Theorie vs. Praxis, plus Auswertung der letzten Umfrage

Auch meine letzte Umfrage zu diesem Thema ist nun beendet, und das Ergebnis ist nicht besonders überraschend.

Ich hatte extra die “40 Karten”-Antwort gesplittet, um einen Unterschied zwischen “ich kann’s mir nicht anders vorstellen” und “ich bin sicher, so ist es richtig” zu machen, aber das hat kaum etwas geändert: Die überwältigende Mehrheit der Spieler ist der Ansicht, dass ca. 40 Karten schon hinkommen (ich übrigens auch).

Woran liegt das? Meiner Ansicht nach eindeutig daran, dass Limited schon seit vielen, vielen Jahren auf diese Deckgröße zugeschnitten ist! Okay, wer so wie ich seine allerersten Limited-Erfahrungen mit Horror-Sets wie Ice Age oder 4th Edition gemacht hat, der kann aus seiner Erinnerung heraus vermutlich bestätigen, dass Limited-Umgebungen auch dergestalt beschaffen sein können, dass man sich (trotz gleicher Kartenquantität im Pool) wünscht, deutlich kleinere Decks bauen zu dürfen – der ganze Mist, den zu spielen man damals gezungen war, der machte einfach keinen Spaß!

Heutzutage kriegen Wizards es aber offensichtlich sehr gut hin, eine Balance zwischen Vielfalt und Fokus zu halten. Wie in den Kommentaren auch angesprochen wurde: Natürlich könnte man überlegen, nur 2 Booster zu draften und dann 30-Kartendecks zu bauen, oder 4 Booster mit 50-Kartendecks, aber gerade die Tatsache, dass man das ungefähre Verhältnis zwischen Kartenpool und Deckgröße wahren will, beweist ja, dass dieses gut gelungen ist.

Eine Schlussfolgerung daraus ist allerdings auch, dass diese Balance bewusst gewahrt werden muss! Änderungen wie die effektive Verkleinerung der Booster um eine Karte durch die Basic Lands benötigen einen Ausgleich durch ein dichtere Kartenqualität. Dieser hatte zum Beispiel in der Zehnten Edition (als die Basics in den Boostern wiedereingeführt wurden) noch nicht stattgefunden, und das merkte man dem Format auch an – man hatte Schwierigkeiten, sein Deck mit akzeptablen Karten vollzubekommen.

And now for something completely different: Ich habe natürlich neugierig die Coverage vom Grand Prix Melbourne verfolgt. Dabei ist mir am ersten Tag der Berichterstattung eine Umfrage unter den Pros aufgefallen, nämlich diejenige, ob es in Zendikar Sealed Deck besser wäre, anzufangen oder den Gegner anfangen zu lassen. Auch wenn Sealed Deck natürlich nicht Draft ist, war mein erster Gedanke: Was ist das denn für eine Frage? Wer würde denn ernsthaft auf die Idee kommen, NICHT beginnen zu wollen?

Tomoharu Saito, lautet die Antwort – ohne Zweifel einer der besten Magic-Spieler der Welt! Das gab mir zu denken. Sollte es da tatsächlich etwas geben, was ich nicht berücksichtigt hatte, was aber einem Top-Pro wie Saito auffiel und die Antwort auf diese Frage zumindest offen gestaltete? Nun, “arrogant” (so würde Phips es wohl sagen) wie ich bin, ging ich schlicht davon aus, dass Saito Unrecht hatte!

Einen Tag der Berichterstattung weiter war dann auf einmal Folgendes zu lesen: “Saito won the roll 14 to 13 and chose to play. Earlier yesterday, he had thought this was a format where you chose to draw, but only a few rounds later, he came back to tell me that he’d changed his mind, he definitely wanted to play in Zendikar Limited.”

Tja – und was lernt uns das? Ich meine, abgesehen davon, dass der Pischner natürlich brillanter als alle Pros dieser Welt zusammengenommen ist, das versteht sich ja von selbst… Nein, ich meine, ernsthaft: Die relevante Erkenntnis hier ist, dass selbst die besten Pros sich offensichtlich neue Formate häufig erst Stück für Stück in der Praxis erarbeiten, anstatt sie im Vorfeld theoretisch zu analysieren! So kann es passieren, dass ein Saito erst ein paar Matches benötigt, um zu erkennen, dass Zendikar Sealed ein eindeutiges “Play”-Format ist. So kann es passieren, dass ein Phips (den ich jetzt freundlicherweise einmal in einem Atemzug mit den “besten Pros” nennen will), ernsthaft in Frage stellt, dass man Guul Draaz Vampire in seinem Draftdeck spielen will. Und so kann es passieren, dass die Top 8 des ersten Grand Prix in diesem brandneuen Format noch einen Haufen Midrange-Decks darstellen, in dem selbst die aggressivsten Builds noch Karten wie Steppe Lynx oder Highland Berserker im Sideboard lassen.

Sicher, in einem derartig intensiv betriebenen Spiel wie Magic wird die Praxis irgendwann alle außer den subtilsten Erkenntnissen schon irgendwann zu Tage fördern. Ich denke, wir können davon ausgehen, dass später in dieser Saison keine Steppe Lynx mehr im Sideboard von weißen Aggrodecks zu finden sein werden, und dass die Manakurven allgemein weiter verflachen werden – Watanabe hat ja immerhin bereits bewiesen, dass ein Deck mit acht Drops für 1 oder 2 Mana einen Grand Prix gewinnen kann (drei davon übrigens Blood Seeker!) Aber ist das ein Grund, die Vorteile einer theoretischen, analytischen Betrachtung nicht zu nutzen? Sollten Strategie-Artikel solche Erkenntnisse und Entwicklungen nicht aufzeigen, BEVOR die Praxis sie bestätigt (was ja nichts anderes bedeutet, als dass sie bereits so ziemlich jeder mitbekommen hat)?

Offensichtlich ist “learning by doing” ja für viele Pros gut genug, aber als interessierter Leser von Strategie-Artikeln will ich solche Erkenntnisse nicht erst vermittelt bekommen, wenn sie sowieso schon Allgemeingut geworden sind. Deswegen sind auf Sicherheit gespielte Artikel, welche nur Aussagen treffen, die sich in der Praxis bereits ausführlich bestätigt haben, uninteressant; und deswegen besteht leider keine besondere Korrelation zwischen der Spielstärke eines Schreibers und der Qualität seiner theoretischen Artikel.

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25 Comments on “Theorie vs. Praxis, plus Auswertung der letzten Umfrage”

  1. mitsch Says:

    “So kann es passieren, dass ein Saito erst ein paar Matches benötigt, um zu erkennen, dass Zendikar Sealed ein eindeutiges „Play“-Format ist”

    Kann man hier das “erst” nicht durch ein “nur” ersetzen? Ich meine, gerade weil er so brilliant ist, benötigt er nur sehr wenige Spiele um zu merken dass seine theoretischen Gedaneken ned ganz richtig waren, und er auf jeden Fall anfangen will.

    wirklich ganz lieb gemeint: Du hast es doch nicht nötig, dich mit dem Thema Phips weiterhin auseinander zusetzen, oder bestehst du weiterhin darauf? Ich habe von Anfang an, dass was du über das Format geschrieben hast, auch auf Grund meiner Erfahrungen mit dem Format, als richtig empfunden, und habe unter anderem daraufhin mein Draft Verhalten eingestimmt. Und es wurde nur noch besser, klingt vielleicht komisch, aber es meine Mitdrafter und ich konnten das tatsächlich so mitverfolgen.
    Das heißt auch bei mir niemals, das ich alles richtig mache, oder mir unendlich Gedanken vorab mache, sondern nur: Mein Grundverständnis für das Zendikar Limited Format hat sich dadurch geändert und die Picks, die intuitiv geschehen, was bei mir sehr oft der Fall ist, wäge ich irgendwo im unterbewusstsein anders ab.

    Naja, ich finde, ich kling selber doof grad :D


    • Für mich ist das Thema Phips eben kein “Thema Phips”, auch wenn viele Leute es gewohnt sind, Internetdiskussionen immer durch die Ego-Brille zu betrachten. Für mich geht es ganz allgemein darum zu zeigen, welchen Wert theoretische Überlegungen haben (können) und den Fokus von bloßer Namenshörigkeit wegzulenken.

      Das ist kein “Thema Phips”; das ist ein uraltes Thema, das ich deswegen immer wieder aufbringe, weil es immer wieder nötig wird. Früher einmal war es auch schon ein Thema “Budde” oder ein Thema “CHH”, oder ein Thema “TrashT” usw. usw….

      Erkenntnisse über ein Format entstsehen nicht erst durch Praxis; die Praxis BESTÄTIGT sie (oder widerlegt falsche Annahmen). Das scheinen viele immer noch und immer wieder zu verwechseln. Wäre es anders, könnte man sich sämtliche Strategie-Artikel schenken und sie ausschließlich durch Turnierberichte ersetzen, die im Nachhinein davon berichten, was sich den nun als wahr erwiesen hat.

      Diese Gleichsetzung von praktischem Erfolg mit analytischer Kompetenz, die ebenso dumm wie unzutreffend ist, die bekämpfe ich immer wieder. Wenn Dir das zur Zeit als ein “Thema Phips” erscheint, dann liegt das einfach nur deswegen, dass Phips zur Zeit den offensichtlichsten Bremsklotz auf der Spur analytischer Erkenntnisse darstellt. In ein oder zwei Jahren wird es vermutlich wieder jemand anders sein.

    • endijian Says:

      “Kann man hier das „erst“ nicht durch ein „nur“ ersetzen?”

      Genau das.
      Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass besagter Pro da gerade zum ersten Mal Zendikar Karten in der Hand hatte…


      • Ehrlich gesagt, kann ich es mir gar nicht anders vorstellen!

        Trotzdem meine ich schon “erst”, denn ich bin eben der Ansicht, DIESES Format kann man auch nach Studium der Spoilerliste schon zumindest soweit einschätzen, dass man anfangen möchte – da geht es ja nicht um Feinheiten, sondern um offensichtliche Dinge: Viele gute 1- und 2-Drops, unglaublich viel Invasion etc…

        Ich denke, wer es sogar schon ein paar Mal gespielt hat ohne zu merken, dass man darin anfangen will, der ist nicht nur kein Pro, der ist einfach ein Scrub. Deswegen finde ich “nur” hier wirklich nicht angebracht.

  2. Kenshin Says:

    Ich weiss nicht… Wenn du in der Theorie sagst, dass Zendikar unendlich schnell ist und jeder das aggressivstmögliche Deck drafted, dann würdest du doch in der Theorie sagen, dass man eben ein Deck spielen muss, das um einiges schneller, oder einen Tick langsamer ist, um eben dieses am häufigsten gedraftete Deck zu besiegen, oder? Im Draft geht es doch auch immer um ein Metagame der beliebten Archetypen und der Wege daraus Nutzen zu ziehen. Wenn alle Anderen nur günstige Kreaturen draften, dann machen sie sich Konkurrenz und kriegen weniger. Dann muss man daraus Kapital schlagen. Aber wie ein Metagame im Draft wirklich aussieht, das kann man nur extrem schwer in der Theorie abschätzen.
    Man weiss doch nie, in welchem Erkenntnisstadium sich der Rest des Tisches befindet. Besonders nicht bevor man sich überhaupt hingesetzt hat.


    • Ich habe das schon einmal in einem anderen Kommentar angesprochen: Dieser Mechanismus greift nur dann, wenn die Kreaturen einander auch tatsächlich blocken! Da aber liegt das Problem – sie laufen aneinander vorbei. Deswegen ist ein etwas langsameres Deck eben nur eines: Etwas langsamer.

      So, wie ich die Metgamespirale vermute, wird das Format zunächst einmal immer schneller werden, bis beinahe der gesamt Tisch Aggro draftet, und wenn dann den Draftern die guten Aggrokreaturen ausgehen, schlägt die Stunde von Karten wie Goblin War Paint, Nimbus Wings oder Savage Silhouette, mit deren Hilfe weiterer Tempovorteil erzeugt wird. Ob DANN ein Backlash entsteht, der diese Karteninvestition mit Removal oder Bounce bestraft, kann ich nicht sagen, da diese Karten bereits vorher sehr hoch im Kurs stehen und entsprechend über den Tisch verteilt sind.

      Ich denke, es ist möglich, dass ab und zu einmal jemand im Draft den Sweet Spot erwischt und mehrere weiße und blaue Fallen geschoben bekommt, mit denen er dann den Gegner nachhaltig ausbremsen kann. Ansonsten sehe ich für Kontrollstrategien schwarz, und Midrange einfach nur langsamer als Aggro.

      Sicher wird man mit Aggro immer mal wieder gegen defensive Kreaturen verlieren, aber insgesamt gesheen ist Aggro einfach im Vorteil. Zur Zeit sehe ich nicht, wie sich das Format in eine andere Richtung als “so schnell wie möglich” entwickeln kann.

  3. ich Says:

    AP schau dir mal das top8 deck von Saito an, wie du recht hast und er das aggro deck 100 hat wie konnte er damit 2ter werden? Ich dachte man kann kein control deck haben ? komisch…

  4. Urs Traenkner Says:

    Also einerseits sind durch Praxis bestaetigte Theorien in Schrift gegossen langweilig, weil sie zu spaet kommen, aber andererseits sind rein theoretische Ueberlegungen nichts wert, weil sich der Schreiber ja generell irren kann.

    Na gut, dass wir das endlich mal festgestellt haetten.

    Ich persoenlich haette es an der Stelle ja dann lieber mal gut sein lassen. “Guck die Pros koennen sich irren, ergo auch Phips”.

    Diese Zwangsneurose, unbedingt recht haben zu wollen, ist leicht ermuedend. Wenn wenigstens noch irgendwo die Erkenntnis durchscheinen wuerde, dass Du Dich gelegentlich auch mal irren kannst .. naja wer weiss, vielleicht ist das ja wirklich noch nie vorgekommen.

    Ja, ich weiss, Dein Blog und so.

    Gruss Urs…


    • Oh, ich irre mich durchaus öfter mal! Nur, weil ich das dann auch einfach zugebe und sich deswegen keine endlosen Diskussionen daran anschließen, bleibt es nicht so gut im Gedächtnis haften wie die endlosen Streitereien, wenn ich mich NICHT irre (oder zumindest nicht widerlegt werde).

      Es geht NICHT darum, dass ich immer Recht habe, sondern darum, dass ich (fast) immer dann Recht habe, wenn ich die Argumente auf meiner Seite habe, und die Gegenposition effektiv nur in “Du bist aber kein Pro!” besteht. Weiterhin habe ich deswegen so fot (nicht immer, aber auffällig oft) Recht, weil ich Pros eben nur dann widerspreche, WENN ich die Argumente auf meiner Seite habe! Würde ich, wie so viele andere, blind einem Meinungsführer folgen, nur weil dieser einen großen Namen hat, wäre meine Trefferquote auch schlechter. Wer ein Problem durchdenkt, gelangt eben öfter zur richtigen Lösung. Da ist nichts Geheimnisvolles oder Geniales dabei.

      • Kenshin Says:

        Ich kann mich beim besten Willen nicht daran erinnern, dass du auch nur einmal zugegeben hättest, dass du Unrecht hast. Aber ich bin ja noch jung…


        • Oder einfach zu unaufmerksam. Schau Dir doch zum Beispiel einfach im P-Forum meine Einträge der letzten paar Wochen an. Oder meine letzten paar Dutzend Kommentare auf Zeromagic.

          Es ist nur einfach so, dass wenn ich schreibe “Natürlich, Du hast Recht”, sich keine seitenlange Diskussion anschließt.

  5. Lilalaunebär Says:

    Naja, das nächste Mal soll er halt voher mal bei dir durchrufen, dann wird er nicht nur zweiter. :P

    Viel interessanter fand ich aber die Beurteilung von Schwarz als Draftfarbe in dem folgenden Zitat und in der Tatsache, dass 5 Leute am Top8 Drafttisch Schwarz spielten. Ich kann dieser Einschätzung irgendwie so gar nicht folgen…

    “Both players opened a Trusty Machete, Ruel taking his over a Journey to Nowhere and a Windrider Eel, while Juza agonized over his Machete and a Sphinx of Jwar Isle. Before the draft, Juza was telling Luis Scott-Vargas how much he disliked drafting Blue. LSV was arguing that Blue was the second best color in the format next to Black”


    • Diese Diskussion ist doch höchst bezeichnend: Da sind zwei der besten Spieler der Welt und vertreten (bezüglich Blau) völlig konträre Meinungen! Ganz offensichtlich können sie nicht beide Recht haben, sondern höchstens einer von ihnen.

      Das bestätigt doch wiederum: Nicht einfach auf das hören, was Pros sagen, denn die geben auch oft Blödsinn von sich. Erkenntnisse sammeln, Argumenten folgen!

      Wenn bei diesem Grand Prix offensichtlich sowohl Saito als auch mindestens einer von LSV und Juza noch mit einem völlig falschen Verständnis des Environments gestartet sind, dann kann man entsprechend auch nicht annehmen, dass dieses Turnier bereits das Environment korrekt widergibt.


    • Ach so, zu Schwarz: VIER Leute haben es in den Top 8 gedraftet, nicht fünf, und von denen war Aplin eindeutig auf dem falschen Dampfer – ich vermute einmal, er hat Sorin Markov firstgepickt und dann zu spät gemerkt, dass er gar nichts mehr in der Farbe bekam. Auch in Blau spielt er verdammt viele Füller – wie sein Sideboard zeigt, schlicht aus Mangel an Alternativen.

      Die anderen drei Drafter hatten bessere Gründe – Dalliston und Watanabe teilten sich die billigen Drops und das effiziente Spot Removal auf, und Saitos Deck lebte natürlich von Doppel Marsh Casualties und seiner Ally-Flöte (und noch einer Handvoll schwarzer Rares).

      Obwohl Schwarz in diesem Draft also wohl einen Drafter zu viel hatte, haben sich zwei schwarzbasierende Decks im Finale getroffen. Insofern wurde die Annahme, dass Schwarz eine starke Farbe ist, jetzt nicht direkt widerlegt…

  6. Capt. Future Says:

    »…und was lernt uns das?« – Man kann niemandem etwas »lernen«, das müsste ein Pischner doch eigentlich wissen.

  7. ich Says:

    hmm was muss ich da lesen auf diese frage:

    What color or color combination would you prefer to draft today?

    antowrten:

    Yuuya Watanabe:
    “Blue/Black Control.”

    Olivier Ruel:
    “Mono Green control, maybe splash White for removal.”

    olivier ruel sagt weiter das er am liebsten grün in draftet in dieser eddition…

    wie kann das sein ? Also ich denke mal das sie einfach schlecht sind oder ?

    DA du ja sagst a) Grün ist die schlechteste farbe und unspielbar das genau waren deine worte
    und b) control kann man nicht draften

    Aber du rist schon recht haben AP

    • HanHeinrich Says:

      Oder Ruel ist einfach ein Spaßvogel und hat eine Fun-Antwort gegeben. Ach nein, kann ja nicht sein, Magic-Spieler nehmen solche Umfragen ja immer 100%ig ernst.
      [Wenn ich denke, was wir in der Coverage aus dem Top8-Fragebogen in Hannover teilweise rausedieren mussten…]

      Gruß,

      Artie


    • Hmm – was muss ich da lesen auf die Frage:

      ” What are you looking for when you open a Zendikar Sealed Deck pool?

      Olivier Ruel:
      Green — surprisingly. I think it is the worst color by far in draft but it is the best and most consistent in Sealed.”

      Naja, hab’ ich halt wieder Recht gehabt (denn das hängt ja offensichtlich von Ruels Äußerungen ab).

  8. steco Says:

    Ich muss dir völlig Recht geben – das Format ist einfach schneller als schnell. Der Steppenluchs gehört auf jeden Fall ins Deck.

  9. TobiH Says:

    Es ist ungeschickt, Phips zu erwähnen, und deshalb hätte ich es (und habe es in der Vergangenheit schon) gelassen. Aber alles, was Andi oben und gerade auch in seinem ersten Kommentar schreibt, ist einfach nur wahr.


  10. Ich abe da gerade etwas ganz Interessantes im Blog von Charly gefunden:

    “Was habe ich gelernt?

    1.) Kontrolle gibt es aus mehreren Gründen nicht. Es fehlen die Uncommon-Sweeper und es mangelt an Carddraw. Kann mir beim besten Willen nicht vorstelle wie das aussehen soll. Aber das wird ja aktuell an vielen Stellen diskutiert. Kann mir da jemand sagen wie man sich “Control” vorstellen soll?

    2.) Zurückfallen=Tod.

    3.) Gierig sein ist sehr gefährlich. Ich sag nur diverse Kicker Karten. Da muss man aufpassen nicht zu weit zurück zu fallen. Also Kampf der Gier. Es geht ja bei Magic nicht nur um Kartenvorteil, sondern auch um Tempovorteil. Und das dürfte wohl in Zendikar ein wichtiger Faktor sein. Das ganze erinnert spieltechnisch an Visions. Auf MOL hab ich da mehrere VVV Drafts gemacht und da gehts richtig ab. Flanking, Undo, Man O´War. Da war blocken fast unmöglich. Landfall ist Flanking nicht unähnlich (auf den kleinen Aggro-Tieren, klar, oder?). Auch sind die Tiere alle 2/2 und zu Hause bleiben heißt die Entscheidung über den Kampf dem Gegner zu überlassen. Das will man nicht und so macht man meist lieber in Angriff. Allies beim Gegner bedeutet immer, dass man nicht weiß, wie groß die im nächsten Zug werden.
    Deswegen ist Angriff die sicherere Variante. Einfach besser zu kalkulieren.”

    Naja, und auf den Charly hört der Phips ja, wie er selbst sagt.

  11. Meikel Says:

    Ich weiss nicht mehr wos genau stand aber hier meine Liste: 2* Ponder 2*Veteran Armorer 1*Pacifism 1* Essence Scatter 1* Stormfront Pegasus 1* Wind Drake 1* Horned Turtle 1* Wall of Frost 3*Divination 2* Snapping Drake 1* Clone 1* Mind Control !* Air Elemental 2* Djinn of Wishes!!! 1* Baneslayer Angel 1* Planar Cleansing 1* Mind Spring 17 Länder
    Damit hoffe ich doch gerade alle Draftdecks getoppt zu haben^^


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