Wochenrückblick 34/2008

Schon wieder 7 Tage herum! Das war letze Woche.

Nicht verschweigen will ich Euch, dass EB einen Blogeintrag verfasst hat, der tatsächlich sowohl einfallsreich als auch lustig ist! Wie Georg Schnurr nicht ganz unzutreffend in seinem Kommentar bemerkt: “Einfach genial – eben Pischner-Like”! (Wie er darauf kommt? Vergleicht einmal hier!) Irgendwie auffallend, dass EB immer dann unterhaltsam ist, wenn er Eucken und mich verwurstet

Montag:

PlanetMTG:

Ich befasse mich mit den Entwicklungen im Standard-Environment bei den Nationals der letzten Wochen.

magicthegathering.com:

Mark Rosewater erzählt ein paar (eigentlich ziemlich viele) kurze Anekdoten über das Design verschiedener Elfen-Karten. Für MaRos Verhältnisse ist der Artikel trocken und uninspiriert – was bedeutet, dass er immer noch deutlich überdurchschnittlich unterhaltsam und informativ ist!

Grundlegende Veränderungen der Website kündigt Scott Johns an, der Chief Editor von magicthegathering.com. Ich gebe ihm Recht: Das jetzige Design ist überladen und furchtbar unübersichtlich, und manche wichtigen Dinge sind auf nachvollziehbaren Klickwegen einfach nicht zu erreichen (so besonders die Minisites angekündigter Editionen, was wirklich ein Armutszeugnis ist, aber auch so mancher Kram, der mit Judging und Turnierorganisation zu tun hatte). Die Screenshots mit den großen, bunten Bildern sind optisch sehr ansprechend, aber wie gut die Organisation der Inhalte tatsächlich ist, wird man erst beurteilen können, wenn die Seite online ist. Dass der “Default” offenbar NICHT “Daily MTG” ist, sondern “The Multiverse” halte ich aber für einen Schuss ins Knie! Völlig fasziniert bin ich übrigens von dem angekündigten Booster Draft Simulator – wenn der ordentlich funktioniert, und die KI etwas taugt – wie geil ist das denn?

Dienstag:

Magic Universe:

Florian Pogutter schreibt seinen Nationals-Report, und die Zusammenfassung lautet: Er hatte keine Lust, er hat das Playtesting ignoriert, er hat ein Deck gespielt, das er nicht verstand, er hat Scheiße gespielt, weil er die Nacht durchgemacht hatte, und er ist dann gedroppt. Bravo – so stelle ich mir das Engagement eines MU-Teammitglieds vor!

PlanetMTG:

Florian Hess bietet uns den zweiten Teil seines Artikels zum ControlSlaver-Deck im Vintage. Ich habe beschlossen, Vintage-Artikel von jetzt an nicht mehr zu lesen, höchstens zu überfliegen, da mich das Thema nicht wirklich interessiert. Die Leserreaktionen scheinen diesmal durchweg positiv zu sein, und mir ist aufgefallen, dass der Autor sich die Mühe macht, auf einige Kommentare zum ersten Teil seines Artikels im Abschnitt “Leserwünsche” einzugehen.

Außerdem liefert Artie Heinrich einen rundum hervor ragenden Bericht seines Erfolgs bei einem PTQ ab, der übrigens beweist, dass akribische, ausführliche Vorbereitung die gewünschten Ergebnisse liefern KANN.

magicthegathering.com:

Kelly Digges überrascht mich weiter damit, dass er sich für seine Casualartikel wirkliche Themen sucht, anstatt im Stil seiner Werke, als er nur der Lückenbüßer für diese Kolumne war, weiter zu machen. Ein bisschen erinnert dieser Artikel an Beiträge seines Vor-Vorgängers, Anthoni Alongi. Etwas gewollt ist seine Gleichsetzung von Karten und Spielertypen schon, und seine Ratschläge verbleiben doch sehr auffällig im nahe liegende, behutsamen und politisch korrekten Bereich, weswegen ihnen ein praktischer Wert größtenteils versagt bleiben dürfte. Ach ja, das “Nein, wie geil, zwei 16/16er in Runde 6!” Motiv, welches ich in seiner Kolumne häufiger und an prominenterer Stelle zu lesen befürchtet hatte, findet sich nur in einem kurzen Anhang – da kann ich damit dann auch besser leben.

Steve Sadin versucht, irgendwie das Thema dieser Woche (Elfen) zu streifen, indem er einen Draft vorstellt, in welchem er im SSE-Format mit Monogrün den Tisch gerockt hat. Leider ist die Aussagekraft dieses Ergebnisses nicht wirklich groß, da es nur ein 6-Personentisch war, an dem nun einmal ganz andere Dynamiken vorherrschen, als bei 8er-Drafts. Im zweiten Teil macht er dann allgemeine Aussagen zur Spielbarkeit von 1-Drops und trifft meiner Ansicht nach nicht wirklich die entscheidenden Punkte, wenn er begründet, warum Spark Elemental eine miese Limited-Karte ist – wenn man ihm folgt, dann wäre Lava Spike, welches seine drei Schaden zuverlässig macht, im Limited gut spielbar, was aber nicht der Fall ist (außer natürlich, man kann die Splice-Mechanik damit missbrauchen). Bei seinen übrigen Einschätzungen trifft er zwar immer ins Schwarze, sagt aber letztlich nur Offensichtliches. (Oder? Trash würde teilweise widersprechen, fürchte ich…) Sadins “Lektion” will ich mich aber anschließen: “Don’t let your personal biases get in the way of drafting a very good deck.”

Mittwoch:

PlanetMTG:

Tobi macht sich wieder viele Gedanken zu vielen verschiedenen Themen – solche Artikel gefallen mir, wenn der Autor auch tatsächlich etwas zu sagen hat! Zu den Themen selbst habe ich hier einige Dinge gesagt.

magicthegathering.com:

Jacob van Lunen schreibt in seinem Gastartikel bei Building on a Budget ungefähr so viel Interessantes, wie Bleiweiss in seiner gesamten Zeit als Kolumnist dort! Allerdings empfinde ich den Ansatz, Turniere mit Budget-Decks zu bestreiten, immer noch als fragwürdig. Nichtsdestotrotz ist diese Herangehensweise für Einsteiger, die ihre ersten FNMs bestreiten, durchaus hilfreich.

Doug Beyer nutzt das Thema der Woche für eine Galerie mit Elfenbildern, die er notdürftig mit ein paar Worten zusammen kittet. Hübsche Bilderchen zum Ansehen (aber ist diese Rebecca Guay nicht furchtbar?), jedoch am interessanten ist für mich der Leserbrief am Ende. Ich musste sofort an Star Wars denken, welches diesen Trick auch benutzt: Ein Wüstenplanet, eine Eiswelt, ein Sumpfplanet, ein Dschungelmond, eine planetenweite Stadt… Ich denke, das eigentliche Problem ist, dass Magic sich vom Gigantismusvirus hat anstecken lassen, der in der Fanatsy grassiert: Immer geht es gleich um das Schicksal der ganzen Welt! Da ist natürlich kein Platz für übersichtliche, nebeneinander existierende Settings.

Donnerstag:

Magic Universe:

Ashraf reiht in seinem zusammen fassenden Bericht seiner PTQ-Bemühungen (der unter einem doch sehr irreführenden Titel veröffentlicht wurde) für meinen Geschmack ein bisschen viel Gleichartiges aneinander, liefert aber insgesamt einen ordentlichen und fleißigen Bericht ab.

PlanetMTG:

Kalle Preuss schließt mit dem zweiten Teil seine Reveillark-Entwicklung ab. Ausführliche, gut begründete Gedankengänge – so muss das sein! Man muss nicht in jedem Fall seiner Meinung sein (einiges wirkt doch so, als hätte man es auch anders herum begründen können), aber es sind eben keine willkürlichen Entscheidungen. (Und die Rune Snags sind jetzt auch weg!)

Trash ärgert mich grün und blau – äh, MIT Grün und Blau. Naja, eigentlich ärgert er mich ja gar nicht wirklich, aber die Gelegenheit zu einem schlechten Wortspiel darf man niemals verstreichen lassen! Bei den Kartenbewertungen liefert er mir diesmal jedenfalls kaum Grund zum Widerspruch, und über seine Herangehensweise an sich habe ich mich ja schon oft genug ausgelassen. Ach so – hat Trash denn selbst schon einmal das Slippery Bogle / Favor of the Overbeing (plus Shorecrasher Mimic) Deck ausprobiert? Der Witz daran ist doch, dass man es – entsprechende Booster voraus gesetzt – so ganz nebenbei draften kann, ohne wirklich Pickqualität zu verschwenden, weil man ja gewiss nicht gezwungen ist, diese Karten früh zu nehmen. (Das macht man mit den Snakeform). Auch Grazing Kelpie dürfte bei den anderen Draftern nicht hoch im Kurs stehen, ist aber auf jeden Fall zumindest spielbar und ein höchst akzeptables Favor-Ziel. Natürlich sollte man den Teufel tun, dieses Deckkonzept forcieren zu wollen, aber wenn man seine Augen offen hält und Sadins Lektion im Kopf behält, dann geht da vielleicht mal was!

magicthegathering.com:

Mike Flores gibt uns wieder einen Überblick über das vergangene Turnierwochenende. Nachdem ich so etwas Ähnliches diese Woche ja auch gemacht habe, stelle ich fest, dass er eigentlich auch nicht tiefer in diese Materie eingedrungen ist – was schade ist, denn von jemandem, der garantiert erheblich näher am Turnierspiel dran ist als ich, erwarte ich da schon ein bisschen mehr!

Und Chris Millar verschleudert wieder einmal sein schreiberisches Talent für kreatives Fast Food. Hoppla! Beinahe hätte ich beim Überfliegen übersehen, dass er seinen Abschied angekündigt hat! Das sind doch insgesamt so einige Umbrüche bei den magicthegathering.com-Autoren… Sein Nachfolger wird also der Typ, der bei seinen Gastspielen den gleichen Scheiß wie Chris verbrochen hat, nur mit weniger Talent. Na ja, auch egal.

Freitag:

Magic Universe:

Phips serviert uns Teil 1 seines Nationals-Berichts, angenehm zeitnah und wie immer souverän geschrieben (wöchentliches Artikelschreiben übt ja auch – für diese unglaubliche Konstanz muss ich Phips auch einmal ausdrücklich loben – hiermit geschehen!) Das Glück scheint dann aber doch vielfach auf seiner Seite gewesen zu sein: Verschlafen, aber gerade noch ins Turnier gekommen; Gegner, die es verbauern, bessere Draws, Glück mit Draftbomben… da kommt schon einiges zusammen! Nichtsdestotrotz hat er bewiesen, dass er die Gelegenheit eben auch am Schopf ergreifen kann. Seine Darstellung, wie er mit 5 gegen 8 Handkarten das Kontrollmirror gewonnen hat, indem er die Initiative ergriff (was normalerweise falsch ist, weil es nun einmal in der Regel schief geht, ihm aber eben in diesem Fall immer noch die beste Gewinnchance gab), ist sehr lehrreich!

PlanetMTG:

Sebastian Rittau stellt die Offiziellen der diesjährigen DM vor. Ich bin jetzt nicht so ein großer Fan von Vorstellungsartikeln, aber bei Namen, die einem einigermaßen bekannt vor kommen, schaut man dann doch ganz gerne mal in den entsprechenden Absschnitt (also eigentlich genau verkehrt herum!) Wieso zum Teufel CE im Judge-Team ist, ist natürlich eine gute Frage – ich HOFFE ja, er judgt das Kamigawa-Block-Constructed Side Event oder bildet das Trash Removal Team (nicht auf den Pro bezogen, natürlich). Ich bleibe dabei: Ein Judge muss selbstverständlich kein Spitzenspieler sein, aber wer fundamentale Defizite im Spielverständnis besitzt (und außerdem, wie seine Kommentare im Netz immer wieder beweisen, das Leseverständnis eines bemühten Viertklässlers), ist für diese Aufgabe einfach nicht qualifiziert.

magicthegathering.com:

Devin Low erzählt uns diesmal wirklich Interessantes zur Entwicklung der Elfenkarten in Eventide. Allerdings kann ich mir nicht helfen… teilweise erscheint der Playtest-Prozess mir doch ein wenig “random”. Vielleicht stellt MaRo diese Dinge einfach nur geschickter dar, aber bei Twinblade Slasher steht für mich irgendwie “Uns ist nichts eingefallen, wie wir unsere ursprüngliche Idee umsetzen konnte, also haben wir sie einfach weg gelassen”, und bei Bloom Tender “Zuerst hielten wir die Karte für zu stark, dann war sie uns zu doof, also haben wir sie wieder stark mit einem zusätzlichen Bonus gemacht”. Ich will ja nicht sagen, dass die Ergebnisse mir nicht gefallen – alle vier Karten sind meiner Ansicht nach tatsächlich gelungen – aber das scheint doch mehr an ausreichend vorhandenem Instinkt der Developer gelegen zu haben als an Systematik.

BDM lässt einen weiteren Knaller auf uns los (in diesem Jahr ändert sich ja wirklich so manches): Pro Touren gibt es von jetzt an in gemischten Formaten! Letztlich ist das einfach nur eine gute Idee (auch wenn ich zum Beispiel es furchtbar schade fände, wenn ich mich jemals wieder in einer Limited-Saison qualifizieren sollte, Constructed testen zu müssen) – alle wichtigen Formate erhalten so die gebührende Aufmerksamkeit, und außerdem kann man davon ausgehen, dass sich gute Spieler bei diesem Konzept von nun an ein wenig konstanter durchsetzen werden, da eine glückliche Deckwahl oder ein Tag mit guten Firstpicks jetzt nur noch die Hälfte des Scores ausmachen. Oh, und nach dem sicherlich starken, aber meiner Meinung nach furchtbar unkreativen Hellkite Overlord wird uns mit Ajani Vengeant eine weitere Shards of Alara Karte vor gestellt – und auch sofort von einigen schlecht geredet. Wisst Ihr, ich stehe lieber auf Seiten derjenigen, die Potenzial in Karten vermuten, welches sich dann nicht manifestiert, als auf der Seite derjenigen, die Keldon Marauders, Tarmogoyf, Murderous Redcap oder Runed Halo kurz nach Erscheinen als “Crap” abtun, ohne sich gedanklich näher damit befasst zu haben! WISSEN kann man es vorher selten, aber diese raschen Urteile basieren in der Regel auf Phantasielosigkeit und Denkfaulheit (man kann’s auch Ignoranz nennen) und höchst selten auf brilliantem Urteilsvermögen. Ein Poster auf MTGSalvation hat es eigentlich recht gut beschrieben: “Almost all cards they print at this point are ‘playable.’ What you mean is you hope someone will make a popular deck with it in it so you can copy it.”

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10 Comments on “Wochenrückblick 34/2008”

  1. Chickenfood Says:

    hui, dsas war fix.
    jetzt schon freitags?

  2. Handsome Says:

    “Almost all cards they print at this point are ‘playable.’ What you mean is you hope someone will make a popular deck with it in it so you can copy it.”

    Wow, Respekt, das ist einer der zutreffendsten Quotes, die ich seit langem gelesen habe.

  3. Mercurius Says:

    Kann meinem Vorredner nur zustimmen. Damals mit dem Tarmogoyf kann ich sogar ne schöne Geschichte zum besten geben: Hab ihn im Spoiler gesehen und gedacht “Hey, der passt ja perfekt ins NQG!”. Da ich damals mit diesem Decktyp geliebäugelt hab, flugs zu Ebay und 4 davon ersteigert. Noch geärgert, dass ich 7, 50 mit Versand bezahlt hab. Da ich aber damals nur Standard gespielt hab und damals die Schnauze voll von Kontrolle hatte (selber kaum Duals besessen), hab ich einfach ein MonoG Aggro gebaut… mit diesem Schätzchen drin, plus halt Moldervine Cloak. Einprägsamster Kommentar meiner Gegner damals war: “Der ist ja gar nicht mal so schlecht…”
    4 oder 5 Monate später kostete er bereits 25€…

  4. Sebastian Says:

    EB hat Dir gegenüber einen Vorteil: Wenn er unterhaltsam, einfallsreich und lustig ist, dann sieht das nach einer leichten Übung für ihn aus. Bei Dir hingegen wirkt es bemüht und verkrampft. Er ist auch nicht nur dann unterhaltsam, wenn er CE und/oder Dich behandelt; seltsam, dass Du ihn nur dann gut findest, wenn Dein Name dort auftaucht…

    “[…] und außerdem, wie seine Kommentare im Netz immer wieder beweisen, das Leseverständnis eines bemühten Viertklässlers […]”

    Keine Ahnung, warum ein erwachsender Mensch sowas nötig hat. Mit solchen lächerlichen Beleidigungen machst Du Dich hier zum größeren Verlierer als dieser Eucken einer ist.

  5. Boneshredder Says:

    “Im zweiten Teil macht er dann allgemeine Aussagen zur Spielbarkeit von 1-Drops und trifft meiner Ansicht nach nicht wirklich die entscheidenden Punkte, wenn er begründet, warum Spark Elemental eine miese Limited-Karte ist”

    Ich empfand diesen Teil als das wahre Juwel der Folge. Imo auch sehr gut ausgeführt. Und wer Lava Axt am oberen Ende seiner Aggrokurve spielen mag, der kann u.U. auch den Lava Spike in einer ähnlichen Situation zumindest in Erwägung ziehen. Der ist immer noch um Längen besser als ein Spark Elemental.

    “aber ist diese Rebecca Guay nicht furchtbar?”

    Immer noch besser als Chippy.

    “Ich denke, das eigentliche Problem ist, dass Magic sich vom Gigantismusvirus hat anstecken lassen, der in der Fanatsy grassiert: Immer geht es gleich um das Schicksal der ganzen Welt!”

    Ich glaube, das ist noch nicht einmal das Schlimmste. Vielmehr ist auch die Formgebung komplett durchnormiert. Im Film sind das immer um die 100 Minuten und die Handlungsstränge müssen dem Rechnung tragen, in Magic ist es immer ein Block&Jahr und alles andere muß dem Rechnung tragen. In der alten Gerrard-Storyline ging es gleich um das gesamte Multiversum, aber wenigstens wußte man nie vorher, wann denn nun ein Ende kommen würde bis irgendwann eine ganze Edition entsprechend hieß. Durch die komplette Durchnormierung ist sehr vieles zu leicht vorhersehbar und fad geworden, finde ich. Man will und kann auch gar keine Emotionen mehr in Charaktere o.ä. investieren, denn nach kurzer Zeit ist ohnehin alles wieder vorbei. Wenn die Macher da nur ein wenig an den Längeneinheiten herumschrauben würden, könnten sie unheimlich viel gewinnen. So ist das alles bloß eine Fastfood-Variante.

  6. kalle Says:

    erstemal was zu diesem Eintrag hier:
    ich finde es gibt eine Sache die du mal lernen musst (oder besser gesagt dir angewöhnen): es gibt dinge bei denen hat es einen gewissen witz oder charme wenn man drauf rumreitet es gibt aber auch themen (personen sind da ein gutes beispiel) bei denen ist das gleiche einfach armselig und alles andere als charmant ..

    ergo Rune Snag … reite solange drauf rumm wie du willst (mach ich wahrscheinlich auch)

    CE – normal, würde ich sagen sowas hast du nicht nötig, aber ruhig mal etwas klarer gesagt: sowas hat keiner nötig!

    (machst du halt häufiger paluschke falls du ein beispiel brauchst)

    zu den Artikeln, der Pogi Artikel hatte etwa den unterhaltungswert mancher Frisör-Blog-Einträge war aber ansonsten so beschissen wie es nur sein kann – geil fand ich ja die kommentare ala ihr seid doch die die 24/7 vor modo hocken vielleicht hat er ja was besseres zu tun (alles klar MU-Team aber was besseres zu tun als Nationals zocken (für die er sich ja vorher so schwierig qualifizieren musste)), und sowiso immer die mär vom 24/7 magic nerd …

    erstaunlich fand ich das die dem artikel vorliegende impertinente inkompetenz niemand angeklagt hat unter dem artikel (ich selbst habs nicht gemacht weil ich keinen account auf MU hab und mich nicht extra dafür auf ner shopseite anmelden will) …
    aber sowas wie: ich hab die Schwäne nicht gelegt und erstemal mit meinen Ländern gegen seine Kreaturen getauscht und hatte dann pech das ich kein salvage gezogen hab in xyz draws ist einerseits natürlich peinlich, oder einfach dumm gespielt. Aber eigentlich nicht weiter schlimm (passiert mir ständig) deswegen mache ich halt ein paar testspiele damit ich die typischen(dummen) Fehler wenigstens alle schon gemacht hab wenns ins turnier geht …

    aber wenn man dann retrospektiv einen Artikel drüber schreibt und es einem dann nicht auffällt, dann ist der eigene Tenor ganz klar “ich hab halt voll imba sein bord durch meine Länder gehändelt und dann gaaaaanz unlucky verloren ….” – das finde ich halt viel bemerkenswerter, als das er eben 20 ist nicht so viel alkohol wie sein chef verträgt und danach mit nem dicken kopf scheisse spielt ….

    das es ihm nicht auffällt wenn er gezwungen ist drüber zu schreiben offenbart da viel größere lücken, die mit magic nicht mal besonders viel zu tun haben …

    zum artie heinrich artikel .. der war wirklich super, aber “beweisen”??? das ist so ein wort mit dem sowiso zuviele hausieren gehen: er beweisst das xyz möglich sein kann WOW! wahnsinnig schwerer beweis so ala ich beweise mal das es äpfel gibt indem ich dir einen zeige q.e.d. ….

    das es unmöglich ist sich mit glück allein zu qualifizieren zum beispiel wäre eine aussage die bewiesen werden will ….

    ach ja und diese ganze “Die Karte ist Crap”-nummer zeugt wohl auch von einem gewissen maß unerfahrenheit, wenn es doch mal wieder reaimator-decksgeben sollte gucken die bestimmt nach dem neustengrößten haster …. – wer das noch nicht gesehen hat glaubt vielleicht nicht dran …

    cuKALLE


  7. Auf Rune Snag reite ich nicht herum – ich dokumentiere eine interessante Entwicklung.

    Was CE angeht – als Privatperson ignoriere ich ihn ja zu 99%. Wenn er aber als Judge bei der DM eingesetzt wird, dann betrifft mich das als Magicspieler, denn ich will selbstverständlich qualifizierte Judges dort vorfinden und nicht ihn. (Und es wäre meiner Meinung nach erheblich unhöflicher ihn einfach nur ohne Begründung als nicht qualifiziert abzustempeln.) Wer immer CE als Judge zu den Nationals eingeladne hat, trägt auch die Schuld daran, wenn jemnd das thematisiert!

    Zum Pogi-Artikel: Lies Dir doch mal meinen ersten Kommentar durch – genau diese Stelle habe ich ja auch angesprochen. Ich besitze zwar null Spielpraxis mit und gegen Schwäne, aber offensichtlicher kann eine falsche Strategie ja wohl kaum sein!

    Alles in allem sind ihm diese Nationals offensichtlich sowohl vorher, als auch währenddessen und weiterhin nachher am Arsch vor bei gegangen, und um diese Einstellung mit der Mitgliedschaft in einem gesponsorten Team vereinbaren zu wollen, muss man schon unglaublich verwöhnt sein.

    Ach ja, der Hellkite wurde meines Wissens nicht allgemein als Crap bezeichnet, aber er ist wirklich ein furchtbar einfallsloses Design!

  8. Spam Says:

    :-))) ich fands gut…

    go Pischie…

    Pogi hats verdient. Hätte der einfach mal die klappe gehalten :-) Obwohl ich muss ganz ehrlich sagen, das ich ein turnier für das ich mich über ein 16 Mann FNM qualifizieren muss auch nicht so ernst nehmen würde. Nur würde ich es euch nicht sagen.

    CE: Lass doch ma den armen kleinen in ruhe… Auf der deutschen ist noch ein Judge der viel geringere Regel und Spielkenntnisse hat. Aber findet es selbst raus. Mir ist das Kinn bis auf den Boden gefallen als ich dieses Gesicht da sehen musste. Und nein ich meine nicht den Wiese :-)

  9. Kalle Says:

    @spam wir wollen namen :)

    @andi wie gesagt das er scheisse spielt find ich nicht besonders dramatisch (mache ich auch), aber wenn ich danach darüber nachdenke (in pogis fall wenn er drüber schreibt) kriege ich es doch oft genug mit, das dieses potential da offensichtilich garnicht vorhanden war find ich eher bemerkenswert, denn um ganz ehrlich zu sein spreche ich ihm da jetzt gerne vollkommen die kompetenz ab magicartikel zu schreiben

    strange ich hab grad nochmal quer seine artikel überflogen, so scheisse warn die anderen gar nicht … – vielleicht doch blos ein ausreisser …

    @rune snag ich sehe ja die entwicklung nicht, ich sehe halt nur listen mit oder ohne rune snag … aber ich bin auf jeden fall auf deinen constructed teaser für nationals aufm planeten gespannt …

    cuKALLE
    ps. mir gefällt ja die liste vom medevoort (und ich ärgere mich, dass ich mich in meinem artikel nicht etwas weiter aus dem Fenster gelehnt hab, sowohl die idee einfach selbst magus of the moon zu spielen als auch einfach zurück zur zweifarbigen tempo variante des Decks zu gehen(die ist ja genau genommen nur an Faeries gestorben …) hatte ich auch schon durchgespielt … :( wollte dann aber halt keinen halbgaren scheiss schreiben :) )


  10. Die Entwicklung ist die: Zuerst gab es nur Listen mit Rune Snag. Dann tauchten die ersten ohne auf und ernteten teilweise Hohn und Spott. Dann gab es Listen mit und Listen ohne. Unterdessen sehe ich gar keine Listen mehr mit…

    Ob das jetzt eine konsequente Weiterentwicklung des Decks ist oder eine Reaktion auf ein verändertes Metagame, das ist die interessante frage. Ein bisschen beides, denke ich – Rune Snag ist in diesem Deckkonzept für mich ein Platzhalter. Er gibt einem Flexibilität (leider aber eben keine Zuverlässigkeit), lässt einen aber auch Initiative verlieren, die in diesem Deck wichtig ist. In einem roten Meta ist Flexibilität auf Kosten von Eigeninitiative allerdings eine besonders schlechte Idee.

    Meinen Artikel hätte ich übrigens, ehrlich gesagt, für Mintag erwartet – er war im Wesentlichen ein Kommentar zum GP Kopenhagen und ich hatte mir viel Mühe gegeben, ihn Sonntag Abend noch abzuschicken. Wieso Tobi einen uralten GP Bericht und einen Block Constructed Artikel vor ihn und vor allem auch Trashs letztem Draftartikel stellt, ist mir ein Rätsel – welchen Sinn hat es denn, solche Artikel zu veröffentlichen, wenn die Leute schon in Hannover sind?


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