Der Leersatz des Tages

Florian Koch hat in Rotterdam gejudgt und dazu einen Artikel verfasst, in dessen erstem Teil absolut nichts auch nur entfernt Interessantes drinzustehen scheint. Um diese Inhaltsleere besonders deutlich zu demonstrieren, benutzte er auch noch den Trick anzudeuten, dass es ja durchaus äußerst interessante Dinge gegeben HAT, die er uns aber verschweigt:

An einem 6er-Tisch haben dann Michael, Ute und Sebastian die Probleme der deutsche Judge-Community diskutiert. Daniel und ich hörten eher andächtig zu und der sechste Platz entwickelte sich zum heißen Stuhl für ausländische Gäste, die ebenfalls ihre Kommentare dazugeben wollten.”

Nicht wahr, Ihr seid doch auch darauf hereingefallen und dachtet, nach diesen Sätzen MUSS doch einfach etwas Spannendes kommen, oder? Weit gefehlt! So wie wir erfahren, dass der Head Judge eine kurze Ansprache gehalten hat (aber nicht, was er gesagt hat), und dass die Judges aus ihren Heimatländern Spezialitäten mitgebracht haben (aber nicht, was es da  zu essen gab), und dass in den mittleren Runden auch anspruchsvollere Regelfragen auftauchten (aber natürlich nicht, welche) dürfen wir lesen, dass hier Judges über ein verdammt interessantes Thema diskutiert haben, aber selbstverständlich nichts über den Inhalt erfahren!

Liebe Artikelschreiber, nehmt Florians Bericht als ein nahezu perfektes Beispiel dafür, wie man es NICHT macht: Einen Erfahrungsbericht schreiben, ohne von seinen Erfahrungen zu berichten, und die mit Abstand interessanteste Begebenheit kurz erwähnen und ansonsten ignorieren!

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24 Comments on “Der Leersatz des Tages”

  1. EvilBernd Says:

    Ich fragte mich ebenfalls welche Community er da meint.

  2. kranger Says:

    Ganz ehrlich: bis zu dem von Dir zitierten Absatz bin ich gar nicht gekommen. Ich habe bereits davor heruntergescrollt, in der Hoffnung, es wird vielleicht später noch interessant…aber Fehlanzeige.

    Naja, immerhin haben wir nun gelernt, dass sich ein Fleshbag Marauder auch selbst opfern kann. Und außerdem geht es ja nach der Mittagspause erst richtig los….

  3. mitsch Says:

    lol, genau dasselbe hab ich mir auch egdacht.

    Aber das bleibt unter den Judges ;) Wir deuten was tolles an, Disses über Judge XYZ, random nichts noch dazugefügt. Bam, fertig is dr Artikel.

  4. misu Says:

    hab auch gescrollt und den teil deshalb gar nicht mitbekommen :P
    Aber da ich anshceinend nichts nicht mitbekommen habe, habe ich doch wieder alles mitbekommen

  5. Mavrick_2040 Says:

    Ich fand den Artikel weder besonders schlecht nicht besonders Inhaltsleer.

    • Mavrick_2040 Says:

      Abgesehen daovn das hier eine Editierffunktion fehlt und ich versehtlich auf “Submitt Content”.

      Der Artikel hatte einen durchaus ordentlich Schreibstil, inhaltlich war nicht viel geboten, aber wenn man das selbst mal mitgemacht hat kann man die Erfahrungen sehr gut nachvollziehen.

  6. gjgb Says:

    das einzig interessante an diesem ‘blick hinter die kulissen’ ist wie unsouverän judges mit kritik umgehen.

    das lässt rückschlüsse auf deren persönlichkeit zu…

    • HanHeinrich Says:

      Na wenn das mal nix ist – einfach mal von einem Einzelfall auf alle schließen. Ganz große Argumentationskette. Lässt das auch irgendwelche Rückschlüsse zu?

      Aber naja – Vorurteile sind schon irgendwie toll – sie ersparen einem immerhin das Denken.

  7. kranger Says:

    “Der Artikel hatte einen durchaus ordentlich Schreibstil, inhaltlich war nicht viel geboten, aber wenn man das selbst mal mitgemacht hat kann man die Erfahrungen sehr gut nachvollziehen.”

    Mag sein, dass der Schreibstil in Ordnung war, aber den fehlenden Inhalt kann das auch nicht kaschieren. Ist auch nett und toll und so, dass man das alles ganz gut nachvollziehen kann, wenn man das ganze schon mal selbst erlebt hat, aber sollte der Sinn dieses Artikels nicht gewesen sein, denen einen Eindruck und echte Hintergrundinformationen zu vermitteln, die das noch NICHT selbst miterlebt haben?

  8. beefman Says:

    ich klick die judge artikel ja schon lange nicht mehr an…
    paluschke soll mal wieder einen roadtrip rauslassen:
    80 nationals in 3 tagen (oder so ähnlich)
    das fand ich damals gut :-)

  9. TimR Says:

    Njo, alle Judge-Artikel ähneln sich: Alle anderen Judges sind super nett, alles war superorganisiert, es gab einen Judgedraft (die ich damals btw gepwned!!! hab), ein paar interessante Calls.
    Was man aber als Leser daraus zwischen den Zeilen lesen kann: Einen GP zu judgen kann in Knochenarbeit ausarten.
    Aber Spass hats immer gemacht eigentlich. Vor allen Dingen mit Tobi Pick:>

  10. harlekin_of_death Says:

    Also normalerweise wenn ich einen Judge-Artikel lese erwarte ich das interessante Regelfragen kommen und nicht Fleshbag Marauder kann sich selber opfern. Wenn das nicht vorhanden ist erwarte ich zumindest einen spannenden Roadtrip aber auser einer Krankheit war auch nix und einem PTQ das er gerade noch judgen durfte.
    Wenn da der zweite Teil besser wird dann währe ich überrascht, vielleicht erfahren wir dann dass man seine eigene Kreatur mir Path to Exil aus dem Spiel entfernen kann…

  11. DickerKoenig Says:

    Der Artikel war wenig gehaltvoll keine Frage. Einen Blogeintrag, der auf das fehlende Gehalt eines anderen Artikels hinweist… naja den finde ich auch eher wenig sinnvoll. Warum schreibst du da nicht einfach einen kurzen Comment ins Forum und belässt es dabei? Ich kanns nicht ganz nachvollziehen :).

  12. TimR Says:

    Andreas postet nicht in ordinaren Communityforen. Zuwenig Kontrolle ueber den jeweiligen Content!

  13. hias Says:

    Was denkt ihr denn wofür dieser blog da is?
    ja wohl damit er seine Gedanken zu allem aus dem magic bereich aufschreiben kann, brauchst es ja ned lesen geschweige denn zu kommentieren, aber anscheinend haltet ihr ihn für kompetent und wichtig genug um seine kommentare zu artikeln auf seinem eigenen blog nach zu lesen…
    aber es is nie verkehrt mal gemeckert zu haben

    • DickerKoenig Says:

      “brauchst es ja ned lesen geschweige denn zu kommentieren”

      Dass dieser Satz so ein bisschen der Schuss ins eigene Knie ist, ist dir aber schon klar, oder?

      Ich fände halt eigenen Content vom A.P. deutlich interessanter, als diese “Rezensionen” von anderen Artikeln hier zu lesen. Und das war ja nun nicht das erste Mal.

  14. Urs Traenkner Says:

    Der Junge ist ganz frisch L1, es war sein erster GP und er ist der Illusion, dass Spieler ihn nicht als Feind empfinden, noch erlegen.

    Ich bin mir sicher, das gibt sich.

    Gruss Urs / L1, diesbezueglich bereits geheilt :]

  15. grrr Says:

    wenn man als judge weiss dass man von den spielern als feind empfunden wird, wie es dieser urss sagt, dann stellt sich die frage warum man trotzdem judge ist…

    purer altruismus kann es ja nicht mehr sein…

  16. Urs Traenkner Says:

    “Ironie ist nicht mehrheitsfähig. (Das ist kein Wunder, denn sie ist die Waffe der Klugen gegen die Dummen.) Daher ist sie im Internet unerwünscht.”

    Entnommen aus http://zeromant.wordpress.com/2007/01/14/idiotenzucht-im-internet/

    Passt immer mal wieder.

    Glaub’s mal, wenn die Mehrheit der Spieler es wirklich waere, wuerde ich mir ein anderes Betaetigungsfeld suchen. Gluecklicherweise ist es real NICHT so. Auch wenn man gelegentlich das Gefuehl kriegt.

    Gruss Urs…

  17. grrr Says:

    und warum bist du judge?
    mal ganz ehrlich:

  18. Sebastian Says:

    Klar. Urs ist klug und wer die ganz offensichtliche Ironie in seinem Kommentar nicht bemerkt, ist dumm.

    Zu Erinnerung: “Kerowyn: ist Dir nie aufgefallen, dass in den Koepfen vieler Spieler Judges mehr als Feind denn als unparteiischer Turnierunterstuetzer zur Wahrung der Chancengleichheit wahrgenommen werden? Das, zuzueglich der Durchschnittsmeinung im Kommentarfeld vonhttps://magicthegatheringblog.wordpress.com/2009/02/25/wie-dumm-kann-man-sein/ stimmt mich irgendwie weit trauriger als der Umstand und die laxe Formulierung hier in diesem Blog. Der Konsens scheint naemlich nicht “ey Alter, was soll die Bescheisserei, das ist anderen gegenueber unfair”, sondern “Denunziantentum, DCI = Stasi, macht doch eh jeder” usw.

    Vermutlich ist meine Vorstellung von fair play endlos von der Realitaet entfernt und bestenfalls als Romantik zu bezeichnen.

    Schade eigentlich.

    Gruss Aya… ”

    Super ironisch.

    Schonmal daran gedacht, dass Ironie auch insbesondere durch metasprachliche Signale gelabelt wird und genau deshalb im Netz fast überhaupt nicht funktioniert?

  19. Urs Traenkner Says:

    @Seb.: Das war ja auch nicht ironisch, was Du da zitierst. Und, weil das irgendwie anscheinend keinem aufgefallen ist: wenn ein “:]” dransteht, koennte es nicht ernstgemeint sein. Also “HAHA, DAS WAR EIN SCHERZ” ist hoffentlich metasprachlich genug gelabelt. Oder was auch immer Du sagen wolltest.

    @grrr: mir macht’s Spass, schlicht und ergreifend. Ich bin allerdings auch eher lokal engagiert und nicht so unendlich heiss drauf, moeglichst viele GP/PT mitzunehmen, mir reicht Judgen im Bundesland, wo mein Haus wohnt und mein Bett schlaeft, voellig aus (von der DM abgesehen, so ich es erstreiten kann, soviel Vaterlandsliebe (ich seh schon die Gutmenschen daherkommen und mich fuer das Wort geisseln) muss es dann doch sein). Lokal kennt man halt irgendwann die Spieler und die Spieler kennen einen auch – und da habe ich gluecklicherweise eben nicht das Gefuehl, als Feind wahrgenommen zu werden. Das ist irgendwie so ein Internetphaenomen, dieser zwanghafte Opportunismus in Verbindung mit Tourette.

    Wenn das als Antwort reicht.

    Gruss Aya…


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