Wochenrückblick 21/2008

In ausführlicher Form hatte ich so etwas ja zu TobiH-Zeiten bereits auf Magic Universe gemacht. Eigentlich eine nette Idee für mein Blog, voraus gesetzt ich schaffe es, Regelmäßigkeit hinein zu bringen:

Ich erwähne kurz Artikel, die ich im Netz gefunden und für besonders lesenswert halte. Dabei muss man nicht aus einer Nichterwähnung schließen, dass ein Text uninteressant sei: Ich kann ihn einfach nicht gelesen oder vergessen haben, oder er hat MICH einfach nicht interessiert, so wie zum Beispiel Hajos Highlander-Artikel. Im Umkehrschluss behaupte ich allerdings schon, dass wenn ich einen Artikel für gut halte, er auch nicht allzu schlecht sein kann!

Weiterhin kann ich so meine Arbeitsnachweise ersetzen, indem ich meine eigenen Veröffentlichungen einfach mit aufführe.

Was gab es also letzte Woche (beginnend mit dem Montag)? Fangen wir mit MU an:

Am Montag habe ich Blitzkrieg veröffentlicht, aber darauf habe ich ja in meinem letzten Arbeitsnachweis schon hin gewiesen. Am Samstag ist dann der neueste Teil meines Magic-Antiquariats online gegangen, zu Portal Second Age und Urza’s Sage, und wenn man den zahlreichen Pischner-Einsen Glauben schenken kann, so muss dies wohl einer der schlechtesten Artikel sein, die in den letzten Monaten auf MU veröffentlicht worden sind!

Leider konnte ich mit dem restlichen MU-Programm dieser Woche nicht viel anfangen – der MU-Team-Artikel stellte eine recht fragwürdig wirkende Deckliste vor, deren Fragwürdigkeit der Autor nicht mit überzeugenden Begründungen ausräumen konnte; das inoffizielle Highlander-Format mit der selbst gestrickten Banned-Liste interessiert mich einfach nicht; und Phips erzählt mir in seinem Limited-Artikel auch zu wenig, was nicht entweder offensichtlich ist oder sogar leisen Widerspruch bei mir hervor ruft.

Planet MTG ist diese Woche, was die Artikelqualität angeht, der klare Sieger (ich hoffe, das freut unseren überehrgeizigen Tobi auch)! Dabei will ich nicht behaupten, dass dieses an meinem Teil 14 der Geschichten aus der Gruft liegt. Vielmehr drängt sich hier Qualität dicht an dicht:

Brüssel sehen und sterben von Matthias “Kofi” Ludewig punktet nicht in erster Linie durch seinen Inhalt, sondern durch die höchst unterhaltsame Aufmachung. Tais selbst gebastelter Faerie-Hate und Simons Grand-Prix-Bericht sprachen mich allerdings nicht übermäßig an – da machte mir die veröffentlichte Tech jeweils einen zu frickeligen Eindruck (auch trotz Simons hervorragenden 10. Platzes).

Jan Ruess’ Testen für Hollywood (mit Teil 1 und Teil 2 – dafür übrigens ein Lob an die Redaktion, dass sie diesen Zweiteiler nicht mit endlosem zeitlichen Abstand veröffentlicht hat) hingegen gehört zum Besten, was ich seit langem über Magic gelesen habe! Das liegt nicht an Jans sensationellem zweiten Platz bei der PT und nicht einmal daran, dass sein Deck sich als dermaßen schlagkräftig erwiesen hat, obwohl es sehr angenehm war, endlich einmal eine detaillierte Beschreibung der Entwicklung eines Decks zu lesen anstatt random hingeworfene Decklisten. Tatsächlich gefällt mir der erste Teil des Artikels sogar besser, weil er eine sinnvolle, strukturierte Herangehensweise an fokussiertes Playtesting unter realen Bedingungen beschreibt! Besonders der Tipp, nicht allzu viel Zeit darauf zu verwenden heraus zu finden, welches Deck denn nun insgesamt die um einen Prozentpunkt höhere Chance gegen das Feld haben könnte, sondern sich stattdessen rechtzeitig auf ein gutes, wenn auch vielleicht nicht das allerbeste Design zu konzentrieren und es zu tunen und spielen zu üben hätte früher meiner Constructed-Karriere erheblich geholfen, denke ich.

Tobis eigener Artikel, Got Schimmel?, war dann gute informative Kost, gefolgt von einem weiteren Teil von Trashs Shadowmoor Limited Review, Schwarz & Schwarz-Rot. Hier bin ich immer hin- und hergerissen: Einerseits hat der Mann einfach Ahnung – Weltranglistenerster, und sei es auch noch so vorüber gehend, kann man ansonsten nicht werden – und es lohnt sich immer, seine Texte zu lesen. Andererseits ärgere ich mich immer wieder über so viele Dinge, die er einfach besser machen könnte! Das fängt mit dem zeitlichen Abstand seiner Teile an – ich will keine Limited-Analyse, die sich über Monate hinzieht! Dann ist da seine Herangehensweise, von Anfang an gewisse Archetypen zu postulieren (die teilweise in dr Realität kaum anzutreffen sind) und seine Analyse komplett darauf auszurichten. Zwar gibt das seinen Artikeln etwas sehr Eigenständiges, aber ich sehe einfach nicht, wie ich Trashs Schlussfolgerungen auf reale Drafts anwenden kann, in denen nur höchst selten erkennbare, fokussierte Archetypen gedraftet werden – natürlich ist jedes UW-Deck irgendwie “UW-Flying” und in Lorwyn waren Elfen-Decks immer Elfen-Decks, aber der constructedartige anmutende Fokus, der bei Trash die Kartenauswahl bestimmt, ist meistens nicht zu finden – und in denen es einfach viel wichtiger ist mit den Mitteln, die einem die vorbei gehenden Booster tatsächlich zur Verfügung stellen, zu improvisieren, als einen sehr eng umrissenen Plan zu verfolgen. Letztlich finde ich, dass irgendeine Form der (nummerischen) Kartenbewertung duchaus nützlich ist: Einmal sind ja keineswegs jedem Leser die “selbstverständlichen” Grundvoraussetzungen hier tatsächlich klar, und zum anderen sind subtilere Einstufungen, die auf Spielpraxis beruhen, durchaus sinnvoll. Dass diese Einstufungen je nach konkreter Situation sich verschieben können, ist trivial, aber um Trashs Hinweise diesbezüglich sinnvoll einzuordnen, bräuchte man erst einmal ein Grundgerüst. Es bleibt dabei: Trashs Texte sind gut, aber ich bin der Meinung, sie könnten noch deutlich besser sein!

Die Ask the Judge Reihe auf dem Planeten schließlich ist nett, aber meiner Ansicht nach nicht wirklich bemerkenswert, dazu fehlt ihr etwas Originalität und Auflockerung. Deswegen ein Blick auf andere deutsche Seiten: Germagic beweist wieder einmal, dass seine Stärken in der Deckcheck- und Nachrichtenabteilung liegen, nicht in seinem eigenen Content, auch wenn es schon aufschlussreich zu lesen ist, dass es einen Spieler gibt, der mit einem Preconstructed-Deck an einem Standard-FNM teil nimmt und später dann mit einem “Budget-Deck”, dem selbst Flamekin Bladewhirl zu teuer ist (kleiner Tipp: Ein Theme Deck zu kaufen kostet deutlich mehr, als sich ein paar gute Uncommons zu besorgen), dieses Experiment wiederholt – natürlich nur, um jeweils gründlichst aufs Maul zu bekommen… und trotzdem zufrieden zu sein? Hier bahnt sich doch nicht etwa ein neuer Eucken an?

Über die Link-Sektion von PlanetMTG bin ich dann auch mal wieder auf Couchmagic gelandet, aber das liest sich auch eher wie ein Tagebuch für einen kleinen Freundeskreis als alles andere… was für ein Blog natürlich okay ist. Allerdings beweist Marcus in seinen Draftberichten schon, dass Trash die Latte für grundlegendes strategisches Verständnis im Limited offenbar für viele bereits zu hoch ansetzt…

Deswegen ab ins englischsprachige Netz: Am Montag auf magicthegathering.com schleimte jemand, der das Glück hatte, bei Wizards R&D mitarbeiten zu dürfen, sich bei seinen Arbeitgebern ein, aber es gab auch etwas wirklich Interessantes: Mark Rosewater – der meiner Meinung nach beste Magic-Autor im Netz – erklärte in seinem für ihn mittelprächtigen und damit immer noch deutlich überdurchschnittlichen Artikel The Evil That Designers Do einige subtile Design-Fehler, die R&D besser vermeiden sollte, und warum.

Dienstags standen ein mäßig interessanter Limited-Artikel und ein in mehr als einer Hinsicht ein wenig fleischloser Text von The Ferret auf dem Programm. Beides nicht wirklich schlecht, aber das geht deutlich besser! Am Mittwoch erfuhren wir ein bisschen über das Fluchen in erfundenen Welten (immerhin weiß ich jetzt, woher “Zounds” stammt, das ich bislang nur aus Tim und Struppi kannte), was auch nicht wirklich spektakuläre Einsichten vermittelte, und dann schlug mit Ben Bleiweiss wieder der schlechteste Kolumnist der Seite wieder zu, der diesmal anstatt mit fragwürdigen Inhalten gleich mit beinahe völliger Inhaltslosigkeit gläzte. Deswegen wenden wir uns Donnerstag zu, und zwar nicht dem adäquaten Chris-Millar-Ersatz (das ist kein Lob!) Noel deCordova, sondern Mike Flores’ Swimming with Sharks, das uns wie üblich fundierte Einsichten in das Standard-Metagame vermittelte. Flores verfasst mit Abstand die besten Strategie-Artikel auf einer Seite, die sich doch primär an andere Zielgruppen richtet.

Samstags beendete Devin Low seine “Color Pie in the Courtroom” Reihe, die durchweg stilistisch unterhaltsam geschrieben (weil nämlich Mark Rosewater plagiierend) war und uns interessante Einblicke in die Denkweise der R&D-Mitglieder gewährte, aber meiner Ansicht nach letztlich doch daran scheiterte, ihr Hauptanliegen schlüssig zu vertreten, nämlich zu begründen, warum Augury Adept und Giant Solifuge NICHT gegen das Prinzip des Color Pies verstoßen. Meiner Ansicht nach hat Rosewater mit seinem Standpunkt schlicht Recht! Andererseits aber stören mich gelegentliche Verstöße gegen den Color Pie nicht, sondern geben dem Spiel mehr Farbe (haha) und Deckbauern mehr Optionen, so lange sie nicht das Machtgleichgewicht der Farben durcheinander bringen. Letztlich denke ich, dass Low auch nicht wirklich etwas anderes sagen wollte: Giant Solifuge tut nichts, was Rot nicht tun dürfte, auch wenn Shroud nicht rot ist, und Augury Adept ist einfach nicht stark genug, um ein Problem darzustellen. Aber warum sind dann harmlose Karten wie Ghost Ship oder Uthden Troll außerhalb eines Timeshifted-Kontextes tabu? Klar darf Blau kein Pyroclasm bekommen und Rot kein Disenchant, aber wer sich allgemein als Color-Pie-Nazi (diesen schönen Begriff habe ich aus dem Wizards-Forum!) aufspielt, der darf auch bei Hybrid-Karten keine Ausnahme machen – oder umgekehrt vielleicht öfter mal Fünfe gerade sein lassen!

BDMs Freitags-“Artikel” (ich mag diese Bildersammlungen nicht) war nur ein Auftakt zur PT-Hollywood- Coverage am Wochenende. Diese hatte wie üblich die Bezeichnung “Live Coverage” nicht einmal ansatzweise verdient – abgesehen wohl von den Podcast-Übertragungen, die ich mir nicht antue – aber als Zusammenfassung dieses Events ist sie natürlich hervorragend qualifiziert. Und jetzt sind auch endlich die Day 2 Decklists online – ich weiß gar nicht genau, seit wann, weil dieses Feature brillianterweise zwischen veralteten Updates versteckt wurde. Es wäre allerdings enorm hilfreich gewesen, wenn diese nicht alphabetisch, sondern nach Platzierung sortiert wären! Vielleicht gibt es ja irgendwelche Leute, die sich für das “A-Metagame” mehr interessieren, als für jenes der vorderen Plätze, aber irgendwie glaube ich nicht so recht daran. So muss ich mir die relevanten Listen mühselig alleine zusammen suchen.

Auf MTGSalvation ist mir auch nichts weiter ins Auge gesprungen (täte ja auch weh, newa), abgesehen von dem unglaublich hartnäckigen Gerücht aus der Rumor Mill, dass Eventide Enemy-Color-Fetchländer brächte. Wie zur Hölle ist das nur entstanden? Ich habe noch nicht einen einzigen stichhaltigen Grund dafür gefunden, ausschließlich Wunschdenken.

Das ist diesmal sehr lang geworden, länger als es in Zukunft werden soll. Der Grund dafür ist, dass ich auch Vieles angesprochen habe, was ich NICHT ausdrücklich empfehle, einfach nur, um Euch ein Gefühl dafür zu vermitteln, was ich mir insgesamt so alles angesehen habe, um meine Auswahl zu treffen. Nächstes mal gibt es dann nur noch die Sahnestückchen!

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17 Comments on “Wochenrückblick 21/2008”

  1. Captain Magic Says:

    So dumm finde ich das nicht das du auch das schlechte Ansprichst. Meistens scheiden sich ja gerade da die Geister und sorgt für Diskussionsstoff :)

    Zum Tardation…sorry, Salvation Forum muss man eh nie viel sagen. Für erste Einblicke und Karten aus neuen Sets natürlich klasse, aber die Poster haben so ziemlich alle keine Ahnung. Was hab ich denen erzählt, dass Raking Canopy nicht die Über-Super-Endzeit-Apocalypse Karte gegen Faeries ist oder dass Prismatic Omen nichts taugt.
    Dafür sind andere Teile des Forums (debate, Artwork, storyline) umso besser.

    Ich glaube die Augury Adept Diskussion ging meistens am Thema vorbei. Alle regen sich über blauen lifegain auf, wenn der eigentliche Diskussionsgrund eigentlich der ist, dass Augury Adept einfach eine klare Gold und keine Hybridkarte ist. Die Frage ist ja, wo soll die Grenze sein, ohne die beiden Mechaniken einfach zu vermischen. (Ok, das hat schon was mit dem color pie zu tun, aber nicht in der Ordnung wie im Forum diskutiert)


  2. Naja, eigentlich will ich ja davon weg, ausführlich zu kritisieren – das habe ich jahrelang gemacht, und jetzt kann gerne mal jemand anderes diesen Job übernehmen.

  3. Sebastian Says:

    Wieso “tust” Du dir die Podcasts nicht “an”? An deren Qualität kann es eigentlich nicht liegen – Rich Hagon ist _ziemlich_ gut.


  4. Ich starre nicht gerne auf irgendwelche Videos auf meinem Monitor, und ich bin auch nicht wirklich ein Fan davon, Magic-Partien in Echtzeit zu verfolgen.

    Vielleicht ist mein Nerd- (Geek-? Freak-?)faktor dafür unterdessen zu niedrig, aber dafür wende ich meine Zeit nicht auf.

  5. Boneshredder Says:

    Regelmäßigen Wochenrückblick find ich gut. Was Trashs Limited-Artikel angeht, kann ich Dir nur teilweise beipflichten. Das tolle an denen ist ja, daß sie allein schon des Unterhaltungswertes wegen absolut lesenwert sind. Ich denke allerdings, daß die Ausführlichkeit, die die Einzelkartenbewertung mit sich bringt, die Sache unnötig in die Länge zieht. Ich hab das einmal selbst für ein kleines Set gemacht und fand das schon nach halbem Wege ausgesprochen mühselig und unergiebig. Würde ich so etwas einmal wieder machen, würde ich folgendermaßen vorgehen:

    Schritt I: Rahmenbedingungen des Formats – viel oder wenig Removal / schnell/langsam / wichtige Schwellwerte in der Manaentwicklung / entscheidende Aggregationen von Kreaturenwerten (Bärchenformat / Hügelriesenformat / X/1er-Verwundbarkeit)
    Schritt II: mögliche und starke Archetypen samt Schlüsselkarten vorstellen
    Schritt III: Frage und Antwort-Spiele mit der Community, ähnlich einer Regelfragen-Kolumne. Die Karten, deren Wert sich wirklich nicht von selbst erschließt, kommen hier unweigerlich vor, weil die neugierigen Spieler danach fragen. Hingegen muß alles selbsterklärende schlichtweg nicht behandelt werden; darin liegt der Gewinn.

  6. Handsome Says:

    Noin, bitte auch schlechte Artikel verreissen… du kannst unser Bedürfnis nach billigem Sensationalismus (gibt es das Wort überhaupt?) nicht einfach so vernachlässigen :(

    Gute Kolumne, btw. Find es gut, dass sie ihr Revival erfährt. Als ich selber noch regelmäßiger über Magic gebloggt habe, hab ich ja schon überlegt, sie dir zu klauen :p

  7. Chickenfood Says:

    Ich bin übrigens immer och der meinung das das Highlanderformat dir liegen würde. wenn du dich denn darauf einlassen tätest.

    ein artikel wie Pischner den HL-GP gewinnt würde fast jeden mehr interessieren als dein Casualgesülze das du im moment grad von dir gibst.

    Die HL_Bannedliste isteigentlich die Beste die Magic so zu beiten hat., nicht umsonst wird sie so oft kopiert wie keine andere nicht-wizards-Bannedliste. irgendwo hab ich mal gelesen das irgendwann auch singelton diese BAnnedliste erhalten soll(das online-Format)

    (BTW: deine magicdeck im wandel der zeiten warten immernoch auf eine Fortsetzung.


  8. Das Highlander-Format liegt mir gewiss nicht – es scheint ein verstecktes Komboformat mit schwer zu mischenden Decks zu sein. Limited-Formate liegen mir.

    (Und obwohl mir Limited liegt, waren meine “Pischner-gewinnt-den Limited-Grand-Prix”-Artikel eher selten, oder?)

    Die historische Magic-Reihe kommt wieder – irgendwann im Sommer, schätze ich.

    Ach ja, und ich glaube übrigens, dass sich insgesamt mehr Leser für “Casual-Gesülze” interessieren, als für Highlander-Gesülze…

  9. Chickenfood Says:

    ihc meine Highlander liet dir weil du da endlich ungestört von der Techwelle der Pros das beste deck des formats suchen kannst.


  10. Ich denke, mit Multikombo mit dem Arsch voller Tutoren, so wie von Oliver pilotiert, ist dieses Deck bereits gefunden. Der Rest ist finetuning.

  11. Chickenfood Says:

    ich habe dies übrigens geschrieben bevor ich den artiel von Oliver Malina gelesen habe.
    diese version von cobo im Highlander gefällt mir auch nciht. Die TPS waren wenigstens noch kompliziert, da hing noch gehirnschmalz dran.

    alerdings denke ich auch das es langsam mal wieder zet wird für ein paar bannings.


  12. Ich denke, dass das Prismatic-Format auf MTGO mit seiner zero tolerance policy für Tutoren auf dem richtigen Weg ist. Die angestrebte Vielfalt von Highlander wird ansonsten durch die Hintertüt wieder beseitigt.

    Außerem sind Highlander-Decks praktisch wehrlos gegen Kombodecks (kein klares Metagame, kein Sideboard, keine 4-0fs von Schlüssel-Hatekarten), und der Spoils-Mulligan bevorzugt Kombodecks noch einmal in unfairem Maße.

    Für mich ist das ganze Format einfach nur unprofessionell zusammen geschustert. Ich habe jedenfalls immer noch ekien anstazweise vernünftige Begründung dafüpr gelesen, warum Vampiric Tutor gebannt, Demonic Tutor aber okay ist.

  13. Boneshredder Says:

    Ich fand die Begründung “Weil sich mit dem Vampiric ein strategisches 2te-Runde Setup (sagen wir mal Survival) machen läßt, mit dem Demonic aber nur ein 3te-Runde-Setup, und letzteres den Gegner schlichtweg eine Runde geringer unter Druck setzt.” ganz plausibel.


  14. Und mit dieser Begründung ist Enlightened Tutor auf Survival in der zweiten Runde und Wordly/Sylvan Tutor auf Hermit Druid in der 2. Rund eerlaubt weil…?

  15. Chickenfood Says:

    weil der vampiric dir in turn 1 zugriff au dein gesmantes! deck gibt. das sit ein meilenweiter unterschied das ganze deck holen zu können statt nur einen bestimmten typ.


  16. Der Tutor holt mir einen Gamewinner. Da man im Highlander eh Multikombo spielt, sehe ich da keinen wirklichen Nachteil.

  17. Boneshredder Says:

    “Und mit dieser Begründung ist Enlightened Tutor auf Survival in der zweiten Runde und Wordly/Sylvan Tutor auf Hermit Druid in der 2. Rund eerlaubt weil…?”

    Eine gute Frage. Stell sie doch einfach mal an der richtigen Stelle. ;>


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