal online

Posted Januar 27, 2010 by Andreas Pischner
Categories: Allgemeines

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So, nachdem ich jetzt einen superdupertollen neuen Computer habe, der nicht unter der benötigten Rechenleistung für die Version 3.0 zusammenbricht, lasse ich mich auch wieder vom Magic Online Virus anstecken. Ich meine, den Account mit ein paar Karten habe ich ja noch, also zocke ich doch einfach mal wieder ein bisschen, oder?

Wie der Andi sich das wieder so einfach vorstellt!

Okay, der Download gelingt in knapp 2 Stunden. (Meine Internetverbindung ist schließlich noch genau so schnell wie vorher.) Dann das Spiel fix installiert, upgedatet, sicherheitshalber auch repariert, und gestartet… und die Meldung gelesen, dass das Programm leider nicht mehr funktioniert. Aha? Noch einmal upgedatet, noch einmal repariert, noch einmal gestartet, noch einmal die gleiche Meldung. Und ein drittes Mal.

Hm.

Also machte ich mich auf die Suche nach technischem Support. Nach längerem Suchen finde ich dann tatsächlich auch ein paar vielversprechende Tipps:

“Go into your v3 directory and delete the “NewFilelist.txt” file and then try running v3. If this doesn’t work try also deleting “Filelist.txt” then running v3.”

Nein, das war’s nicht – aber toll, wenn einer der ersten Tipps darin besteht, einige frisch installierte Files wieder zu löschen! Komisch, mit anderen Programmen als Magic Online hatte ich so einen Quatsch nie…

“1-9 “Folder Invalid” / “MTGO has encountered a problem and has to close” If you are getting errors like this when installing and this when trying to run v3 one of the solutions below should fix the issue.
This problem generally occurs if you have your main drive (Local Disk; where your windows is installed) as any other letter but ‘C’ and possibly if you have a different drive (slave/usb drive) labelled as C. At the end of the install, it gives the error, but MTGO is installed anyway. If you load now, it’ll crash. However, you can instead go to the folder you installed to, find the file directx_dec2005_redist.exe and run it. It will ask you what temp folder you want to extract to, instead of using the hard-coded one (including drive letter) that WotC put into their installer against all reason and logic. After that, go into that folder you specified, run DXSETUP.exe, and it can modify your DirectX installation, for whatever reason WotC requires that for.”

Und das war’s dann! Ja, tatsächlich, mein Rechner hat zwei Partitionen auf seiner Festplatte. Es ist einfach unglaublich, wie inkompetent die Programmierer dieser Software sind: Kein anderes Programm auf der Welt scheitert doch wohl daran, dass die Festplatte nicht einen vorgegebenen Laufwerkbuchstaben hat, oder?

So, dann habe ich mal rasch einen roten Haufen zusammengeschmissen und probegezockt. Nun ja, mit der hochformatigen Grafikeinstellung kommt das Spiel natürlich nicht klar – wäre ja auch zu schön gewesen! – aber ansonsten scheint’s zu funktionieren. Oh, und ich habe zum ersten Mal dabei den Sound laufengelassen, aber auch nur, bis ich herausgefunden habe, wie man diesen nervtötenden Lärm abstellt. Ich möchte mal behaupten, dass neun von zehn Flashgames eine angenehmere akustische Untermalung haben… Dass Wizards sich an dem Umsatz, den sie mit diesem Vier-Minus-Produkt machen, gesund gestoßen haben, ist wirklich ein beeindruckendes Zeugnis dessen, welch ein hervorragendes Spiel Mister Garfield da damals doch erfunden hat! Helfe dieser Firma der Himmel, wenn der Erfolg von Magic Online sich eines Tages plötzlich nach seiner Umsetzung richten sollte…

Durchdacht

Posted Januar 24, 2010 by Andreas Pischner
Categories: Allgemeines

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Am Samstag habe ich im Briefkasten meine Player Rewards Karten für 2009 vorgefunden, und zwar folgende schicke textless Varianten von Tournament Staples:

Infest
Sign in Blood
Remove Soul
Volcanic Fallout
Volcanic Fallout
Terminate

Wer findet den Fehler?

Der Eindruck verstärkt sich, dass bei WotC der linke Schimpanse oft nicht weiß, was der rechte tut…