Das Bären-Tabu

Das Original aus Alpha:

Grizzly Bears

1 farbiges und ein generisches Mana, 2/2 – nichts weiter. Weiß, Rot und Schwarz erhielten das gleiche nur für einen Aufschlag von einem weiteren generischen Mana (Pearled Unicorn, Gray Ogre, Scathe Zombies). Blau hatte nichts, was sich auch nur entfernt mit den Bären vergleichen ließe. (Lord of Atlantis zählt nicht, denn für zwei farbige Mana galten andere Gesetze – siehe White Knight und Black Knight.)

Sechzehneinhalb Jahre später gibt es in Magic folgende Karten:

Grün:

funktional identisch:
Balduvian Bears
Barbary Apes
Bear Cub
Cylian Elf
Forest Bear
Grizzly Bears
Runeclaw Bear

eindeutig überlegen:
Aquastrand Spider
Ashcoat Bear
Boreal Centaur
Bramblewood Paragon
Cylian Sunsinger
Gempalm Strider
Gnarlid Pack
Humble Budoka (?)
Ironshell Beetle
Kavu Predator
Kavu Titan
Loam Dweller
Muscle Sliver
Nomadic Elf
Oran-Rief Survivalist
Riftsweeper
Spinneret Sliver
Stonewood Invoker
Transluminant
Wild Mongrel
Wolf-Skull Shaman
Woodland Changeling
(Safehold Elite)

Weiß:

funktional identisch:
Fresh Volunteers
Glory Seeker
Knight Errant
Silvercoat Lion

eindeutig überlegen:
Benalish Cavalry
Ethersworn Canonist (?)
Fledgling Griffin
Kami of Ancient Law
Kinsbaile Skirmisher
Kjeldoran Outrider
Knight of the Skyward Eye
Leonin Shikari
Leonin Squire
Order of the Golden Cricket
Patrol Hound
Phantom Nomad (?)
Ronom Unicorn
Safehold Sentry
Sinew Sliver
Veteran Armorer
(Safehold Elite)

Schwarz, Rot, Blau, farblos:
funktional identisch:
eindeutig überlegen:

Die Zeiten haben sich geändert – Grizzly Bears sind längst so weit weg von der überdurchschnittlichen Kreatur, die sie ursprünglich darstellen sollten, dass selbst weit überlegene Versionen von ihnen immer noch obsolet sind. Trotzdem würde offensichtlich die Welt untergehen, wenn eine blaue Kreatur für 1U einmal 2/2 statt 2/1 wäre, oder auf schwarzen oder roten Kreaturen das obligatorische “cannot block” wegfiele – unbeschadet der Tatsache, dass in anderen Manabereichen diese Farben längst zu Weiß und Grün aufgeschlossen haben!

Irgendwie albärn.

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3 Comments on “Das Bären-Tabu”

  1. arcanion Says:

    Knight of Cliffhaven nicht zu vergessen bei den weißen superior Karten ;-)

    Die Liste wird länger und länger

    Wobei ich es im Grunde schon ok finde, dass nicht alles über den haufen geworfen wird und es noch ein paar Designgrundlagen gibt die colorspecifisch sind. Sonst unterscheiden sich die KReaturen ja nur noch an den farbspezifischen abilities und der Anzahl eben dieser.
    Aber immerhin haben ja Rot und Schwarz schonmal zu dem Affen aus Urza’s Saga aufgeschlossen, mit ihren 3/2 Vanillas für 2C Kreaturen.

  2. dauerfreuer Says:

    Ich frage mich oft was passieren würde, wenn Standard mit Vanilla Kreaturen oder echter Evasion zurechtkommen müsse. Ohne überbrokene, formatdefinierende Karten, die einen dazu zwingen gespielt zu werden wenn man erfolgreich sein will. Wenn man wieder wie in alten Zeiten dazu genötigt wäre, auf die spezifischen Eigenschaften seiner Manafarbe zurückzugreifen und dies so mit Skill zu paaren, das man gewinnt. Es ist nur die Frage ob es dann so anders wäre. Es gäbe immer noch Karten in den jeweiligen Farben die eine Messlatte setzen würden. Lightning Bolt wäre so gesehen ein Muss für Rote Decks und Counterspell für blaue (meinetwegen auch Cancel und Shock wenn der Powerlevel des Colorpie auch dementsprechend ist). Ich sehe das Problem darin, das die Möglichkeiten in so einem Format erschöpflich wären, genauso wie jetzt auch im aktuellen T2. Wie schafft man es ein kreatives und gesundes Spiel zu kreieren, auch nach der 43 Edition? Auf diese Frage kann ich nur, mit meinem Wissen, sagen das man Schritte in die richtige Richtung machen sollte. Wizards hat dies auch mit vielen Karten geschafft, aber genauso mit wesentlich mehr Karten genau das nicht. Ich weiss nur für meinen Teil das ich es besser fände, wenn Magic wieder in seinem Powerlevel der neuen Editionen ein wenig herunterfährt. Nicht immer in die Verlegenheit kommt auf alte Karten noch ein Schippchen drauf zu schaufeln. Ich bin für Erneuerungen, wenn sie denn passend sind (Planeswalker ist da so ein Thema, sie funktionieren gut; aber ich habe Magic mit dem Hintergrundgedanken kennengelernt: Du bist ein Magier und deine Bibliothek ist dein Sammelsurium an Fertigkeiten um dein Gegenüber zu bekämpfen. Da finde ich es merkwürdig jemanden aufs Feld zu “zaubern” der exakt das gleiche tut. Einen kleinen Klon quasi. Passt für mich einfach nicht. Aber da bin ich vielleicht auch zu Flavor und Hintergrund bezogen.), ehrlich. Nur leider habe ich das in den neuen Kartentypen und Fähigkeiten in letzter Zeit oft nicht gesehen.
    Jedoch möchte ich auch nicht in der Haut stecken das zu managen. Es ist immer leicht zu sagen: gute Karte, I like. Oder: was ist das denn für ein Müll! Doch ein Perfektum zu konstruieren ist unmöglich und zwar für jeden wenn er ehrlich ist.
    Kritisieren sollte man jedoch Mechaniken die offensichtlich NUR Geldgraberei sind (Mythic-Epic-wtf-Rare) und Karten die ein Format kaputt machen, weil man sie nicht in Decks integriert, sondern Karten um sie herumbaut, weil man ohne sie nicht kompetetiv sein kann, Skill hin oder her (Cryptic Command, wie lustig das einfach war). Jetzt hab ich nen ziemlich grossen Bogen um das eigentliche Thema geschlagen, nämlich das Powerlevel der Karten(ja genau, da war was mit den “Bären”). Wie oben gesagt HABE ich mir Gedanken gemacht und bin immer wieder zu dem Schluss gekommen, das es nicht an den Karten sondern an dem Manafixing liegt. Es läuft einfach was falsch, wenn es kein signifikantes Problem ist 3-4 (5CC *hust*hust*) Farben zu spielen. Da verwischen die Grenzen so stark, das man schon die besten Karten spielen muss, egal welche Farbe. Man sollte dazu gezwungen sein, die wirklich starken Karten einer Farbe auch IN der Farbe nutzen zu müssen. Nein ich spreche nicht von einem Mono-coloured-Deck Zwang, aber davon das wenn man Karten wie Cryptic command spielen möchte, auch die Mängel von Blau in Kauf nehmen muss. auch wenn man es mit einer oder zwei Farben paart. Farbenfreude ist Klasse, sah man in den 60ern, Invasion sowie Ravnica, aber es sollte nicht so laufen das man die besten karten jeder Farbe Dank der Manabasis zusammenlaufen lassen kann. Das ist meine Meinung, hoffe ich habe mich verständlich ausgedrückt. Wäre es so ein Problem gewesen die Fetchländer nicht neu zu printen oder Wasteland anstatt Tectonic <Edge zu reprinten? Aber stimmt, dann wäre Zoo im EXT ja aufgeschmissen und ähnliche Wellen würde das für Decks schlagen, die dafür belohnt werden mit farbigem Mana rumzurotzen. Es gibt zu wenig Mankos bei nonbasiclands und zu wenig effektive Karten dagegen(Back to Basics Reprint wäre fair, wirklich. Das würde vieles wieder in die Balance bringen). Ich lasse Legacy mal aussen vor, es soll ja auch ein Format geben das auf diese Sachen zugreifen darf, da sind aber auch tolle Dinge dagegen da(Price of Progress, B2B usw.). Es sollten in nächster Zeit Karten gedruckt werden die Manafixing wieder balancieren (Daumen hoch für Spreading Seas) und Basiclands zu spielen lohnender macht. Einfach ein paar nonbasic Hoser (auf vernünftigem Powerlevel) drucken und es interessant machen Basics zu spielen(Natürlich auch ein Vernünftiger Powerlevel). Dann würde Legacy vielleicht auch wieder erschwinglicher wenn man nicht unbedingt Duals und Fetchländer benötigt um bei den oberen Zehntausend mitzumischen, bzw. Dann auch den andern kräftig in die Suppe pinkeln kann wenn sie ohne diese Manabasis aufgeschmissen sind (Blood Moon ist bspweise die einzige Karte auf die sb-mässig nicht so schnell beantwortet werden kann, wenn sie denn turn 1-2 kommt). Ich hoffe mein Kommentar regt dazu an darüber nachzudenkne und nicht dazu es in der Luft zu zerpflücken. Es ist einfach schädlich jede Strategie (Aggro, Control, Combo usw.) mit allen Farben untermauern zu können, das ist mein Fazit.

  3. dauerfreuer Says:

    Ach wie dumm ich bin, stimmt. Nonbasiclands haben ja einen höheren Geldwert, warum soll WotC wollen das ihen da das Geld flöten geht… . Ist auch nur so ein Gedankengang. Ach und wer will denn schon Legacy fördern?


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