Coming Full Circle

Nein, das muss keinen wirklich interessieren, und es macht mich gewiss nicht zum “Draftgott” (dafür braucht man unscharfe pix, richtig?), aber ich finde es ganz witzig, und das ist schließlich mein Blog hier und überhaupt:

Bevor ich mit dem GP Trial am 8. August seit Ewigkeiten mal wieder das erste Turnier spielte, hatte ich ein Total Rating von 1909. Dann ging ich beim GPT im Seaeld-Teil 2:2 und im Top-8-Draft 0:1; und im anschließenden Draft 1:1 mit einem Bye; und da war mein Rating plötzlich auf 1871.

Dann habe ich im folgenden Monat beim Draften fett rangeklotzt und 10:1:2 gespielt, und jetzt bin ich wieder exakt bei 1909. Merke: Einen Tag mäßig gespielt benötigt einen Monat gute Ergebnisse, um es wieder auszugleichen!

Immerhin habe ich in der Zwischenzeit elf Preisbooster Überschuss erwirtschaftet (von denen ich zwei allerdings frustriert sofort aufgerissen hatte). Bin ich damit auf Infinite-Kurs? 4,50€ Eintritt kostet ein Draft, wenn man seine Booster selbst mitbringt, und da ich halt auch mal ab und zu Rares picke, sollte sich dieser Restbetrag über den Einzelkartenwert eigentlich refinanzieren. Au Backe, Pischner goes infinite!!!!!!111!!!!!!

…so lange, bis mal wieder einmal so ein mäßiger Tag dran ist, natürlich nur; dann sind Rating und Boosterbilanz auch wieder im Keller. There’s no such thing as actual infinity in Magic. Aber so ist das halt: Wenn es mal gut läuft, geht man immer davon aus, dass das der Normalfall sein müsste. Gewinnen ist Skill, Verlieren ist Pech.

Naja, heute werde ich dann mal schauen, ob ich noch ein wenig Skill raushängen lassen (und somit Pech vermeiden) kann. 9 Booster sind ja noch da; das reicht noch ‘ne Weile.

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18 Comments on “Coming Full Circle”

  1. MackGod Says:

    Wie viel kostet denn bei euch der Draft, wenn man seine Booster nicht selbst mitbringt :?

    Was habt ihr denn dann so für ein Payout bei einem 8 Mann Draft? 3-2-1-1?


    • Der Draft kostet 12€ minus 2,50€ pro Booster, den man selbst mitbringt. Den Payout habe ich nicht im Kopf, aber er sit besser als Dein Vorschlag – ich denke, ca. eineinhalb Booster pro Spieler. Bei 10 Spielern fängt der Payout mit 6-4 an, bei 12 mit 7-5 – ich glaube, 7-5-3-2-1-1. Im ASL hängt eine Liste, aber ich habe mir das nie genau gemerkt.

      Heute habe ich einmal in einem 12er 2:2 gespielt (1 Booster als 5ter gewonnen) und einmal in einem 10er 3:0:1 (wären 6 Booster gewesen, aber ich habe dem punktgleichen 2ten, der 4 bekommen hat, einen abgegeben). Damit habe ich bei den Boostern plusminus null gemacht (weiterhin 9 Booster in petto) und zwei Doppelländer und ein halbes Dutzend andere Rares, sowie eine Mythic Rare gedraftet). Nach MKM-Preisen bin ich damit weiterhin auf Infinity-Kurs, und mein Rating, schätze ich, dürfte sich insgesamt kaum in iregndeine Richtung verändert haben.

      Im Moment überlege ich, ob ich weiterhin M10 draften soll (ich kann kaum noch etwas öffen, was ich brauche, und das Format habe ich unterdessen verstanden), oder ob ich mir die Booster nicht lieber für Zendikar aufheben will (tauschen kann man die auch).

  2. atog28 Says:

    More Pix! (unscharfe!)

  3. japro Says:

    Warum hast du eigentlich noch nie etwas über das imho ziemlich bescheuerte Ratingsystem geschrieben? :) Würde das nicht zum “Wizards macht Turniermagic kaputt” passen? (ja ich weiss, dass das Ratingsystem schon länger so aussieht)

    Vergleicht man z.B. mit Schach stellt man fest, dass dort dieselbe Mathematik zugrunde liegt, aber mit den K-Werten vollkommen anders umgegangen wird. Dort hängt der K-Wert vom Rating des spielers ab und nicht vom Turnier. Auf höchstem Niveau spielen die dann mit einem K-Wert von 10 während wir bei Magic abhängig vom turnier eigentlich irrsinnige Werte von 32-48 verwenden. Das führt dann dazu, dass man einmal an Nationals Glück hat und auf einmal geht das Rating so durch die Decke (so +200 liegt da ja schonmal drin), dass man angst haben muss FNMs zu spielen. Ich sehe nicht was der Vorteil davon ist, bei einzelnen Events solche Sprunghaften Ratingschritte zu ermöglichen, während der Nachteil offensichtlich der ist, dass es “ratingcampen” begünstigt und damit eigentlich Turnieren schadet.


    • Ich habe dazu sogar ab und zu mal ein paar Worte verloren, aber das Thema nie so richtig in den Mittelpunkt gestellt, weil es andere Dinge gibt, die mich mehr aufregen. Klar ist aber, dass ein k-Wert von 16 für kleine Ladenturniere und 8-man side events lächerlich hoch ist, und eigentlich nur dazu führt, dass Spieler mit wirklich hohen Ratings Punkte verlieren (da in Magic der Glücksfaktor nun einmal höher ist als im Schach), während es andererseits praktisch unmöglich ist, über diese Turniere in diejenigen Ratingregionen vorzustoßen, in denen sich Pros tummeln – außer natürlich, man heißt Veronika und hat einen Bruder, der die Turniere ausrichtet. Klar ist außerdem, dass insbesondere das Total Rating VIEL zu sensibel reagiert. (Composite fing das noch ein wenig besser ab.)

  4. Kenshin Says:

    Infinite gehen geht bestimmt irgendwie, zumindest auf MTGO mit Constructed. Man darf aber eben nicht die winzige Stichprobe die man da durch die letzten 5 Turniere hat nehmen und dann erwarten, dass es schlicht so weiter geht. Das mag ein Indikator sein aber keine Sicherheit.

    Ratings ab 1900 kann man mit FNMs und 16k kaum halten, wenn man nicht gegen andere entsprechend hohe Ratings spielt. Das ist leider so, aber damit findet man sich irgendwann ab.

  5. gerbarb Says:

    Hm, das nenn ich mal gutes Payout. Bei uns kosten FNM 10 euro und es gibt nur rarepicks + FNM Karten.

    Da würd ich liebend gern 12 zahlen um 6-4-X-X oder 7-5-x-x-x-x zu bekommen.

    • endijian Says:

      gerbarb? So wie in “GERBarb” oder “GERMania”? Ach, das waren Zeiten. Diablo2, Du hast mein Leben zerstört…

      On Topic: Ja, nettes Payoout, ich bin aber mit meinem Homeshop zufrieden (ehrlich gesagt froh darüber, einen zu haben)(der auch noch fair ist)

  6. Tilt Says:

    Da fühlt man sich vom eigenen FNM echt verarscht (bzw. ist das einer der Hauptgründe lieber MTGO zu spielen)…

    Kostenpunkt 12,5€ und payout: 1 boster für den Sieger + FNM Karte. Keine Rarepicks am Ende.

    Ich glaube man hat es in der Hinsicht in Berlin (oder einer beliebigen anderen größeren Stadt) echt gut, weil die Veranstalter einem gewissen Konkurenzkampf unterworfen sind.


    • Das Problem mit diesem Konkurrenzkampf ist aber auch, dass er manchmal dazu führt, dass Läden dichtmachen müssen. Nicht jeder kann sich eine sehr knappe Kalkulation leisten. In Berlin hatten wir in den letzten Jahren ein ziemliches Ladensterben, und das wear gewiss auch nicht gut für die Szene.

      (Übrigens sind die Turniere, von denen ich hier spreche, keine FNMs. Die finden tatsächlich meistens noch in STandard statt – aber in der Regel mit einem anschließenden, zusätzlichen FNM-DRaft – und ich weiß jetzt gerade nicht, ob die Preisausschüttung da die gleiche ist.)

      Bevor Du Dir von der Preiskalkulation Deines Stores verarscht vorkommst, überlege erst einmal, ob der Veranstalter diese Gewinnspannen vielleicht braucht, um überleben zu können. Und wenn Du Dir ein Modell mit höherem Eintritt und mehr Preisen wünschst, ziehe in Betracht, dass dann vielleicht Spieler mit geringen Gewinnaussichten wegbleiben könnten.

      Aus eigener Berufserfahrung kann ich Dir sagen, dass ein Einzelnhandel in diesem Bereich ein knallhartes und finanziell reichlich undankbares Geschäft ist, welches in den letzten Jahren dank Internet immer schwieriger geworden ist. Was Dir als Ripoff Deines Stores vorkommt, wird aller Wahrscheinlichkeit weniger damit zusammen hängen, dass der Besitzer überschüssige Einnahmen im Puff verjubelt, und mehr damit, dass er sich nach Abzug aller Unkosten für seine Arbeit einen Stundenlohn von 4€50 netto gönnt…

      • René Appel Says:

        lol na wenn ein selbstständiger es nicht schaft mehr zu realisieren dann ist er oft zu einem großen teil selbst schuld, falsches firmenkonzept, schlechte marktpositionierung usw….und wenn schlechtere läden dann nach und nach wegfallen ist das doch ok, dann sollte sich ja irgendwann ein winner herauskristallisieren der dann notwendiges kapital hat um guten support zwecks guter kundenbindung (denn ein guter geschäftsmann macht solche sachen NUR um mehr geld zu verdienen, dass er ggf deshalb nen gutes product/spielumgebung bietet ist ein synergieeffekt) zu bieten nachdem er den markt dominiert


        • Rene, Du kapierst das grundlegende Problem nicht: Hobby Shop Einzelhandel RENTIERT SICH NICHT. Sobald Du eine geschäftliche Herangehensweise verfolgst, führt Dich das automatisch zu dem Schluss, einfach etwas ganz anderes zu machen. Hobby Shops sind etwas für Idealisten, und nichts für Leute, die ihre Business-Qualifikationen in Geld umsetzen wollen. Wenn es diese Idealisten nicht gäbe, gäbes es schlicht keine Hobby Shops mehr (und diese Spezies ist ja auch vom Aussterben bedroht). Aber leben müssen sie trotzdem irgendwie.

  7. martenJ Says:

    [] thinly veiled brag

  8. Arenaleiter Says:

    Also der Preise im ASL sind bei 8-Mann Drafts 5-3-2-2 und Freitags beim FNM noch zusätzlich für den 1ten und 2ten eine FNM Karte und ich glaub es wird noch eine verlost…

    • HanHeinrich Says:

      Das ist meines Wissens Berliner Standard (FUNtainment und ASL) für Drafts:

      FNM – 1,5 Booster pro Teilnehmer (bei 8 Mann sind das dann 5/3/2/2) + FNM-Karten (1. und 2. Platz immer + 2 zufällig verlost) – und das normalerweise zu einem Preis von 12 Euro.
      Bei ausgewählten Turnieren dann teilweise auch schon für 10 Euro bzw. mit (zusätzlich) zufällig verlosten Boostern.

      Aber das geht halt nur bei den “Platzhirschen”.

      Gruß,

      Artie


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