Rares, Rares, Rares!

Seit M10 legal geworden ist, haben ja bereits einige Meisterschaften stattgefunden. Bei denjenigen, über die Daily MTG berichtet hat (Australien, Spanien, Japan, Frankreich, Italien, USA), habe ich wieder einmal den Anteil der Rares und Mythic Rares in den Top 8 Decks ermittelt. Die Decklisten sind zwar nicht alle ganz vollständig und korrekt (besonders die Italiener schienen echte Schwierigkeiten mit dem Zählen zu haben!), und ich habe jetzt auch nicht versucht, ihre tatsächliche Zusammensetzung zu erraten (bei jenem 58-Karten-Faerie-Deck mit angeblich nur 2 Cryptic Command hätte ich mir das zum Beispiel schon zugetraut), sondern einfach das ausgewertet, was dort steht – zu allzu großen Verschiebungen kann das eigentlich nicht führen. Naja gut, die beiden “Unmask” in dem einen BW-Kithkin Sideboard habe ich dann doch als “Unmake” angenommen… Das sieht dann so aus:

Australien: 597 Karten, 275 Rares – 46%

Spanien: 598/271 – 45%

Japan: 601/303 – 50%

Italien: 587/301 – 51%

Frankreich: 597/304 – 51%

USA: 600/253 – 42%

Insgesamt: 3580/1707 – 48%

Eine großartige Veränderung hat sich also nicht ergeben. Ein paar weniger rarelastige Decks (BR, Kithkin) drücken den Schnitt ein kleines bisschen, aber andererseits befinden sich dafür Faeriedecks teilweise bereits im Zweidrittelbereich (eine Version fährt sagenhafte 52 Rares!) – man kann tatsächlich ganz gut anhand dieser Prozente abschätzen, wie gut sich Faeries bei den jeweiligen Nats geschlagen haben… Fünffarbige Kontrolle, für mich das Gesicht dieser überbunten und überteuerten Saison, liegt dabei mit mehreren größtenteils identischen Versionen, welche alle jeweils 37 Rares aufweisen, genau im Schnitt.

Apropos Rares: Ich habe unter Berücksichtigung von M10, den Regeländerungen und überhaupt meine Such- und Tauschlisten aktualisiert. Wobei ich M10-Commons jetzt natürlich nicht unbedingt anzutauschen einplane, klar.

Ach ja, und ich habe auf dem Planeten mal wieder etwas geschrieben, was nicht gut angekommen ist. Nun ja, wenn die Leute sagen, sie wollen nichts Negatives mehr lesen, dann kann ich das akzeptieren. Allerdings beweisen viele Kommentare, dass sich doch so mancher gar nicht wirklich die Mühe gemacht hat, sich mit dem auseinanderzusetzen, was ich tatsächlich geschrieben habe – wenn es mir immer wieder in den Fingern juckt, Posts dadurch zu beantworten, dass ich einfach eine passende Stelle aus meinem Text zitiere, ist das ein deutliches Signal! Deswegen nehme ich zwar die Kritik mit der Aussage “darüber will ich nichts mehr lesen” an, den Großteil der inhaltlichen Kritik jedoch nicht. Ich hoffe allerdings, aus meinen Fehlern von früher gelernt zu haben und heute der Versuchung widerstehen zu können, wie ein computerfähiger Papagei ständig darauf hinzuweisen, was eigentlich in meinem Text steht.

Einen abgedrehten Gedanken, den ich gerade hatte, will ich Euch noch mitteilen: Stellt Euch einmal vor, der Phips und der Nuegun verabreden sich heimlich miteinander, jeweils einen Walkthrough für die Kolumne des anderen zu schreiben – natürlich ohne ihren wahren Namen zu verraten und ohne offensichtliche Hinweise (so wie zum Beispiel diesen fürchterlichen österreichischen Gossenslang)… Wer würde es merken? Und woran?

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18 Comments on “Rares, Rares, Rares!”

  1. EvilBernd Says:

    Du wärst vermutlich der erste, der keine zwei Minuten nach Veröffentlichung der WTs in einem Text – länger und ermüdender als die beiden WTs zusammen – darauf eingeht, was in einem Dialog gipfelt, der sich ungefähr so zusammenfassen lässt:

    Du so: “It’s so effing OBVIOUS und SCHLECHT! I quit!”
    Wir so: “We couldn’t care less.”

  2. SDF Says:

    “wir so” sagt schon alles… irgendwie ne bankrotterklärung

  3. atog28 Says:

    Dann aber auch:
    “Wir so:” sagt schon alles… das ist eine sprachliche Bankrotterklärung.”

    Selbst keinen Stil haben und das bei anderen beanstanden ist kein Stil (und dieser Satz eine Tautologie FWIW).

  4. SDF Says:

    Du kennst meinen Stil? Woher? Da beobachtet mich wohl einer… Wie war das nochmal: Kritik und Kritiker trennen, oder?. Aber das weißt Du wahrscheinlich schon und Dein Kommentar war einach nur das einzige, was Du leisten konntest.


  5. Ach kommt, Jungs… Prinzipiell ist es ja legitim, sich hier über EBs Charakter, Euckens Playskill oder Chickenfoods Rechtschreibung zu äußern, aber irgendwie sehe ich an dieser Stelle wirklich keinen relevanten Bezug zu meinem Eintrag… Fahrt das Dissen mal wieder zurück, ja?

  6. blub Says:

    Auch auf die Gefahr hin, mir die “Artikel nicht gelesen”-Keule einzufangen …

    Die Kernaussage des Artikels ist, so wie ich sie empfinde: Ohne “Dmg on stack” haben ein Haufen Kreaturen an Spielstärke eingebüßt. Und du bist ziemlich sauer darüber, weil du gerne Decks baust, die über die Ausnutzung dieser Option gewinnen bzw. weil diese Decks nun halt deutlich schwächer werden.

    Esteres ist ziemlich offensichtlich, und seit längerem klar. Zweiteres hast du auch schon zum Ausdruck gebracht.
    Für mich also ziemlich eindeutig, warum der Artikel als überflüssig empfunden wird.

  7. mark Petersen Says:

    @ switsch von nuegun und random bad pros aus nachbarland

    ich glaube man würde es einfach nicht merken, wenn nuegun (den draft versemmelt und) 0:1 geht würde die kommentare wieder lauten ja gut gedraftet phips,du hattest wirklich pech das de ich mag den artikel phips, du bist der pro phips etc blabla.

    würde phips unter nuegun schreiben, dann würde man sein draft natürlich sofort verreißen, man würde seine picks kritisch betrachen und tatsächlich kritik üben und nicht arschkriecherei betreiben

  8. klau_s Says:

    @mark Petersen

    ja und? das war doch damals beim Battle of the Pros genauso ;)
    Wen wundert denn sowas noch?

    alleine schon: Die (WotC) wissen schon was sie tun….

  9. 1man Says:

    ist das mit den rares ein problem ?

  10. Merurius Says:

    Natürlich ist es ein Problem, da auf Turnieren gespielte Rares tendenziell teurer sind als auf Turnieren gespielte Uncommons. Braucht man mehr Rares um ein Deck vernünftig spielen zu können, braucht man wahrscheinlich auch mehr Geld, um diese zu bekommen. Damit wird die Hemmschwelle, Turniere zu spielen ganz schön erhöht, so man nicht in eine Gemeinschaft eingebunden ist und sich die Karten einfach borgen kann. Es gab mal Turnierdecks, die brauchten nur eine Rare als Playset (Raffinity im damaligen Standard), bzw. kamen komplett ohne aus (UG Madness im damaligen Standard).
    Damit entscheidet der Geldbeutel zu einem größeren Anteil über den Sieg, als gut ist (Vintage, ick hör’ dir trapsen).
    Keine tolle Entwicklung, muss ich sagen.

  11. Stimme aus dem Off Says:

    Und dann behaupten die Leute ständig, Legacy sei ja so teuer …
    Wenn jetzt bald Lorwyn fliegt, müssen die Standardspieler den nächsten (teuren) Rares nachlaufen und das jetzige Feendeck wird man für einen Appel und ein Ei in der Tanke um die Ecke kaufen können. :)

  12. endijian Says:

    Habe gerade auf Deiner Suchliste gesehen, dass Du alle M10-Duals 2x suchst. Darf man fragen, wofür? Ich kann mir außer “Will haben” gerade keinen Grund vorstellen. Wäre der Gedanke “Vielleicht spiele ich ja doch nochmal Standard”, dann würdes Du doch sicher Playsets suchen, und beim Casual dürfte Deine Sammlung doch bessere Alternativen hergeben, oder? Das zielt jetzt nicht in Richtung “Beim Casual rocke ich Taiga und Wooded Foothills, zur Not nehme ich halt Stomping Ground”, aber mir will beim besten Willen keine ordentlicche Verwendung für die Dinger einfallen. Zumindest keine, die mich dazu bringen würde, überteuerte, weil für Turniere unersetzliche, Rares zu suchen.

    Und weil ich eh gerade am tippen bin und ich keinen Bock habe, den entsprechenden pmtg-forenthread zu necro’en: Ich habe mir nach deinem Rezept-Artikel vorgenommen, es noch mal im MTGO-Casualraum zu proieren, da das Tournament-Practice Pauper kurze Spiele zwischendurch nur selten erlaubt (der Raum ist ziemlich meine Idealvorstellung von Casual, nur leider werden “Best of Three”-Matches erwartet, die mir manchmal zu lange dauern).
    Ich habe also ein ganz ähnliches Deck gebaut. Domain ist zentraler Mechanismus – irgendwofür muss ich meine 4 Allied Strategies ja mal benutzen – und sonst alles was ich noch an “Bling” hatte – irgendwofür muss ich ja mal den alten Promo-Morphling nutzen. Ich habe genau 5 Spiele durchgehalten.
    Gegner 1 und 3 hatten “verbesserte” Sealed- oder Precon-Decks und wurden ohne Gegenwehr umgeschnitten.
    Gegner 2 hatte ein Turnierdeck, für das ihm wahrscheinlich noch irgendwelche Rares oder sonstwas fehlten, deshalb hat er es im Casualraum gespielt. Vielleicht war er aber auch einfach ein Arschloch.
    Gegner 4 hat onaniert.
    Gegner 5 hat, als ich ihm im achten Zug irgendwas mit Condescend gecountert habe, laut “COUNTER THIS!!!” geschrien und die Verbindung verloren. Während ich ihn auf die Blockedliste setzte, habe ich noch in seiner Signatur gelesen, dass er nicht gegen Counter, LD, Discard und ähnlich “cheapes” Zeug spielt. Ja, ich habe den Tisch aufgemacht, danke der Nachfrage. Danach habe ich das Deck zu Renappels Pauper-Version umgebaut und bin wieder in den Tournament-Practice-Room gezogen.
    Wie in Dreiteufelsnamen kann man in diesem Casualraum nur Spaß haben?

    • René Appel Says:

      die antwort ist ganz einfach.. gar nicht… weil da eben das beschrieben problem auftritt.. jeder hat seine kleine eigene welt und will GENAU nach seinen regeln spielen was zu stress führt .. da doch lieber tourney room, da heult wenigstens (fast) niemand rum


    • Nun ja, ich habe ja nicht aus wiedergekehrter Leidenschaft wieder mit MTGO angefangen, sondern auf Grund von Mangel an Alternativen und Langeweile an einem fremden Computer…

      Andererseits hast Du auch mit Deiner Mischung aus Gegnern überdurchschnittlich Pech gehabt, denke ich, aber vielleicht auch ein bisschen selbst dazu beigetragen. Ich senke jedenfalls den Anteil unerfreulicher Gegner ganz gezielt durch Blocken. Bereits nach ein paar Vormittagen merkt man einen deutlichen Unterschied, wenn man die Fälle 2, 4 und 5 aufs eine schwarze Liste gesetzt hat – SO viele regelmäßige Casualspieler gibt es dann doch wieder nicht auf MTGO, denke ich. Dann gebe ich bei der Spieleröffnung noch einen kurzen Hinweis auf die Spielstärke, die ich mir wünsche, was den einen oder anderen unpassenden Gegner auch abhalten mag. Schließlich kann man manchmal auch gegen die Gegner 1, 2 und 3 Spaß haben – bei den Anfängern KOMMT es gelegentlich vor, dass sie Tipps haben wollen, und Turnierdecks KANN man gelegentlich mit Casualdecks schlagen, wenn sie nicht kompetent gespielt werden.

      Alles in allem denke ich, dass ich einen deutlich geringeren Anteil unerfreulicher Gegner habe, als Du in Deiner Stichprobe; vielleicht ein paar Prozentpunkte mehr Spaß bei den Partien gegen unerwünschte Gegner; aber vor allem eben wenig Besseres zu tun. Letzteres wird sich hoffentlich bald ändern, und dan werde ich wohl MTGO auch wieder aufgeben.

      Zu den M10-Ländern: Ich spiele Magic halt, weil ich das Spiel und seine Vielfalt liebe, und deswegen suche ich durchaus auch nach Gründen, zweitklassige (aber immer noch gut spielbare) Karten in Decks zu integrieren – wegen der Abwechslung, aber auch um mich auf unterschiedliche Casual Environments einstellen zu können. Natürlich lassen sich alle Decks mit Original Duals plus Rav Duals plus Fetchies ausrüsten, aber wenn ich nicht immer auf Legacy-Niveau Casual spielen will, dann ist das eine etwas overpowerte Manabasis. Gründe (Ausreden) nicht immer diese allerstärksten Länder zu nehmen, finden sich. So behalte ich zum Beispiel auch je 2 Painlands, die ebenso wie M10-Länder den gelegentlichen Vorteil besitzen, keine Standardlandtypen zu besitzen (und deren Nachteil gelegentlich sogar erwünscht sein kann). Ein etwas an den Haaren herbeigezgenes Beispiel: Mit der folgenden Manabasis

      10 Plains
      3 Arcane Sanctum
      3 Mystic Gate
      3 Wooded Bastion
      2 Glacial Fortress
      2 Sunpetal Grove

      könnte man einen White Weenie spielen, der problemlos Tsunami und Acid Rain sideboarden (und praktisch alle Landwalker ignorieren) kann. Solche Optionen (vielleicht nicht genau diese, aber Du verstehst das Prinzip) will ich haben.

      Ich werde gewiss nicht nur um der Variation willen Erithizon statt Ravenous Baloth benutzen, aber ich werde Gründe finden, Decks mit Serra Angel statt mit Baneslayer Angel zu bauen, auch wenn diese Gründe einer nüchternen Effizienzanlayse natürlich nicht standhalten würden, und aus den gleichen Gründen akzeptiere ich auch die M10-Länder, die zwar mit den stärksten Duals nicht mithalten können, jedoch absolut spielbar sind. Wenn ich auf diese Vielfalt verzichten würde, dann würde ich keine Casual-Decks mehr bauen, sondern faktisch Legacy spielen!

      • endijian Says:

        Genau das wollte ich mit dem Satz in Anführungszeichen zum Ausdruck bringen. Dass deine Casualdecks keine Legacydecks sind, und wie Du zu der Auffassung “Duals, Fetchies, mehr braucht man nicht” (A k a “nur die effizientesten Decks sind gut genug”) stehst, das kann ich mir als regelmäßiger Leser Deiner Artikel denken.
        Die Frage war halt: Warum suchst Du bei der großen Auswahl nicht unbedingt schlechter Mehrfarbländer (von denen Du sicherlich viele besitzt) ein paar nicht sooo besonders tolle, vollkommen überteuerte Chaserares?
        Wie gesagt, mir fällt kein überzeugendes Beispiel ein, in dem genau diese Länder besser (passender) wären als die Alternativen.
        Und sorry, Dein Beispiel überzeugt mich auch nicht. Das wundert Dich sicher nicht. (Vollkommen agesehen davon, dass es eh ein rein hypothetisches Beispiel ist: Ein WW-Deck, das 7 Länder spielt, die im 1. Zug getappt ins Spiel kommen? Und 6, die im ersten Zug kein (W) produzieren?)
        Aber ich versteh, was Du meinst. Deine Antwort reicht mir als Erklärung aus. Der Casual-Spieler in mir hat allerdings beim ersten Ansehen dieser Länder “Huh, Glück gehabt und Geld gespart” gesagt – ich kann mit den Alternativen leben.


        • Nun ja, bei diesem merkwürdigen Beispiel war der Plan natürlich, erste Runde eine Plains zu legen – wenn das gelingt, sind nur noch drei Länder übrig, die nicht sofort das gewünschte Mana machen.

          Tatsächlich sind die M10-Länder für manche Decks sogar ziemlich gute Alternativen. So in eineinhalbfarbigen Decks: Wenn die One-Drops alle in einer Farbe sind, dann sind sie vielleicht schon die zweite Wahl nach den Originalen! Noch eine unvollständige Liste:

          10 Plains
          4 Island
          4 Tundra
          3 Mystic Gate
          2 Glacial Fortress

          4 Savannah Lions
          4 Elite Guard

          4 Control Magic

          (wieder nur um des Beispiels willen, obv.) Okay, vielleicht wären Fetchies trotzdem besser, aber andererseits KANN man sich den Lifeloss sparen und die Anfälligkeit gegen Stifle verringern. Oder, anders herum, man benutzt noch zwei Adarkar Wastes an Stelle von Plains und steht damit gegen Boil und Flashfires besser da.

          Und lass mich noch eine Idee anreißen: Ich will einen hohen Anteil Basic Lands spielen, weil ich Karten im Deck habe, die damit synergieren. Ein bisschen Nonbasic-Manafixing will ich aber trotzdem. Dann sind folgende Länder gesetzt:

          4 Tundra
          4-8 Fetchies (aus ästhetischen Gründen würde ich nur Flooded Strand benutzen, aber in jedem Fall gibt es eine sinnvolle Obergrenze)
          10-14 Basics

          Wenn ich jetzt feststelle, dass ich mir noch zwei weitere Nonbasics für das Manafixing leisten will, was ist dann der nächstbeste Kandidat? Meiner Ansicht nach 2 Glacial Fortress, nicht 2 Hallowed Fountain oder Mystic Gate.

          Die M10-Länder sind nämlich tatsächlich gar nicht einmal schlecht, so lange man ein Deck hat, das sie nicht in Runde eins legen muss (deswegen ja auch nur zwei davon)!

          Es ist einfach so: Wenn ich die Grenze, ab wann mir Länder nicht stark genug sind, oberhalb der M10-Länder ziehe, dann bleiben eigentlich nur Beta, Ravnica, Fetchies und ein paar Hybrids übrig (von speziellen Fällen wie Horizon Canopy oder Auntie’s Hovel und so einmal abgesehen). Insbesondere würde ich auch keine Painlands und keine Shards Trilands mehr brauchen.

          Irgendwie wäre das aber schade, denn die richtige Manabasis fürs richtige Deck zu finden, ist für mich Teil des Spaßes am Deckbau! Wenn die Antwort immer lautet “fang mit Originaldoppelländern und Fetchies an…”, dann ist das langweilig.

          Soll ich Dir etwas sagen? Tatsächlich habe ich SEHR lange darüber nachgedacht, ob ich M10-Länder und co. (auf meiner Wunschliste) behalten will, und im Rahmen dieser Gedankengänge habe ich überlegt, ob ich mir nicht stattdessen lieber die ORIGINAL Doppelländer spare! Die sind nämlich schlicht und einfach ein Riesenfehler von Garfield gewesen, da sie alle anderen vernünftigen Optionen überschatten, und sie sind auch Schuld daran, dass die Fetchies so stark sind.

          Wenn man die Original-Duals jedoch “bannt”, DANN gibt es plötzlich keine klare beste Lösung mehr! Die Rav-Duals sind stark, aber in manchen Deckkonzepten wären einige M10-Länder stärker, und Gleiches gilt für die Painlands. Die Fetchies suchen entweder RAV-Duals (sehr schmerzhaft) oder nur Basics. Selbst die Trilands werden wieder attraktiv, wenn man die entsprechenden Farben spielt, und ein Snow-Covered Deck kann hoffen, den Nachteil seiner schlechten Duals mit seinen Synergien (Scrying Sheets) auszugleichen.

          Kurz gesagt: Wenn die Beta-Duals die M10-Duals überflüssig machen, dann liegt das NICHT an den gut designten und mit ordentlicher Spielstärke versehenen M10-Ländern!

          Nun habe ich mich dagegen entschieden, auf die Original-Duals zu verzichten, weil ich unter anderem auch bis hinauf auf Fast-Legacy-Niveau Decks bauen will. Ich werde allerdings bei meinen Decks immer darauf achten, ob ihr Konzept bezüglich Anforderungen und sonstiger Spielstärke die Originalländer benötigt/rechtfertigt, und wenn nicht, dann werde ich sie außen vorlassen! Für solche Fälle sind 2 M10-Länder pro Farbkombination eine sinnvolle Ergänzung meines Pools.

          Natürlich bin ich trotzdem stinksauer, dass die Dinger rare sind! Aber glücklicherweise stehe ich ja als Nicht-Mehr-Turnierspieler auch nicht mehr unter Zeitdruck, sie mir zu besorgen…

  13. derkaeptn Says:

    Seitdem ich mir einige der Comments bstimmter MagicSpieler mit akustischer und bilderlicher untermalung in Form von Edward van Helgen auf Monkey Island 3 vorstelle, macht mit das Lesen gleich doppelt soviel Spass.


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