Hat nichts mit Magic zu tun, aber muss wohl hier geschrieben werden:

Das ist meine ausführliche Stellungnahme zum Thema “Namensnennung”. Sie wurde als Antwort auf einen Kommentar von “TimR” zu meinem Eintrag Private Anmerkungen aus dem Exil verfasst. Wenn Euch dieses Thema bereits zum Hals heraushängt, könnt Ihr den rest dieses Eintrags hier ignorieren.

Nein, hier geht es tatsächlich um Prinzipien.

Nachdem Jonas herausgefunden hat, dass ihm die Nennung meines Namens in meinem Blog nicht passt, haben sich auch schon mehrere andere Leute zu Wort gemeldet, welche ihren Namen aus meinem Blog entfernt haben wollen. Sagen Euch die Worte “Büchse der Pandora” etwas?

Natürlich kann ich in EINEM bestimmten, begründeten Fall, an EINER bestimmten Stelle einen Namen abkürzen. Einen Namen hingegen generell nicht mehr zu verwenden – das würde bedeuten, sämtliche Veröffentlichungen durchzuchecken, einschließlich Decklisten und Turnierplatzierungen, die sich irgendwo befinden. Und natürlich müsste ich diesen Namen dann auch noch aus jedem Kommentar entfernen, in dem er genannt wurde, was ich kontinuierlich überprüfen müsste!

Und dann gibt es natürlich noch die Nachahmer: Jeder, dem irgendetwas nicht passt, was ich jemals über ihn geschrieben habe, meldet sich dann auf einmal. Plötzlich wird mein gesamtes Blog zur namenfreien Zone.

Habt Ihr übrigens einmal die entsprechenden Nebeneffekte bedacht? Als im Artikel auf dem Planeten Jonas’ Name noch, wie alle anderen, vollständig ausgeschrieben war, stand er in einer lustigen Anekdote von früher. Die Abkürzung “Jonas B.” hingegen, inmitten all der ausgeschriebenen Namen, implizierte auf einmal eine beabsichtigte Anschuldigung. Die Aussage “Ich bin der Ansicht, dass Jonas mit Drogen gedealt hat”, die dort vorher nicht stand, wird durch die vorgebliche Notwendigkeit der Anonymisierung dieses Namens überhaupt erst suggeriert!

(Abgesehen davon kommen jene hypothetischen Personalchefs mit Blockwart-Methoden selbstverständlich auch auf den Gedanken, nach “Jonas B.” zu googlen! Wie schade für Jonas Biehler, Jonas Behrendt, Jonas Baumgart und was es alles für Jonasen auf der Welt geben mag, dass diese Personalchefs, welche den Mitarbeiter natürlich niemals dirket mit ihren Vorwürfen konfrontieren würden, sie jetzt ebenfalls unter diesen “Verdacht” stellen…)

Mein Name befindet sich tausendfach an allen möglichen Stellen in Artikeln, Blogs und Foren, sehr häufig in Zusammenhängen, die überhaupt nicht schmeichelhaft für mich sind (hat da eigentlich jemals jemand geschrieben, den solle man besser entfernen?) Wenn nicht gerade ein Straftatbestand erfüllt wird, dann muss ich damit leben. Irgendjemand schreibt etwas Abwertendes, Gehässiges oder Peinliches über mich? Tja, das ist sein Recht. DAS ist Meinungsfreiheit. Er hat meinen Namen dabei ausgeschrieben? Nun, wenn der Kontext dazu geeignet ist, dann ist das Pressefreiheit.

Wenn man einmal anfängt, sich von anderen Menschen vorschreiben zu lassen, wie man sich äußern darf, dann ist da kein Halten mehr. Tobi muss auf dem Planeten auf verschiedene andere Gesichtspunkte Rücksicht nehmen. Gesellschaftlichen und ökonomischen Druck sollte man jedoch nicht mit “Moral” und “Anstand” verwechseln!

Namen dienen dazu, Menschen zu identifizieren. Ich schreibe hier (und auf Magic-Seiten) für eine Community. Innerhalb derer ist die Möglichkeit, eine Person als jemand, den man kennt zu identifizieren, ein prinzipiell wünschenswerter Aspekt meines Schreibens. Auf “Ein Platz für Andi”, welches sich nicht an eine zusammengehörige Community richtet, werde ich persönliche Bekannte nicht mit vollem Namen erwähnen, denn dort gehört dies nicht hin.

Jonas war viele Jahre lang in der Magic-Szene aktiv, und die von mir beschriebene Magic-Anekdote fand in dieser Magic-Szene statt. Dietmar Umundum hat mit diesem Nick jede Menge Kommentare auf Magicuniverse und an anderer Stelle verfasst. Jemand anders, von dem mir zugetragen wurde, dass er seinen Namen gerne aus einem bestimmten Zusammenhang entfernt sähe, ist intensiv schreiberisch in der Szene tätig und wurde von mir im Zusammenhang mit dieser Tätigkeit erwähnt.

Es geht tatsächlich ums Prinzip, Tim: Es geht darum, dass man etwas nur dann nicht schreiben darf, wenn tatsächlich ein zwingender Grund dafür vorliegt, und nicht umgekehrt jedes Mal überlegen muss, wenn man etwas schreibt, ob es jemand, dem es nicht passt, wieder einkassieren kann! Jonas, der Deiner Ansicht nach “freundlich” darum gebeten hat, seinen Namen zu entfernen, hat höchst wahrnehmbar angedeutet, dass er ansonsten möglicherweise auch auf andere Weise vorgehen würde. Ich kann mir verschiedene Möglichkeiten vorstellen, wie seine Mail tatsächlich freundlich hätte verfasst werden können. Seine gehörte nicht wirklich dazu, sondern fiel eher in die Kategorie “unterschwellige Drohung”.

Wir haben in Deutschland eine zunehmende Kultur der Drohzensur, ganz besonders im Netz: Wenn jemand etwas schreibt, was jemand anders nicht passt, dann steht immer die Drohung im Raum, dass man einen Anwalt finden könnte, der einen dafür kostenpflichtig abmahnt, ohne dass die Rechtmäßigkeit dieser Abmahnung wirklich geklärt würde, weil der Angemahnte voller Panik lieber den Wünschen des Zensoren entsppricht, als es auf ein Gerichtsurteil ankommen zu lassen. Dadurch ist der Eindruck entsatanden, es gebe ein Persönlichkeitsrecht, welches es Schreibern generell untersage, Dinge zu schreiben, welche den Betroffenen nicht passen!

Es GEHT hier ums Prinzip, Tim: Es geht um die Freheit der Meinungsäußerung! Die tut manchmal weh (und das weiß ich selbst auch sehr gut), sie ist aber ein ungleich höheres Gut, als die persönlichen Empfindlichkeiten einiger Leute. Für eine “freundliche Bitte”, die in Wirklichkeit eine versteckte Drohung und vor allem ein Präzedenzfall für andere ist, werde ich dieses Gut nicht aufgeben.

Ach ja, und zum Thema Moral: Andere dazu zu drängen, etwas zu verschweigen, was einem peinlich ist – nicht moralisch. Zu dem zu stehen, was man getan hat – moralisch. Das ist mein Standpunkt, Herr Knigge.

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43 Comments on “Hat nichts mit Magic zu tun, aber muss wohl hier geschrieben werden:”

  1. Jonas B Says:

    klarstellung:

    ich hab legendlich darauf hingewiesen das ich juristisch im recht bin. Wenn du das als Drohung siehst ist das deine interpretation . Ich wollte/will die sache einfach aus der weltschaffen und wenn es nach mir geht ohne juristische Mittel.Da diese nur zeit und geld kosten. Es gibt zu diesem Fall ein Urteil vom Landgericht Berlin was ziemlich deutlich kar macht das ich im Recht bin.

    http://www.foren-und-recht.de/urteile/Landgericht-Berlin-20071025.html

    hiermit bitte ich dich also ein letztes mal meinen vollständigen Namen aus deinen Artikeln zu löschen.

  2. Sebastian Says:

    “Jemand anders, von dem mir zugetragen wurde, dass er seinen Namen gerne aus einem bestimmten Zusammenhang entfernt sähe, ist intensiv schreiberisch in der Szene tätig und wurde von mir im Zusammenhang mit dieser Tätigkeit erwähnt.”

    Dass Tobi meine Bitte einfach an Dich weitergeleitet hat, war überhaupt nicht beabsichtigt – ich hätte mein Anliegen schon gerne selbst vorgetragen (ohne Drohung und freundlich, wirklich). Mit dem Anwaltsknüppel schwingen ist wenig produktiv, geschweigedenn vernünftig oder zweckdienlich.

    Mir persönlich geht es bei dieser Sache eben nur um eines: Wer mich per Suchmaschine sucht (und so viele gibt es von meiner Sorte nicht, de facto habe ich noch keinen Namensvetter gefunden), soll keine Sätze lesen, in denen mein Name in irgendeinerm Bezug zu “NPD” steht. Deine persönliche Meinung will ich da auch garnicht angreifen, diese Auffassung ist für mich zwar befremdlich, aber deine subjektive Einschätzung sei dir gegönnt.

    Ein “Sebastian A.” oder “Sebastian” macht mich völlig glücklich. Geht das?

  3. CS Says:

    Andreas, schreib doch der Sebastian von PlanetMtg oder der Coveragemitarbeiter Sebastian. Dann wissen wirklich alle die mit Sebastian A. und Magic was zu tun haben, wissen dann wer gemeint ist.

  4. Alter Schwede Says:

    http://www.law-blog.de/356/pressefreiheit-vs-persoenlichkeitsrecht-volle-namensnennung-bei-berichten-zulaessig/

    Alter Verwalter, Andreas. Ganz ehrlich. Deine Spinnereien in Ehren. Du kannst dich auch gerne so oft du willst zum Honk machen. Finde ich witzig. Ehrlich.
    Aber was du hier reisst, hat nichts mit freier Meinungsäusserung oder Pressefreiheit zu tun.

    Was Leute vor zehn Jahren gesagt oder getan haben, ist deren Ding. Wenn jemand vor zwanzig Jahren der Meinung war, dass sein Gehirn einen Schaden hat, dann war das vielleicht damals so. Wenn er seine Meinung ändert, hast du ihn aber auf immer und ewig festgetackert. Grundlos. Oder für eine gute Story.

    Vielleicht sind der Kiffer und der arme Irre einfach im Niemandsland verschwunden. Vielleicht auch nicht.

    Du gefährdest durch den Verhalten Karrieren. Familien. Existenzen.

    Auch du musst es nicht hinnehmen, dass irgendwo im Netz eine Unwahrheit oder irgendwelche Spekulationen über deine Geschlechtsreife stehen.

    Sei dir einfach versichert, dass große Unternehmen nach ihren Bewerbern suchen. Dabei geht es einfach um Risikominimierung. Wenn ich zwei Kandidaten zur Auswahl habe, dann nehme ich den der nicht als Drogendealer tituliert wurde.

    Und ganz sicher würde ich dich googlen und aufgrund deiner Artikel und Kommentare ganz sicher NICHT zum Vorstellungsgespräch einladen. Fertig aus. Du bist aber auch jemand der sich selbst in die Öffentlichkeit stellt und daher gelten für dich andere Bedinungen als für einen kiffenden Punk.

    Auch Drohzensur.. was ist das für ein Bullshit. Wach auf, Kerl.
    http://www.foren-und-recht.de/urteile/Landgericht-Berlin-20071025.html

    Lies dir die Links durch.
    Da man ja viel von dir liest, denke ich, dass du es nicht einsiehst. Dazu ist dein Dickkopf zu groß. Daher schlage ich vor, dass wir einen Wikipedia Eintrag über dich auf machen und einfach mal alle Fakten über dich sammeln.

    Dann schauen wir mal, wie geil du das findest.

    Vielleicht hört dann auch dein Gejaunere auf.

  5. Alter Schwede Says:

    ich fasse es immer noch nicht.
    Ich bin froh, dass du mich nicht kennst. Wer Bekannte oder Freunde wie dich hat…


  6. Vielen Dank an “Jonas B” und “Alter Schwede”, die sich die Mühe gemacht haben, zu diesem Thema relevante Gerichtsurteile zu verlinken!

    Und nun lesen wir uns diese schwierigen Texte einmal alle gemeinsam durch…

    Fertig?

    Höre ich da ein “Nanu?”

    Wurden da etwa Urteile verlinkt, die MEINE Ansicht bestätigen?

    Dinge gibt’s.

    Kleiner Tipp: Konzentriert Euch besonders auf die Stelle, an der der Unterschied zwischen “Privatsphäre” und “Sozialsphäre” erklärt wird.

    In beiden Urteilen wurde übrigens der Antrag auf Unterlassung der Namensnennung abgewiesen. (Die Zusammenfassung für diejenigen, denen das zu viel Text war.) DIe genauen Urteilsbegründungen erklären dann jeweils, warum in diesem Fall eindeutig die Sozial-, und nicht die Privatsphäre der Genannten betroffen war. Eine Zusammenfassung dessen, was als Privatsphäre zu bezeichnen wäre, findet sich ebenfalls.

    Schön finde ich auf jeden Fall dieses hier:

    “Du gefährdest durch den Verhalten Karrieren. Familien. Existenzen.”

    Wie gut, dass hier niemand den Blick für die Realität verloren hat, nicht wahr?

    Noch einmal zusammengefasst: Es gibt KEIN allgemeines Recht darauf, dass der eigene Name nicht genannt werden darf, und ich werde ein solches auch nicht durch die Hintertür einreißen lassen.

    P.S. Kommentare landen automatisch in der Warteschleife zum moderiert werden, wenn sie ein Link enthalten. Wenn Ihr also solche verfasst, müsst Ihr abwarten, bis ich das nächste Mal online bin, um sie freizuschalten.


  7. So, und zu Sebastian: Ich kritisiere eine Veröffentlichung von Dir, welche Du unter dem Namen “Sebastian Abresch” verfasst hast, und jetzt soll ich Dich nicht als “Sebastian Abresch” bezeichnen?

    Sorry, das ergibt einfach keinen Sinn. Auch wenn Du die Bitte freundlich vorträgst (in jedem Fall viel freundlicher als Jonas), muss man sich für einen Moment vor Augen halten, was sie bedeutet: Da es absurd ist, den Verfasser eines veröffentlichten Beitrags nicht mit seinem vollen Verfassernamen zu bezeichnen, läuft es darauf hinaus, dass Du eben mit dem Begriff “NPD” nicht einverstanden bist – mit anderen Worten, Du bist letztendlich mit genau dem nicht einverstanden, was ich aussagen wollte.

    Schreiber aber dazu zu verpflichten, nur so zu formulieren, dass eine Google-Suche nicht bestimmte Ergebnisse ausgibt, ist wirklich eine absurde Vorstellung! Leute: Google existiert! Und Suchmaschinen arbeiten nun einmal auf eine bestimmte Weise. Daran muss die Menschheit sich gewöhnen; eine “Google-Zensur” einzuführen kann es jedenfalls nicht sein.

    Au Mann, ich sehe schon die Anwälte vor mir, welche Wortkombinationen mit ihrem Namen googlen und alle Seitenbetreiber abmahnen, die dafür Suchergebnisse auswerfen… Ich dachte, ICH wäre Internet-rückständig – kommt mal in der Realität an, Leute!

  8. Alter Schwede Says:

    ok, hat der Kranke irgendwo einen Artikel veröffentlicht oder ist ein Geschäftsführer einer GmbH? Nein, ist er nicht.

    Ich habe extra zwei Urteile genommen, damit du sieht in welchen Fällen du Informationen verbreiten kannst und in welchen nicht.

    Jemanden der nicht öffentlich auftritt, hast du nicht zu erwähnen oder in Situationen zu.
    Wenn du einen Artikel von Sebastian kritisiert, ist das eine zulässige Meinungsäusserung.

  9. Alter Schwede Says:

    Und du bist doch gar nicht soooo doof. hier nochmal für Langsame:

    Urteil v. 25.10.2007 – Az.: 27 O 602/07

    Leitsatz:

    1. Das Allgemeine Persönlichkeitsrecht VERBIETET GRUNDSÄTZLICH über rein private Umstände einer Person identifizierend (z.B. Nennung des Namens) in einem Internet-Forum zu berichten.

    2. Etwas anderes gilt jedoch dann, wenn die genannte Person VON SICH aus ihre Anonymität aufgegeben hat und zahlreiche Postings in einem Internet-Forum vornimmt. In einem solchen Fall tritt das Allgemeine Persönlichkeitsrecht zurück.

    (…)

    Der Schutz der Privatsphäre, der ebenso wie das Recht am eigenen Bild im allgemeinen Persönlichkeitsrecht wurzelt, umfasst zum einen Angelegenheiten, die wegen ihres Informationsinhalts typischerweise als “privat” eingestuft werden, weil ihre öffentliche Erörterung oder Zurschaustellung als peinlich empfunden wird oder als unschicklich gilt oder nachteilige Reaktionen der Umwelt auslöst, wie es etwa bei Auseinandersetzungen mit sich selbst, bei vertraulicher Kommunikation unter Eheleuten, im Bereich der Sexualität, bei sozial abweichendem Verhalten oder bei Krankheiten der Fall ist.

    Dealen ist jetzt nicht wortwörtlich erwähnt. Aber Krankheiten stehen drin.

    So und jetzt.
    Wer hat recht? Ich oder ich.

  10. Alter Schwede Says:

    Die gesetzliche Grundlage ist der verfassungsrechtliche Privatsphärenschutz aus Art. 2 Abs. 1 i.V.m. Art. 1 Abs. 1 GG.

    by the way.

  11. Alter Schwede Says:

    In Sachen “Blick für die Realität”…

    Ich habe einen Bekannten, dessen Kollegen haben über seine private Emailadresse seinen Internetnick herausbekommen und die jahrealte Artikel aus dem Planet-Liebe.de Forum gefunden.

    Das Ganze endete vor dem Arbeitsgericht und er hat recht bekommen. Er und ich haben im Forum die Artikel einzeln leer geeditiert.
    Also erzähl mir nix von Realitätsverlust.

    Bei Jobs ab 60.000 Euro im Jahr haben solche Regeln. Warte es ab. Du wirst sicherlich auch noch mit deiner Historie konfrontiert.

  12. Chickenfood Says:

    Zitat:

    2. Etwas anderes gilt jedoch dann, wenn die genannte Person VON SICH aus ihre Anonymität aufgegeben hat und zahlreiche Postings in einem Internet-Forum vornimmt. In einem solchen Fall tritt das Allgemeine Persönlichkeitsrecht zurück.

    Das eißt jetzt ber das man Sebastians name NICHT löschen muss. Denn er tritt ja mit vlem namen auf. (zumindest manchmal).

  13. Sebastian Says:

    Tja, zumindest scheint das Recht hier nicht auf meiner Seite zu sein – wohlweißlich sehe ich genau darum davon ab, mit Anwalt o. ä. zu drohen.

    Es wäre schlichtweg nett gewesen. Nunja.

  14. Alter Schwede Says:

    Schickt ma TobiH die Links. Er schreibt in seinem Forum, dass er überzeugt werden will.
    Wenn er hier 10 min investiert, dürfte er sich überzeugt haben

  15. TMM Says:

    andi, deine profilisierungs- und provokationssucht ist einfach nur noch arm und beginnt, mich zu langweilen.

  16. Alter Schwede Says:

    Und schon am Nachdenken. Immerhin hast du Kommentare freigegeben, also hast du sie auch gelesen.

    Wo sind jetzt die dummen Sprüche von wegen realitätsfremd und soweit kommts noch, dass man keine Namen mehr nennen darf.

    Hier hast du dich mal überhaupt nicht mit Ruhm bekleckert, Herr P.
    Und dann noch die Artikel falsch interpretieren.
    Mich freuts ja, dass der sonst so bibelfeste Herr selbst einfachste Regeln nicht beherrscht.

    Das Leben schreibt manchmal die besten Geschichten.

    Ich sage, dir auch was weiter passiert. Du wirst dir eine kilometerlange Rechtfertigung ausdenken, ein oder zwei Nebelkerzen werfen und dann das Thema auf Jack den Cheater lenken.

    Hätte ich nicht ganz so übertrieben, wäre vielleicht ein Einlenken deinerseits möglich gewesen.
    Aber so nicht.
    ich wünsche dir eine schöne Woche mit dem Warten auf den T-Mann und überdenke deine Taten..

  17. TimR Says:

    Tjo.

    Es wäre lediglich nett gewesen, auf Jonas` Anliegen einzugehen.

    Mehr ist dazu imho auch nicht zu sagen und jeder kann sich selbst eine Meinung dazu bilden.

  18. Jones Says:

    So ein fieser Zeitgenosse wie Alter Schwede ist mir ja auch länger nicht mehr untergekommen – Du bist wie AP, wenn er einen schlechten Tag hat.

    Erst lässt Du Dich – massig übertrieben und von oben herab – darüber aus, wie gut Du Dich doch mit Rechtsprechung, großen Firmen und Google auskennst, und wie schlecht der Pischner das tut. Dann liest sich der Pischner das mal genau durch (hab ich auch gemacht), und findet gähnende Lücken in Deiner hochtrabenden Argumentation – namentlich verstösst die Jonas-Bodmann-Anekdote in keiner Weise gegen das Persönlichkeitsrecht.

    Und was machst Du? Lässt es einfach unter den Tisch fallen und gehst nur noch auf den strittigeren Fall – den mit der Krankheit – ein. Ich finde Deine Anliegen vielleicht gar nicht so falsch, aber ich gehe lieber mit dem Pischner n Bier trinken als mit Dir – bei Deinen pathetischen und rechthaberischen Formulierungen krieg ich das Kotzen.

    Zum Thema:
    Bei der Schilderung des Krankheitsfalles habe ich auch hart geschluckt, und das ist nunmal auch 100% durchs Persönlichkeitsrecht abgedeckt – so der Herr sich beschwert, bist Du im Unrecht, es sei denn, er hätte einen Artikel über seine Krankheit veröffentlicht oder Flyer verteilt oder ein Buch geschrieben oder so.

    Wenn Jonas Bodmann vor zehn Jahren mit irgendwelchen Kumpels bei McDonald’s gesessen hat und drei mal auf Gras angesprochen wurde, ist das NICHT Teil seiner Privat- oder Intimsphäre. Wenn er bei sich zu Hause gesessen hätte und da wäre irgendwas lustiges passiert, fiele das unter Privatsphäre – nicht aber Dinge, die im öffentlichen Raum passieren. Ich darf mal aus dem netten Gerichtsurteil zitieren:

    “Tritt der Einzelne als ein in der Gemeinschaft lebender Bürger in Kommunikation mit anderen, wirkt er durch sein Verhalten auf andere ein und berührt er dadurch die persönliche Sphäre von Mitmenschen oder Belange des Gemeinschaftslebens, dann ergibt sich aufgrund des Sozialbezuges nach ständiger Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts eine Einschränkung des Bestimmungsrechts desjenigen, über den berichtet wird.”

    Ups. Das war wohl nix, Herr Bodmann, und Herr Schwede.

    PS: Die Krankheitspassage würde ich in jedem Fall anonymisieren. Nicht aus Angst vor ner Klage, sondern aus Pietätsgründen. Ich fand das unangenehm zu lesen, “der un d der hat nen bleibenden Hirnschaden”.


  19. Alter Schwede,

    ich will Dich nicht zensieren, und inhaltlich hat Jones ja netterweise schon zu Deinen Aussagen Stellung genommen, aber bitte versuche Deine Kommentare nicht “tröpfchenweise” zu posten. (Du weißt schon, erst nachdenken, dann posten.) Ich stelle mich immer Kritik in angemessener Form (was nicht heißt, dass ich deswegen jedem Kritiker Recht gebe!) und fordere auch jeden auf, dem etwas bei mir nicht passt, sich dazu zu äußern, aber ich will eine gewisse Lesbarkeit der Kommentare (jaja, ich weiß, das Schriftbild ist scheißeklein) gewährleisten. Also bitte kleistere nicht alles mit Deinen Kommentaren zu, sondern schreibe lieber ein oder zwei längere!

    Sebastian: Sorry, es geht mir nicht darum, Dir an den Karren zu fahren, aber hier steht tatsächlich ein Prinzip auf dem Spiel, das mir wichtig ist! Man kann eben einen Damm nicht nur ein bisschen einreißen.

    TMM: Überdenke das doch noch einmal mit der Profilierungssucht… Ich habe einen (eigentlich) ganz harmlosen Artikel über meine frühere Magic-Zeit verfasst. Eine solche Diskussion, wie sie jetzt entstanden ist, habe ich weder vorhergesehen noch beabsichtigt, und sie hat letztlich auch nichts mehr mit meiner schreiberischen Tätigkeit zu tun. Viele Menschen haben sich einfach noch nicht daran gewöhnt, dass ihr Name über Suchmaschinen erscheint. Das ist ein Thema, welches letztlich nicht wirklich mit meinen Artikeln (bei denen ich übrigens nicht dafür verantwortlich dafür bin, welche Namen ausgeschrieben veröfentlicht werden), noch mit meinem Blog zu tun hat.

    Eine Profilisierungssucht sehe ich hier viel eher bei denjenigen, welche sich über die Namensnennung von Dritten ereifern, und die die Gelegenheit nutzen, mir wieder einmal vorzuwerfen, wie sehr das doch wieder einmal von meinem miserablen Sozialverhalten zeuge!

    Leute, ICH schreibe Magic-Artikel und führe ein privates Blog. IHR bläht das Ganze zu einem Skandal auf.

    An dieser Stelle muss ich mich auch einmal lobend über zwei Personen äußern, mit denen ich ansonsten aus offensichtlichen Gründen erhebliche menschliche Probleme habe: Dirk Hein und Jacques Punt. Obwohl sie ausdrücklich namentlich genannt wurden, und obwohl sie alles andere als gut dabei weggekommen sind, beteiligen sie sich nicht an diesem ganzen Terz, sondern stehen im Gegenteil zu ihrem Verhalten!

    P.S. Im Fall von David Hafemann würde ich, wenn er mich darum bitten würde, seinen Namen anonymisieren bzw. Tobi darauf hinweisen. Nur, da ich eben weiß, wie offen David mit seiner Krankheit umgegangen ist, brauche ich nicht anzunehmen, dass ihn der Hinweis darauf stört. Nichtsdestotrotz ist es richtig: DIESER Fall würde prinzipiell durch das Persönlichkeitsrecht abgedeckt werden.

    Wenn jedoch jemand sagt, es hätte ihn unangenehm berührt, das zu lesen: Das kann ich verstehen! Mich berührt es auch sehr unangenehm, daran zu denken, denn ich kannte David ein wenig, und wenn ein junger, sympathischer, intelligenter Mensch urplötzlich und ohne Vorwarnung einen solchen Schicksalsschlag erleidet, dann ist das einfach nur schlimm. Nichtsdestotrotz muss es auch ein einem Magic-Artikel möglich sein, im passenden Zusammenhang einmal etwas Ernsthaftes und Trauriges anzusprechen, auch wenn die Community natürlich viel lieber heiße Luft unrührt.

  20. BjörnL Says:

    @TMM: kann mich dir da leider nur anschließen.

  21. Babak Says:

    anstatt so lange blogeinträge und kommentare zu schreiben, hätte ich, wenn ich du wäre einfach einmal kurz geschrieben: “laut pressekodex und blabla recht, darf ich das und mach deswegen mach ich das. wem das nicht gefällt kann mich ja verklagen.”
    ende aus die maus.
    deswegen kann ich tmm schon verstehen, wenn er sagt, du hättest provokations- und profilierungssucht.

  22. Meikel Says:

    @Babak – das ist doch gerade mal albern – der Andi erklärt warum er so handelt und du sagst er haette nur sagen sollen ich darf das, deswegen mache ich das?????


  23. Babak, irgendwie bin ich der Ansicht, dass Deine Version erheblich mehr mit Provokation zu tun hätte…

  24. Babak Says:

    klar wär es provokant gewesen, aber wenn man im recht ist, muss man das doch nicht auch nocht unendlich lang argumentieren. man kann es ja auch nett formulieren. dann wär die diskussion einfach mal vorbei gewesen. ich denke sowieso, dass ein viel zu hohes aggressionspotenzial zwischen manchen spielern in deutschland herrscht und einfach zu sehr gedisst wird, aber das geht jetzt alles viel zu weit und führt nur zu einer grundsatzdiskussion, die eher wenig mit dem thema hier zu tun hat.
    weisst du andreas, ich kenn dich nicht persönlich und hab auch noch nie persönlich mit dir geredet. hab dich mal auf den letzten 2 gps am coveragetisch gesehen. von den kommentaren hier, auf anderen seiten und deinen artikeln merk ich, dass du einen gewissen drang zur besserwisserigkeit (komisches wort :-P) hast und das ganze auch sehr gerne auslebst. dadurch fühlen sich halt manche leute auf den schlipps getreten und vll interessiert es nicht jeden was du manchmal zu sagen hast, klar man muss es ja auch nicht lesen. versteh mich nicht falsch, ich will dich damit nicht persönlich angreifen oder irgendetwas über deine magicerfahrung sagen, aber man hört wirklich in jedem satz den du schreibst diesen unterton raus. inzwischen ist es ja schon soweit gekommen, dass du deine artikel auf pmtg kaum noch selbst kommentierst, sondern der tobi das für dich übernommen hat. vll solltest du dir da ja mal paar gedanken zu machen. ich neige manchmal auch dazu jeden verbessern zu wollen und mich über die unendlich dummheit anderer menschen grenzenlos aufzuregen, aber manchmal greif ich mir nur an den kopf und verkneif mir meinen kommentar.
    aber genau das gleiche gilt auch für die ganzen leute die andreas dissen. inzwischen ist es doch langweilig geworden oder? jeder weiss doch so langsam wie er tickt und wie er schreibt.
    wenn jetzt alle mal ein paar schritte aufeinander zugehen würden, der andreas nicht so provokant schreibt und die kommentatoren nicht jedes mal auf ihn losgehen, dann wär alles etwas schöner (nagut vll auch etwas langweiliger ;-)) hoffe es ist allen leuten klar was ich sagen will :-)
    nochmal kurz zu dem namenssache und personalmanagment. ich kenn das von meinem chef beim subway, der schaut sich neue bewerber immer im studivz an. googlen wird er sie wohl nicht und er gehört schon mit seinen 35 jahren eher zur jüngeren generation. ich persönlich google fast jeden menschen, den ich neu kennen lerne. was in artikeln erlaubt und nicht erlaubt ist, dürfte ja allen leuten inzwischen durch die gesetzesauszüge bekannt sein.

  25. Tigris Says:

    Dass heutzutage Firmen nach den Namen googeln, ist schon so, weshalb auch Internet Seiten existieren, auf welchen man sozusagen sagen kann, was im Internet zu einem gehört und was nicht. Naja der Andreas wird sich hiermit nur noch etwas unbeliebter gemacht haben, was aber wahrscheinlich eh kaum noch darauf an kommt.
    Ob irgend ein Personalchef den Pischner anstellen will, sei dahingestellt, aber dass die DInge, welche von ihm geschrieben wurden nicht unbedingt freundlich oder vörderlich sind ist klar.

    Es erstaunt mich aber, dass Andreashier so weit geht, denn ich erinnere mich daran, dass er seine Verlinkung zu einem Blogg vom internet niehm nur weil darin was schlechtes über einen gewissen emailanbieter was schlechtes stand.

    Es wirkt für mich so, als ob Pischner einfach nicht genug angst vor privatleuten hat und sich deshalb hier ohne probleme in einer Grauzone (auch wenn sie vieleicht mehr weiss als schwarz ist) bewegt.

    Naja ich bin auch froh, dass ich den Pischner nicht persöhnlich kenne, und gut ich bin auch erst recht froh, dass ich nicht andreas bin. (also falls pischner mal verprügelt würde, würde mich das nicht wundern, zumindest wenn er im echten leben gleich “ehrlich” ist wie im web.

    btw im studivz nachschauen? dort steht doch eh nichts brauchbares an information, da bringt googeln schon einiges mehr


  26. Tigris, was ist das für eine Geschichte, dass ich eine Verlinkung zu einem Blog entfernt hätte?

    Ich kann mich im Moment gerade nicht daran erinnern – hilfst Du mir mal auf die Sprünge, worum es da ging?

    Was “Angst vor Privatleuten” angeht: Sollte ich die haben? Und wenn ich sollte – ist das nicht erst Recht ein Grund, sich davon nicht beirren zu lassen?

    Ich halte mich ja gewiss nicht für besonders mutig, aber SO viel Zivilcourage besitze ich dann doch noch…

  27. GerwaldBrunner Says:

    Die in Frage kommenden Privatleute haben bestimmt was besseres zu tun als sich ausgerechnet mit Handlungen gegen Andi sich strafbar zu machen ganz zu schweigen davon das man mit solchen Einträgen im Führungszeugnis sich bei etlichen Firmen dann gar nicht mehr bewerben muss.
    Und legale Wegen gibt Andy zumindest aus meiner Sicht und Kenntnis keinen wirklichen Ansatzpunkt sonst würden sich die vielen Abmahnvereine sich darum schon kümmern(soll ja deren Hobby sein nach sowas zu suchen)
    Ausserdem ist das durchsetzen von persönlichkeitsrechten und ähnlichem eine recht teure Angelegenheit sofern der Opponent nicht einem den Gefallen tut explizit gegen bestehende Gesetze zu verstossen, ein grosser Konzern schüttelt sich die paar tausendEuro aus der Portokasse während Hans Müller dafür einige Monate arbeiten gehen darf.

  28. Tigris Says:

    das war irgendwie von tobis blogg als er sich genervt hat, dass er keine emails von planetmtg auf seine emailadresse kriegt, ich müsste mich jetzt sehr stark irren wenn ich dich da verwechsle.

    kann schon sein, dass das viel problematischer war als das hier, dennoch hätte ich einfach nicht gedacht, dass du sowas machst.

    und ne wegen der angst vor zivilpersonen und das von wegen auf der strasse verprügelt werden, war nicht zusammenhängend gemeint, sondern einfach sepparat


  29. Ach, die Geschichte…

    Das Problem war, dass Tobi mit seiner Behauptung in der ursprünglichen Formulierung nach meiner Einschätzung völlig unzweifelhaft gegen geltendes Recht verstieß.

    Es ist eben ein gewaltiger Unterschied zwischen Dingen, die anderen Leuten nicht passen, und Dingen, die man einfach nicht DARF.

    Gerade, wenn ich dafür einstehe, Dinge zu tun, die ich DARF, auch wenn sie nicht jedem gefallen, muss ich darauf achten, Dinge zu vermeiden, die ich NICHT DARF.

    Eine Tatsachenbehauptung ala “Firma soundso bedient sich krimineller Taktiken” geht einfach nicht. Aber glücklicherweise KANN man das Ganze auch als (klar erkennbare) Meinungsäußerung formulieren – nur, darauf muss man eben auch achten!

  30. Alter Schwede Says:

    Moin, ich spiegele AP nur. Sonst dringt das nicht durch.

    Das Dealen habe ich erwähnt, wird aber in dem Urteil nicht explizit erwähnt und Krankheit eben schon.

    https://magicthegatheringblog.wordpress.com/2008/01/30/hat-nichts-mit-magic-zu-tun-aber-muss-wohl-hier-geschrieben-werden/#comment-5020

    “…weil ihre öffentliche Erörterung oder Zurschaustellung als peinlich empfunden wird oder als unschicklich gilt oder nachteilige Reaktionen der Umwelt auslöst…”

    Beide Fälle haben im Internet nichts verloren. AP DARF nach der aktuellen Rechtslage (die ja jetzt klar sein sollte) solche Geschichten nicht unter Nennung der vollen Namen veröffentlichen.

    Es gibt keinen Pressekodex, der sagt: “Ich darf Namen nennen, wenn die Geschichte der Wahrheit entspricht, oder wenn die Person selbst mal gesagt hat, dass es ok ist, egal wie haarsträubend die Geschichte ist”

    Und es geht auch nicht um die beiden armen Kerle. Es geht ums Prinzip, oder?


  31. Ich will diese Diskussion nicht endlos künstlich am Leben erhalten, aber diese Behauptungen kann ich auch nicht als Abschluss der Debatte unwidersprochen stehen lassen. Also, Leute, lest Euch die von “Alter Schwede” weiter oben verlinkten Urteilsbegründungen noch einmal in Ruhe durch. Die GANZEN Texte, und mit eingeschaltetem Gehirn. Ausnahmsweise hilft übrigens auch gesunder Menschenverstand weiter, so man ihn denn besitzt.

    Und jetzt können wir diese ganze Albernheit eigentlich auch auf sich beruhen lassen. Mein Gott, was für ein Aufstand! Wenn jemand anders den Artikel, um den es ursprünglich eigentlich ging, geschrieben hätte, wäre da gar nichts passiert…

  32. Sebastian Says:

    Hmm, den Verweis auf den GANZEN Text deinerseits finde ich jetzt etwas schwach – widerlege Schwede doch mit den entsprechenden Textstellen. Ich denke, das bist du ihm schuldig.

  33. Sebastian Says:

    … denn gerade wenn es ums Prinzip geht, und das hast du oft genug betont, sollte man diese Debatte nicht so leichtfertig als beendet deklarieren.


  34. Jones hat das netterweise schon für mich gemacht. (Ein bisschen Hochschrollen, bitte.)

    Und diese ganze Debatte ist eh ein Sturm im Wasserglas.

  35. Alter Schwede Says:

    Bei Mcdonalds angesprochen zu werden, langt leider nicht, um als “öffentlich” zu gelten. Vielleicht erinnert ihr euch an Fernsehbilder von Stars mit Kindern, deren Gesichter ausgepixelt sind. Oder bei Quiztaxi, wenn der Passantenjoker versagt. Das sind ähnliche Prinzipen, aber im Ergebnis gleich.

    Dealen fällt unter ein Verhalten, dessen öffentliche Erörterung oder Zurschaustellung als peinlich empfunden wird oder als unschicklich gilt oder nachteilige Reaktionen der Umwelt auslöst.

    Siehe Leitsatz.

    Wenn man eine Person der Öffentlichkeit ist, wie zum Beipiel ein Geschäftsführer, dann ist man mehr öffentlich als ein Berliner Dealer. Ein Politiker oder ein Hollywoodstar lebt davon öffentlich zu sein. Tom Cruise kann man daher als Presse schön an den Kragen.

    Es spricht nichts dagegen zu beschreiben, dass sie sich bei Mcdo getroffen haben, aber dann hört es auch schon auf.

    Mein Ziel ist, dass sich AP generell einfach zweimal überlegt, was er schreibt. Denken,denken, dann schreiben..

  36. Alter Schwede Says:

    Sorry für den zweiten Post.
    aber ich habe noch einen interessanten Abschnitt gefunden, den ich den Beteiligten nicht vorenthalten will:

    Zitat aus einem gem Geschäftsführerurteil:

    “Es muss daher eine Abwägung der einander widerstreitenden Interessen – hier das Persönlichkeitsrechts des Betroffenen und des Berichtserstattungsinteresses der Presse und Allgemeinheit – getroffen werden ”

    Fakt 1: Abwägung ist wichtig

    “Im vorliegenden Fall stellt der BGH fest, dass es sich bei dem angegriffen Verhaltensweisen um Berichterstattung über die berufliche Tätigkeit des Klägers handelt. Er ist damit in seiner sog. „Sozialsphäre“ betroffen, ganz im Gegensatz zur Privat- oder gar Intimsphäre.”

    Weil es also um den Beruf von jemand geht, kann man seiner Sozialsphäre zu rechnen. AP hat diesen Abschnitt weiter oben auch schon mal erwähnt, aber scheinbar falsch verstanden, sonst hätte er anders reagiert.

    Ich denke damit wird deutlich, dass Gespräche bei Mcc in die Privatsphäre und nicht in die Öffentlichkeit gehören. Auch nach reichlicher Abwegung im Sinne des GG gibt es keinen Grund hier der freien Presse ihren Lauf zu lassen.

  37. TimR Says:

    Omg!

    http://inhalt.monster.de/11641_de-de_p1.asp
    http://fudder.de/artikel/2006/12/04/karrierekiller-google/

    Da kann sich JonasB aber mal auf lange Jahre Hartz4 gefasst machen, und das nur, weil Andreas seine Prinzipien nun mal schützen muss. Schweinewelt!


  38. Och, und dabei habe ich doch gar kein peinliches Foto von Jonas (gibt es andere?)…

    Nun, Bilder von Personen ins Netz zu stellen, geht auch nicht. Ansonsten sollte auffallen, dass beide Artikel keine Möglichkeit erwähnen, gegen eine bloße Namensnennung vorzugehen… Da das Hochscrollen zu Jones’ Post offenbar einigen zu anstrengend ist:

    “Tritt der Einzelne als ein in der Gemeinschaft lebender Bürger in Kommunikation mit anderen, wirkt er durch sein Verhalten auf andere ein und berührt er dadurch die persönliche Sphäre von Mitmenschen oder Belange des Gemeinschaftslebens, dann ergibt sich aufgrund des Sozialbezuges nach ständiger Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts eine Einschränkung des Bestimmungsrechts desjenigen, über den berichtet wird.”

    Übrigens: Für jeden Bewerber, der auf Grund des bösen googlenden Personalchefs eine Stelle nicht bekommt, gibt es einen anderen Bewerber, der sie bekommt.

    Wenn ich also NICHT Peinlichkeiten übr Jonas Bodmann im Netz veröffentliche, dann runiere ich einem anderen Menschen seine Karriere, seine Familie, seine Existenz – Schweinewelt, fürwahr!

    …so, und jetzt kommt mal alle wieder runter und trinkt eine Maß. Ohne sie zu verlieren.

    Nachtrag: Nein, wie witzig – “Dietmar Umundum” ist bei Magicuniverse jetzt “Mister U”!

  39. Jonas B Says:

    Schade Schade,

    ich finde es echt interessant in was für ein Licht sich andreas selber rückt. Also gehen wir mal von den Fakten aus der Fall ist über 10!!! Jahre her. Da stellen sich erstmal fragen, wieso kommt andreas mit so einer Geschichte nach über 10 Jahren und hat vorher nie etwas in der hinsicht erwähnt. Vielleicht liegt es daran das Andreas selbst genau weiß das ich nie etwas mit Drogen zu tun hatte ich habe sie weder konsumiert noch verkauft und das macht die Angelegenheit noch trauriger.Die Argumente die andreas aufstellt sind auch eher fragwürdig.Naja er hatte damals Geld. Ich meine erstmal ist Geld haben relativ und zweitens weiß andreas auch das ich aus wohlhabenden Verhältnissen komme und verschweigt dies da es ja A) eine erklärung für mein Geld dastellen würde und B) mein angebliches Dealen auch nicht gerade unterstüzen würde. Andreas nutzt also nur die Situation das sich Mitbürger mit Imigrationshintergrund einen spaß daraus gemacht haben leute zu ärgern die bei Burger King sitzen und mit “für sie komischen” Karten spielen. (aka FREAKS) Also geht es andreas sicher nicht darum die öffentlichkeit über eine Situation zu informieren sondern einfach nur darum mich “bewußt” in ein falsches Licht zu setzen. Ich muss sagen ich habe mich damals sicher nicht immer fair ihm gegenüber verhalten, aber wie gesagt wir alle waren jünger. Das Andreas jetzt nach über 10 Jahren anscheinend immernoch so eine Wut zeigt , weil anders kann man sich die ganze geschichte nicht erklären ist traurig. Andreas geht es nicht darum die Leute zu informieren sondern um bewußt falsche Thesen aufzustellen. Vielleicht sollte Andreas nochmal über die Sache nachdenken und sich von einigen seiner Thesen distanzieren das würde jedenfalls größe zeigen.


  40. Vielelicht solltest Du Dich auch einfach mal zurücklehnen und Dich erinnern, dass ich nichts weiter gemacht habe, als eine kleine, lustige und wahre Anekdote zu erzählen?

  41. Jonas B Says:

    aha eine kleine lustige anekdote in der du mit anderen infos vesuchst nahe zu legen das ich mit drogen deale. Hmm naja mein spaß ist es nicht

  42. Geist der Vergangenheit Says:

    Zitateraten, na wer hat’s gesagt?

    (kann hier leider nix fettdrucken, deshalb leichte Änderungen durch Einrückungen)

    Ansonsten habe ich Judge Nummer zwei

    (den ich nicht namentlich nenne, weil sein Name nichts zur Sache tut)

    keine Unfähigkeit bescheinigt, sondern darauf hingewiesen, dass dieser Umstand
    kein allzu schweres Problem darstellt. Nichtsdestotrotz denke ich aber, dass ich
    meiner Irritation darüber Ausdruck verleihen darf, wenn ein Judge seine privaten
    Probleme in einer Weise in die Öffentlichkeit trägt, die nur mehr mit “Seht her,
    welche sozialen Defizite ich habe” zu paraphrasieren ist!

    Privates sollte privat bleiben.

    So und jetzt rätsel ich noch ‘n bisschen wer nächsten Montag der Buh Mann sein wird dem der Andi noch schnell einen mitgeben will.
    (Da könnte der Planet doch locker ein Gewinnspiel Voting machen, Andi reg das doch mal an)

  43. bishop Says:

    oh mann, soweit ist es gekommen?
    Der weisse Mann hat keine Probleme, er macht sie sich selbst.
    Und damit sind eigentlich alle gemeint. Andreas, der auf irgendwelche Prinzipien pocht, die die Welt bedeuten, Jonas und Sebastian, die sich diskreditiert fühlen, ey wollt ihr tatsächlich unter jemandem arbeiten, der auf einer Magicseite ergoogelt hat, dass man vor 10 Jahren mal scherzhaft als Dealer bezeichnet wurde?
    Der gute TMM, der aus seiner Ecke auf den Andi kackt

    und ich selbst, weil ich um halb sechs morgens doch eigentlich besseres zu tun hätte.
    Aber mich kennt ja keiner, ich putz hier nur ;)

    Ohne Probleme wäre das Leben aber auch sehr langweilig, das muss ich zugeben


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