On parle l’allemand!

So, nach der Mammutarbeit für den ersten Tag (ich hätte ja nicht erwartet, dass über 10% der Teilnehmer in Paris aus D/A/CH-Land kommen!) wird dies hier ja eine kurze Fingerübung.

Die Punktestände der deutschen, österreichischen und schweizer Spieler nach dem zweiten Tag:

(In Klammern der Punktestand nach Tag 1.)

43 (30) Herbert Engleitner
42 (27) Lino Burgold
42 (27) Adrian Rosada
42 (24) Bernd Brendemühl
40 (27) Danny Ecker
———-Top 8———-
39 (30) Jonas Wallendorf
39 (27) Alex Fanghaenel
39 (24) Tobias Gräfensteiner
———-Top 16———-
39 (24) Matthias Flückiger
37 (25) Andreas Ganz
———-Top 32———-
36 (27) Nico Bohny
36 (30) Andreas Schraut
36 (24) Benjamin Lamprecht
36 (21) Simon Goertzen
36 (27) Daniel Gräfensteiner
36 (21) Sten-magnus Mostek
———-Top 48———-
36 (27) Joris Müller
36 (24) Marc Mühlböck
36 (24) Michael Kaufmann
———-Top 64———-
36 (21) Nicolas Massat
36 (21) Jan Ruess
34 (21) Markus Krebs
34 (21) Samuel Marti
33 (27) Tommi Lindgren
33 (24) Fabricio Gouveia
———-Top 96———-
33 (21) Guillaume Baudois
33 (27) Paul Wache
33 (21) Philipp Hemmer
33 (24) Claus Kropp
33 (27) Dominic Zemp
33 (21) Hugo Kopfli
33 (24) Christian Mauhart
———-Top 128———-
33 (24) Benjamin Past
30 (24) Sebastian Thaler
30 (24) Manuel Faber
30 (21) Hannes Scholz
30 (24) Thomas Kannegießer
30 (21) Rene Kraft
30 (24) Marco Ahr
30 (21) Christian Steudtner
30 (24) Yann Blumer
30 (24) Babak Mojtahedy
30 (24) Gottlieb Yeh
30 (24) Oliver Biessmann
30 (24) Philipp Ehrle
30 (21) Flavio Köpfli
30 (24) Tobias Maurer
27 (24) Daniel Madan
27 (24) Sebastian Spicher
27 (21) Florian Pils
27 (24) Raphael Müller
27 (21) Jonas Rutz
27 (24) Sebastien Deley
25 (21) Christine L Schneider
24 (21) Robin Steinborn
24 (21) Rosario Maij
24 (24) Christian Höchel
24 (21) Yu Larpin

Guillaume Baudois hat noch rasch seine Nationalität gewechselt, weswegen unsere Bilanz vom ersten Tag noch einmal ein Stückchen besser ausfällt! Und dieser zweite Tag ist für uns insgesamt wirklich spektakulär gut gelaufen, denke ich. Man spricht deutsch in Paris – vier Deutsche und ein Österreicher in den Top 8! Auch in der Breite sieht das gut aus, mit deutlich mehr als der Hälfte der Spieler in den Top 128.

6:0 konnte allerdings nur einer unserer Spieler gehen, nämlich Bernd Brendemühl. Was meint Ihr wohl, was er gedraftet hat? Richtig: RB & RB. Was auch sonst!

Wie sich unsere Helden in den Top 8 schlagen, liest man dann am besten direkt in der Coverage nach.

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39 Comments on “On parle l’allemand!”

  1. Nuegun Says:

    Reife Leistung! Wärst du mir böse, wenn ich die Statistik für die Newsmeldung über den GP klaue? Natürlich mit Vermerk zu deinem Blog ;-)

  2. Julian Brüggemann Says:

    Ahem, Bernd Brendemühl ist am zweiten Tag 6-0 gegangen, nicht Bernhard Breit…

    • slarti Says:

      und schon versagt die statistik.
      Wer die Coverage gelesen hat, wird sehen, dass Lino (z.B.) dazu in der Lage war, in der letzten Runde zu scoopen, & das auch gemacht hat.

      Wenn man den mitnimmt, dann lernt man, dann also, dass man ein möglichst komisches ugw zeugs Deck bauen soll um 3-0 zu gehen…


      • Einmal verwechselst Du Statistik mit anecdotical evidence. Zum anderen wäre die Aussage, wenn überhaupt, nicht “Man muss RB spielen um alle Spiele zu gewinnen”, sondern “Mit RB hat man die besten Chancen, alle Spiele zu gewinnen”, oder eigentlich sogar nur “wahrscheinlich ist das Deck, welches alle Spiele gewinnt, RB”.

  3. king magic Says:

    Ich schau in die Coverage und denk mir so:
    Dieser deutsche Blitz in Paris kommt mir bekannt vor…

    :P

  4. Meikel Says:

    Wieso fehlt die winning Decklist in der T8?

  5. mitsch Says:

    Wieso hat die Liste vom Engleitner ned gewonnen? Wieso haben 6 Leute rot gedraftet, einer davon Mono!? Und wo waren die Geopeden?

    Fragen über Fragen. Auf jeden Fall Glückwunsch an Danny, Lino, Bernd und vor allem Adrian.


    • Ja, das sind eine Menge Fragen – aber jeder Draft läuft halt anders. Am Bemerkenswertesten finde ich ja, dass Engleitner der einzige Blauspieler war! Leider sind die Sideboards nicht angegeben, aber ich vermute, dass sich da eine Menge blaue Karten in den Decks anderer Drafter befunden haben (selbst wenn Blau am Tisch schwach vertreten gewesen sein sollte), denn SO stark ist es auch bei Engleitner nicht.

      Nun fehlt bei den gecoverten Matches ausgerechnet das vom Engleitner, und ausgerechnet die Deckliste von Rosada, gegen den er gespielt hat, daher können wir nicht einmal vernünftig spekulieren, wieso er mit seinem qualitativ sehr stark besetzten Deck nicht gewonnen hat. Vielleicht hat er mit seiner Manabasis Probleme gehabt – Gatekeeper und Crypt Ripper mit 8 Swamps sind nicht optimal – oder er hat Klobo-Draws mit seinen ganzen Viechern für 4+ Mana hingelegt, oder er war halt ganz klassisch flooded/ screwed. Hätte er gegen Eckers schnelles RW verloren, könnte man sagen, “ja, passt”, aber gegen das, was wir über Adrians BG wissen, sollte man ihn eigentlich für den Favoriten halten…

      Zu Rot: Die meisten roten Decks sind gar nicht rot, sondern haben zu groß geratene Splashs. Qualität haben sie sich natürlich trotzdem gegenseitig weggenommen. Nichtsdestotrotz sieht für mich das Deck von Ecker eigentlich wie das Siegerdeck aus (wie gesagt, Adrians genaue Deckliste fehlt uns) und hat im Finale wohl recht viel Pech gehabt.

      • blubb Says:

        Ecker hat im Finale Recht viel Pech gehabt?

        Wenn man die Coverage so liest hatte er Spiel 1 glück (=guter draw, gegner schlechter draw)
        Spiel 2 ebenfalls Glück (=kein Land für Gegner eine Zeit lang, sowie selbst einen ordentlichen draw). Wäre das Hideouse End z.B. früher gekommen, dann wäre er erst garnicht auf 2 Leben gefallen.
        Game 3 hatte er Pech.


  6. Ich habe mal aus den gecoverten Matches Adrians Deckliste so weit wie möglich zusammengestellt:

    Guul Draz Vampire
    Vampire Hexmage
    Blood Seeker
    Oran-Rief Recluse
    Vampire Nighthawk
    Tajuru Archer
    Heartstabber Mosquito
    Joraga Bard
    Oracle of Mul Daya
    Timbermaw Larva
    Territorial Baloth
    Zendikar Far-Guide

    Adventuring Gear
    Vines of Vastwood
    Hideous End
    Eldrazi Monument
    Baloth Cage Trap
    Gigantiform
    Mind Sludge

    Fehlen noch 3 oder 4 Nichtländer, wahrscheinlich nur 3, wenn er keinen Harrow hatte.

    Also ehrlich… Das ist keine Liste, die ich als Sieger in den Top 8 erwartet hätte! Einige gute Karten, klar, aber auch einige Grütze und eine ziemlich klobige Manakurve… Naja, Glück muss der Mensch haben,und Adrian kann man’s natürlich gönnen!

    • blubb Says:


      Lass mich überlegen, BR gewinnt, deswgen BR draften lautet dein Masterplan. Tja, das haben hier auch die meisten versucht.
      Die logische Folge ist, dass Aggro Decks schwächer werden, und oh Wunder ein etwas langsameres Deck gewinnt.

      War zu erwarten.


    • Mit Dir zu diskutierne hat offensichtlich keinen Sinn – entweder verstehst Du einen absichtlich falsch, oder Du raffst es einfach nicht!

      Ich werde nicht mehr gegen falsche Interpretationen, die Du vornimmst und mir unterschiebst anargumentieren. Wenn Du aus meinen Aussagen “BR draften lautet dein Masterplan” herausliest, dann ist Dir nicht zu helfen.

      • blubb Says:

        du verstehst mich hier offensichtlich falsch, BR steht für Aggro, nicht unbedingt für die Farbkombination BR.
        Viel Aggro= schlechte Aggro Decks= logisch, dass so ein Deck gewinnt.

        War zu erwarten.


        • Ja, es hat ein (vergleichsweise) schlechtes Aggrodeck gewonnen – wieso ist das jetzt logisch? Du willst mir doch nicht wirklich weismachen, dass es gewonnen hat, WEIL es schlecht war? Weil die ganzen 4- & 5-Manakreaturen so eine tolle Kurve ergaben? Willst Du mir wirklich weismachen, dass dieses Deck mit einer niedrigeren Kurve schlechter gewesen wäre? Dass es nicht offensichtlich einen nicht ganz gelungenen Versuch darstellt, B/x oder Mono-B Aggro zu draften (Guul Draz Vampire, Blood Seeker, Adventuring Gear), der dann mit Grün aufgefüllt wurde? Dass Adrian nicht lieber Surrakar Marauder statt Heartstabber Mosquito und Oran-Rief Survivalist statt Oran-Rief Recluse in Deck gehabt hätte (und Mindless Null statt Zendikar Farguide)? Dass er den Grand Prix gewonnen hat, weil Joraga Bard so ein guter Blocker ist? Dass Danny Eckers Deck nicht prinzipiell der Favorit in diesem Matchup ist?

          Ein zehnseitiger Würfel gibt einem bessere Chancen auf ein hohes Ergebnis als ein sechsseitiger. Daran ändert sich auch nichts, wenn man einmal sieht, wie der Sechsseiter höher würfelt.

  7. blubb Says:

    Ja, es hat ein (vergleichsweise) schlechtes Aggrodeck gewonnen – wieso ist das jetzt logisch?

    -> FALSCH

    Das B/G-Deck ist kein Aggro-Deck, dazu ist es zu langsam, es ist ein Midrange Deck, welches sowohl Aggro wie auch Control Karten enthält.

    Du willst mir doch nicht wirklich weismachen, dass es gewonnen hat, WEIL es schlecht war? Weil die ganzen 4- & 5-Manakreaturen so eine tolle Kurve ergaben? Willst Du mir wirklich weismachen, dass dieses Deck mit einer niedrigeren Kurve schlechter gewesen wäre?

    -> Nein…
    Es hat gewonnen weil es NICHT BESSER sein konnte, da schlicht die ganzen Aggrokarten überall verteilit waren. Sag hallo @ 6 R und 4 B drafter (2g/3w/1u).

    Hier geht es nicht darum, was jemand spielen WOLLTE, es geht darum was vorhanden war. Es ist einfach logisch, dass wenn alle Aggro Draften Agro schlecht ist und folgerichtig ein etwas langsameres Deck gewinnt.

    Mit Würfeln oder Glück hat das nicht viel zu tun, wie du der Coverage entnehmen kannst, war im Finale das Glück bei 2 von 3 Spielen auf seiten Des W/R Spielers.


    • Um Himmels Willen… eine zufällige Mischung aus Aggro- und Kontrollkarten ist doch kein Midrangedeck! Natürlich kann man auch Lava Spike, Savannah Lions, Pulse of the Fields und Decree of Justice in dasselbe Deck stecken und das Ganze dann “Midrange” nennen… Tatsächlich aber ist es nur entweder ein schlechtes Aggro- oder ein schlechtes Konrolldeck, oder halt einfach nur ein Haufen.

      Weder Guul Draz Vampire noch Adventuring Gear hätten in Midrange irgendetwas zu suchen! Für Kontrolle hingegen fehlen einfach die Kontrollkarten. Wenn man einmal annimmt, dass die uns fehlenden drei Karten aus Adrians Deckliste nicht gerade alle Removal waren, dann funktioniert das Deck nicht als Kontrolldeck, und wenn die fehlenden Karten nicht gerade alle Greenweaver Druid und Harrow heißen, auch nicht als Midrange. Es ist einfach ein misslungener Aggroansatz. Okay, rein theoretisch kann es auch ein misslungener Kontrollansatz gewesen sein, aber ich kann mir irgendie nicht vorstellen, dass Adrian zuerst grüne Fatties und Allies gedraftet hat und dann das Deck mit schwarzen Weenies aufzufüllen begann, vor allem, da ja wohl mit Sicherheit nicht Grün am Tisch overdraftet war, sondern eher Schwarz! Umgekehrt wird ein Schuh draus. Es würde mich nicht einmal überraschen, wenn Adrian zu Beginn auf BR zugesteuert war und dann, als er feststellte, dass da gar nichts ging, über eine Gigantiform in BG gelandet ist.

      Und Deine Interpretation des Spielverlaufs im Finale ist ziemlich eigenwillig, finde ich! Adrian hat fast seine gesamte Defensive gezogen und Danny war flooded. Wenn beide Decks einigermaßen typisch ziehen, dann wird Adrian einfach überflogen (und ausgetappt und -geburnt).

      An der grundlegenden Erkenntnis, dass Blocken in diesem Format meistens nicht gut geht, ändert sich nun einmal nichts dadurch, dass es einmal gut gegangen ist! Und ich weiß zwar ebensowenig wie Du, warum genau Adrian das BU vom Engleitner geschlagen hat, aber es lag mit Sicherheit nicht daran, dass er ihn mit Recluse und Bard ausstallen konnte!

      • blubb Says:

        Das man so ein Deck nicht absichtlich draftet dürfte klar sein, genauso wie der ganze draft einfach völlig komisch ist.

        Guul Draz Vampire ist übrigens ein perfektes Beispiel für eine Midrange Strategie. Midrange bedeutet nicht, dass man defensive spielen muss, es bedeutet ledeglich, dass die Manakurve etwas höher geht, der Schwerpunkt auf etwas größere Kreaturen liegt. Trotzdem braucht man auch kleine Kreaturen für 1 Mana, wenn diese dann im späteren Spielverlauf noch stärker werden können, was will man bitte mehr??
        Selbiges gilt übrigens auch für Kontroll Decks, auch dort würde ich diese Karte spielen, ganz einfach da sie:
        1.) 1 Mana Kostet und vieles blockt.
        2.) Schwarz ist (Intimidate und so).
        3.) später noch besser wird.

        Von einer Karte auf die Strategie zu schließen ist einfach schmarn, man schaut sich das Deck an, stellt fest, dass es ein Mischmasch zwischen Aggro und Kontroll ist, und damit ist es zwangsläufig Midrange, insbesondere wenn man die Kreaturen betrachtet.

        Wenn du allerdings den Guul nicht in einem Midrange spielen würdest, dann solltest du dir vieleicht doch noch einmal Gedanken über das Format machen.

        Zum Finale, mal sehe, Runde 2, mal sehen:
        Turn:
        1 Land
        2 Kor Aeronaut (2 Land)
        3 Kor Sanctifier(3 Land)
        4 Shortcuter Skyfisher (4 Land)
        5. Shortcuter/ Cliff Threader (5 Land?)
        7. Magma Rift (4/5 Länder)
        8. Hookmaster ( 4/5 Länder)
        9.) Kor Sanctifier (4/5 Länder
        10.) Adventuring Gear (5/6 Länder)
        11.) Cliff Threader
        ———————————–
        Länder:7
        Andere Karten: 10
        -> 41 % 18/40 = 45%
        -> Es waren Länder zu erwarten zu diesem Zeitpunkt
        -> no flood.
        -> kein Pech.

        Was der Gegner gezogen hat war nicht schlecht, aber auch nicht das beste was sein Deck zu bieten hatte, so hat er zB das Oracle gegen einen Cliffthreader abgetauscht, ohne dass die Fähigkeit des Oracels zum einsatz kam, das hätte der Gruul billiger geschafft.

        Der W/R Spieler hatte Pech, aber nicht in Game 1 oder 2.


        • Midrange bedeutet, dass man sich gegenüber Aggro mit überlegenen Kreaturen einen Vorteil verschafft. Es bedeutet auch, dass man weitgehend auf unselbständige Karten verzichtet. Es bedeutet weiterhin, dass man Maßnahmen ergreift, um die Zeit zu überbrücken, bis die eigenen überlegenen Kreaturen ins Spiel eingreifen – mit billiger Defensive und/oder Manabeschleunigung. Vielleicht magst Du es ja in dem entsprechenden Kapitel der Magic University nachlesen.

          Ein Deck, welches ab Runde 1 Kreaturen spielt und dann jede Runde etwas Größeres legt, ist kein Midrangedeck, sondern einfach ein auf Kurve gebautes Deck. Um diese Kurve zu legen, muss man aber seine niedrigeren Manaslots priorisieren; ansonsten verklobt man.

          Deine Spielanalyse hört genau an dem Punkt auf, als Adrian auf 2 Leben war und Danny laut Coverage rundenlang nur Länder zog, obwohl er noch jede Menge Karten im Deck hatte, die ihm das Spiel gewonnen hätten. Adrian hat bis dato mit Ausnahme des Nighthawk ALLE (uns bekannten) Karten gezogen, die Flieger stoppen konnten: Recluse, Archer (plus den einzigen anderen Ally!), Hideous End. Ich sage ja nicht, dass es ein 80/20 Matchup ist, aber nichtsdestotrotz ist Ecker klar im Vorteil!

          Ich weiß gar nicht, was die Diskussion soll: Adrian hat nicht gewonnen WEIL, sondern OBWOHL er einen Mischmasch aus defensiven und offensiven Karten gespielt hat. Wenn man sich darauf verlassen könnte, immer die passende Karte zur richtigen Zeit zu spielen, dann bestünden Constructed-Decks nicht aus 4-ofs, sondern wären eher Highlander! In der Praxis aber zahlt sich ein klarer Fokus MEISTENS aus, und in Zendikar Draft bedeutet das in den meisten Fällen einen Fokus auf Aggro und manchmal einen Fokus auf Kontrolle, bei der Blocker auf Grund der Natur des Formats keine zentrale, sondern lediglich eine ergänzende Rolle spielen.

          Und deswegen ist es nicht übermäßig verwunderlich, wenn unter 1961 Spielern die vier ungeschlagenen Sealed-Listen alle RB sind, und wenn aus einer Stichprobe von 58 dachländischen Spielern der einzige 6:0-Spieler zwei Mal RB gedraftet hat – es hätte natürlich auch anders kommen können, aber die Wahrscheinlichkeit spricht nun einmal dafür!

        • blubb Says:

          Wird ja immer besser, na dann überleg dir einfach einmal wieviel Runden diese “couple of Turns” waren, in dem jeweils 2 Kreaturen getauscht wurden

        • blubb Says:

          Ach ja, er hatte übrigens 4 Kreaturen gegen Flieger, nicht 3, denn der Musquito gehöhrt ganz selbstverständlich auch dazu, also 50%, also auf ~20 Karten in etwa das was man erwarten kann, weder viel noch wenig.


        • Lassen wir’s einfach. Wenn Du von diesen beiden Decks lieber das BG spielen würdest, nun ja.

        • blubb Says:

          Ich behaupte nicht, dass ich dass BG lieber spielen würde, nur finde ich es wenig überraschend, dass es gewonnen hat.

          Die Lösung lautet übrigens:

          Der W-R Spieler hatte zu dem Zeipunkt, als er verloren hatte 10 Spells und 10 Länder gezogen.

          WIE UNERWARTET!!

          EINDEUTIG FLOODED!


        • Und wenn er an Stelle des zehnten Landes Burst Lightning, Mark of Mutiny, Windborne Charge oder Hellkite Charger gezogen hätte, hätte er klar 2:0 gewonnen und niemand hätte sich gewundert.

        • blubb Says:

          Wie du WIndborn Charge auf eine Kreatur spielen willst, das müsstest du mir bitte nochmal näher erläutern…

  8. RolandB Says:

    Für mich ist das Deck auch eindeutig ein Midrange Deck, zumindest das was ich unter Midrange verstehe. Nämlich das man aus Aggro-DEcks 10% unten abschneidet und oben hinzufügt.

  9. Silver Seraph Says:

    Ich bin übrigens auch undefeated an Tag 2 gegangen, aber ich hab halt die letzte Runde gegen Adrian conceded. Zumindest hat mein Freund mit meinem Deck dann noch gegen Adrian gezockt und gewonnen :P

    Meine Decks waren übrigens mit UG und WGu so weit wie es nur geht von BR entfernt :D
    Andererseits hatte ich im ersten Draft auch die Nuts, und im zweiten Draft…naja, lassen wir das ganze ;)

    RB ist immernoch die stärkste Farbkombination, ABER wir draften halt auch nicht Urzas Saga, wo jeder Draft X Monoblack Drafter supportet. Wie Zvi sagte: “Draft the best deck unless everyone knows its the best deck”. Die Farben ähneln sich vom Powerlevel sehr, Schwarz und Rot haben wirklich nur eine marginale Edge. Und ich finde sie inzwischen überdraftet. Wenn ich vor dem Event die Entscheidung zwischen Nighthawk und Machete gehabt hätte, hätte ich halt den Nighthawk genommen. Das würde ich jetzt auf keinen Fall mehr so tun…
    Seit dem Schwarz so populär ist, habe ich auch keine so große Angst mehr davor. Das schwarze Nuts Deck mit z.B. unendlich Marrauders trifft man fast nicht mehr…das macht halt besonders Grün wieder stärker.

    Im Sealed ist das anders…da will man halt auf jedenfall das RB Deck haben, wenn es geht. Wobei mein Favorit ja UB ist, aber da braucht man halt sehr viel schwarzes Removal; RB kommt einfach sehr viel einfacher zustande.
    Im Draft finde ich Schwarz zZt. meistens unattraktiv – oft ist die beste Karte im Pack Schwarz und man firstpickt sie halt…und das passiert eben bei vielen so, die dann auch nachfolgend lieber die schwarzen Karten nehmen. Selbst wenn sie am Ende nicht mal schwarz sind.
    Ich finde es halt im Moment zumindest schwierig, das gute B/x Deck zusammenzukriegen, und Schwarz ist halt auch wirklich nur als Hauptfarbe gut…


    • Es war schon immer mein Credo, dass man nach Möglichkeit die Farben nehmen sollte, die relativ zu ihrer Stärke am Tisch underdraftet sind; aber dazu muss man diese relative Stärke erst einmal erkennen. In Zendikar jedenfalls braucht Grün da schon einen ziemlichen Anschub.

      • blubb Says:

        Das ist eine denkbar schlechte Strategie.

        Um es in Zahlen auszudrücken, typischer Boosterdraft, 8 Personen, im Schnitt 2 Farben pro Person
        -> 16 Farben insgesammt.

        Teilt man die grob nach stärke auf und Tiefe auf, dann ergibt sich grob follgendes:
        4 Schwarz
        4 Rot
        3 Weiß
        2 Blau
        2 Grün
        +1 Random

        Beispiel Grün:
        Das wäre als underdraftet wenn nur 1 Person Grün spielt, nämlich man selbst. Hier sollte jedem klar sein, dass man nicht die einzige Person bleiben wird.
        Selbiges gilt für blau

        Geht man insbesondere davon auss, dass Schwarz&Rot overdrafted ist, so werden diese Leute zumindest vergleichsweise oft Hatepicken, wenn nicht ganz die Farbe wechseln.
        Denkt man etwas genauer darüber nach, so stellt man sehr schnell fest, dass deine beschriene Strategie nur dann sinnvoll ist, wenn die underdraftet Farbe Schwarz oder Rot (sowie evt Weiß) ist, was immer seltener sein dürfte. Überspitzt ausgedrückt lautet deine Strategie also, dass die Mitspieler keine Ahnung von der Stärke von Schwarz/Rot haben.

        Natürlich braucht man Skill beim draften, man muss versuchen zu lesen was die Leute wohl draften, Signale geben.
        Eine feste Strategie macht aber nur dann Sinn, wenn man eine Farbe erzwingen will.
        Das was du beschreibst bezieht sich auf Erwartungswerte usw, für EINEN Draft in der Praxis also untauglich.


        • Bist Du sicher, dass Du selbst Magic spielst und draftest (und dass Du nicht trollst)? Alle Deine Argumente sind dermaßen realitätsfern und zielen immer wieder haarscharf an der eigentlichen Problemstellung vorbei…

          Für Leute, die sich von Dir haben verwirren lassen:

          Einmal kann die farbliche Verteilung an einem Drafttisch die relative Stärke der Farben immer nur ungenügend widerspiegeln. So ist es zum Beispiel möglich, dass eine Farbe mit 3 Draftern over-, mit 2 Draftern underdraftet ist.

          Zum anderen ist man selbst, bevor man sich entscheidet, in der Bilanz natürlich noch nicht enthalten! Wenn man davon ausgeht, dass in einem Environment die ideale Aufteilung – zum Beispiel – 4B, 4R, 3W, 3U & 2G ist, und wenn der Rest des Tisches bereits 4B, 4R, 3W, 2U & 1G abdeckt, dann sind unter den anderen 7 Draftern U & G offensichtlich underdraftet (und der Rest overdraftet). Wenn man diese beiden Farben jetzt nimmt, ist der Tisch ausgeglichen; wenn man irgendetwas anderes nimmt, befindet man sich in einer overdrafteten Farbe. Das kann doch nicht so schwierig zu verstehen sein!

          Vielleicht hörst Du mal damit auf nur um des Argumentierens willen zu argumentieren und offensichtlich richtige Aussagen (denn Du bist ja wohl nicht doof) anzuzweifeln. Es mag ja ein netter Sport sein, Leute zu verwirren, aber mach’ das bitte woanders!

        • blubb Says:

          Zitat:
          —————–
          Wenn man diese beiden Farben jetzt nimmt, ist der Tisch ausgeglichen; wenn man irgendetwas anderes nimmt, befindet man sich in einer overdrafteten Farbe. Das kann doch nicht so schwierig zu verstehen sein!
          ——————

          Das ist richtig, aber das ist auch nicht der Punkt.

          Die Frage die sich hier stellt ist:
          “Wann weiss ich welche Farbe over/underdrafted ist”?

          Um Grün zu nehmen, frühestens im 2ten Booster. Davor kann man sagen:
          “Ok, meine Vordermänner spielen kein grün”, mehr aber auch nicht.
          Bei Rot/Schwarz (evt Weiss), sieht man das in der Regel sehr schnell.

          Wenn man versucht eine Farbe zu identifizieren, welche underdraftet ist, dann ist von entscheidender Bedeutung, wann man das kann.

          Eine (imho) bessere Strategie ist, keine Farbe zu nehmen welche Overdraftet ist, das zu erkennen geht meist bedeutend schneller.

  10. Nuegun Says:

    Interessant finde ich die Strategie von Herrn Brendemühl: BR BR BR. Ist das nun Zufall, Planung oder Holzhammer?

  11. TimR Says:

    Bernd spielt seit mindestens 10 Jahren Magic, und wenn immer in irgendeinem Format rote Karten gut sind, ist Bernd erfolgreich.
    Selbst wenn Rot mal schlecht sein sollte, Bernd legt die Berge aus.
    Ist einfach so.

    • Burning Bernd Says:

      Ich habe nicht von Anfang an Schwarz-Rot geplant. Im ersten Draft habe ich mit schwarz angefangen, weil in der Farbe erstmal die besten Karten waren. Eine gute Karte in Rot im 5. Pick hat mir dann das Signal gegeben, dass die Farbe offen ist. Beim zweiten Draft war es ähnlich. Nach zwei positiven Draft mit BR war ich natürlich nicht abgeneigt die gleiche Farbkombination nochmal zu draften. Da die Farben aber etwas overdrafted waren, ist mein Deck in den Top 8 zwar ok aber nicht so gut gewesen wie die beiden anderen Decks zuvor.


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