Kein Geld für niemand!

Natürlich muss ich dazu etwas bloggen (für die, die es immer noch nicht begriffen haben: auf meinem Blog schreibe ich über diejenigen Dinge, die mich gedanklich beschäftigen)!

Beim GP Hannover gibt es also keine Geldpreise, sondern Warengutscheine, die bei Wizards oder einem ihrer Partner einzulösen sind. (Scrollt zum Abschnitt “Important Notice about Prizes” – ja genau, diese kleine Randnotiz.)

Das Beste an dieser Ankündigung ist aber natürlich, dass sie erst am Abend direkt vor dem Grand Prix gemacht wurde! Also los, jetzt alle gemeinsam:

WTF?

Was soll das bedeuten? Nun, wir haben ja die Aussage, dass das Ordnungsamt Hannover die Ausgabe von Geldpreisen untersagt haben soll. Auf welcher gesetzlichen Grundlage, da sind wir auch nicht völlig ahnungslos: Dass es in Deutschland problematisch ist, Geldpreise bei Turnieren mit Beteiligung Minderjähriger auszugeben, insbesondere, wenn diese Turniere mit Karten gespielt werden, das weiß unsere Community ja nicht zuletzt deswegen längst, weil Wizards Deutschland dies immer wieder als Argument gebracht haben, wenn die Spielerschaft Geldpreise bei der Deutschen Meisterschaft forderte. Nichtsdestotrotz stellen sich da natürlich zwei dringende Fragen: Wieso jetzt auf einmal? Und wieso so plötzlich?

In Deutschland finden bereits seit deutlich über einem Jahrzehnt Grand Prixs oder Pro Touren statt, bei denen Geldpreise ausgeschüttet werden, zuerst 1997 in Mainz und zuletzt Ende 2007 in Stuttgart. Hat sich die Gesetzeslage unterdessen geändert? Das bezweifle ich, denn schließlich bestanden diese Probleme ja offensichtlich schon länger, und außerdem hätten wir wohl etwas davon gehört.

Andererseits bedarf es nicht unbedingt einer geänderten Gesetzeslage, damit ein Ordnungsamt plötzlich eine andere Entscheidung trifft. So weit mir bekannt ist, besitzen solche Ämter einen durchaus erheblichen Entscheidungsspielraum, und daher ist es absolut denkbar, dass einfach ein spezieller Mitarbeiter beschlossen hat, die Gesetzeslage ein wenig schärfer zu interpretieren, als es seine Kollegen bislang getan haben. Ebenso könnte ich mir vorstellen, dass die Ordnungsämter bisher einfach deswegen nicht tätig geworden sind, weil sie niemand auf dem Amtsweg auf diese Situation aufmerksam gemacht hatte, und dass dies sich dieses Jahr geändert hat. (Hm, wer könnte ein Interesse daran haben… aber natürlich: Wizards Deutschland! Damit sind sie doch für alle Zeiten argumentativ aus dem Schneider, was Geldpreise bei ihren Turnieren angeht! /Verschwörungstheorie)

Alles in allem halte ich einen Stimmungsumschwung beim zuständigen Ordnungsamt doch für weit wahrscheinlicher als einen plumpen Anlauf, einmalig Geld zu sparen, der auch bereits vermutet wurde. Wenn wir bald eine Mitteilung bekommen, dass Wizards von nun an WELTWEIT nur noch Sachpreise verteilen, um die Turnierbedingungen zu vereinheitlichen, okay, dann ändere ich meine Meinung noch einmal, aber bis dahin gehe ich davon aus, dass die neu entdeckte Sparwut, die Wizards seit einigen Jahren zeigt, ausnahmsweise einmal nicht hinter dieser Entscheidung steckt.

Ich denke, das lässt sich auch ganz gut dadurch belegen, dass in dieser Ankündigung gleichzeitig bekannt gegeben wurde, dass der Eintritt sich von 18 Euro auf 15 Euro verringert. Um es mal klar zu sagen: DAS IST IDIOTISCH! Nein, nicht der verringerte Eintrittspreis an sich natürlich, aber seine Begründung als Ausgleich für die fehlenden Geldpreise. DREI Euro Einsparung als Ausgleich für den erheblichen Verlust, den die Spieler haben werden, wenn sie versuchen müssen, ihre gewonnen Displays (denn was sonst wird es sein?) zu Geld zu machen? Lächerlicher geht es kaum! Ja, wenn Wizards anbieten würden, diese Ware zum entsprechenden Preis von diesen Spielern zurückzukaufen…

Für diejenigen Spieler, die realistisch hoffen konnten, bei diesem Grand Prix Geld zu gewinnen, bringt diese Eintrittsermäßigung praktisch gar nichts – ihre wahren Unkosten sind natürlich Anreise und Unterkunft, die sich in ganz anderen Größenordnungen befinden.  Für Wizards wiederum bedeutet sie faktische Mindereinnahmen von ca. 2800 Euro – naja, im Vergleich zu dem, was der Grand Prix sie insgesamt kostet, wohl eher ein zu vernachlässigender Betrag, aber immerhin ein deutliches Einnahmeminus, welches sie sich scheinbar ohne vernünftigen Grund einbrocken. Wieso?

Erklärungsansatz 1: Sie wollen dem zu erwartenden Eindruck entgegen wirken, sie gäben keine Geldpreise aus, um Geld zu sparen, und verschleudern deswegen knapp 3000 Euro. Ist ihnen ihr Image wirklich so viel wert? Nun ja, es IST für sie ein Taschengeldbetrag. Aber andererseits ergibt diese Aktion einfach zu offensichtlich keinen Sinn! Die von der Änderung betroffenen Spieler profitieren praktisch gar nicht davon, und wenn jemand einmal abschätzt, wie viel Geld Wizards tatsächlich einsparen, wenn sie die Spieler statt mit Moneten mit ihrem eigenen Produkt bezahlen, dann stellt er rasch fest, dass diese Einsparung in einer weit höheren Größenordnung liegen muss! Um diesem Eindruck von Geiz entgegenzuwirken, hätten Wizards beispielsweise die DOPPELTE Menge an Produkt ausgeben können – damit hätten sie immer noch Geld gespart (denn als Hersteller haben sie natürlich, auf den Endverkaufspreis bezogen, eine Gewinnspanne von weit über 50%), aber die Gewinner wären für den Aufwand, dieses Produkt in Geld umzusetzen, angemessen kompensiert worden. Diese Erklärung haut also irgendwie nicht wirklich hin.

Erklärungsansatz 2: Sie wollen einen Keil zwischen Gelegenheitsspieler und Turnierspieler treiben! Nanu, werdet Ihr Euch fragen – wie kommt der Pischner denn jetzt darauf? Nun, schauen wir doch einmal, wie die Situation aussieht: Die fehlenden Geldpreise sind nur für einen kleinen Teil der Spielerschaft wirklich ein Ärgernis, nämlich für diejenigen, die semiprofessionell kalkulieren. Alle diejenigen Spieler, die nur “zum Spaß” nach Hannover fahren und sich zwar durchaus freuen, wenn sie etwas gewinnen, aber eben nicht damit rechnen und auch nicht damit rechnen können, profitieren hingegen vom billigeren Eintritt. Also: Die Masse profitiert, und einige wenige Möchtegern-Pros, die der Ansicht sind, sie müssten mit dem Spiel Magic Geld verdienen, jammern herum, weil sie “nur” bergeweise Displays kriegen, von denen die Masse der Spieler träumt! Welcher dieser Spieler wird sich unter diesen Umständen mit den Jammernden solidarisch erklären? Welch ein brillianter Schachzug! Die Ressentiments zwischen “ernsthaften Spielern” und “Funspielern” sind sowieso schon groß genug. Wer jetzt noch die Klappe aufreißt, weil er mit seinem Hobby Magic bei diesem Turnier kein echtes Geld verdient, der darf von der Spielermasse, die im Ausgleich dafür ein billigeres Turnier bekommt, kaum mehr als Hohn und Spott erwarten!

Ich habe ja schon so oft darüber geschrieben, wie Wizards der RL-Turnierszene immer mehr die Unterstützung entzieht, und dass Grand Prixs gerade deswegen die erfolgreichste Turnierform sind, weil sie eben NICHT nur ausgesuchte Spieler ansprechen, sondern Großveranstaltungen für jedermann sind. Die Investitionen in Magic als intellektuellen Sport mit prominenten Topspielern werden immer mehr zurückgefahren, da ist es doch nur konsequent, wenn das Image dieser professionellen Spieler nach und nach demontiert wird. Die Werbebotschaft lautet eben nicht mehr “Du kannst mit Deinem Lieblingsspiel viel Geld gewinnen” sondern “Du bist ein Planeswalker!”

Damit wäre die höchst merkwürdige Reaktion das Eintrittsgeld zu ermäßigen erklärt, aber nicht der superspäte Zeitpunkt dieser Bekanntmachung. Wäre es denn denkbar, dass Wizards schon länger wussten, dass sie diesen Schritt machen müssten und damit absichtlich bis zum letztmöglichen Zeitpunkt gewartet haben?

Klar ist es denkbar, wenn sie sich davon einen Vorteil versprechen, deswegen bleibt die Frage: Welchen Vorteil hätten sie davon? Angenommen, sie hätten diese Ankündigung eine Woche früher gemacht – was wäre passiert? Hmm… Diejenigen Pros, die wegen der PT Points dorthin fahren, hätten ihre Kalkulation noch einmal auf den Prüfstand stellen müssen, aber irgendwie glaube ich nicht, dass allzu viele deswegen zu Hause geblieben wären. Einmal dürften die meisten ihre Arrangements (Anreise, Unterkunft) längst geklärt haben. Zum anderen sind die konkreten Geldpreise zwar ein wichtiger Teil ihrer Kalkulation, aber vermutlich nicht der hauptsächliche – das Erreichen bestimmter PT Level dürfte erheblich wichtiger sein, und schließlich verlieren sie ja nur einen Teil des Preisgeldes (denn irgendwie kriegt man diese Displays natürlich schon los).

Dann sind da noch die “Semipros”, die nicht wirklich darauf hoffen können, in die Geldränge zu gelangen, die aber wohl trotzdem nicht fahren würden, wenn diese Möglichkeit nicht zumindest bestünde. Diese reisen teilweise wohl auch im PKW in Fahrgemeinschaften an und übernachten vor Ort privat oder improvisiert, so dass sie auch tatsächlich noch kurzfristig umdisponieren können, wenn sie auf Grund dieser Ankündigung die Lust verlieren. Ja, hier wären wohl ein paar Dutzend potenzielle Teilnehmer abgesprungen – aber nicht viel mehr, denke ich, denn gerade wenn man keinen Flug und ein Hotel in den Grand Prix investiert, kann man auch eine geringere Preisausschüttung noch eher verkraften, und natürlich fährt man ja auch aus anderen Gründen noch zu einem GP (Leute treffen, Atmosphäre etc…)

Schließlich sind da noch die Allerweltsmagicspieler aus dem erweiterten Umland, denen die exakten Preise letztlich scheißegal sind, und die einfach kommen, um ein großes Magicwochenende zu erleben. Für diese Spieler ist die Anfahrt zwar auch nicht übermäßig billig (sowohl Benzin als auch die Deutsche Bahn sind teuer), aber eine Ermäßigung des Eintrittsgeldes fällt da durchaus bereits ins Gewicht und kann den einen oder anderen umstimmen, der ansonsten vielleicht nicht gefahren wäre. Ich behaupte einmal, dass dies auf jeden Fall genügend Spieler sind, um den Ausfall in der vorigen Gruppe zu kompensieren!

Insgesamt kann ich also nicht erkennen, dass eine frühere Ankündigung zu einem großen Desaster geführt hätte, vor allem, da der Image-Schaden bei dieser Nacht-und-Nebel-Ankündigung unmittelbar davor gewiss beträchtlich ist, weil das einfach höchst unprofessionell erscheint.

…und ich denke, das erscheint nicht nur so, das IST unprofessionell gewesen! So, wie ich es mir vorstelle, wussten Wizards bereits deutlich länger, dass es mit diesem Grand Prix Probleme geben würde (es fällt mir nämlich schwer zu glauben, dass das Ordnungsamt Hannover erst am Freitag auf die Idee gekommen ist, die Auszahlung von Bargeldpreisen zu untersagen), hat aber gehofft, dass sich da die zuständigen Leute noch irgendwie umstimmen lassen würden. Wie genau das abgelaufen ist, das überlasse ich Eurer Phantasie, aber für mich sieht es so aus, als hätten Wizards einfach bis zum letztmöglichen Zeitpunkt darauf gewartet, dass sie doch noch das Okay bekämen, diesen Grand Prix in gewohnter Weise duchzuführen. Dieser letztmögliche Zeitpunkt war natürlich der gestrige Freitag, und in dessen Verlauf mussten sie dann endgültig einsehen, dass das Ordnungsamt stur bleiben würde.

Klar, ein professioneller Veranstalter hätte bereits im Vorfeld darauf hingewiesen, dass bestimmte Probleme bestünden, und dass man noch auf eine endgültige Entscheidung wartete, und was passieren würde, wenn diese Entscheidung ungünstig ausfiele. Tja, was aber das Thema “Professionalität” angeht, haben sich die Amis offensichtlich von ihrer deutschen Zweigstelle beraten lassen, den absoluten Fachleuten für PR-Desaster und Inkompetenz! Letztlich sind die Gründe hier aber die selben: ES IST IHNEN SCHEISSEGAL. Genau so, wie es der Muhs-Bande damals am Arsch vorbei ging, dass die Spieler sich über die Streichung von PTQ-Slots ereiferten, und genau so, wie es ihr am Arsch vorbei geht, dass es dieses Jahr keine flächendeckende Verteilung von NQs gibt, so scheint es auch dem Wizards-Mutterschiff am Heck(t) vorbei zu gehen, wenn ein paar Möchtegern-Pros sich über die für sie nachteilige und vor allem höchst unprofessionell gehandhabte Änderung bei diesem Grand Prix aufregen. Das RL-Turnierspiel bekommt wieder einmal den Stinkefinger gezeigt. Es wird nicht das letzte Mal bleiben.

Edit: Im P-Forum wurde ein interessantes Link gepostet, das allerdings nicht funktioniert, weil darin das Wort “Poker” vorkommt, welches im Forum automatisch durch “Mau-Mau” ersetzt wird: Urteil des Verwaltungsgerichts Berlin lässt hoffen. Hier wird von einer Grenze gesprochen, bis zu der ein Eintrittsgeld bei Turnieren als zu geringfügig angesehen wird, als dass die entsprechende Veranstaltung als Glücksspiel gilt, und zwar von 15 Euro. Zwar ist die Rechtslage hier weder besonders klar noch endgültig, wie in diesem Artikel auch angesprochen wird, und es ist für mich auch nicht  zu erkennen, ob diese überhaupt für Magicturniere gilt – und außerdem wird für zweitägige Veranstaltungen von einer Grenze von 45€ angesprochen – aber in jedem Fall erscheint es denkbar, dass Wizards deswegen das Eintrittsgeld ermäßigt hat.

Explore posts in the same categories: General

Tags: , , , , , , , , , , , ,

You can skip to the end and leave a response. Pinging is currently not allowed.

43 Comments on “Kein Geld für niemand!”

  1. Endijian Says:

    Hi,
    das mit den 15 Euro hängt auch irgendwie mit dem Ordnungsamt zusammen, ich muss da nochmal genau nachsehen. Es ist wohl problematisch(er) ein Turnier mit einem höheren Startgeld als 15 Euro anzumelden. Und da das H-Ordnungsamt es dieses Wochenende scheinbar ganz genau nimmt…

    Spekulativer Post, ich weiss…

    • Endijian Says:

      Berichtigung: Im ersten Satz sollte es heißen: …hängt scheinbar auch irgendwie mit dem Ordnungsamt zusammen,…

      Mangelde Sorgfalt meinerseits…

  2. Boneshredder Says:

    Ab dem “Erklärungsansatz 2” gleitet der Rant mE in teils ziemlich unsinnige Mutmaßungen ab. Schön, Du hast also ein erklärtes Feindbild in den vermeintlich Turnierspieler-verulkenden Wizards gefunden. Fein, irgendwelche Indizien sprechen oberflächlich betrachtet und auf die richtige Weise gemutmaßt sogar dafür, daß die Wizards die TS so richtig auf dem Kieker haben und am liebsten alle aus ihrem schönen Spaßspiel vergraulen würden. Ist nur eben letztlich trotzdem Käse.

  3. Endijian Says:

    dass das startgeld als ausgleich für die fehlenden geldpreise reduziert wird steht in dem von dir velinkten post auch so nicht drin:

    “Local authorities in Hanover requested that Wizards of the Coast cease paying cash prizes at Grand Prix-Hanover, and we are complying with this request. The top 64 competitors will instead receive credit for goods from Wizards of the Coast and/or our partners. In addition, we are reducing the entry fee to €15. We apologize for any inconvenience caused by this change.”

  4. TimR Says:

    Nene, das ist offensichtlich ein Versuch wotc`s, die Turnier- und Casualszene zu spalten. Gab Nassif ist ja auch ein übler Cheater mit Kartenflipper im Ärmel.
    Remember: You read it here first!


  5. Nein, da steht nicht ausdrücklich drin, dass sie es deshalb gemacht haben. Sie kündigen nur beides in der gleichen Kurzmitteilung am Abend direkt vor dem Turnier an… Wer ist hier eigentlich weltfremd – derjenige, der da einen Zusammenhang sieht, oder derjenige, der da keinen sieht?

    Von aktivem Vergraulen spreche ich übrigens nicht, wohl aber von einer immer stärkeren Indifferenz gegenüber den Belangen von Turnierspielern. Versucht Euch doch einmal in die Köpfe derjenigen hineinzuversetzen, die es tatsächlich wagen, zu einem solchen Turnier auch der Gewinne wegen anzureisen, und die jetzt am Abend davor diese Mitteilung lesen. Dann macht den Sprung zurück in die Köpfe der verantwortlichen WOTC-Mitarbeiter, denen diese Wirkung ganz genau klar sein muss! Und dann erklärt mir bitte deren Vorgehensweise anders als mit einem “ach, was soll’s, die gehen uns eh am Arch vorbei”!

  6. Und was lernen wir daraus? Says:

    dir als planenden denkenden menschen ist es wohl unverständlich, dass die Leute bei wotc auch einfach dumm sein können?


  7. “Inkompetent” habe ich benutzt – “dumm” ist da nur eine ungenauere, persönlichere Form. Aber es gibt eben auch so etwas wie fahrlässige Inkompetenz, und davon gehe ich hier aus.

  8. twh Says:

    ich finde den artikel sehr gelungen.

    es wird gut dargelegt, welchen stellenwert die pros haben. auch wenn es die pros nicht einsehen wollen, so sind doch die casual spieler in den planungen von wizards viel wichtiger für den fortbestand des spieles.

    dass man die meldung erst gestern abend rausgab ist natürlich eine frechheit.

    aber ganz lustig ist dabei, dass wizards und ihre dciknechte bisher immer den spielern ihren willen aufgedrückt haben (teure manabases im t2, mythic rares, unkonsistentes regelwerk, ptqslotänderungen) sich nun plötzlich den entscheidungen einer anderen willkürlichen instanz beugen müssen.

  9. Boneshredder Says:

    “Und dann erklärt mir bitte deren Vorgehensweise anders als mit einem “ach, was soll’s, die gehen uns eh am Arch vorbei”!”

    Welche Alternative schwebt Dir denn vor? Rückerstattung des Teilnehmerkosten für alle, die Tag zwei machen?


  10. Quatsch. Aber auf jeden Fall eine offenere Informationspolitik! Ich nehme denen nicht ab, dass sie erst am Freitag von diesem Problem erfahren haben – das haben sie einfach aus Bequemlichkeit verschleppt, bis die Auseinandersetzung mit diesem Problem unumgänglich wurde.


  11. Artikel mit neuer Info upgedatet.

  12. Dozer Says:

    Du hast keine Ahnung, was da abgelaufen ist, und lässt dich trotzdem mit endlosem Wordcount drüber aus. Aber alles, was da oben steht, ist Spekulation. Ich war im Gegensatz zu dir in Hannover und habe mit den WotC-Offiziellen gesprochen, und ich denke mal, dass die da auch noch was zu veröffentlichen werden.

    Mein Stand aus diesen Gesprächen ist, dass WotC erst am Freitag auf die hannover-spezifische Problematik gestoßen wurde und innerhalb des Zeitraums Freitag morgen bis Freitag nachmittag eine Lösung finden musste. Bis dahin ging jeder davon aus, dass der GP wie alle anderen Pro-Turniere in DE ablaufen würde.

    Man kann da natürlich mangelnde Vorbereitung unterstellen. Aber es ist definitiv nicht so, dass irgendjemand vor Freitag morgen wusste, dass das mit den Preisen nicht klappen würde. Die Alternative zu Sachpreisen wäre gewesen, den GP abzusagen oder von der Polizei/ Ordnungsamt geschlossen zu bekommen.

    Deine Wohnzimmerspekulationen/ Verschwörungstheorien kannst du dir, ganz ehrlich, in die Haare schmieren.

  13. Dozer Says:

    Ach, noch ein Nachtrag: Natürlich haben die WotCs vorher alle Genehmigungen eingeholt, die ihren Informationen nach nötig waren. Nur leider waren diese Infos offensichtlich unvollständig, und damit ist das Ordnungsamt tatsächlich erst am Freitag ins Spiel gekommen — auch wenn du das nicht glauben kannst oder willst.


  14. Ganz ehrlich, ich finde es ziemlich viel verlangt zu glauben, dass das Ordnungsamt sich erst am Tag vor dem Turnier gemeldet haben soll.

    Und wenn ich mir die veröffentlichte Mitteilung einmal genau ansehe: “The top 64 competitors will instead receive credit for goods from Wizards of the Coast and/or our partners. In addition, we are reducing the entry fee to €15”, dann habe ich nicht den geringsten Zweifel, dass die Reduktion des Eintrittsgeldes hier absichtlich als Ausgelich für den Wegfall der Geldpreise dargestellt wird, auch wenn sie damit eigentlich nichts zu tun haben kann.

    Übrigens: Wenn Wizards tatsächlich dermaßen kurzfristig erfahren hätten, dass sie keine Geldpreise ausgeben dürfen – hätten sie dann in dieser Meldung nicht auch ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sie erst so kurzfristig davon erfahren haben? Aber natürlich hätten sie. Wenn es denn so wäre.

    Tatsächlich haben sie die ganze Angelegenheit einfach verschlampt (“Schlamperei” ist das normalsprachliche Wort für “fahrlässige Inkompetenz”).

  15. twh Says:

    Und selbst wenn es so gewesen ist, dass man es erst Freitag erfahren hat, dann wurde vorher versäumt eine wasserdichte Genehmigung einzuholen.

    In beiden Fällen bleibt ein sehr fader Nachgeschmack!

  16. sdf Says:

    wie kann man denn fahrlässig imkompetent sein? weniger Fremdwörter, mehr Inhalt: Ingo Muhs for President!

  17. martenJ Says:

    “Hat sich die Gesetzeslage unterdessen geändert? Das bezweifle ich, denn schließlich bestanden diese Probleme ja offensichtlich schon länger, und außerdem hätten wir wohl etwas davon gehört.”

    FALSCH

    google mal “glücksspielstaatsvertrag”. der trat am 1.1 letzten jahres in kraft und hat einiges geändert.
    außerdem ist die auslegung dieses vertrages von ordnungsamt zu ordnungsamt sehr unterschiedlich.

  18. martenJ Says:

    achso und turniere dürfen nur ein maximales buyin von 15 euro haben um überhaupt genehmigt zu werden.

    die preissenkung ist also keinesfalls zufällig oder freiwillig von wotc.

  19. niemand Says:

    wo ist denn jetzt mein Geld??

  20. Michael Lauter Says:

    “achso und turniere dürfen nur ein maximales buyin von 15 euro haben um überhaupt genehmigt zu werden.

    die preissenkung ist also keinesfalls zufällig oder freiwillig von wotc.”

    Das dürfte dann heissen, Limited-GPs in Deutschland werden wir nicht mehr sehen? Oder kann man die Kosten fürs Produkt anders rechnen?

  21. Ashraf Says:

    So wirds sein, die Sealed Deck Turniere haben auch nur 15 Euro Buyin gekostet, statt der 25. Es durfte halt kein Turnier ein höheres Buy in als 15 Euro haben =)

  22. SpeedKills Says:

    Klasse Artikel! Eigentlich zu schade nur für den Blog.

    Eine mögliche Spekulation wäre auch, dass innerhalb von Wizards (oder wer auch immer zuständig ist) auch verschiedene Interessengruppen existieren könnten. Informationszeitpunkt, Sachpreishöhe und ggf. Eintrittspreisermäßigung könnten auch auf Kompromisse zwischen diesen zurückgeführt werden und nicht nur auf “inkompetente” Entscheidungen Einzelner.

  23. beefman Says:

    WERDE EIN MÄCHTIGER PLANESWALKER!
    SPIELE AUF PROFESSIONELLEN TURNIEREN UND GEWINNE…
    booster, karten, hüllen, matten, stifte?!?
    wow, was für ein ansporn einen GP anzufahren. sollte sich das jetzt flächendeckend in .de durchsetzen sehe ich schwarz für die deutsche magicszene. keine GP´s mehr oder zumindest absolut entwertet.

  24. beefman Says:

    ein hoch btw. auf den bode der den mainevent noch vor ort trotz anfahrt boykottiert hat.

  25. TMM Says:

    selten so viel unfug gelesen

  26. Dozer Says:

    “Wenn Wizards tatsächlich dermaßen kurzfristig erfahren hätten, dass sie keine Geldpreise ausgeben dürfen – hätten sie dann in dieser Meldung nicht auch ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sie erst so kurzfristig davon erfahren haben? Aber natürlich hätten sie. Wenn es denn so wäre.”

    Wenn ich mich richtig erinnere, stand das auch auf dem Zettel, der in Hannover überall aushing (gibt auch irgendwo ein Foto davon). Und sie haben es dreimal auf dem GP per Durchsage gesagt. Aber das hast du ja alles nicht mitgekriegt, denn DU WARST NICHT DA UND HAST MIT NIEMANDEM GESPROCHEN, der auch nur irgendwie verantwortlich ist.

    Ach ja, und dass sie die 15 statt 18 Euro als Kompensation hinstellen, ist offensichtlich Marketing-Sprache. Das bezweifelt auch keiner, das ist aber nicht das Problem hier und mit deinem Eintrag.

    Du willst einfach nicht glauben, dass solche Dinge passieren können, richtig? Dann ist dir echt nicht mehr zu helfen. Schmore mal schön weiter in deiner Verschwörungstheorie. Ich jedenfalls bin mit diesem Thema durch, soll sich doch jemand anders mit deiner Soße hier beschäftigen.


  27. Du warst also vor Ort und glaubst Dich da an eine gewisse Formulierung zu erinnern, während ich mich ausschließlich auf den Wortlaut der offiziellen Verlautbarung berufen kann? Natürlich, ohne ein abendliches Geschäftsessen mit den Jungs kann ich mich nicht anständig informieren, das sehe ich ein. Wieso geben sie diese offiziellen Verlautbarungen überhaupt noch heraus! Wo doch Mund-zu-Mund-Propaganda der einzige seriöse Weg ist, an Informationen zu gelangen. Leute, die “irgendwie verantwortlich” sind, haben schließlich absolut nichts mit den Knallchargen zu tun, die dafür verantwortlich sind, offizielle Mitteilungen herausgeben, nicht wahr? Da muss man schon persönlich vorstellig werden. Positive Voreingenommenheit erbeten!

    Für die Verwendung jener “Marketing-Sprache”, die Du hier immerhin einräumst (interessante Formulierung dafür, dass man bewusst einen sachlich falschen Anschein erweckt!), war jedenfalls bei dieser Verlautbarung bereits Zeit gewesen, aber für die Erwähnung, dass sich kurzfristig eine vorher nicht abzusehende neue Sachlage ergeben hätte, nicht?

    Als Essenz meines Eintrags bleiben die Vorwürfe: Schlamperei, Verschleierung, Stinkefinger. Das hat nichts mit einer Verschwörungstheorie zu tun, das ist nur die Beschreibung des Offensichtlichen.

  28. Sebastian Says:

    Offensichtlich setzt du “Interpretation” mit “Beschreibung” gleich. Wie dumm kann man sein? :)

  29. TODO Says:

    Nein das ist keine Interpreation, sondern schlicht und einfach ein Fakt.

    Warum wird denn die Startgeldsenkung als Kompensation dargestellt wenn es gar nicht so ist?

    Das ist nunmal Verschleierung. Auch ohne Interpretation.

    Dozer erkennt das wohl nicht, da er von dem Verein bezahlt wird.

  30. Graf Karl Says:

    Zitat Random-Judge:
    “In Zukunft werden in Deutschland Städte für Grand Prix zwecks Standort angefragt, auch ob das vergeben von Geldpreisen möglich ist. Wenn keine von den Städten zusagt: Gibts keinen GrandPrix!”

  31. Dozer Says:

    “Du warst also vor Ort und glaubst Dich da an eine gewisse Formulierung zu erinnern, während ich mich ausschließlich auf den Wortlaut der offiziellen Verlautbarung berufen kann?”

    Auch ein auf dem GP überall ausgehängtes Stück Papier ist eine offizielle Verlautbarung, ebenso wie die mehrfache Ansage auf dem GP selbst. Da war die Kurzfristigkeit für jeden Anwesenden klar erwähnt.

    Ein “abendliches Geschäftsessen mit den Jungs” gab es auch nicht; ich habe genau wie z.B. TobiH und Teardrop die WotCs einfach auf dem GP-Floor angesprochen. Ich war ja als Spieler da.

    Ich sag es dir noch mal ganz deutlich (kann es halt doch nicht lassen): WotC Deutschland (die übrigens nicht für die Organisation des GP zuständig waren, denn das macht WotC Europe) haben auf dem GP öffentlich eine Erklärung abgeliefert, die deutlich plausibler ist als deine Verschwörungstheorie, dass sie mit Absicht etwa tausend zahlende Spieler vergrätzen, weil sie keine Lust haben, vor dem GP ein Problem zu lösen, dass möglicherweise zur Absage besagten GPs führt.

    Hätte man das Problem vorher erkennen müssen? Ja.
    Hätte man es vorher lösen können? Ja, wenn man es gesehen hätte.

    Aber dass sie “bereits deutlich länger” wussten, dass der GP keine Preise haben könnte und das dann verschleppt haben, weil es ihnen “scheißegal” ist, entspricht weder den Tatsachen noch ist es irgendwie zu belegen. Im Grunde steht Aussage gegen Aussage: WotC sagt, sie haben die Beschwerde am Freitag morgen bekommen und wurden von der Gemeinde vor die Wahl gestellt, keine Geldpreise auszugeben oder den GP abzusagen. Du sagst, sie wussten das schon vorher und haben es auf die lange Bank geschoben und wissentlich in Kauf genommen, ihre GP-Spieler am Freitag spontan zu verarschen.

    Bedeutet das auch, dass du WotC vorwirfst, alle angelogen zu haben, mit denen sie am Freitag oder Samstag gesprochen haben?

    Da kann sich jetzt jeder selbst ein Urteil bilden. Aber da du ja so sehr auf offizielle Verlautbarungen stehst, warten wir doch einfach mal ab, was sie dazu sagen, dann kannst du deinen Senf ja wieder aufwärmen.

  32. TODO Says:

    wenn denn diese verlautbarung mal herauskommt…
    aber da lässt man sich wohl wieder zeit.

    die spieler werden schon brav warten bis die herren sich mal bequemen ihren kunden reinen wein einzuschenken.

  33. kranger Says:

    Ich glaube schon deshalb nicht an irgendwelche Verschwörungstheorien, da sich Wizards mit so einer Aktion ins eigene Bein schießen würden, sofern sie das ganze bewusst so gesteuert hätten, wie von AP dargestellt. Dass sich auch unter Nicht-Turnierspielern rumsprechen würde, wenn WotC seine Kunden bewusst derart veräppeln würde – das müsste eigentlich den Verantwortlichen klar sein.

    Darum glaube ich tatsächlich auch eher an Schlamperei oder zumindest fehlende Voraussicht bzw. Gutgläubigkeit seitens Wizards und an willkürliche Behörden. Da sitzen halt schon oft irgendwelche Paragraphenreitende Sesselfurzer, die nicht in der Lage sind, über ihren Tellerrand hinauszuschauen – Beispiele gibt es dafür ja zu Genüge. Wäre nicht das erste mal, dass man über eine deutsche Behördenaktion nur den Kopf schütteln kann…

  34. TimR Says:

    Hm, vielleicht sind alle noch klein und unerfahren, aber es ist schlechterdings NICHT auszuschliessen, dass irgendein gefrusteter Beamter im Ordnungsamt tatsaechlich SEHR kurzfristig auf die Idee gekommen ist, mal wieder ordentlich Korinthen zu kacken. Das ist genauso abwegig oder wahrscheinlich wie Andi`s Theorie.
    Dessen Quintessenz ist wohl, dass wotc versucht, aus der Not (Hannover Ordnungsamt) eine Tugend zu machen (Turnierspieler ordentlich zu verprellen).
    Ich meine, wie naiv ist das gedacht….WENN wotcs Marketingexperten auf die Idee kommen, dass sie viel mehr casuals auf den GPs haben wollen, weil turnierspieler keinen Profit abwerfen, DANN wuerden sie das deutlich ganz anders aufziehen, aka monatelang Promoaktionen fuer den krassen Produktpayout (twice as much!1!) bei kleinerem Startgeld.
    In Wahrheit hat Andi letzt tatsaechlich selber geschrieben, dass GPs immer mehr DAS Zugpferd werden. Und zwar mit jahrelang unveraenderter Price Policy.
    Da finde ich es plausibler, dass irgendein ungefickter Beamter in Fickstadt mal so richtig die Sau rausgelassen hat. Genauso wie es eben plausibler ist, dass nassif kurz gepeaked hat :>.

  35. Teardrop Says:

    @TODO:

    nun ja, wenn wir davon ausgehen, dass ca. genau jetzt die amerikanischen Büros wieder besetzt sind, und deshalb ca. genau jetzt die Leute davon erfahren, und dann die Meetings losgehen, was man denn genau machen will, dann kann man sich auch vorstellen, dass, wenn sich dann jemand drum gekümmert hat, wenn Verhandlungen mit Partnern gelaufen sind, wenn die Distributionswege klar sind und die Sache Wasser- und Betrugsdicht gemacht ist, erstmal die betroffenen Spieler informiert werden. Danach, wenn Wizards denkt, dass sei notwendig, werden alle anderen Infrmiert. So in 2-4 Wochen vielleicht.
    Und das ist vollkommen OK, solange dauert sowas eben.

    Was die offizielle Verlautbarung angeht: Wizards ist eine amerikanische Firma, bei denen wird noch viel mehr wert darauf gelegt, dass Firmeninterna auch genau das bleiben. Ausserdem war deren Rechtsabteilung natürlich da drauf angesetzt. Und in solch einem Fall ist jedes überflüssige Wort ein Wort zu viel, dass will man vermeiden.

    Was soll man auch rumschwaffeln: In der Verlautbarung stand das, was Fakt ist. Mehr eben nicht. Keine echten Begündungen, keine Spekulationen (und auch nichts von Kompensation btw.).

    Was Du hier machst grenzt an Hexenjagd und hat mit seriosität dieses Mal nichts zu tun.
    Sicher sind wir ein wenig Voreingenommen, da wir mit den Leuten vor Ort geredet haben, persönlich. Ist immer eine andere Ebene, ich weiß. Aber so viel ich mit Ingo Muhs schon im Clinch lag, ich denke nicht, das er uns alle direkt und böswillig anlügt.
    Abgesehen davon wurde die deutsche Coverage nicht von Wizards bezahlt. Nicht einen müden Booster.

  36. TobiH Says:

    Du führst erst ganz viele Gründe auf, warum es für Wizards of the Coast besser gewesen wäre, das Problem so schnell wie möglich bekannt zu geben… Und die einzige Schlussfolgerung, die das zulässt, ist nicht etwa, dass sie es vielleicht tatsächlich bekanntgegeben haben, so früh sie konnten – sondern dass sie inkompetent sind???

    Ohne Worte!

    Dabei wissen wir (nun ja, Gerüchten zufolge) von einer Anzeige, auf die das dortige Ordnungsamt reagierte. Und es macht doch durchaus Sinn, dass derjenige, welcher da in die Suppe spucken wollte, möglichst kurzfristig spuckte, oder nicht? Und wir wissen, dass die Rechtslage weder mit “Recht” noch insbesondere mit “Lage” viel zu tun hat, weil sie eben nicht allgemein fest LIEGT, sondern nach der Willkür einer kommunalen Behörde mal so und mal anders AUSGELEGT wird. (Das ist für mich übrigens der wahre himmelschreiende Skandal an der Geschichte.)

    Und ich für meinen Teil habe die Organisatoren am Freitag gesehen, als da auf einmal alles ganz schnell ging. Und als Augenzeuge und nach allen Gesprächen und nach schlicht allem, was ich sonst noch mitbekommen habe, besteht für mich keinerlei Zweifel an der Kurzfristigkeit. (Unter anderem weiß ich von einigen hochrangigen Wizards, die noch am Freitag überrascht wurden. Vermutlich haben auch sie die Frage gestellt, die Pischner hier so schön in drei Großbuchstaben zitiert.)

    Abgesehen von dieser abwegigen Theorie will ich noch einmal etwas zu der eigentlich durchaus berechtigten Forderung sagen, umgehend weitere Informationen von WotC zu bekommen:

    Das geht nicht! Im Moment sitzen mit Sicherheit Hasbro-Anwälte daran, herauszubekommen, was machbar und was nicht machbar ist. Und solch ein laufendes Verfahren könnte von jeder noch so kleinen Äußerung empfindlich torpediert werden! Findige Rechtsverdreher (und die sind durchaus auf allen Seiten am Werk) können selbst eine harmlose Aussage bis zur Unkenntlichkeit umdeuten und deshalb kann es sich keine Firma leisten, ein offizielles Statement (und jedes Statement vonseiten eines Mitarbeiters ist offiziell) zu solch einem empfindlichen Thema abzugeben, das nicht zuvor auf Herz, Nieren, Nebennieren, Leber, Lunge, Gehirn, Milz, Blinddarm, Schilddrüse, Zwölfingerdarm und Bauchspeicheldrüse geprüft worden ist.

    Spekulationen von WotC darüber, was die Preisträger im Endeffekt bekommen, könnten im schlimmsten Fall gar dazu führen, dass hinterher für die Preisvergabe weniger Optionen offenstehen! Deshalb bleibt einfach nur, sich in Geduld zu üben.

  37. GunnarV Says:

    Willkommen in der REALITÄT…!

  38. Handsome Says:

    Oh Mann Pischner, hast du schon wieder zu viel im Kaffeesatz gelesen?

  39. Chickenfood Says:

    HI, da Reborn is tatsächlich nur aus Gold!

  40. Fritz Says:

    Es ist schon sehr arm, einfach nichts mehr zu schreiben, wenn man feststellt, dass alle wissen, man für einen Blödsinn geschrieben hat…


  41. Na, jetzt hast Du das ja korrigiert. Obwohl ich eigentlich glaube, dass die meisten Leute längst vergessen haben, was für einen Blödsinn Du mal geschrieben hast…

  42. Fritz Says:

    Haha, du bist lustig, natürlich schreibe ich hier blödsinn, dafür bin ich doch hier.


Leave a Reply

Please log in using one of these methods to post your comment:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s