Das RL meldet sich mit Gewalt zurück

Es hat schon seine Gründe, dass ich mich so gerne in die (mehr oder weniger) heile Welt der Spiele zurück ziehe… Dies hier habe ich gerade gefunden:

Xbox Developer Dead in Murder-Suicide

Solche Geschichten sind schon im Kino schwer zu ertragen. In der Realität… treiben sie einen nur noch tiefer in die Realitätsflucht.

Man beachte übrigens, dass das Opfer eine äußerst gebildete, selbständige und vermutlich auch wohlhabende Frau war, welche die Gefahr, die ihr drohte, korrekt eingeschätzt und die notwendigen Schritte in die Wege geleitet hatte… und die Katastrophe trotzdem nicht verhindern konte.

Was allerdings den Bezug zu Zeromagic anbetrifft: Dies hier war ihr Ehemann gewesen.

“Senior Manager, Digital Technology Projects at Wizards of the Coast”

Das kann natürlich auch eine Erklärung dafür sein, dass diese Abteilung jetzt erst einmal kürzer tritt… Auch wenn es schon irritierend ist, dass Randy mit keinem Wort einen tragischen Verlust oder so etwas erwähnt.

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8 Comments on “Das RL meldet sich mit Gewalt zurück”

  1. Anonymous Says:

    Wieso sollte Randy auch einen “tragischen Verlust” melden von einem Arschloch, der seine Frau umgebracht hat?!

  2. Bastian Says:

    Hau mal rein, dass ist wirklich krass.

    Aber das Randy im offiziellen Statement die Gründe für den “Resourcenmangel” im E-Markt nicht so begründet, ist doch irgendwie klar. Hey, wir haben nen kleinen Engpass, unser Senior Manager hat sich selbst umgebracht. (Und vorher noch seine Frau)

    Danke für die Recherche

    Natürlich mein Beileid der Familie, auch wenn mans hier weglassen kann. Lesen ja nur Unbeteiligte.


  3. Diese ganzen Beileidskundgebungen, die man immer unter solchen Meldungen findet…

    Mich hat diese Geschichte zufällig tatsächlich betroffen gemacht, aber wenn das anders gewesen wäre, wäre davon in China auch kein Sack Reis umgefallen. Jeden Tag passieren in der Welt dermaßen furchtbare Dinge, dass man sich eigentlich schon daran gewöhnt hat, fast alles davon auszublenden.

    Einen “persönlichen Verlust” oder so etwas, ohne konkreten Bezug zu einem Verbrechen, hätte Randy schon melden sollen, und sei es auch nur, weil natürlich hinten rum die Community doch davon erfährt. In gewisser Weise wirft diese Geschichte auch ein interessantes Licht darauf, wie viel Wert Wotc in ihren Pressemitteilungen auf Offenheit legen.

  4. Real-Silas Says:

    “In gewisser Weise wirft diese Geschichte auch ein interessantes Licht darauf, wie viel Wert Wotc in ihren Pressemitteilungen auf Offenheit legen.”

    Undiskreter Drecksack.

  5. René Appel Says:

    also bei nem börsendotierten uUnternehmen macht nicht veröffentlichung von so wichtigen Daten die massiv Einfluss haben auf das Geschäft haben schon skeptisch was die noch alles nicht sagen… zumindest wenn ich Aktieninhaber wäre würde ich da die Augenbrauen hochziehen….das ist dann nämlich nicht indiskret sondern verschleierung von wichtigen Firmenereignissen auf deren vorhandensein ich nen Anspruch hätte


  6. Das unerwartete, plötzliche Ausscheiden eines wichtigen Mitarbeiters (wie gesagt, ohne dass man nähere Umstände angibt) gehört zu den Dingen, über die in diesem Zusammenhang informiert werden müsste, das sehe ich auch so.

  7. Ingix Says:

    Kann jemand realistisch einschätzen, ob er wirklich ein wichtiger Mitarbeiter war? Dass er “Senior Manager” war, bedeutet in Amerika ja nicht viel. Kannte ihn irgendjemand hier vorher zumindest vom Namen her?


  8. Du kannst “Senior Manager” ja googlen. Im Prinzip bedeutet das, dass er den höchsten Rang unter den jenigen Mitarbeitern einnahm, die sich tatsächlich mit der Arbeit befassten. Darüber stehen dann Positionen, die sich von ihm entsprechend Berichte zukommen lassen und ihm generelle Anweisungen geben, aber nicht mehr an der eigentlichen Arbeit beteiligt sind. (Randy Buehler – der Vice President – könnte sein direkter Vorgesetzter gewesen sein, wenn ich das richtig einschätze.)

    Im Wesentlichen bedeutet das , dass er vermutlich für einen relevanten Berich verantwortlich war und sein Ausfall eine Kompetenzlücke reißt, die ein anderer Mitarbeiter erst nach längerer Einarbeitungszeit füllen könnte.


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