Gedanken zum Magicverfall in Deutschland

Ich habe wieder den Draftsimulator auf Daily MTG benutzt und werde Euch bald meine Ergebnisse vorstellen.

Vorher will ich aber auf einen interessanten Blogeintrag von Teardrop hinweisen und meinen Senf dazu abgeben. (Ich würde ja dort mit diskutieren, aber die kommentatorfeindliche Technik von MTGBlogs boykottiere ich.)

Fakt ist, dass Deutschland schon seit Jahren nicht mehr im internationalen Vergleich Spitze ist. Fakt ist ebenfalls, dass die Teilnehmerzahlen bei PTQs immer schlechter werden. Schließlich betrachte ich es auch als Fakt, dass gute Strategie-Artikel auf deutschen Seiten immer seltener geworden sind. Teardrop hat also recht – es gibt in jedem Bereich Baustellen.

Erklärungsansätze, welche diese Entwicklung auf den Verfall des Turniermagic allgemein zurück führen, kann ich zwar prinzipiell nachvollziehen, sie greifen aber zu kurz – denn wieso sollte Deutschland hier im internationalen Vergleich zurück fallen? Die Argumente, dass die Glücksabhängigkeit bei Magic zugenommen hätte, wurden teilweise auch bereits in den Kommentaren widerlegt – tatsächlich besaß Magic eben schon immer einen Zufallsfaktor. Was zugenommen HAT, ist die Leistungsdichte – man spielt kaum noch gegen VÖLLIG ahnunglose Leute, und da fehlen eben bei größeren Turnieren 1-2 einfache Siege.

Was ich auch beobachte, ist die von Raul Porojan angesprochene Selbstüberschätzung vieler Leute. Du meine Güte, wer sich nicht alles für gut hält! Passt mal auf, Leute: ICH bin NICHT mehr gut, schon seit vielen Jahren nicht mehr. Aber so gut wie IHR bin ich zu 99% trotzdem noch! (Und jetzt denkt natürlich wieder jeder, er gehöre zu dem einen Prozent…) Ich bin trotz kaum vorhandener Spielpraxis immer noch gut genug, um random immer mal wieder GPTs und NQs zu gewinnen und ohne Vorbereitung bei der DM ausgeglichen zu gehen. Und wisst Ihr was? Das liegt an EUCH! Ihr seid nämlich nicht wirklich auf einem höheren Level als ich.

Genau das müsstet Ihr aber sein, damit Ihr gut genug seid, dass zwischen all den stochastischen Unebenheiten sich diejenige Konstanz zeigt, welche Ihr vermisst. Dabei fehlt vor allem die Bereitschaft zu lernen, denn diese gründet auf der Einsicht, dass man noch etwas zu lernen hat.

(Bei den französischen Nats haben übrigens Olivier Ruel, Remis Fortier, Gabriel Nassif und Raphael Levy Top 16 gemacht. Ein Vergleich mit unseren “Pros”, die stattdessen zum Beispiel das 2HG Side Event der DM gewinnen, verbietet sich da.)

Ach ja, bei einem liegt Teardrop übrigens auch falsch: Natürlich cheaten die deutschen Spieler nicht weniger als andere! Was sie aber wohl weniger tun, ist sich wirklich in Magic rein zu hängen. Klar – das lohnt sich nicht im Vergleich zu einem gut bezahlten Job oder einer Pokerkarriere. Warum macht man es aber trotzdem? Aus Liebe zum Spiel! Zum TURNIERSPIEL, wohl gemerkt. Unsere Magicelite hat sich da aber von denjenigen anstecken lassen, die alles besser finden als sanktioniertes Magic: Poker, Versus, The Spoilz (Schreibweise ist mir schnurz), Highlander… In meiner Zeit bei Serious Games habe ich bereits fest gestellt, dass Alternativen zu Magic meistens von denjenigen Spielern gelobt wurden, die es bei Magic nie geschafft haben, etwas zu reißen. Auf hohem Niveau scheint das ähnlich zu sein.

Ich fürchte, Kai Budde war nicht gut für uns deutsche Magic-Spieler! Seine unglaublichen Erfolge haben uns vorgegaukelt, dass wir Deutschen bei Magic in der absoluten Weltspitze dabei waren. In Wirklichkeit aber war Budde in der absoluten Weltspitze mit dabei, die anderen waren Mitläufer. Und als die Ära Budde zu Ende war und auch seine Weggefährten (Baberowski, Blume, Mello…) aufhörten, da dachte unsere zweite Garde, sie müsse auch so gut sein, weil sie ja auch deutsch war. Als sie dann merkte, dass das nicht der Fall war, hieß es dann plötzlich, Magic sei nur noch ein Glücksspiel, und andere Spiele seien ja viel besser.

Für einen echten Pro braucht es Talent UND Einsatzbereitschaft. Ersteres haben weit weniger Spieler im erforderlichen Maße, als es glauben, und Letzteres glauben diese Spieler nicht nötig zu haben. Da ihre Magickarrieren entsprechend erratisch verlaufen, weichen sie auf Spiele mit geringerer Leistungsdichte aus.

Wann immer Euch ein Spieler erzählt, er hört mit Magic auf, weil er bei Poker mehr erreichen kann: Er hört mit Magic auf, weil er nicht gut genug war, dort etwas zu erreichen! Poker lohnt sich natütlich finanziell mehr, aber das wusste er auch schon vorher. Tatsächlich werden normalerweise diejenigen Magic-Spieler wirklich gute Pokerspieler, die auch bereits in Magic wirklich gut waren. Für die anderen gilt nur, dass Poker ihre Überdurchschnittlichkeit im Bereich des Mittelmaßes besser belohnt. Die WIRKLICH guten Spieler setzten sich auch bei Magic durch.

Es bleibt natürlich die Frage, ob man sich durchsetzen WILL. Ich habe diese Frage schon lange für mich mit “nein” beantwortet, weil mir der Spaß am Turnierspiel verloren gegangen ist, aber ich jammere auch nicht herum, dass Magic nur noch ein Glücksspiel ist, und ich deswegen nichts mehr reiße: Ich reiße da nichts (wirklich Relevantes) mehr, weil ich es nicht mehr kann und will. So viel Ehrlichkeit muss sein.

Teardrop hat beschrieben, dass auf der Players’ Party der DM kein einziger Money- (oder sonstiger) Draft zu Stande gekommen ist! Und da wundern wir uns, dass wir in Magic im Mittelmaß versinken? Unsere Meinungsführer haben uns eingeredet, dass Magic es nicht wert ist, sich intensiv damit zu befassen. Diese geringe Wertschätzung gibt uns das Spiel postwendend zurück.

Wart Ihr in den letzten Jahren im #NMA? Ich nicht. Ich habe trotzdem mit bekommen, dass darin zwischenzeitlich mehr über Poker als über Magic gesprochen wurde.

Auf PlanetMTG und Magic Universe erscheinen unterdessen beinahe so viele Artikel über Vintage, Legacy und Highlander wie über relevante Turnierformate. Wo sind die Spieler, die noch Spaß daran haben, Magic ernst zu nehmen? In Berlin habe ich bei meinem Experiment mit dem MU-Team keine gefunden (und bei dieser Gelegenheit selbst den letzten Spaß daran verloren). In Japan, Frankreich und den Niederlanden scheint es sie noch zu geben.

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11 Comments on “Gedanken zum Magicverfall in Deutschland”

  1. EvilBernd Says:

    “Ich würde ja dort mit diskutieren, aber die kommentatorfeindliche Technik von MTGBlogs boykottiere ich.”

    Die ist mittlerweile Kommentatoren-freundlicher gestaltet. Zumal es nicht so schwer sein kann, sowohl Name als auch E-Mail-Adresse anzugeben.

  2. TimR Says:

    Die französischen Nats sind im Vergleich noch viel schlimmer, wenn man die ProDichte vergleicht:
    Ruel, Olivier,
    Malherbaud, Pierre
    8 Courtois, Frederic
    9 caumes, benjamin
    10 Fortier, Remi
    11 Lauriol, Sylvain
    12 Nassif, Gabriel
    14 Haim, Christophe
    16 Levy, Raphael

    Etwas weiter unten finden sich noch Wafo-Tapa, Yann Harmon, der andere Ruel, Canu etc.
    Alles Leute mit diversen GP/PT-Top8s, die, selbst wenn Sie schon längst was anderes machen, trotzdem die Nationals mitnehmen.
    Bei uns halt nicht.
    Im übrigen gab es nicht nur Kai, Dirk, Mello und Blume, es gab mehrere Dutzend Spieler, die international oben mitgespielt haben (Brucker, Blech, Reinhardt, Lührs, Refsdal, Herold, Lippert, HajoHöh, Ziegner, später auch Bracht, Joens, eine Milliarde guter NRW-Spieler wie Falk Bernhardt, Flixx, oder Leute, die zwischendrin ein paar Sternstunden hatten und GPs gerockt haben). Davon sind die meisten aber eigentlich komplett vom Radar, damit ist viel Skill und – ich sag mal – “Starpower” in Deutschland einfach verloren gegangen im GGS zu Frankreich, wo quasi alle guten Leute von “damals” noch spielen. Oder auch Holland, wo Pokergrössen wie Boeken einfach immer wieder Nats zocken.
    Aber auch in den letzten Jahren gab es immer wieder deutsche Spieler in PTT8 (Bracht, Brackmann, Merkel, Hüttenberger, Ruess, Trash), nur eben ohne wirkliche individuelle Konstanz.
    Dazu ist mir aber aufgefallen: es gibt eben nur 4 PTen pro Jahr und damit auch kaum Möglichkeiten, Konstanz zu zeigen – ein wichtiger Faktor. Mit 2xPT-T8 in einer Saison ist man schon ganz vorne dabei im PotY-Race, der single PT-Win gar kann schon fast ausreichen :P.
    Wichtig ist auch der Einfluss von MODO und der damit einhergehende Verlust von “Teams”. Teams waren damals imho ein wichtiger Faktor für konstanten Erfolg, weil man Tech eher nicht nach aussen gelassen hat und man auf sehr hohem Niveau testen konnte. Davon waren viele Leute direkt ausgeschlossen. Heute ist der Durchschnittsskill durch Modo viel höher und das Spiel wird dadurch mehr “random”, weil bei gleichwertigen Playskills der Draw/das MU entscheidet.
    Unterm Strich will ich meinen, daß nicht nur Deutschland Probleme hat (siehe USA, siehe andere ehemals dominante Länder wie Schweden). Magic hat einfach ein generelles Problem.

  3. beefman Says:

    jo, modo hat die skills vieler leute deutlich angehoben. alleine um die stackreihenfolge und die trigger zu beherrschen…
    die zinken hast bei deiner aufzählung noch vergessen :-)
    ich seh die probleme weniger im limited als im constructed. und da könnte man jederzeit durch eine ordentliche PT vorbereitung als team was reißen. allerdings hat niemand zeit und/oder lust das richtig zu betreiben.
    modo hilft eben nur limited zu verbessern, da alle karten für alle decks in sich saumäßig schnell verändernden formaten viel zu stressig/teuer/zeitaufwendig ist um constructed richtig zu nutzen. MWS/apprentice? LOL! geht nicht.
    da müßte halt mal was ordentliches kommen…

  4. TimR Says:

    Jo, die Zinks fehlen sicherlich. Und der Eder Wolfgang, Peer Kröger, Rosario Mai, Rene Krafft, Jens Krause, chh etcetc.

  5. Boneshredder Says:

    “Passt mal auf, Leute: ICH bin NICHT mehr gut, schon seit vielen Jahren nicht mehr. Aber so gut wie IHR bin ich zu 99% trotzdem noch! (Und jetzt denkt natürlich wieder jeder, er gehöre zu dem einen Prozent…)”

    Ich finde, hier zeigt sich sehr schön ein Hauptsymptom desse, was dem zerütteten Gesamtzustand zugrunde liegt: vollkommen überhöhtes Anspruchsdenken. Was für viele zu zählen scheint, ist allein der ganz große Sieg. Von jetzt auf gleich. Alles andere zählt null oder weniger und den Weg dorthin genausowenig. Wer so mit Anerkennung geizt wie Du es regelmäßig vormachst (gerade in den häufig vernichtenden Bewertungen, mit denen Du über die Leistungen der MU-Teams herziehst), der ist ein ganz wesentlicher Teil des Problems. Du kannst gerne immer und immer wieder behaupten, daß das oberste Hunderstel der Spielerschaft “nicht gut” ist. Aber wer ist denn dann bitte erlaucht genug, um sich “gut” nennen zu dürfen? Das oberste Tausendstel? Zehntausendstel? Und leider glauben Dir die Leute, weil Du es sagst. Sie beziehen das auf sich, sehen nicht diesen “ganz großen Sieg,” und ziehen daraus den Schluß, daß sie eben nur random Scrubs sind und ziehen sich irgendwann frustriert aus dem Spiel zurück, weil sie eben “nur” hin und wieder mal PTQ T8 gemacht oder randomly bei der Deutschen verscrubbt haben, ohne zu bemerken, daß das schon sehr erstaunliche Etappenziele sind. Aber statt sich weiter zu steigern, steigen sie aus.

    Deine überhöhten Ansprüche wären für die Leitung eines Nationalteams eine sehr angemessen Trainingsbasis, aber für alles unterhalb dessen sind sie leider nur ein sehr effektives Gift. Im übrigen: Ich bin relativ sicher, daß ich (Limited mal ausgeklammert) kein ganz so ein guter Spieler bin wie Du, aber eines weiß ich dennoch: daß ich ein guter Spieler bin. ;)


  6. Nein, ich sehe mangelndes Selbstbewusstsein in Deutschland wirklich nicht als ein Problem. Ganz im Gegenteil.

    Lies Dich doch einmal um – die Leute jammern darüber, dass sie es nicht schaffen, auf die PT zu kommen, oder sich über NQs für die Deutschen zu qualifizieren, obwohl sie doch soooo gut sind.

    Wir reden hier nicht darüber, dass Spieler auf FNM-Niveau dominieren können oder sich ab und zu mal zu einer PT oder der DM lucken – klar, so “gut” sind wir natürlich, aber damit sind eben viele nicht zufrieden. Wir reden über das spielerische Format, bei solchen Events einigermaßen konstant gut abzuschneiden. Welche Ansprüche sind es denn, an deren Scheitern TMM und Kofi (stellvertretend auch für einige andere, die ich mir jetzt nicht gemerkt habe) ihren (angedrohten) Abschied von Magic fest gemacht haben?

    Du wirfst da auch einiges durcheinander, Boneshredder. Stichwort MU-Team: Gerade David und Bensch haben, wie ich selbst auch gesagt habe, ihre Etappenziele natürlich erreicht! Natürlich erwarte ich von denen keine PT-Qualifikationen in Serie. (Wohl aber ein vorne Mitspielen auf PTQ-Niveau, denn das ist realistisch bei dem betriebenen Trainingsaufwand.)

    Das sind aber immer noch hundert, zweihundert oder dreihundert deutsche Spieler (jaja, die Jungs sind Österreicher), welche auf diesem Level spielen können, und der ist nicht genug, wenn man höher hinaus will! Das bezieht sich nicht auf das MU-Team, sondern auf diejenigen Spieler, die GLAUBEN, dass sie zu den besten paar Dutzend deutschen Spielern gehören (das sind nämlich diejenigen, die auch international Erfolge erzielen). Die befinden sich im Irrtum.

    Und dann ist da noch unsere absolute Spitze, unsere Top Ten. Da finden sich einige Talente, aber kein Ausnahmetalent vom Kaliber Budde (was ja auch verdammt viel verlangt wäre). Nur fehlt da die Einsicht, dass dieses Talent auch durch viel Arbeit und Lernbereitschaft ergänzt werden muss.

    Ansprüche sind immer relativ, aber diesen relativen Ansprüchen hinken deutsche Magicspieler auf allen Ebenen hinterher. Unsere Top-Pros sind nicht so gut wie die Top-Pros anderer Länder und fallen auf Semipro-Status zurück. Unsere Semipros sind nicht so gut, dass sie diesen semiprofessionellen Status mittels einer enstprechenden Konstanz beibehalten könnten und fallen immer wieder auf den Status lokaler Größen zurück. Und unsere lokalen Größen halten sich für Semipros. Allen ist gemeinsam, dass sie an ihrem Spiel ja nichts mehr zu verbessern haben – alles ist nur Luck.

  7. ETiTho Says:

    Ich finde, dass Andreas recht damit hat, dass Anspruch, Aufwand und Können bei einigen Spielern nicht zusammenpassen. Ich mit meinen gespielten 2 NQs dürfte hier zwar eigentlich garnicht mitreden, aber egal.
    Wie viele Plätze gibt es auf der ProTour? Kann ein Land wie Deutschland den Anspruch stellen, dass jedes Jahr 20 Spieler mit Leichtigkeit den alten Level 3 erreichen? Sicherlich nicht!
    Aber wenn man diverse Diskussionen darüber mitverfolgt, dann hört es sich so an, als wäre genau dieser Anspruch da. Ist eine PTQ Top8 nichts mehr wert? Wenn man unter den besten 8 eines PTQ ist, war man immerhin besser als der Großteil aller anderen die angetreten sind und ein PTQ-Feld besteht eben nicht zu 90% aus Vollnoobs. Außerdem ist bei einem PTQ normalerweise die zweite Niederlage meist schon eine zu viel, oder es wird zumindest eng. Immerhin spielt man ja um eine Qualifikation und um einen Reisegutschein!
    Sicherlich wird man nicht reich davon, aber MAGIC ist doch ein HOBBY, und kein Beruf, oder? Wer Magic als Beruf sieht, der soll bitte auch mit entsprechender Einstellung ran gehen (was natürlich die meisten nicht können).
    Klar kann man ein Hobby auch etwas ernsthafter betreiben. Aber im Endeffekt bleibt es ein Hobby. Und im Normalfall verdient man mit einem Hobby eben kein Geld, sondern man investiert welches, und macht es weil es Spaß macht.
    Irgendwann kommt man auf ein Niveau, wo die Fortschritte und Erfolge eben nicht mehr so leicht zu übertreffen sind, weil man eben auch der Anspruch höher und manchmal zu hoch ist.
    Gleichzeitig werden kleinere Erfolge weniger gewürdigt. Das ist natürlich auch ein Problem der Community, die allgemein immer mehr und mehr Erfolge fordert und auch von vergangenen Zeiten verwöhnt ist. Kleinere Erfolge werden immer weniger anerkannt.
    Ich persönlich habe großen Respekt vor Leuten, die bei PTQs regelmäßig Top 8 machen oder knapp dran scheitern, und jeder der sich für die DM qualifiziert hat, muss dafür schonmal was geleistet haben, egal auf welchem Weg man sich qualifiziert.
    Auch vor dem was das MU-Team leistet habe ich recht großen Respekt, denn ich hätte weder Zeit noch Motivation, noch das Können auf einem solchen Niveau zu spielen oder derartige Artikel zu schreiben. Sicherlich genügen die Leistungen der MU-Team deinen Ansprüchen nich, Andreas, aber ich glaube man darf da auch durchaus die Messlatte etwas niedriger setzen und erst mal das anerkennen und loben was geleistet wurde.
    (Zur Erinnerung: In Berlin scheint sowas ja nicht möglich zu sein ;) ) Dass man mit der Zeit die Ansprüche höher schrauben muss ist klar, aber auch da sollte man durchaus etwas Zeit ins Land gehen lassen und auch mal den einen oder anderen Durchhänger akzeptieren.
    Gruß
    ET


  8. Wo kommt eigentlich das Gerücht her, dass die Leistungen des Teams mir nicht genügen? Meinen entsprechenden Kommentaren kann man das nicht entnehmen.

    Ansonsten hat mein Vorposter Veiels geschrieben, was ich unterdessen bereits in einem weiteren Eintrag gformuliert habe.

  9. ETiTho Says:

    Deine Kommentare unter diversen MU-Team Artikeln erzeugten bei mir den Gesamteindruck, dass du mit deren Leistungen nicht ganz zufrieden bist. Sollte ich damit daneben gelegen haben tut es mir Leid und ich ziehe diese Behauptung selbstverständlich zurück.


  10. Das Team insgesamt liegt im Sollbereich, wenn auch nicht gerade in der oberen Häfte. David und Bensch zeigen eine sehr gute Entwicklung. Clemens hinkt – zumindest im Limited – deutlich hinterher, und Pogi hat in einem kurzen Zeitraum noch nichts gezeigt außer einer falschen Einstellung bei der ÖM. Das ist die Kurzzusammenfassung.

  11. Boneshredder Says:

    Seit Buddes Stern gesunken ist, sind “wir” eben einfach nicht mehr Weltspitze. Ich glaube aber, einige von “uns” rennen immer noch mit diesem absurd hohen Anspruch herum, die nächste Pro Tour müsse unbedingt von Deutschen dominiert werden. Das kommt aber nicht von selbst. DAFÜR bedarf es wirklich exzessiver Vorbereitung und umfassender Kooperation im eigenen Land. Besonders letzteres halte ich für absolut nicht gegeben. Da schotten doch alle möglichen Regionalgruppen “ihre” Test-Ergebnisse voneinander ab. (Vielleicht nicht ganz explizit, aber großartig geteilt wird sicher nicht.) Was soll da schon rauskommen? Kümmert Euch halt vor den großen Events mal um eine nationale Mailingliste für “unsere” Qualifizierten, und die Ergebnisse dürften sich schon merklich bessern. Aber klar – solange sich jeder selbst für den besten hält, ist weder Lernbereitschaft noch Kooperationswille vorhanden. Und um auf meinen vorherigen Kommentar zurückzukommen: Schlechtrederei bringt eben auch nichts. Es bringt einen gewaltigen Unterschied in dem was ich erreichen kann, ob ich Zeter und Mordio schreibe ob der abgrundtiefen Schlechtigkeit “unserer” Spielergebnisse oder sage: “Freunde. Bis auf ein paar wenige Ausnahmen, waren ja unsere Ergebnisse in letzter Zeit ein wenig mau. Laßt uns doch mal überlegen, was wir ändern könnten, um das auf absehbare Zeit zu bessern.”


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