Die Ergebnisse der (Groß-)deutschen Spieler am ersten Tag in Austin

Ich mag ja Statistiken, und wenn ich schon für mich ein paar aufstelle, kann ich Euch auch gleich daran teilhaben lassen. Sollte ich mich irgendwo vertan haben, dürft Ihr mich gerne darauf hinweisen!

Von 418 Teilnehmern waren laut den offiziellen Standings 22 Deutsche, 3 Österreicher und 6 Schweizer.

Den zweiten Tag erreichten insgesamt 139 Spieler (33,3%), darunter 6 Deutsche (27,3%), 1 Österreicher (33,3%) und 3 Schweizer (50%).

Insgesamt erzielten die Deutschen im Constructed-Teil (5 Runden) 151 Punkte, im Limited (3 Runden, von denen vier deutsche Spieler nur zwei spielten, Trash sogar nur eine) 90 Punkte. Das sind im Constructed im Schnitt 1,37 Punkte pro Runde, im Limited 1,36 Punkte (1,50 pro tatsächlich gespielter Runde). Die Kompetenz der Deutschen im Limited und Constructed ist also ungefähr gleich stark ausgeprägt.

Die Österreicher erspielten sich im Constructed 34, im Limited 6 Punkte (im Schnitt 2,27 und 0,67). Unsere südöstlichen Nachbarn waren also im Extended exzellent vorbereitet, sind aber im Draft total abgestürzt!

Die Bilanz der Schweizer hingegen: 39 im Constructed und 42 im Limited (1,30 und 2,33) – okay im Constructed, aber exzellent im Limited (aus zwei Runden weniger mehr Punkte zu holen, das ist schon ein Ding)!

Die Ergebnisse im Einzelnen (der erste Score in der Klammer ist die Constructed-Bilanz, der zweite die Limited-Bilanz):

Deutschland:

Sebastian Thaler 19 (3:1:1/3:0)
Mike Hofmann 18 (3:2/3:0)
Jan Schmidt 15 (3:2/2:1)
Martin Zimmermann 15 (3:2/2:1)
Jonas Wallendorf 15 (2:3/3:0)
Simon Leigh 15 (2:3/3:0)
Jan Ruess 13 (3:1:1/1:2)
Simon Goertzen 13 (3:1:1/1:2)
Julian Hessling 12 (4:1/0:3)
Martin Wildmoser 12 (3:2/1:2)
Thomas Schmidt 12 (2:3/2:1)
Niklas Ziemann 12 (2:3/2:1)
Philipp Volk 10 (1:3:1/2:1)
Lino Burgold 9 (3:2/0:2)
Tim Michels 9 (3:2/0:3)
Mathias Passin 9 (2:3/1:1)
Julien de Graat 9 (1:4/2:1)
Martin Muller 9 (1:4/2:1)
Andre Mueller 6 (2:3/0:1)
Bernd Brendemühl 3 (1:4/0:2)
Mathias Wigge 3 (1:4/0:2)
Reinhold Kohl 3 (1:4/0:3)

Die durchschnittliche Gesamtpunktzahl beträgt 10,95 (11,34, wenn man die nicht gespielten Runden hochrechnet).

Österreich:

Thomas Holzinger 15 (4:1/1:2)
Helmut Summersberger 13 (4:0:1/0:3)
Christopher Wolf 12 (3:2/1:2)

Durchschnittsgesamtpunktzahl: 13,33

Schweiz:

Nico Bohny 18 (3:2/3:0)
Matthias Künzler 18 (4:1/2:1)
Tommi Lindgren 15 (2:3/3:0)
Manuel Bucher 12 (2:3/2:1)
David Progin 12 (2:3/2:1)
Matthias Flückiger 6 (0:5/2:1)

Durchschnittsgesamtpunktzahl: 13,5 Punkte

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13 Comments on “Die Ergebnisse der (Groß-)deutschen Spieler am ersten Tag in Austin”

  1. Kenshin Says:

    Um… und was sagt uns das jetzt?

    Da wir nicht wissen, wer mit wem getestet hat, hilft uns das schonmal nicht.

    Außerdem ist es ja nur ne Stichprobe.

    Sag mir, was dir das sagt… bitte?

  2. Tigris Says:

    Naja man sieht welche nationen worin besser sind, dass wir schweizer in limited besser sind war mir relativ klar, da wir halt beinahe nur das spielen. ausserdem was erwartest du dass man daran sieht? Ausserdem sieht man dass die deutschen keine spezialisten sind und halt im durchschnitt etwas weniger gut sind als die anderen deutschsprachigen.

    • Teardrop Says:

      Ersterer Schluss ist ok.

      Um das zweite zu bestätigen, bräuchte es eine größere schweizerische oder österreichische Stichprobe.
      Aus so wenig Spielern darauf zu schliessen ist Unfug, schon alleine deshalb, weil bei den deutschen im Schnitt auch viel mehr Spieler dabei sind, die bisher noch keine Propunkte hatten. Gell…

  3. Mathias Says:

    Ich moechte korrigieren, dass ich im Limited nur 1:1 gegangen bin. Ist vllt nur ein schwacher Trost, aber 3:4 Drop sieht doch besser aus als 3:5 ;-) Mein Draftdeck war auch ganz ordentlich, ich denke ich haette gute Chancen gehabt die dritte Runde zu gewinnen, aber ich hatte dann keine Lust mehr und wollte lieber zum Grillen gehen.

  4. TobiH Says:

    Noch eine Korrektur: Trash hat Runde 7 schon gar nicht mehr mitgespielt… : /


    • Rares gedraftet, was?

      Offenbar war ich dann doch zu müde beim Durchklicken der Pairings, um alle Drops zu finden. Wäre ja auch zu viel von der Coverage verlangt, solche Infos direkt bereitzustellen…

      Naja, ist auch korrigiert.

  5. martenJ Says:

    http://en.wikipedia.org/wiki/Variance
    http://en.wikipedia.org/wiki/Sample_size

    würde mich wundern, wenn man anhand einer PT irgendwie erkennen kann welches land die besten mtg skills hat.


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