Eine Analyse der Top-8-Standarddecks bei den Worlds

Die mache ich am besten einfach per Tabelle:

Karte Wert in Cent Re Ca Co So Bu Ly Sn Pi Summe Wertsumme












Ajani Goldmane 780


2



2 1560
Ajani Vengeant 808



2 4

6 4848
Ancient Ziggurat 168



4


4 672
Arid Mesa 1200
4
1 3 4 4
16 19200
Baneslayer Angel 3914
2
4 3 4

13 50882
Birds of Paradise 510


2



2 1020
Bituminous Blast 62 4
3



3 10 620
Blightning 1 4
4



4 12 12
Bloodbraid Elf 246 4
4
4 4
4 20 4920
Borderland Ranger 10

1 2



3 30
Brave the Elements 24


3

3
6 144
Broodmate Dragon 404 3
3



2 8 3232
Burst Lightning 18
3


2
1 6 108
Caldera Hellion 89

2




2 178
Captain of the Watch 283


2



2 566
Celestial Purge 28
1

3 4 2
10 280
Colossal Might 15



3


3 45
Conqueror’s Pledge 209





4
4 836
Devout Lightcaster 175





4
4 700
Dragonskull Summit 776 3
3



3 9 6984
Duress 75 3





3 6 450
Elite Vanguard 129
3





3 387
Elspeth, Knight-Errant 2246
3



2
5 11230
Emeria Angel 246


4

2
6 1476
Forest 0 2
3 4 4 4
2 19 0
Gargoyle Castle 180


1

2
3 540
Garruk Wildspeaker 933 3
3



2 8 7464
Goblin Bushwhacker 7
2





2 14
Goblin Guide 429
4

4


8 3432
Goblin Ruinblaster 50 4
3
2 4
4 17 850
Great Sable Stag 679



4 4
3 11 7469
Grizzled Leotau 6


4



4 24
Harm’s Way 114
3





3 342
Honor of the Pure 589


3

4
7 4123
Island 0


1



1 0
Journey to Nowhere 10
2



1
3 30
Jund Charm 33 3
3



2 8 264
Jund Panorama 8 1






1 8
Jungle Shrine 107



4


4 428
Kabira Crossroads 9


1



1 9
Knight of the Reliquary 729


4



4 2916
Knight of the White Orchid 292





4
4 1168
Kor Skyfisher 7
3





3 21
Lightning Bolt 160 4 4 4
4 4
4 24 3840
Lotus Cobra 1657



4


4 6628
Luminarch Ascension 330


3

3
6 1980
Maelstrom Pulse 1706 4
3



4 11 18766
Manabarbs 38
3





3 114
Marsh Flats 1205
4
2

4
10 12050
Martial Coup 381





1
1 381
Master of the Wild Hunt 590






2 2 1180
Mind Rot 8 2
3




5 40
Misty Rainforest 1412


4 2


6 8472
Mountain 0 4 4 3
2 3
3 19 0
Noble Hierarch 1455


4 4 4

12 17460
Oblivion Ring 33
2

2
3
7 231
Oran-Rief, the Vastwood 240 1



1
2 4 960
Path to Exile 460
4
4 4 4 4
20 9200
Plains 0
6
2 1 4 14
27 0
Plated Geopede 13
4





4 52
Putrid Leech 13 4
4



4 12 156
Ranger of Eos 446
4

2 4 4
14 6244
Rhox War Monk 59


4



4 236
Rootbound Crag 692 3
4
2 4
4 17 11764
Savage Lands 113 4
4



4 12 1356
Scalding Tarn 1272
4





4 5088
Scute Mob 339




1

1 339
Seaside Citadel 97


3



3 291
Soul Warden 15





4
4 60
Sprouting Thrinax 29 4
4



4 12 348
Steppe Lynx 11
4



4
8 88
Steward of Valeron 13


4



4 52
Sunpetal Grove 656


4
4

8 5248
Swamp 0 3
4



3 10 0
Teetering Peaks 14
2





2 28
Terminate 61 2
4



2 8 488
Thought Hemorrhage 448 2
2



2 6 2688
Uril, the Miststalker 358



2


2 716
Verdant Catacombs 1355 4
4 1


4 13 17615
Wall of Reverence 473



2


2 946
White Knight 41





2
2 82
Wild Nacatl 32




4

4 128
Woolly Thoctar 72



4 4

8 576
World Queller 101


2



2 202












Gesamtsumme









275575

Der Wert ist der aktuelle Durchschnittspreis der Karte bei MKM, wobei ich Standardländer realistischerweise als gratis angenommen habe.

Inwieweit sich die einzelnen Decks im Wert unterscheiden, dürft Ihr gerne selbst ausrechnen. Im Schnitt jedenfalls kostet ein aktuelles Standarddeck, wie es die Top-8-Spieler der Worlds benutzt haben, 344,47 Euro (etwas über 4,59 Euro pro Karte).

In diesen Zusammenhang muss man wohl auch die Forderung nach der Erhöhung des monatlichen Hartz-Vier-Regelsatzes für Kinder stellen. “Ein Bedarfssatz für Kinder müsste 330 bis 350 Euro betragen. Das ist absolut lebensnotwendig”, so die Aussage von Heinz Hilgers, dem Präsident des Deutschen Kinderschutzbundes, mit der er beweist, dass er mit der Nachwuchsproblematik in unserem Lieblingsspiel eingehend vertraut ist!

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55 Comments on “Eine Analyse der Top-8-Standarddecks bei den Worlds”

  1. Saber-Ants Says:

    danke – toller job

  2. pfirpfel Says:

    Wie muss ich das jetzt einordnen? Ich habe den Eindruck, dass durch die Einführung von spielbaren Mythics Tier1-Decks in Standard teurer geworden sind. Stimmt das?

  3. Nachtmacher Says:

    Neben dem Baneslayer (wer hätte es gedacht?) machen die Fetchlands einen signifikanten Anteil des Wertes aus. Wie war das denn in anderen T2-Formaten, in denen es teure Länder gab? (Ravnica, Onslaught)?

  4. SW Says:

    Der Durchschnittspreis von MKM ist zumindest mal die vollkommen falsche Grundlage um einen relitischen Deckpreis zu berechnen. Beispiel Baneslayer Angel:
    Durchschnittspreis 38,72€
    Erhältlich ab: 27 € also knapp 25% billiger.
    Und auch von den normalen Angeboten liegt der Preis um 30 €. Der Durchschnittspreis wird halt durch Ausreisser nach oben, wie das tolle Angebot für 50 €, verzehrt, während es Ausreisser nach unten nicht (oder nicht lange) gibt.

  5. Handsome Says:

    Solange wir keine Vergleichswerte haben, ist so eine Tabelle nicht sonderlich aussagekräftig. Wie Nachtmacher schon gesagt hat – war es im Onslaught-T2 wirklich besser? Da waren die Fetchies teurer als heute. Oder was ist mit dem Ravnica-Time Spiral-Standard, als man Duals UND Goyfs gebraucht hat?

  6. maximus Says:

    Ok, das würde man also bezahlen, wenn man den derzeitigen durchschnittlichen Angebotsspreis bei MKM zahlen will.

    Über den durchschnittlichen Verkaufspreis sagt das natürlich nichts aus. Dazu ein paar Beispiele:

    Angebot Verkauf
    Noble Hierarch 14,59 10,38
    Baneslayer Angel 38,72 18,86
    Arid Mesa 12,08 10,95
    Gesamt 65,39 40,19
    also ungefähr ein Drittel weniger (man kann sich natürlich auch streiten, ob man wirklich bei einem Besitz von Null anfangen soll). Klar ist T2 teuer, aber so teuer wie es klingt nun auch wieder nicht.

    Zu Ravnica Zeiten waren die Länder eher teurer. Onslaught ungefähr gleich (wenn ich mich recht erinnere, Preise umrechn, Preissteigerung reinnehme). Onslaught war aber bei einigen Decks wirklich viel billiger. Da gab es Psychatog, das außer 4 fetchies nicht mehr viele Rares gespielt hat, oder auch G/U Madness, das auch mit sehr wenig Rares auskam.

  7. Mathias Says:

    Soweit ich mich erinnere waren Fetchländer auch damals erstmal nicht wesentlich teurer als 10€ (vllt so 12 für Polluted?) weil der Wert der Karten für Legacy noch nicht so bekannt war und auch die Legacyszene an sich noch nicht so groß wie heute. Insgesamt kommt mir Standard momentan wirklich sehr teuer vor, weil man kaum ein Deck ohne Baneslayer, Elspeth, Lotus Cobra oder zumindest einem Haufen Hierarchen oder Maelstrom Pulse bauen kann. Lustigerweise ist das Junddeck noch mit am billigsten, das kostet ungefähr so viel wie sonst ein T2-Deck gekostet hat würde ich sagen. Es braucht ja auch keine Mythics…

  8. stalking-bye Says:

    Irgendwie hatte ich mir unter dem Titel etwas anderes vorgestellt…

    Ob das jetzige Standard teurer oder billiger als andere Standardumgebungen ist, ist für mich weniger entscheidend. Es ist für mich aber klar ersichtlich, dass Magic auf Turnierniveau nur über einen vollen Geldbeutel genossen werden kann. Was ist aus den Decks geworden, die mit nur geringem Geldaufwand trotzdem (halbwegs…) konkurrenzfähig sind? Sowas wie mono-rot Burn, WW oder aber Decks um spezielle Set-Mechaniken wie damals Madness oder Affinity hatten in ihren jeweiligen Umgebungen durchaus die Chance, mal um nen Turniersieg mitzuspielen ohne extrem teuer zu sein. Ist sowas zur Zeit schlicht nicht mehr möglich?

  9. hmmm Says:

    An stalking – WW gibt es im jetzigen t2 auch und ich meine das das deck warscheinlich das allerteuerste is.

    fetchies, cobra, birds, nixilis, diverse €ng€l und Drach€n….

    naja warscheinlich is das elves das billigste noch knapp konkurentz fähige deck.

    oder jemand anderer meinung?

    lg

  10. Kenshin Says:

    375 Euro klingt irgendwie nach Ravnica Type 2. Ich kann mir btw auch nicht vorstellen, dass Lorwyn/Time Spiral wesentlich billiger war.

  11. Lilalaunebär Says:

    Es wäre mal interessant zu sehen wie sich die Anteile der Rares in den Topdecks der jeweiligen Jahre/Editionen entwickelt hat, denn wie schon gesagt früher gab’s tatsächlich mal Decks, die nicht zum Großteil aus Rares bestanden.

    Das ist der eine Teil der Entwicklung, der andere ist, das die gespielten Rares denke ich auch teurer sind als früher; konstant hohe Preise (dennoch viel niedriger als die Dinge heute) erzielten früher vielleicht so universale Karten wie der Port oder der Masticore.

    So wird natürlich niemandem der Einstieg in die Constructed Turnierszene schmackhaft gemacht.

    • Kenshin Says:

      Ich habe das unangenehme Gefühl, dass du Recht hast. Das Problem sind nicht die Raredecks, sondern die Tatsache, dass es keine halbwegs konkurrenzfähigen Budget Decks gibt.

      Was mir allerdings gerade auffällt ist, dass viele Decks die selben guten Karten spielen. Früher (ab Ravnica) hatte ich das Gefühl, dass jedes Deck spezifische Karten benötigte, von denen enorm wenige in anderen Decks brauchbar waren. Im Moment spielen die meisten Decks die selben teuren Karten. Einmal investiert hat man da viel von. Baneslayer ist ja keine Metagameentscheidung, der wird noch so lange er in Print ist gut sein. Die Fetches sind auch ne Investition für die Ewigkeit :-P

      • endijian Says:

        Aber das ist der Grund, warum ich z. Z. kein Standard spiele. Das Baseset rotiert jährlich, und besteht auch noch zur Hälfte aus neuen Karten.
        Vor 2 Jahren habe ich Noobs immer gesagt “Leute, kauft Painlander, Birds und Zorn Gottes. Da habt ihr jahrelang was von.”
        Kann ich heute nicht mehr sagen. Wer sagt denn, dass der €ng€l und die die Länder noch in M11 drin sind? (Ja, ich weiss, beim Baneslayer hat sich der eine Developer verplappert.)
        Fetchlander sehe ich ein, aber ich habe wenig Bock mir die M10Länder (als Rare-Doppelländer ohne sinnvolle Anwendung im Casual oder Legacy) zu holen, nur um Sommer nächsten Jahresdann wieder in die Taschen zu greifen.

  12. Teardrop Says:

    Du hast halt im Moment nur Decks mit oder ohne Baneslayer Kombo.

    Ich würde deise Aufstellung gerne für die Worlds Top8 der letzten 10 Jahre sehen.
    DANN kann man eine relative Aussage treffen.

    Ich habe da allerdings keine Zeit für.

  13. max Says:

    Aber völlig unabhängig davon, ob T2 irgendwann mal teurer war oder nicht, zeigt die obige Liste doch recht gut, dass man unter nem Deckpreis von mindestens 250€ (wenn das stimmt, das man die Karten alle auch billiger als oben kriegen kann)gar nicht daran denken braucht, mitzuspielen.
    Ist schon ziemlich krass wenn man sich erstmal zu solchen Summen ins Spiel “einkaufen” muss…

  14. Teardrop Says:

    Muss man eben nicht.
    Die Perspektive, die hier benutzt wird, ist nur völlig daneben.
    Um in das Spiel einszusteigen braucht es ein paar Booster und 1-2 Intropacks. Damit kann man dann zocken, tauschen und auf einem FNM mitmachen.
    Wenn man tatsächlich Ambitionen auf Turniersiege und Inetrnationale Geldgewinne haben will, dann muss man
    1. viel trainieren.
    2. sich das entsprechende Spielmaterial besorgen.

    Als ob das bei irgendeinem anderen Spiel/Sport nicht so wäre, mal abgesehen von Schach und anderen Kartenspielen, die aber alle in der Nähe von Glücksspielen sind.
    Ich meine Tennis, Fussball, Autorennen, Tischtennis, Volleyball, alles hat Ausrüstung und erfordert Zeit und Geld. Magic geht wenigstens von zu Hause aus ;-)

    • endijian Says:

      Das ist doch Käse…
      Mit “ein paar Boostern und ein oder zwei Intropacks” kann man auf dem FNM gepflegt den Arsch versohlt kriegen, nix anderes.
      Und das “traditionelle” Spiel, dem Magic am nächsten kommt ist halt schon Schach. Da ist die gröte Investition die Uhr.
      Und ich habe btw. für meinen Turnierbogen ~900 Euro bezahlt, dann noch mal ein paar hundert für Pfeile und Kleinkram. Und der Bogen ist fast 10 Jahre alt. Und weißt Du was? Für den Bogen habe ich ohne mit der Wimper zu zucken so viel bezahlt, weil er GUT ist. Im Sinne von “Qualitätsprodukt”. Man mekrt einen Unterschied, und nicht nur, weil da andere Wörter draufgedruckt sind. Bei Standard-Magickarten zahle ich für Karten, die ca. 2 Jahre später wertlos sind, weil die DCI das so beschlossen hat.
      Nicht falsch verstehen, ich liebe Magic, aber der Vergleich passt sowas von gar nicht…

    • max Says:

      Ich stimme dir bei Punkt 1 zu, den habe wirklich alle gemeinsam (obwohl das mit dem “viel trainieren” gerade etwas off topic ist, geht ja um den Anschaffungspreis)

      Bei Punkt 2 is meines Erachtens der Haken. “Das entsprechende Spielmaterial” sind nämlich wie oben zu sehen nur einige wenige Karten (von Hunderten). Unterschied ist nun der, dass du bei all den anderen Sachen, die du aufzählst, einfach mit billigerer Ausrüstung anfängst und wenn es dir taugt, kannste aufrüsten. Des Weiteren siehst du da wirklich dann auch Trainingserfolge, wenn du es ne Weile machst.

      Nicht so bei Magic. Wenn du da mit der Budgetvariante ankommst, wirst du einfach nur gnadenlos fertiggemacht. Nix Training, nix Erfolg, rein gar nichts. Weil du in keinster Weise gegen die anderen ankommst.

      • Teardrop Says:

        Also bei uns in MD gab es immer Leute, die so Decks hatten. Da es mehrere gab, haben die, gegeneinander, auch mal Spiele gewonnen. Und in den Runden zwischendurch haben sie gegen Funhaufen gespielt und gewonnen, oder mal ein Deck geliehen bekommen.

        So habe ich auch angefangen, als ich wieder eingestiegen bin zu Mirrodin. PreCon gekauft, kurz dran rumgebastelt und FNM 3-3 gespielt. Alles super.
        Man sollte sich halt auch daran erinnern, dass man Magic eigentlich nicht auf dem FNM anfängt, sondern erstmal ein wenig so zocken sollte. Dann weiß man schon, ob es gefällt.
        FNM ist ja schon Turnierspiel. Beim Schach fängst Du doch auch nicht auf der Vereinsmeisterschaft an, oder? Da wird erstmal zu Hause gegen Opa gespielt.

        Ich persönlich habe bei Magic immer einen konstanten Geldeingang gehabt. Ich habe mich immer von Karten getrennt, die zwar teuer und gut, aber für mich nicht relevant waren, weil ich mich immer für Decks entschieden habe, mit dem Risiko, dann mal nicht ganz Konkurrenzfähig zu sein. Dadurch war Magic für mich aber nie so teuer.

        • endijian Says:

          Der große Unterschied zu anderen Sportarten ist eben auch, dass das bessere Material einen Unterschied macht. Ein Tennisanfänger, der einen Schnupperkurs gemacht hat und seit 3 Monaten im Verein spielt, der kann mit einem 300 Euro Tennisschläger nicht besser spielen als mit einem für 60 Euro.
          Bei Magic macht sich das sofort bemerkbar. Ein Spieler der seit drei Monaten dabei ist gewinnt mit einem Worlds-Top8 Jund einfach mehr Spiele als mit zwei zusammengemischten Jund-Precons.
          So ist Magic einfach.

  15. stone Says:

    Mal davon abgesehen, dass die Top 8 Decks auch nicht zwingend aussagekräftig sind, da diese Decks nicht automatisch 6-0 im Standardteil des dreitägigen Turniers gespielt haben.

    Und die Sache mit dem Durchschnittspreis auf MKM ist ja bereits erwähnt worden.

    Solche Beiträge finde ich immer etwas traurig, weil sie einfach falsch sind. Und ich traue Andreas sehr wohl die Intelligenz zu, dass er das weiß, aber absichtlich verschweigt, um (wie immer) mehr zu polarisieren.

  16. GerwaldBrunner Says:

    Als Odyssey legal war gabs auch nen recht teures Deck mit Brushopper Anurid,den Wishes,BoP,Glory,Genesis,Fetchländern und noch einigem anderen, preiswert wars nicht im Gegensatz zum allgegenwärtigen Atog oder UG Madness(die sher preiswert waren und deshalb auch extrem weit verbreitet).

  17. Anonymous Says:

    Wie schon erwähnt würde mich auch mal der Rareanteil interessieren. Denn dass Karten wie Psychatog und Fact or Fiction aufgrund ihrer Spielstärke einen hohen Wert erreichen und ein entsprechendes Deck damit teurer machen, kann man irgendwie niemandem vorwerfen.

    Wenn aber erfolgreiche Decks einen immer höheren Rareanteil aufweisen, dann kann man das Wizards vorwerfen. Und davon kann man glaube ich fast ausgehen…

    Zum anderen Thema, andere Sportarten seien billiger: Das stimmt doch nicht, oder? Wenn man eine Weltmeisterschaft spielen will muss man fast überall gehörig investieren. Ob das jetzt spezielle Kleidung, ein besonderes Fahrzeug oder die Miete für einen Trainingsort ist. In Magic kann man tatsächlich noch recht billig davon kommen, und zwar entweder auf niedrigerem Niveau oder eben im Limited. Nebenbei gewinnt man dann ja auch irgendwann mal Preise, und sei es nur ein bisschen Produkt (in diesem Fall ja genau, was wir suchen). Außerdem: Teams, die sich den Cardpool teilen, sparen weiter.

    Trotzdem natürlich ganz klar: Das Spiel soll bitte aufhören, immer teurer zu werden!

  18. Nuuramon Says:

    wo ist denn die analyse? ich wurde ich wurde mit falschen überschriften hierher gelockt – soll mir nicht nochmal passieren!

  19. Tigris Says:

    Dass das mit den durchschnittspreisen kritisiert wird versteh ich echt nicht was soll er denn nehmen min preise? das letzte mal hat er die shop preise genommen was halt dennoch viele leute machen (ihre karten von da zu beziehen) und die wären wahrsch noch teurer.
    Ausserdem wie gesagt es kann halt nich jeder immer ein schnäppchen schlagen und für das was ihr weniger bezahlt bezahlt ein anderer mehr.

  20. maximus Says:

    @Tigris: den durchschnittlichen Verkaufspreis? Mindestpreis würde auch gehen.
    Der durchschnittliche Angebotspreis ist völlig ungeeignet. Wenn du den nimmst, gehst du davon aus, dass alle Karten für den eingestellten Preis verkauft werden. Das ist nicht der Fall. Verkauft wird immer vom unteren Ende der Preiskurve.
    Als Beispiel: wenn ich jetzt einen Baneslayer für 5000 € einstelle, hebt das den Durschnittsangebotspreis sofort um einiges an. Am durchschnittlichen Verkaufspreis ändert das nichts (und wird es auch nie, weil die Karte so nie verkauft werden wird).
    Den durchschnittlichen Verkaufspreis kannst du beim Artikel einstellen nachschlagen (genauer, da kannst du 3 Preise abfragen, derzeitiger Mindestpreis, durchschnittlicher Verkaufspreis, durchschnittlicher Angebotspreis).

  21. Handsome Says:

    Das seh ich jetzt erst, als Grundlage ist der durchschnittliche ANGEBOTSPREIS genommen worden? Dann ist diese ganze Aufzählung nicht nur ohne Aussagekraft, sie ist einfach polemischer Blödsinn.

  22. blubb Says:

    Um die 250-300 Euro für ein Topdeck ist bei Magic seit Jahren normal, ka wieso hier wieder ein Zwergenaufstand veranstaltet wird.


  23. Sagt mal, Leute, merkt Ihr das eigentlich wirklich nicht mehr, wie Ihr Euch selbst in die Tasche lügt?

    Als ich Internethändlerpreise als Berechnungsgrundlage herangezogen habe, wurde mir gesagt, wie unrealistisch und überteuert die alle seien, weil ja heutzutage alle Welt auf MKM einkaufe (obwohl das ganz bestimmt NICHT so ist, dass alle Welt auf MKM einkauft; insbesondere nicht Einsteiger, sondern nur die etablierten Freaks). Jetzt nehme ich MKM-Preise – und dabei den einzigen sinnvollen vorhandenen Vergleichswert – und jetzt heißt es, der ANGEBOTSPREIS sei nicht maßgeblich… ja, sagt mal, geht’s noch? Bei welchem anderen Produkt würdet Ihr denn bitteschön auf die Idee kommen, NICHT den Angebotspreis als maßgeblich zu betrachten? Und wer würde ernsthaft behaupten, ein neuer DVD-Player einer bestimmten Marke, der bundesweit für 59 Euro 99 angeboten wird, koste “in Wirklichkeit” weniger, weil man nach langer Suche irgendwo einen Shop findet, der ihn (angeblich) für 49 Euro verkauft?

    Hier kommentieren so ungefähr die 0,5% der Magicspieler, welche ihre Karten am allergünstigsten zu beziehen wissen. Wie kommt Ihr eigentlich darauf, dieses durch intensive Beschäftigung mit Eurem Hobby und Networking erworbene Insiderwissen als Standard anzunehmen? Und würdet Ihr wirklich einem Neuling empfehlen, sich seine Karten bei dem allerallerallergünstigsten Händler zu besorgen, anstatt bei einem etablierten Händler mit vielen guten Bewertungen (der genau deswegen ein wenig auf seinen Preis draufschlagen kann und es auch tut)? Mal ganz abgesehen davon, dass das Zusammensuchen der günstigsten Angebote für ein Dutzend Karten auch noch extra Portokosten verursacht…

    Wisst Ihr, mein Fehler war natürlich, dass ich mich auf den ganzen MKM-Quatsch überhaupt eingelassen habe! Stattdessen hätte ich als Preisgrundlage einfach wieder die Preise bei Magic Universe nehmen sollen; dem vermutlich größten deutschen Einzelkartenversand, der auch Angaben zur tatsächlichen Verfügbarkeit seiner Karten macht (im Gegensatz zu Miracle Games zum Beispiel, bei dem man erst bestellen muss um herauszufinden, dass er das Zeug gar nicht hat). DAS sind realistische Preise, denn es sind diejenigen Angebote, die tatsächlich bestehen, zuverlässig eingehalten werden, keine zusätzlichen Portokosten verursachen und von Neulingen auch tatsächlich gefunden werden.

    Abgesehen davon liest sich das Ganze hier so, als wenn jemand einen Kommafehler in meinem Post gefunden hätte und deswegen seine Aussage in Frage stellt! Dann nimmt man halt eine etwas andere Berechungsgrundlage und kommt vielleicht zu dem Schluss, dass ein Deck “nur” 300 statt 350 Euro kostet – was macht das für einen Unterschied?

    Und dass 250-300 Euro für ein Deck in Standard schon seit Jahren normal seien, wäre – wenn es denn stimmt – KEIN Grund für einen “Aufstand”?

    Schon lustig, dass hier einerseits bei der Abschätzung aktueller Kartenwerte die absolute Krümelkackerei betrieben wird, aber andererseits völlig ohne Beleg Werte für Decks früherer Jahre in den Raum gestellt werden (und wenn dann einmal ein Beleg kommt, dann sind es erstaunlicherweise HÄNDLERPREISE, na so etwas!)

    Ihr wehrt Euch einfach einzusehen, wie dekadent dieses (schon immer reichlich dekadente) Hobby, welches wir alle betreiben unterdessen geworden ist. Vor allem aber wehrt Ihr Euch dagegen anzuerkennen, dass wir hier die absolute Spitze der Pyramide der Spielerschaft darstellen, wenn es darum geht, sich konkurrenzfähige Decks gezielt und kostengünstig zu besorgen.

    • Kenshin Says:

      Guter Punkt: Die Leute die hier kommentieren sind vermutlich auch die 0,5% die die Worlds Decks überhaupt interessieren.

      Ein Neuling kauft sich kein solches Deck. Eventuell sind eben doch wir, die Enthusiasten, die relevante Gruppe für solche Vergleiche? Außer uns hat niemand ein solches Deck komplett rumfliegen…

      Was du natürlich mal wieder in deinem Beispiel unterschlägst:
      Dein Vergleich hinkt gewaltig. Nehmen wir doch mal einen Toaster. Ich hätte jetzt eine Seite, die mir alle Preise aller Internethändler angibt und die Verfügbare Anzahl (so wie bei MKM), dann sind auch nur die unteren Preise relevant, denn diese werden von den Käufern “abgegrast”. So viel Ökonomie habe ich im Studium schon durchaus mitgenommen. Das zu erläutern gingt jetzt zu weit, aber WENN man Werte heranziehen will, dann bitte den durchschnittlichen Verkaufspreis, denn alles andere wird durch Ausreisser verzerrt.

      Mann Andreas, ich nehme dir einfach nicht ab, dass du eben das nicht weisst. Du siehst es einfach absichtlich nicht, um einen – deiner Meinung nach – validen und guten Punkt zu machen.

      Mach doch beim nächsten Mal einfach alle glücklich. Nimm einmal ddie durchschnittlichen Verkaufspreise auf MKM und einmal die Händlerpreise bei MU!

      Speicher dir dann bitte die Statistik und stelle sie in einem Jahr neben die neue.

      • Kenshin Says:

        Wobei der durchschnittliche Verkaufspreis auch verzerrt wird, wenn uninformierte Kaufen. Aber bei MKM herrscht ja komplette Information.

        Bei MKM siehst du eben genau die Angebote, die niemand sofort kauft. Eben wegen Überangebot oder zu hohem Preis. Nimm doch mal als Beispiel einen idealen Wohnungsmarkt.

        Die Wohnungen sind alle gleich ausgestattet, kosten aber unterschiedlich viel.
        Dann gehen die Wohnungen an die frühen Vögel weg, aber nie über deren reservation price. Der Rest zieht halt nicht in das bessere Viertel, sondern wohnt weiter da, wo er gerade wohnt. Aber er würde nie die Wohnung nehmen, die zu teuer ist. Es bleibt also Konstant ein Stock an unvermietbaren Wohnungen bestehen, die zu teuer sind, oder bei denen auf Leute mit höherem reservation price gewartet wird.

        Der durchschnittliche Angebotspreis ist also der Kostendurchschnitt der unverkauften Wohnungen (die die keiner will! Bei MKM gibt es aber auch noch Wohnungen, bei denen der Vermieter von fragwürdiger Persönlichkeit ist). Willst du irgendwem erzählen, dass das ein relevanter Wert ist? Nein, relevant ist der Wert, zu dem die Wohnungen wirklich weggegangen sind! Das ist der WERT der Wohnungen…

        Ich hoffe ich konnte das mit meinen begrenzten Fähigkeiten erklären.


        • Erklärt hast Du vor allem, dass der tatsächliche Wert einer Sache per Definition ein Wert-der-sich-nicht-ermitteln-lässt-aber-ganz-bestimmt-viel-niedriger-liegt-als-jeder-Wert-der-sich-ermitteln-lässt-liegt ist.

          Ein normalsterblicher orientiert sich bei dem “Wert” einer Sache für ihn normalerweise am Beschaffungs- bzw. Wiederberschaffungswert, und dieses Konzept schließt NICHT ein, dass man sich eine Sache halt nicht beschafft, wenn man der Ansicht ist, dass die vorliegenden Angebote zu hoch liegen. Es schließt realistischerweise auch nicht ein, dass man extra Zeit und finanzielle Risiken in Kauf nimmt (und etwaige Zusatzkosten herausrechnet), um das allerallergünstigste Angebot zu finden.

          Das ist übrigens das Gute an den Preisen von Internethändlern: Das sind preise, zu denen die Waren auch tatsächlich VERKAUFT werden. (Denn sonst bliebe der Internethändler auf seinen Waren sitzen.) Die sogenannte perfekte Information ist nichts weiter als eine Illusion. In der Realität kannst Du weder die absolute Informiertheit von Käufer und Verkäufer voraussetzen, noch die Existenz und Seriosität jedes Angebotes.

          Oder anders ausgedrückt, Du lässt hier eine Menge theoretisch fundierte heiße Luft ab, die darauf hinausläuft, dass sich der “Wert” von Magic-Karten letztlich nicht exakt ermitteln lässt. Was nichts daran ändert, dass und in welcher Größenordnung sie teuer sind, und dass diese Größenordnung, von außen betrachtet, völlig absurd ist!

        • Kenshin Says:

          Wie von dir erwartet, Andreas, redest du es dir wieder so zusammen, dass es passt.

          MKM ist nunmal ein Beispiel, bei dem wir eben genau diesen Wert, der so interessant ist, nämlich den durchschnittlichen Verkaufspreis, gezeigt bekommen. Wo ist dein Punkt? Klar, die Versandkosten fehlen, aber der Wert ist bei weitem idealer, als alle anderen vorstellbaren Grundlagen.

          MKM ist eben transparent und für jeden einfach nachzuvollziehen. Ich denke das Beispiel mit den Wohnungen ist durchaus ein gutes, verglichen mit MKM.

          Es ist immer wieder schön, mit dir zu diskutieren, denn es wird einem immer wieder die absolute Sinnlosigkeit des Unterfangens vorgeführt. Du hast offensichtlich nicht ganz Verstanden, was ich dir sagen will, aber präventiv stempelst du es als heiße Luft ab. Billige Rhetorik. Denk doch einfach nochmal drüber nach! Dann wirst du sehen, dass MKM dir eben genau diesen Wert, den du in der Realität der Kaufhäuser nicht hast, für Magickarten gegeben ist.


        • Kenshin, Du weigerst Dich einfach anzuerkennen, dass der allgemeine Angebotspreis in der Realität dem “Wert” eines Objektes nun einmal näher kommt als der günstigste Kaufpreis! Wenn ein Fernseher im Laden 299 Euro kostet und Du einen von Deiner Oma geschenkt kriegst, dann ist es immer noch sinnvoller, den Wert des Fernsehers mit 299 Euro anzunehmen als mit 0 Euro.

          Woher willst Du denn wissen, zu welchen Preisen Karten bei MKM tatsächlich verkauft werden? Welche der günstigsten Agebote bei Nachfrage tatsächlich genau so günstig existieren? Welche der weniger günstigen Angebote nicht ebenfalls aus verschiedensten Gründen von Käufern genutzt werden? (Und wie viele Käufer sich auf völlig anderen Wegen zu völlig anderen Preisen ihre Karten besorgen)?

          Zu behaupten, dass die Angebotspreise gerade die Preise seien, zu denen Karten NICHT verkauft werden ist absurd, denn wenn das so wäre, müssten diese Preise entweder immer weiter in den Keller gehen (bzw. sich auf das exakt selbe Niveau nivellieren), was offensichtlich nicht der Fall ist; oder aber diese Preise geben eben den Gegenwert an, den ein Verkäufer nicht zu unterschreiten bereit ist, wenn er sich von der Karte trennen soll. Wie kannst Du behaupten, dass der Preis, zu dem jemand bereit ist, sich von einer Karte zu trennen, NICHT ihren Wert darstellt?

        • Kenshin Says:

          Ah, du hast den Pischner gemacht… Ich gebs auf! Dir etwas zu erklären ist in etwa so sinnvoll, wie mit einem Sieb Wasser zu holen.

          Letzter Versuch:
          MKM ist nicht die “Realität”. Du Vergleichst hier ein Kaufhaus mit etwas ganz anderem. Was du machst, ist alle Preise, die es in allen Läden gibt zu addieren, und den Durchschnitt zu bilden. Bei Preisen über 100 Euro wird man sich aber wohl vorher halbewgs informieren und niemand wird die Ausreisser kaufen, sondern nur die günstigsten paar Angebote benutzen. Dein Durchschnittspreis ist also nicht der Preis, zu dem die Ware wirklich im Schnitt weggeht.
          Bei MKM verschwinden aber die günstigsten Angebote! Du siehst nur die, die an der Grenze, oder über dem sind, was die Käufer zu zahlen bereit sind. Die an der Grenze werden früher oder später auch noch von den Kunden mit höherer Zahlungsbereitschaft genutzt werden (es haben ja nicht alle den selben reservation price). Aber eben auch nur in einem gewissen Rahmen. Ich kann dir jetzt mit Theorie kommen, aber die magst du ja nicht.

          Aber wenn man sich Karten anguckt, die nicht so krass untenrum abgegrast werden, wie chaserares/mythics, dann bemerkt man durchaus den Trend, dass sich Kartenpreise langsam aber sicher nach unten bewegen. Bis zu dem Niveau, das für den Verkäufer die absolute Schmerzgrenze darstellt. Es werden eben nur die Karten verkauft, bei denen sich der Preis, den die Käufer ausgeben wollen, mit dem Preis, den die Verkäufer haben wollen, überlappt. Alles andere bleibt so lange stehen, bis es entweder günstiger wird, oder die Preisgrenze der Käufer steigt.

          Das Problem ist aber eben, dass ein Modell wie MKM im “wahren Leben”, also dem alltäglichen Konsum, NIRGENDS vorkommt. Informationen sind nicht gebündelt, schwer zu beschaffen, Produkte sind extrem unterschiedlich, es gibt Sonderangebote usw. MKM ist einfach etwas anderes.

          Mir ist allerdings aufgefallen, bzw bin ich darauf gestossen worden, dass der durchschnittliche Verkaufspreis auch nicht wirklich besser ist, weil er eben über die ganze Zeit rechnet. Und Baneslayer kostet nunmal am Anfang 10. Ich vermute, dass hier keine komplexen Methoden verwendet werden. Der Preis wird also bei Karten mit enormem, abflachenden hype zu hoch sein und bei extremen Beispielen, wie Bankslayer Angel, zu niedrig sein.

          Ich an deiner Stelle würde Händlerpreise nehmen, die sind zwar “zu hoch”, aber wenn man einen Vergleich über die Zeit, also z.b. mit den Worlds nächstes Jahr, anstrebt, um einiges verlässlicher. Für die Vergleichbarkeit sind sie auf jeden Fall auf den ersten Blick das stabilste und makelärmste Kriterium.


        • Darauf, dass ich besser bei Händlerpreisen geblieben wäre, können wir uns einigen; das habe ich ja auch bereits gesagt. Es war nur so, dass mir letztes mal, als ich Händerlpreise benutzt HATTE, mir jeder sagte, die seien unrealistisch hoch, und ich sollte MKM-Preise nehmen… Auffallen sollte allerdings, dass die durchschnittlichen Angebotspreise bei MKM und die Händlerpreise nur wenig voneinander abweichen, was vermutlich daran liegt, dass sich die Händler an MKM orientieren! (Ich kenne zumindest einen Brickstore, der das genau so macht.)

          Auch schon vor MKM, zu den Zeiten vom Scrye, wurden dessen Listen zur Ermittlung des “Wertes” von Karten herangezogen, obwohl die Ermittlung dieser Preise gewiss nicht mit weniger systematischen Fehlern behaftet war als die MKM-Preise. Es gibt eben keine bessere Methode!

          Was ich Dir offensichtlich nicht klarmachen kann (und nicht umgelehrt!) ist, dass allgemeine Angebotspreise prinzipiell ein vernünftigerer Indikator für den Wert einer Ware sind als eine Mittlung aus einem irgendwie herausgegriffenen Segment von Kaufpreisen. Die Frage ist nicht “wie günstig hat sich jemand diese Ware schon einmal beschafft” sondern “ich will diese Ware haben, was muss ich dafür zahlen?” Kaufpreise berücksichtigen insbesondere auch nicht, dass Karten zu besonders niedrigen Preisen häufig von Widerverkäufern gezahlt wurden, welche die selbe Karte dann zu einem höheren Kurs wieder eingestellt haben (oder möglicherweise sogar vom selben Käufer unter Psudonym erworben wurden, als dieser Käufer gemerkt hat, dass sein Preis zu niedrig ist, was zumindest bei Ebay gang und gäbe ist). Eine Mittlung solcher Preise entspräche dann der Mittlung der Einkaufspreise von Großhändlern mit der von Endkunden!

          Der Preis, zu dem eine Ware üblicherweise angeboten wird, ist die beste Näherung für den “wahren Wert” der Ware (ungeachtet der Probleme, einen solchen Preis faktisch genau zu ermitteln). Was haben wir alle nicht schon für Mist gekauft, den wir gar nicht brauchen, nur weil er zufällig gerade billig war! Solche Gelegenheitskäufe, die nicht auf Bedarf gründen, sondern dem Bedürfnis ein Schnäppchen zu machen, spiegeln nicht das Gleichgewicht von Angebot und Nachfrage wider. Der allgemeine ANgebotspreis ist a) der Preis, zu dem Verkäufer allgemein bereit sind, sich von dieser Ware zu trennen, und b) der Preis, den ein Käufer zahlen muss, wenn er die Ware WIRKLICH haben will und nicht abwartet /Zeit investiert, um nach Schnäppchen zu suchen.

  24. Tigris Says:

    ich habe mal ein paar karten durchgeschaut, also alles in allem ist es bei magicuniverse sicher noch etwas teurer (auch wenn nicht so viel) vielleicht so 5% (im schnitt) also wie gesagt das ist sicher nicht so eine falsche art die preise von dort zu nehmen, denn die meisten leute die ich kenne, kennen mkm nicht und bestellen sich die karten vor allem wenn man keine zeit und lust hat die karten zusammen zu suchen, und sie halt auch schnell und zuverlässig braucht.
    Und das Problem ist wie schon angesprochen, dass es halt einfach auch momentan keine vernünftigen budget decks gibt.

  25. Handsome Says:

    Andi, du willst zeigen, dass Constructed-Magic teurer geworden ist und tust das anhand von hanebüchenen Rechnungen und Zahlenbeispielen. Darum geht es. (Immerhin sind wir schon mal einen Schritt weiter als früher, als du einfach so Sachen in den Raum gestellt hast, ohne sie belegen zu wollen :p )

    Wenn du zeigen willst, dass Magic teurer geworden ist, dann brauchst du NATÜRLICH auch einen Vergleichswert zu früher! Problem ist: Den gibt es nicht. Im Prinzip zählst du nur Kartenpreise auf, die du unter fragwürdigen Bedingungen ermittelt hast, und hoffst beim Leser auf einen “Boah!”-Effekt. Wie man’s dreht und wendet: Das ist Populismus at its best.

    Es geht nicht darum, dass wir dir deine Theorie nicht glauben wollen. Es geht darum, dass du uns für deine Theorie überzeugende Fakten liefern musst.

    Was die durchschnittlichen Angebotspreise angeht: Natürlich sind die Quatsch! Beispiel Baneslayer Angel: Da stehen zum Beispiel Angebote für 200 Euro drin! Die beziehen sich natürlich auf den Playsetpreis, aber deswegen werden diese 200 Euro bei der Errechnung des durchschnittlichen Angebotspreises natürlich trotzdem mit einbezogen. Und dann erhalten wir einfach ein verzerrtes Ergebnis. Ich denke, es wäre besser gewesen, z.B. einfach die ersten fünf Angebote für eine Karte zu nehmen und diese Preise dann zu mitteln. Mit dieser Methode stünde ein Baneslayer dann zum Beispiel bei 29,20, während der durchschnittliche Angebotspreis (Stand Freitag Abend) bei 42,70 Euro liegt. Nicht mal kommerzielle Händler wie MagicUniverse verlangen 42 Euro für einen Baneslayer.


    • Hier zumindest wollte ich nicht zeigen, dass Magic teurer geworden ist, sondern einfach nur, wie teuer es ist.

      Die Probleme des Durchschnittspreises sind mir ja bewusst, aber da es weder einen besseren leicht zugängigen Vergleichswert gibt, noch die Kernaussage durch eine systematische Korrektur sich ändern würde – was soll’s?

    • kranger Says:

      wtf? Baneslayer Angel 30 Euro? Jetzt weiß ich endlich, wieso ich schon seit Jahren kein T2 mehr spiele…

  26. nikelrah Says:

    Den niedrigsten Verkaufspreis als Referenz zu nehmen ist auch quatsch. Denn wenn ich das Playset Fetches will, dann bestelle ich das sicherlich nicht bei 4 verschiedenen Leuten (die in der Regel 0-5 Bewertungen haben und das Zeug so billig anbieten MÜSSEN) nur um dann noch X€ Porto + ggf. Ärger zu haben. Insofern ist der durchschnittliche Verkaufswert schon ein guter Gradmesser, da dies meist auch die Händler sind, die mehr als nur 1x random Rare im Zustand Poor auf Lager haben. Und selbst wennd die Fetches tatsächlich 35cent billiger zu bekommen sind, ändert es doch an der Grundaussage nix.

    • Mathias Says:

      Der durchschnittliche Verkaufspreis und der durchschnittliche Angebotspreis liegen aber nunmal ein gutes Stück auseinander. Selbst wenn man einbezieht, dass zu dem Verkaufspreis auch noch Porto dazu kommt (was es, denke ich, tut).

  27. blubb Says:

    zu den Preisen was Magic fürher so gekostet hat…

    Bestes Beispiel ist Jund, das ist ein typisches Magideck, so wie man es kennt, nen paar Commons, nen paar Uncommons und jede Menge Rares.
    SO in der Art sind viele Topdecks seit Jahren aufgebaut…

    Jund kostet (die Rares)…
    nach deiner Liste grob:
    Dragonskull Summit: 22
    Oran Rief: 5
    Verdant Catacombs: 52
    Broodmate Dragon: 8
    Master of the Wild Hunt: 12
    Garruk Wildspeaker: 20
    Maelstrom Pulse: 51
    ———–
    169 Euro Mainboard
    ———–
    Great Sable Stag 21
    Maelstrom Pulse 17
    Thought Hemorrhage 9
    ———-
    216 Euro
    Uncommons hat man in der Regel sowieso schon durch draften… Was man nicht hat kauft man sich eben ..
    ~250 Euro.

    Jund hat vergleichsweise wenige Rares (9 NonLand Maindeck), sowie nur 2 “TopRares” , Pulse und Verdant.

    Mit anderen Worten ein Deck wie Jund ist ein typisches Durchschnittsdeck in Magic.

    Was abnormal ist sind Decks mit 3+ Playsets einer Mythicrare, was sicher bei den Worlds 2010 Standart sein dürfte.

  28. Mathias Says:

    3+ Playsets einer Mythic Rare hatte sicher kein einziges Deck, welche Mythics außer Cobra und Engel sollten denn gespielt werden? Die Planeswalker halt noch, aber niemals im Playset. Dazu sollte man noch erwähnen, dass die Cobra grade 10-12€ kostet, was nicht teurer ist als irgendeine Moneyrare von früher (Kokusho, Jitte, Ravnicaduals, Piledriver, was es alles gab).
    Übrigens zum Thema Budgetdecks: Ich denke wenn es einem nur darum geht ein 80-90% konkurrenzfähiges Deck fürs FNM zu haben, mit dem man hin und wieder auch mal besser als 2-2 geht, dann findet man da schon Alternativen. Zum Beispiel ist das Deck, mit dem William Cavaglieri 5-1 gespielt hat und am Ende auch Top8 war, ziemlich billig (spielt nur 2 Elspeths im Board, auf die man zur Not sogar verzichten kann), das hat zwar kein bombiges Jundmatchup, ist dafür aber in allen anderen Matchups wirklich stark (habs auf Modo getestet). Das Boros Bushwhacker von Bram Snepvangers ist zwar nicht besonders billig, enthält mit Fetchländern, Elspeth und Baneslayer Angel aber nur Rares, bei denen ein Wertverfall auf absehbare Zeit nicht zu erwarten ist. Naja, die Elspeth wird vllt etwas billiger, wenn sie rausrotiert, aber die hat durchaus ihren Casualwert.
    Drittens kann man auch MonoR spielen, das Deck sollte gegen Jund ganz ordentlich sein (auch wenn ich das bisher nicht bestätigen kann aus der Jundsicht) und ist wohl super billig.
    Dass Magic teuer wird, sobald man es auf über-FNM-Turnierebene spielt, ist ja keine neue Erkenntnis…

    • Mathias Says:

      Ach sorry übrigens, ich hab deinen Pessimismus falsch gelesen. In dem Fall: schauen wir mal. Ich erinner nochmal daran, dass die wirklich teuren Mythics entweder deswegen teuer sind, weil sie aus einer Grundedition kommen, die einfach nicht so viel aufgemacht wird, oder weil sie enormen Casualwert haben (Planeswalker), und dann werden sie meistens auch nicht mehr als zwei Mal gebraucht.


      • Dass M10 nicht viel aufgemacht worden sei, ist absolut falsch! Dieses Grundset hat alle Verkaufsrekorde gebrochen.

        • Mathias Says:

          Alles ist relativ, außer Wodka. Der ist absolut.
          Wenn mehr M10 als X aufgemacht wurde, heißt das immer noch nicht, dass auch mehr M10 als Shards of Alara aufgemacht wurde.
          Oder anders gesagt: Baneslayer als Grundset-Mythic kommt sicherlich seltener in Umlauf als Lotus Cobra als Expansionset-Mythic.


        • Wir kennen beide nicht die exakten Verkaufszahlen der Sets. Sowohl M10 als auch Zendikar sollen sich exzellent verkauft haben, aber im Fall des Baneslayers ist ein Vergleich mit Shards ja wohl angebrachter, oder? (Und zwar deswegen, weil Zendikar NOCH nicht so viel in Umlauf ist.) Nach Schätzungen einiger Leute hat sich M10 nicht schlechter als Shards verkauft. Ich denke, wir können beide diese Schätzungen weder bestätigen noch widerlegen.

  29. endijian Says:

    Selbst wenn die Anschaffung eines Standard-Turnierdecks nicht teurer geworden ist, dann ist es doch die zunehmende Unsicherheit, die mir das Standard-Spiel verleidet. Die Rahmenbedingungen haben sich verschlechtert.
    Base-Set Karten sind jetzt nur noch für ein Jahr garantiert standardlegal.
    Karten, die Jahre lang als Turnierstaples galten, werden durch funktional fast identische Karten ersetzt.
    Ganz klare Turnierkarten werden als Mythic aufgelegt. (Auch wenn die Kobra nur 10-12 Euro kostet und kein Mensch Warren Instigator braucht, dürfte klar sein, dass Wizards keine Hemmungen mehr haben, den nächsten Tarmo oder die nächste Bitteblossom als Mythic zu drucken.)

  30. Philipp Says:

    Ich finde diese Auflistung sehr schön, weil sie einem in Zukunft gut als Gradmesser dienen kann. Gäbe es eine solche Liste bereits für vergangene Worlds wären viele der obigen Kommentare unnötig.

    Abgesehen davon ist die Aussage “Magic ist teuer” wesentlich weniger interessant, als eine realistische Größenordnung der Kosten zu bekommen.

  31. zyklopf Says:

    Hab noch nie hunderte Euro für ein Deck ausgegeben.

    Bloodbraid Elf, Ancient Ziggurat, etc. kauft man sich nicht die hat man durch ein paar Prerelease/Drafts so nebenbei. Einen großteil der Rares auch.

    Bei den fehlenden Fetchländer wird halt sozial networking betrieben und schon bleibt nur mehr die eine teure Karte über(heutzutage Baneslayer, davor Tarmogoyf, davor Jitte,..) die man sich früher oder später kaufen muss.

    Wenn man einfach alle Karten besitzen will, indem man ausschließlich Einzelkarten kauft, nicht tauscht/ausborgt etc. ist es natürlich teurer wie eh und je.

  32. Bombo Says:

    Was noch nicht erwähnt wurde: Wenn man im derzeitigen T2 einen Grundstock an Karten hat, kann man sich (fast) jedes Deck bauen. Das war früher nicht möglich – in Invasion// Odyssey //Onslaught T2 gab es Decks wie Tog, Wake, Madness, die sich fast keine Karte teilten, und man musste demzufolge einen wesentlich höheren Grundstock haben.

    Wenn man heutzutage Bloodbraid, Fetchies, Duals, Path hat, kann man sich quasi jedes Deck bauen. Baneslayer muss man außen vor lassen, der wird auch mit einer Rotation keinen Wert verlieren (erinnert sich einer an die Leute, die damals gesagt haben “OMG DUALS ROTIEREN AUS EXTENDED SCHNELL ALLE VERKAUFEN!!!!”? Die sind nur noch am Wertsteigen, ähnlich wie Goyf und seine T2 Rotation)… Ich denke, der wird auch in Zukunft bei 30€ rumflattern.

    Und selbst dann: Mit 4 mal Baneslayer hat man für alle wichtigen Formate den Kostenpunkt Nummer eins schon abgehakt! Ist doch gut, wenn Fetchies und Baneslayer etc viel wert sind, weil die wenigstens nicht ihren Wert verlieren, wie das früher im T2 üblich war (Bsp: Lin-Sivvi, Absorb, Urzas Rage, Rishadan Port), weil sie eben NUR in T2 spielbar waren…

    Und zb Zendikar Drafts refinanzieren sich schon fast von alleine…


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