Wochenrückblick 35/2008, 2/2

Nun also die zweite Hälfte – die erste findet sich hier.

Mittwoch:

Magic Universe:

Benjamin Lamprecht alias Bensch schreibt einen soliden, aber unaufregenden Bericht von seinem Abschneiden bei der ÖM.

PlanetMTG:

Gut, dass ich Tobis Steckbriefe von einigen Magic-Spielern nicht bereits letzten Mittwoch verlinkt habe – die befinden sich nämlich unterdessen nicht mehr in seinem Artikel, sondern hier. Irgendwie mag ich diese VZ-Dinger nicht – da stellen Leute freiwillig Dinge ins Netz, für deren Privathaltung Datenschützer auf die Barrikaden gehen würden.

Daily MTG:

(Dies ist ein neues Link. Über die Umgestaltung von magicthegathering.com jammere ich bald in einem eigenen Eintrag.)

Nate Price gibt uns einen endlosen Gen-Con-Bericht mit viel zu vielen Bildern… Hey, er lagert die (übrigens sehr interessante, gerade im Vergleich mit der deutschen Legacymeisterschaft) Berichterstattung vom Legacy-Event in ein unauffälliges Link aus, aber endlose Cosplay-Fotoserien sind direkt eingebunden? Ist das jetzt eine Magic-Seite oder was? Irgendwo zwischendurch ist auch Magic-Content versteckt. Ich fand es ja schockierend, dass im Grand Melee sechs Leute freiwillig verloren haben sollen, nur damit ein anderer, ansonsten unaufhaltsamer Spieler nicht gewinnen konnte! Multiplayer ist ja so toll… Dieser Artikel wird als Dienstagsartikel geführt, erschein aber wegen der Seitenumstellung erst später.

Und Kelly Digges schreibt über Pack Wars… Moment mal, ist dazu denn nicht gerade erst ein Artikel auf jener Seite erschienen? (Die Antwort lautet natürlich JA. Da das Archiv praktisch noch leer ist, musste ich übrigens in meinem eigenen Blog nach diesem Link suchen!) Übrigens hat sich der Name dieses Formats schon wieder ein wenig geändert, wenn auch nur um ein “S”… Ansonsten eine langweilige Wiederholung, und ein weiteres Anzeichen dafür, dass bei Wizards die Zeichen auf Alarm stehen, denn was ist dies hier sonst, wenn nicht ein direkter und plumper Versuch, Spieler wieder zum Kaufen von mehr Boostern zu bewegen? (Meine Kritik bezieht sich nicht auf das Motiv – natürlich wollen und sollen sie versuchen, ihr Produkt besser zu verkaufen – sondern auf die Methode!) Auch dies war eigentlich ein Dienstagsartikel.

Zu den “echten” Mittwochsartikeln: Ben Bleiweiss verabschiedet sich mit einer Übersicht über sein bisheriges Schaffen in dieser Kolumne und geradezu diebischer Freude darüber, dass er seine Ankündigung, worüber er eigentlich noch schreiben wollte, nicht umgesetzt hat. Wieso habe ich den Eindruck, dass er vielleicht doch (endlich!) gefeuert worden ist, und dass er sich deswegen ganz bewusst nicht bemüht hat, diese letzte Serie fertig zu stellen, um möglichst unzufriedene Leser zu hinterlassen? (Ich gehe die ganze Zeit davon aus, dass sich auch tatsächlich Leute über seinen Content gefreut haben – die muss es ja wohl gegeben haben – und die enttäuscht er hier hemmungslos!) Wie auch immer: Und tschüss!

Doug Beyer probiert sich an einer MaRo-artigen Artikelform – bei Weitem nicht so gelungen, aber trotzdem einigermaßen unterhaltsam. Inhaltlich ist das Ganze allerdings wieder einmal ziemlich dünne.

Donnerstag:

PlanetMTG:

Der letzte Teil von Trashs Eventide-Analyse fürs Limited ist reichlich unspannend, besonders wenn man in Betracht zieht, wie lange wir darauf warten mussten. Er reißt – sehr kurz – an, wie man nun eigentlich BW draften müsse und stellt dabei ein extrem wackliges Konzept vor, welches nach seinen eigenen Aussagen auf Synergien mit Uncommons basiert. Einfach das gute BW “Sealed Deck” zu draften, erscheint mir da keineswegs unsolider. Zu den Artefakten und Ländern des Sets gibt es wenig Substanzielles zu sagen, und das tut er auch. Ach ja: Natürlich wollen wir auch einen Report darüber lesen, wie Trash NICHT Deutscher Meister geworden ist! (Und außerdem kann er gleich noch einen schreiben, wie er Deutscher Meister geworden IST. Wie praktisch!)

Daily MTG:

Noch ein Abschiedsartikel, diesmal von Chris Millar. Wie um auch die kleinste Chance, dass ich ihn vermissen könnte zu eliminieren, schreibt er zum Abschied noch einmal über das sinnlose Kombodeck, dieses Lieblingskind vieler Casual-Spieler – viel zu schwach, um in einer ernsthaften Umgebung zu bestehen, aber viel zu stark gegen die meisten anderen Casual-Decks, wenn diese nicht ebenfalls auf einer solchen Kombo basieren, in welchem Fall man eben schaut, wer sein Puzzle zuerst fertig hat. Nun ja, vielen Menschen macht masturbieren eben mehr Spaß, wenn ihnen jemand dabei zu sieht.

Mike Flores berichtet über Kopenhagen (nichts, was wir nicht schon wüssten, natürlich), sowie über den Fortgang der Block-Constructed-Saison. Wieder einmal bemüht er sich, an Hand der Listen einiger mittelerfolgreicher Rogue Decks eine Vielfalt in diesem eingefahrenen Format vorzuspiegeln.

Freitag:

Im ersten Teil seines Berichtes vom Grand Prix Kopenhagen kann Phips einen gewissen Spannungsbogen aufbauen, als er von “eigentlich schon ausgeschieden” zu “doch noch im zweiten Tag” gelangt. Stilistisch macht sein Artikel auf mich diesmal ein wenig einen herunter geschriebenen Eindruck, aber das kann auch daran liegen, dass ich ihn nachträglich recht rasch herunter gelesen habe. Kam eigentlich noch jemandem außer mir Phips’ Verhalten gegenüber seinen Gegnern ziemlich verbissen vor?

Daily MTG:

BDM macht wieder einmal Werbung für seine Kumpel von Your Move Games, welche versuchen, angesichts der Dezentralisierung der Prereleases in den USA (die wir in Deutschland schon lange haben), das Prinzip des regelmäßigen großen Turniers für ernsthafte und weniger ernsthafte Spieler gleichermaßen am Leben zu erhalten, und stellt ansonsten seine Kandidaten für die Hall of Fame vor. Interessant ist, wie er dabei Oliver Ruel sozusagen auf Bewährung verurteilt! Ach ja, und er hat Infos von den Nationals in Uruguay, offenbar dem Land der 61- und 59-Karten-Decks. Naja, whatever.

Samstag:

Samstags also der zweite Teil von Phips’ Kopenhagen-Report. Da hat er sich doch tatsächlich sogar noch bis in die Top 8 geluckt! (Okay, jedermanns Überraschung hält sich jetzt wohl eher in Grenzen.) Interessant ist allerdings nicht nur, an wie vielen Stellen in diesem Turnier Phips Glück gehabt hat (und wie oft er Fehler gemacht hat), sondern vor allem auch, welche Schlüsselentscheidungen er im Rückblick betrachtet – da sind gelegentlich sehr subtile Dinge dabei, die beweisen, dass er eben ein wirklich guter Spieler ist. Das MU-Team scheint ihm dafür das nötige Playtesting-Fundament zu geben.

Sonntag:

PlanetMTG:

Da in der mehrteiligen Coverage der DM auf dem Planeten wie üblich die anderen Teile nur rückwärts verlinkt wurden, ordne ich diese Berichterstattung einmal hier ein und setze nur das Link zum dritten Tag. Tja: Die Aktualität des Ganzen kann ich nicht beurteilen (da ich ja vor Ort war und die Coverage nicht live gelesen habe). Sehr viele Feature Matches, ziemlich wenig Decktech, kaum inhaltliche Features, viele Fotos. Fotos besonders von Frauen, was natürlich optisch ein Gewinn ist (ICH habe Tobi nicht gesagt, dass er Bilder von mir machen soll!), aber irgendwie nicht wirklich Bezug zu Magic hat… Auffällig übrigens, dass meine Freundin besonders oft im Bild ist – dem Tobi muss ich wohl auf die Finger (sc)hauen! Über das Turnier selbst werde ich natürlich noch den einen oder anderen Artikel schreiben. Nicht untergehen sollten aber die Coverages der Side Events, die von den jeweiligen Tagen, an denen sie stattgefunden haben, verlinkt wurden! Insbesondere die “Deutsche Legacy-Meisterschaft” sollte zukünftigen Diskussionen über dieses Format ein solides Fundament geben können. Der Fizzle des Events kommt jedenfalls vom vermutlich-bald-Hall-of-Famer Dirk Baberowski, der wohl angesichts dieser Aussichten spontan auf die Idee gekommen ist, doch mal wieder an der Deutschen Meisterschaft teilzunehmen und feststellen musste, dass sein hohes Rating dafür zwar ausgereicht hätte, aber ihn leider nicht qualifizieren konnte, da er kein aktiver Spieler mehr war!

Event Coverage bei Daily MTG:

In Manila lief ein Block Constructed Grand Prix. Kurz vor dem Ende der Saison kehrt das Format zu seinen Wurzeln zurück: Die Top 8 bestehen ausschließlich aus Faeries und Kithkin!

Und dann ist da die englischsprachige Coverage der DM, effektiv eine One-Man-Show von Hanno. Der konnte es sich auch nicht verkneifen, auf Porojans Angeberei mit seinem Draftdeck mit einem Feature Match von ausgerechnet jener Runde zu reagieren, die Porojan dann 0:2 mit diesem Deck verloren hat… Hier gibt es dann auch keine Fotos von Frauen, auch wenn mir gesagt wurde, dass die Fotos in der deutschen Coverage – zumindest die gelungeneren – angeblich aus Hannos Kamera stammen sollen.

Übrigens besitze ich immer noch virtuelle Magic-Karten. Tue doch einmal jemand etwas dagegen!

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8 Comments on “Wochenrückblick 35/2008, 2/2”

  1. atog28 Says:

    …flotten Dreier halt…

  2. Chickenfood Says:

    Ich fand Phips artikel gut.
    shon klar das es nervt wenn man k km fähr/fliegt nur um dann nach x runden zu droppen weil dich gerade 3 leute wegeluckt haben.

    Das mit dem Franzosen….
    naja so ist das halt mit denen. Wenn dich emand so sinnlos zutextet dann willst du ihn doch auch fertig machen.

    Ich sehe jetzt nix was auf übermäßige verbissenheit hinweisen könnte.

  3. thagorin Says:

    Wie lange darf/muß man denn kein Turnier mehr gespielt haben um als “nicht aktiv” zu gelten?
    Und hätte er das nicht wissen müssen, weil er darüber informiert wurde, oder passiert das einfach so?

  4. TobiH Says:

    @thagorin:

    1 Jahr und man wird natürlich informiert.

    @Steckbriefe:

    Ui, jetzt ist mein Artikel auch wieder hergestellt. (kA, was da los war…)

  5. Boneshredder Says:

    Werden die inaktiven Spieler dann auch nicht mehr in bspw. die Rating-Qualifikation einbezogen, so daß aktive nachrutschen können? Das wär ja sogar mal sinnvoll. :>

  6. Huy Dinh Says:

    Werden sie. Sonst waere dirkb ja dabei gewesen ;-)

  7. Handsome Says:

    “Kam eigentlich noch jemandem außer mir Phips’ Verhalten gegenüber seinen Gegnern ziemlich verbissen vor?”

    Nö.


  8. Hmm — ist das hier ein Paralleluniversum? Ich verstehe nicht mal “Bahnhof”.

    Was es alles gibt …

    -Frank


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