Magic regiert die Welt!

Ich traue meinen Augen ja nicht: Da rufe ich die Admin-Seiten meines Blogs auf, und was sehe ich: Zeromagic ist die Nummer eins unter den am schnellsten wachsenden deutschsprachigen WordPress-Blogs!

Ich bin wirklich beeindruckt. Wenn mein “richtiges” Blog so wüchse, Mann, dann wäre ich vielleicht glücklich…

Nun, ich freue mich natürlich auch über den Erfolg meines kleinen Magic-Blogs! Und für diejenigen Besucher, die nun hierhergelangt sind und sich fragen, wo zum Teufel sie denn hier eigentlich gelandet sind: Diese Seite widmet sich dem vielleicht fantasievollsten, strategisch tiefsten und süchtigst machenden Spiel, das es gibt, dem Sammelkartenspiel Magic: The Gathering. Wenn das nichts für Euch ist:

Ein Platz für Andi

ist mein “normales” Blog, das nicht ganz so schnell (aber immer noch sehr zufriedenstellend) wächst, in dem Ihr viele tolle Kurzgeschichten findet – schaut doch einmal dort vorbei!

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12 Comments on “Magic regiert die Welt!”


  1. Ich habe es nun auch mal hier hin geschafft…..

    ABER: das Spiel ist NICHT strategisch am tiefsten (was ein Deutsch; jdoch zu Faul für Backspace). Brettspiele gelten auch.


  2. Wenn Du Deckbau und vor allem Metagameanalyse der Spielstrategie zurechnest (und ich wüsste nicht, warum man das anders machen sollte), dann hält da wohl kein nicht sammelbares Spiel der Welt mit.

    Eher noch verdienen sich Rollenspiele den Platz der fantasievollsten Spiele, aber ich rechne diese nicht zu Spielen im engeren Sinne.

    Wie auch immer, ich habe ja als Sicherheitsventil ein “vielleicht” in diesen Satz eingebaut!

  3. littleandy Says:

    Ach ja, Magic… hab es selbst früher mal gern gespielt und noch das ein oder andere Deck im Schrank, wenngleich ich nie sonderlich erfolgreich war. Die regelmäßig erscheinenden neuen Editionen mit immer neuen Fähigkeiten usw. haben meinen Geldbeutel dann aber überfordert, so dass ich es dann gelassen hab. Jetzt gibt’s manchmal noch ein nostalgisches Spiel mit meinen Freunden :-)


  4. Wie sich der gute Falk B. auch little Andy nenne kann….

    Auja, komme wir machen eine Grundsatzdiskussion draus…

    Was nützt dir dein gesammtes Metagaming und Deckbauing wenn es trotzdem randomisiertes Kartenziehen von einem Stapel ist.

    Mir ist klar das man dies (legal) beeinflussen kann, Krtenziehen etc., jedoch bleibt es ein zufälliger Kartenstapel, der aus unendlichen (übertrieben) Variationen bestehen kann (je nach Turnierform).

    Da finde ich Skat strategischer, aber auch da wird geshuffelt.

    Genau das selbe Problem haben viele s.g. “Strategiespiele” wie z.B. Kingmaker, Britania oder die easy listening Version Risiko.

    Auch hier kann der beste Stratege nicht gewinnen wenn ich durch Würfelglück ständig 2:1 abtauschen muss.

    Wenn Strategie, dann doch bitte Schach (was bin ich da eine Niete), Diplomacy (Weltherscher!), GO! oder ähnliche Spiele.

    Damit will ich allen Spielen nicht die Strategische Tiefe absprechen, jedoch ist Diplomacy für mich DAS Strategiespiel….

  5. littleandy Says:

    Keine Ahnung wer Falk ist, wollte auch nur meinen Senf zu einem Spiel dazugeben, was ich auch ganz gern mag, in dem ich aber nie so besonders gut war.


  6. Strategie und Zufallsfaktor schließen sich nicht aus, auch wenn Liebhaber von Strategiespielen häufig kleinere Zufallsfaktoren bevorzugen.

    Der Begriff Strategie stammt schließlich aus der Militärwissenschaft, die immer schon anerkannt hat, dass der Zufall eine große Rolle spielt (“Schlachtenglück!”)

    Übrigens hat Richard Garfield einmal einen sehr lehrreichen Artikel im Duelist geschrieben, in dem er unter anderem erklärt, warum Schach ein Spiel mit Zufallsfaktor ist.

    Littleandy: Wenn Magic Dich nicht mehr so umtreibt, vielleicht ist ja mein anderes Blog für Dich interessanter?

  7. atog28 Says:

    An den Artikel erinnere ich mich auch und der hat mir die Augen geöffnet. Wenn man nach “chess is based on luck” googelt, findet man eigentlich nur gegenteilige Aussagen – die Meinung der Allgemeinheit. Dabei hat es der Garfield drauf. Er hat erkannt, dass das Axiom der rationalen Entscheidung eben NICHT in der Praxis zutrifft, und falls doch, dass es Störaktoren in der Entscheidungstheorie gibt.

    Den Link müsste man mal finden….

  8. Boneshredder Says:

    “Schlachtenglück” ist ganz bestimmt kein Begriff der Militärwissenschaften, sondern ein poetisch-literarischer Terminus. Für die MW ist Schlachtenglück allenfalls der Unsicherheitsrest, der für den Erfolg einer Operation besteht, und der auf nicht verfügbaren oder fehlerhaften Planungsinformationen bzw. einer Fehlkalkulation in deren Anwendung beruht. Die Reduzierung all dieser Faktoren auf möglichst Null ist der bedeutendste Grundlagenanspruch jeglicher strategischer Planung. Man will den Zufall nach Möglichkeit eliminieren. Daß die Reduzierung auf null nicht gelingen kann, ist eine andere Sache, allerdings ist die Professionalität heutiger Militärstrukturen mittlerweile dermaßen groß, daß man annähernd jede Art von “Mißgeschick” auf menschliches Versagen zurückführen kann. Mängel oder Lücken in der Aufklärung? Da hat wohl der Informationsdienst geschlampt. Fehler in der Interpretation von Daten? Dito. Fehlannahmen in der Vorrausprojektion einer Unternehmung? Besser mal den Generalstab neu konfigurieren…


  9. Ganz schön Off-Topic hier!

    Selbst heute noch besitzt militärische Planung Unsicherheitsfaktoren, die nicht auf menschliches Versagen zurückzuführen sind. Simple Dinge wie das Wetter. Ein plötzlicher Moralumschwung in der gegnerischen Truppe oder Zivilbevölkerung. Der Ausbruch einer Seuche.

    Wie auch immer: Der Kern des Garfield-Artikels ist die Aussage, dass jede Entwicklung, deren Varianten nicht vollständig analysiert werden können, einen Zufallsfaktor beinhaltet, da man sich eben bei der Auswahl einer Variante auf unvollständige Informationen stützen muss.


  10. ja, aber genau diese Varianz ist im vergleich zu Magic in meinen AUgen berechenbar(er), Magic ist dies zur Zeit nicht.

    Aber Schach ist nicht meine Nummer. Aber ich werde einfach mal ein Mailspiel von Diplomacy aufmachen, dann könne wir Strategen ja mal richtig einen rauslassen…

  11. atog28 Says:

    Ihr könnt euch auch im Saunaclub ein Tic-Tac-Toe aufmalen…

  12. Boneshredder Says:

    Wie gesagt: Eine Reduzierung von unkontrollierbaren Faktoren auf Null ist nicht machbar. Aber gerade das Wetter stellt heutzutage einen eher kontrollierbaren Faktor dar. Kampfoperationen werden nicht ohne Blick auf die Wettervorhersage geplant, und dann nutzt man die zu erwartenden Bedingungen entweder aus oder – falls der Zeitplan drückt – paßt man die Ausrüstung entsprechend an. Ein “plötzlicher Moralumschwung in der gegnerischen Truppe oder Zivilbevölkerung” dürfte hingegen nie einen sonderlich großen Einfluß haben, da die Vorsicht gebietet, bis zum Ende der Kampfhandlungen von der größtmöglichen Entschlossenheit und Tücke des Gegners auszugehen. (Alles andere wäre nachlässig bis fahrlässig.)

    Höhere Gewalt bleibt ein Einflußfaktor, aber ein recht unwahrscheinlicher und damit ein sehr kleiner.


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