Heute die ganze Welt, Tag 1

Das geht ja diesmal ein bisschen schneller… Spieler mit Sternchen sind Mitglied ihres Nationalteams:

Deutschland:

15
Julien de Graat
12
Alex Fanghaenel
Simon Goertzen
Lino Burgold (*)
Simon Leigh
Tobias Gräfensteiner
Sebastian Kuchenbecker (*)
Florian Pils
Reinhold Kohl
9
Fabio Reinhardt
Kai Budde
Jan Ruess
Martin Zimmermann
Sebastian Thaler (*)
6
Andre Mueller
Roland Bode
Olaf Krzikalla
Jan Schmidt

18 Teilnehmer; Punkteschnitt 10,0; Team-Punkteschnitt 11,0.

Österreich:

18
David Reitbauer
15
Philipp Summereder
Benjamin Rozhon (*)
12
Thomas Preyer
Bernhard Lehner (*)
9
Benedikt Klauser (*)
David Obererlacher
Stefan Steiner
6
Nikolaus Eigner
Oliver Polak-Rottmann
Christopher Wolf

11 Teilnehmer; Punkteschnitt 10,6; Team-Punkteschnitt 12,0.

Schweiz:

15
Manuel Bucher
9
Michael Eberhard
Tommi Lindgren (*)
6
Matthias Künzler (*)
Nico Bohny (*)

5 Teilnehmer; Punkteschnitt 9,0; Team-Punkteschnitt 7,0.

Die Deutschen brachten uns also im Standard eine grundsolide, aber nicht spektakuläre Performance, in der das Team überdurchschnittlich gut abschnitt (was man aber auch erwarten sollte, da ansonsten doch einige Spieler am Start waren, deren Vorbereitung in Zweifel gezogen werden darf, so wie z.B. beim Karl und TrashT).

Die Österreicher überraschen mich zunächst einmal mit ihrer schieren Anzahl und dann noch einmal mit einer sehr guten Bilanz! Auch hier ist das Team vorne mit dabei.

Die Schweizer hingegen bieten sehr durchschnittliche Kost – wieder einmal ihre Constructed-Schwäche? Insbesondere ihre Teamperformance ist – vor allem, wenn man bedenkt, dass hier drei Spieler mit jeweils mehr als 70 lifetime Pro Tour Punkten angetreten sind! – beinahe schon als blamabel zu bezeichnen!

Nachtrag: Nach der Einzelkonkurrenz wurden heute ja auch noch zwei Runden im Team-Wettbewerb gespielt! Hier gelangen Deutschland und der Schweiz jeweils zwei Siege, während sich Österreich mit einem 1-1 begnügen musste. Das ergibt dann als Zwischenstand nach dem ersten Tag (jeder Sieg im Team-Wettbewerb ist 9 Punkte wert):

2. Platz Deutschland, 51 Punkte
5. Platz Österreich, 45 Punkte
18. Platz Schweiz, 39 Punkte

Das sieht doch sehr gut aus, und auch die Schweiz kann sich noch herankämpfen!

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20 Comments on “Heute die ganze Welt, Tag 1”

  1. SDF Says:

    Budde! Der Messias ist zurück, alles wird gut…

  2. Anonymous Says:

    Anspielung auf Nazislogan in der Überschrift… lustig? Merkt wahrscheinlich eh keiner.

  3. Rene Appel Says:

    ich fände es interessant wenn du zu dem master of the hunt dq noch mal was als diskussionsgrundlage in den raum stellen könntest


    • Uns fehlen da einfach deie Infos. Wenn Gindy tatsächlich geglaubt hat, sein Gegner hätte eine obligatorische Handlung vergessen und ihn nicht daran erinnert hat, weil dies seiner Ansicht nach zu seinem Nachteil gereicht hätte, dann besteht die DQ zu Recht, selbst wenn Gindy sich im Irrtum befand.

      Ob er es wirklich geglaubt hat, können wir nicht feststellen, und wir wissen nichts über die Befragung Gindys, in der es darum gegangen sein muss, genau dies herauszufinden.

      Natürlich ist es Quatsch, dass der REL bedeutet, dass uas Regelfehlern automatisch Cheating wird, wie es einige behauptet haben; aber ein Spieler, der bei einem Event auf höchstem Niveau behauptet, nicht zu wissen, wie eine der Schlüsselkarten seines eigenen Decks funktioniert, wirkt natürlich nicht allzu glaubwürdig.

      Ach ja, natürlich kann kein Alternate in einem solchen Fall einspringen; warum, sollte für jeden offensichtlich sein, der für 5 Sekunden darüber nachdenkt. Meiner Ansicht nach sollte man allerdings Einzel- und Teamkonkurrenz als unterschiedliche Events betrachten, so dass eine DQ in einem Wettbewerb keine Auswirkungen auf den anderen hat.

      • Rene Appel Says:

        ggf irre ich mich ja, aber ists nicht so, dass man bei der ability des masters dmg verteilen kann wie man will? wenn der gegner also nichts sagt kann man dann nicht implizit davon ausgehen, dass er die schlechteste verteilung gewählt hat (in diesem fall alle wölfe leben) wenn er ne andere verteilung will, wo etwas passiert muss er es sagen, sonst kommt die verteilung wo nichts passiert?


        • Das ist eine sehr gewagte Interpretation. Insbesondere ist es wirklich nicht glaubhaft, dass man angenommen hat, der Gegner hätte NICHT vergessen, Schaden anzusagen und sich für die für ihn schlechteste Variante entschieden! Ich weiß nicht, ob Du einen Judge finden würdest, der Dir das abnimmt – ICH würde es gewiss nicht tun!

          Oder vielleicht willst Du behaupten, nichts zu sagen wäre ein “Shortcut” dafür, eine Variante zu wählen, die das Board nicht beeinflusst? Das widerspricht aber grundlegend dem Wesen von Shortcuts. In diesem Fall kann fehlende Kommunikation als nichts anderes gewertet werden denn als Hinweis darauf, dass der Gegner etwas vergessen hat.

          In jedem Fall aber scheint Gindys Aussage ja gewesen zu sein, dass ihm bewusst war, dass sein Gegner eine obligatorische Handlung unterlassen hat. Die Variante, dass er dessen Schweigen als Kommunikation für eine bestimmte Absicht aufgefasst hätte, steht damit gar nicht zur Debatte.

  4. René Appel Says:

    nein ich möchte weder sagen, dass er bewußt das schlechteste gewählt hat, noch dass es ein einverständlicher shortcut wäre, ich finde aber diese rulingsmethodik dem der es verbauert (solange es regelkonform wäre, was ja der fall wäre wenn er dmg so verteilt dass die wölfe leben würden) auch immer noch hilft echt dämlich… solange es eine legale möglichkeit gibt dass die erreichte situation besteht, auch wennsie superschlecht für den jenigen ist sollte es auf einer pt schon so geruled werden dass der mensch es eben so schlecht wie möglich gemacht hat…

    • endijian Says:

      Auf gar keinen Fall!
      Das ist doch das große Problem mit “Ruling by Intent” und ähnlichem.
      Schiedsrichter haben nicht zu entscheiden, welche Moves gut oder schlecht sind und am Spiel rumzuinterpretieren!

      • René Appel Says:

        in dem fall würde ja auch gar nicht entschieden ob gut oder schlecht, es wäre ja ein legaler move gewesen so wie es passiert wäre… warum bitte soll der opp da noch verpflichtet sein zu sagen:”hier du kannst doch nen wolf kaputt machen…” wie gesagt, solange die action legal ist (dh das ergebnis innerhalb der regeln möglich) sollte man da doch nicht eingreifen, besonders nicht auf dem level!


        • Es hat ja auch niemand eingegriffen; darum geht es doch überhaupt nicht!

          Es geht darum, dass es Betrug ist, wenn man bewusst dem Gegner einen Regelfehler zu machen gestattet, um einen Vorteil daraus zu ziehen; und dass Gindy überzeugt war, genau dies zu tun; und dass dies auch dann Betrug ist, wenn er sich dabei irrt, aber eben eine Betrugsabsicht vorlag.

  5. René Appel Says:

    technisch gesehen hat er doch keinen regelfehler gemacht…sein gegner hätte legal so aufteilen können, dass das board so bleibt, also eine legale situation herbeigeführt, es wäre meines erachtens nur ein regelfähler wenn die resultierende situation nicht regelkonform wäre, und das war sie ja da er je1 auf jeden wolf hätte machen können (klar ist das die schlechteste option und denkbar dumm.. daber das meine ich ja, solange es (spielregel, nicht floorruletechnisch) nicht illegal ist sollte es doch legal sein und nicht den idioten der etwas nicht merkt noch belohnen und ihm helfen..)


    • Wenn Du einfach ignorierst, was ich schreibe, dann lassen wir die Diskussion halt.

      • René Appel Says:

        ggf mißverstehe ich dich ja auch ich fasse mal zusammen wie ich verstehe was du meinst und was ich meine, du meinst (nach meinem Verständnis) er muss bestraft werden weil der den gegner einen “regelfehler” machen ließ der (technisch) kein regelfehler ist (denn er könnte ja die dmg so verteilen dass die wölfe leben, obwohl es selten dämlich wäre), ich meine solange er den gegner keinen fehler machen läßt der regeltechnisch ok ist kann er es machen und muss auch nichts sagen, klar ist der intent man will den sieg weil der gegner zu dämlich ist das zu merken, da besteht ja auch kein disput denke ich nur welche konsequenz man zieht sehen wir unterschiedlich, ich denke es ist kein betrug solange es technisch so ginge dass die boardsituation erreicht wird

  6. endijian Says:

    (ich zumindest) ist der springende Punkt.
    Rene scheint immer noch davon auszugehen, dass der Gegner einen Wolf hätte töten können, bzw. den Schaden über mehrere Wölfe verteilen. Dabei war der einzige legale Move dem 3/3 Wolf 2 Schaden zuzuteilen.

    Daher der Link, damit hier alle auf dem selben Kenntnisstand sind.

  7. endijian Says:

    Weißt Du, wenn man Deine Sachen liest, dann merkt man immer mal, wann Du an den Punkt kommst wo alles egal ist…
    In diesem Sinn: Ja Du hast recht.
    Gute Nacht.


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