Heute die ganze Welt, Tag 2

Posted November 20, 2009 by Andreas Pischner
Categories: Ranglisten

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Nach dem ersten Tag folgt natürlich der zweite!

Hinter der Gesamtpunktzahl stehen in Klammern die Punkte der Spieler am zweiten und ersten Tag.

Deutschland:

27 (12, 15) Julian de Graat
27 (15, 12) Tobias Graefensteiner
27 (15, 12) Florian Pils
24 (15, 9) Martin Zimmermann
24 (12, 12) Simon Goertzen
21 (12, 9) Fabio Reinhardt
19 (7, 12) Reinhold Kohl
18 (6, 12) Alex Fanghaenel
18 (6, 12) Simon Leigh
18 (9, 9) Sebastian Thaler (*)
18 (6, 12) Sebastian Kuchenbecker (*)
18 (12, 6) Andre Mueller
16 (4, 12) Lino Burgold (*)
15 (6, 9) Jan Ruess
15 (6, 9) Kai Budde
15 (9, 6) Roland Bode
15 (9, 6) Olaf Krzikalla
12 (6, 6) Jan Schmidt

Punkte insgesamt: 347 (167, 180)
Punkteschnitt insgesamt: 19,3 (9,3; 10,0)
Des Teams: 17,3 (6,3; 11,0)

Österreich:

30 (12, 18) David Reitbauer
27 (12, 15) Philipp Summereder
24 (9, 15) Benjamin Rozhon (*)
24 (12, 12) Thomas Preyer
21 (12, 9) Benedikt Klauser (*)
21 (9, 12) Bernhard Lehner (*)
18 (9, 9) Stefan Steiner
18 (12, 6) Christopher Wolf
15 (9, 6) Oliver Polak-Rottmann
12 (3, 9) David Obererlacher
9 (3, 6) Nikolaus Eigner

Punkte insgesamt: 219 (102, 117)
Punkteschnitt insgesamt: 19,9 (9,3; 10,6)
Des Teams: 22,0 (10,0; 12,0)

Schweiz:

24 (9, 15) Manuel Bucher
21 (15, 6) Matthias Künzler (*)
18 (9, 9) Michael Eberhard
15 (9, 6) Nico Bohny (*)
12 (3, 9) Tommi Lindgren (*)

Punkte insgesamt: 90 (45, 45)
Punkteschnitt insgesamt: 18,0 (9,0; 9,0)
Des Teams: 16,0 (9,0; 7,0)

Das war kein guter Tag für DACH-Land! Alle drei Nationen sind beim Draften nur Mittelmaß. Unterschiedlich fallen die Bilanzen der Teams aus: Während Österreich zwar gegenüber gestern deutlich nachlässt, aber immer noch eine gute Vorstellung bietet, und die Schweiz sich immerhin zu einer durchschnittlichen Leistung hin verbessert, zeigt das deutsche Team eine schlicht katastrophale Bilanz.

Morgen früh werden die beiden Teamrunden mit ihrer großzügigen Punktevergabe die Spreu vom Weizen trennen – noch hat jeder eine Chance! In der Einzelwertung können einige Österreicher und Deutsche mit einem starken Extended-Deck auf ein Erreichen der Top 8 hoffen.

Heute die ganze Welt, Tag 1

Posted November 19, 2009 by Andreas Pischner
Categories: Ranglisten

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Das geht ja diesmal ein bisschen schneller… Spieler mit Sternchen sind Mitglied ihres Nationalteams:

Deutschland:

15
Julien de Graat
12
Alex Fanghaenel
Simon Goertzen
Lino Burgold (*)
Simon Leigh
Tobias Gräfensteiner
Sebastian Kuchenbecker (*)
Florian Pils
Reinhold Kohl
9
Fabio Reinhardt
Kai Budde
Jan Ruess
Martin Zimmermann
Sebastian Thaler (*)
6
Andre Mueller
Roland Bode
Olaf Krzikalla
Jan Schmidt

18 Teilnehmer; Punkteschnitt 10,0; Team-Punkteschnitt 11,0.

Österreich:

18
David Reitbauer
15
Philipp Summereder
Benjamin Rozhon (*)
12
Thomas Preyer
Bernhard Lehner (*)
9
Benedikt Klauser (*)
David Obererlacher
Stefan Steiner
6
Nikolaus Eigner
Oliver Polak-Rottmann
Christopher Wolf

11 Teilnehmer; Punkteschnitt 10,6; Team-Punkteschnitt 12,0.

Schweiz:

15
Manuel Bucher
9
Michael Eberhard
Tommi Lindgren (*)
6
Matthias Künzler (*)
Nico Bohny (*)

5 Teilnehmer; Punkteschnitt 9,0; Team-Punkteschnitt 7,0.

Die Deutschen brachten uns also im Standard eine grundsolide, aber nicht spektakuläre Performance, in der das Team überdurchschnittlich gut abschnitt (was man aber auch erwarten sollte, da ansonsten doch einige Spieler am Start waren, deren Vorbereitung in Zweifel gezogen werden darf, so wie z.B. beim Karl und TrashT).

Die Österreicher überraschen mich zunächst einmal mit ihrer schieren Anzahl und dann noch einmal mit einer sehr guten Bilanz! Auch hier ist das Team vorne mit dabei.

Die Schweizer hingegen bieten sehr durchschnittliche Kost – wieder einmal ihre Constructed-Schwäche? Insbesondere ihre Teamperformance ist – vor allem, wenn man bedenkt, dass hier drei Spieler mit jeweils mehr als 70 lifetime Pro Tour Punkten angetreten sind! – beinahe schon als blamabel zu bezeichnen!

Nachtrag: Nach der Einzelkonkurrenz wurden heute ja auch noch zwei Runden im Team-Wettbewerb gespielt! Hier gelangen Deutschland und der Schweiz jeweils zwei Siege, während sich Österreich mit einem 1-1 begnügen musste. Das ergibt dann als Zwischenstand nach dem ersten Tag (jeder Sieg im Team-Wettbewerb ist 9 Punkte wert):

2. Platz Deutschland, 51 Punkte
5. Platz Österreich, 45 Punkte
18. Platz Schweiz, 39 Punkte

Das sieht doch sehr gut aus, und auch die Schweiz kann sich noch herankämpfen!

Vorurteile gegenüber Nullen und kleinen Krabblern

Posted November 12, 2009 by Andreas Pischner
Categories: Allgemeines

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Da TrashT meine Vergleiche mit dem Elfmeter beim Fußball zum Anlass genommen hat, mich des „Predigens“ zu bezichtigen, will ich hier noch einmal verdeutlichen, was ich mit dem psychologisch begründeten Widerwillen mancher Leute, kompromisslos Aggro zu draften, gemeint habe:

Die meisten Spieler haben, sobald sie an eine (simple, ihnen bekannte) Karte denken, sogleich Wertvorstellungen im Hinterkopf, wie gut oder schlecht diese Karte sei. Diese Vorstellungen prägen bewusst, aber auch unbewusst ihre Gedankengänge und machen es ihnen schwerer Karten, deren Wert sich in einem neuen Kontext geändert hat, angemessen einzuschätzen.

Karten wie Hedron Scrabbler oder Mindless Null sind bei ihrem Bekanntwerden beinahe einstimmig von der Magic-Welt als „Crap“ eingestuft worden, während Giant Scorpion oder Pillarfield Ox eher eine Reaktion der Art „langweilig, aber solide“ hervorriefen. Für M10 (das die meisten von uns wohl vorher gedraftet haben), wären diese Einschätzungen auch absolut korrekt gewesen!

In Zendikar sind die Bedingungen aber nun einmal anders. Doch selbst wenn man diesen Umstand bewusst anerkennt, verführt uns unser Unterbewusstsein immer noch zu falschen Einschätzungen. Wir sind es gewohnt, uns nach jedem Spielausgang eine Meinung darüber zu bilden, warum wir gewonnen oder verloren haben (und wir neigen natürlich alle dazu, den Zufallsfaktor nach gewonnenen Partien unter- und nach verlorenen überzubewerten).

Wenn wir nun mit im Unterbewusstsein als „solide“ abgespeicherten Karten wie Giant Scorpion oder Pillarfield Ox verlieren, dann neigen wir eher dazu Dinge zu denken wie: „Mein Gegner hatte aber auch einen Killerdraw“, „das vierte Land hätte aber wirklich eine Runde früher kommen können“ oder „EIN Removal hätte ich nur gebraucht!“

Wenn wir hingegen mit dem „Crap“ Hedron Scrabbler und Mindless Null verlieren, dann sind unsere Gedanken seltener „Mein Gegner hatte aber auch einen superdefensiven Draw“, „ein oder zwei Länder weniger hätten es aber gerne sein dürfen“ oder „EINEN Kreaturenverstärker mehr hätte ich gebraucht“, und häufiger „Naja – Scrabbler und Null sind halt Crap!“

Wir suchen jederzeit unterbewusst nach Möglichkeiten, Erlebnisse so zu interpretieren, das sie in unsere Vorstellungswelt passen. Wenn wir Karten nicht mögen, dann suchen wir nach Indzien, dass sie auch tatsächlich schlecht sind und übersehen eher, wenn sie einmal gut sind. Bei Karten, die wir mögen, ist es umgekehrt.

Gerade Scrabbler und Null haben von Anfang an einen dermaßen schlechten Ruf besessen, dass es für die meisten Spieler einer bewussten, willentlichen (und immer wieder erneuerten) Anstrengung bedarf, ihre Rolle korrekt einzuschätzen. In geringerem Maß trifft das auch auf Kreaturenverstärker wie Goblin War Paint, Vampire’s Bite oder Nimbus Wings zu.

Zu diesem Effekt kommt noch die grundlegende Dynamik von Aggrodecks hinzu: Wenn sie scheitern, scheitern sie meistens gründlich, während Kontrolle oft mit einer oder mehreren Karten in der Hand stirbt, welche die Partie gewiss gekippt hätten, wenn man nur die Zeit / das Mana gefunden hätte, sie noch auszuspielen. Darüber habe ich jedoch im Artikel bereits etwas ausführlicher geschrieben.

Ganz generell gilt jedenfalls für gute Spieler (und solche, die sich dafür halten), dass Aggrostrategien von ihnen zu wenig Respekt erhalten, weil Kontrolle sich ja so viel anspruchsvoller spielt… Dabei nutzen sie ihr überlegenes Spielverständnis oft hauptsächlich dafür, sich aus Situationen zu befreien, in die sie sich mit einer unterlegenen Strategie erst gebracht haben, anstatt dieses Spielverständnis dafür zu nutzen, um die überlegene (aber ungeliebte) Strategie noch überlegener zu gestalten.

Das Bedürfnis, seine Spielstärke möglichst stark einbringen zu können (was bei Kontrolldecks zugestandenermaßen in der Regel besser geht, einfach weil sie sich bemühen Partien zu verlängern anstatt zu verkürzen) ist nachvollziehbar, führt aber nun einmal nicht immer zum bestmöglichen Ergebnis.

Zendikar-Limited ist generell ein Environment, welches diejenigen Spieler belohnt, die sich bemühen, das Spiel möglichst schnell zu beenden und Spieler bestraft, die versuchen, das Spielende hinauszuzögern. Natürlich bedeutet das nicht, dass das Aggrodeck in jedem Einzelfall das kontrollorientierte Deck schlägt, und dass es nicht Matchups gibt, in denen es von Vorteil sein kann, seine offensive Strategie beim Sideboarden umzukonfigurieren, aber generell besitzt man nun einmal mit dem aggressivsten Ansatz die besten Gewinnchancen.

Homepage-Spam

Posted November 11, 2009 by Andreas Pischner
Categories: Allgemeines

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Aus aktuellem Anlass weise ich noch einmal darauf hin: Ich habe die Kommentarfunktion auf meinen Blogs so eingestellt, dass man WEDER eine Emailadresse NOCH eine Homepage angeben muss, um hier kommentieren zu können! Das wird auch so lange so bleiben, wie durch die fehlende Möglichkeit Kommentatoren zu identifizieren keine Probleme entstehen.

Natürlich kann es trotzdem sinnvoll sein, etwas davon anzugeben: Eure (nicht öffentlich einsehbare) Emailadresse ermöglicht es mir gegebenenfalls, Euch zu kontaktieren und zu identifizieren; und Eure Homepage dient logischerweise dazu, dass auch andere Leser, wenn sie das Interesse daran haben, mehr über Euch erfahren können! Wenn Euch also etwas daran liegt, dann gebt die entsprechenden Daten an; und wenn nicht – lasst es!

Was mir nämlich immer wieder auf die Nerven geht, sind nicht existierende Adressen. Dabei ist die Email weniger störend, weil diese ja niemand außer mir zu sehen bekommt, und ich sie in 99% der Fälle nicht benötige. Die Homepage allerdings ist für jeden Nutzer anklickbar, was auch bedeutet, dass ICH sie anklicken und gegebenenfalls entfernen muss, falls ich sie aus juristischen oder anderen Gründen als problematisch empfinde. Diese Mühe mache ich mir gerne, wenn Ihr auf eine real existierende und zu Euch in einem sinnvollen Bezug stehende Seite verweist, aber es geht mir absolut auf die Nerven, wenn es sich um eine Scherzadresse oder gar irgendeinen kommerziellen Mist handelt!

Deswegen betrachte ich von nun an alle Kommentare mit einer solchen „Homepage“ als Spam und behandele sie dementsprechend. Nutzt also bitte die Eingabefelder für Email und Homepage sinnvoll oder gar nicht, verstanden?