Nero

Merkwürdig: Natürlich ist EBs Abschiedsbotschaft auf dem Planeten verlinkt, und auch die Stellungnahme vom Atog, aber meine Meinung zu der eingetretenen Änderung nicht. Da Beiträge auf Zeromagic üblicherweise automatisch in den Planeten-Links auftauchen, muss man sich schon fragen, ob da irgendjemand bewusst unterschlagen will, dass diese Änderung (die ja eigentlich eine Korrektur ist) auch Befürworter hat!

Bei dieser plötzlichen Weltuntergangsstimmung ist es allerdings meiner Ansicht nach angemessen, tief Luft zu holen, gedanklich einen Schritt zurückzutreten und sich zu fragen: WAS IST EIGENTLICH WIRKLICH PASSIERT?

Wizards haben ein Promoprogramm, das sie aus ihrem PR-Budget finanzieren, auf Veranstalter beschränkt, die sie mit ihrer Promotion unterstützen wollen. Selbstverständlich können alle TOs weiterhin sanktionierte Turniere durchführen! Es fallen für manche TOs (für Magic, aber wen hier kümmert D&D?) zwei Dinge weg: Die Möglichkeit, Prereleaseturniere durchzuführen, und der Bezug von Promomaterialien.

Was das ganze Promozeugs angeht: Aus Sicht der Spieler und TOs sind das Gratisgeschenke von Wizards an ihe Kunden und die Community! Sich darüber aufzuregen, dass diese Gratisleistung, welche Wizards zwei Jahre lang erbracht haben, jetzt (und das auch nur teilweise) wieder wegfällt, ist infantil – ein bisschen so, als würde man eine Fastfoodkette boykottieren, weil eine dieser Aktionen, bei denen man zu seinen Menüs Actionfiguren aus Plastik dazubekommt, beendet wird! Erstaunlicherweise findet man eine pervertierte Version dieser Einsicht in den Kommentaren zu der Schließung von GerMagic, aber auf Wizards wird sie überraschenderweise kaum angewendet.

Aus Sicht von Wizards sind diese Promomaterialien natürlich keine Geschenke, sondern Werbemittel, und diese wollen sie in derjenigen Weise einsetzen, die ihnen am zweckmäßigsten erscheint – und zwar, indem sie Ladengeschäfte damit aufwerten. Wie ich bereits sagte, ist dies eine überfällige Korrektur, da Ladengeschäfte langfristig für den Fortbestand von Magic von essenzieller Bedeutung sind, es jedoch in den letzten Jahren immer schwerer hatten.

Sich über den Wegfall bunter Promos zu beklagen (deren Hauptzweck es sowieso ist, auf Ebay vertickt zu werden – vom Missbrauch dieses Programms einmal ganz abgesehen), ist Herumgejammere auf Dudley-Dursley-Niveau. Spielt Ihr Eure Turniere tatsächlich nur wegen dieser Promos? Dann seid Ihr reichlich erbärmliche Mitglieder der Magic-Community!

Dann sind da die Prereleases. Die finden heutzutage gerade einmal eine Woche vor den Release-Turnieren statt. Ihren großen Event-Charakter haben sie bereits vor Ewigkeiten verloren (vor deutlich über einem Jahrzehnt!), als es deutschlandweit nur 4-6 Stück davon gab, und man zu einem Prerelease noch gemeinsam anreiste wie zu einem PTQ. Heute stellen sie hauptsächlich Treffpunkte für die Community dar. Und nun kommt der Hammer: Wizards wollen, dass diese Treffpunkte in Ladengeschäften oder zumindest an mit Ladengeschäften verbundenen Orten stattfinden! (So, wie es bis vor zwei Jahren auch bereits gewesen ist!) Ja, das bedeutet, dass in manchen weit von Läden entfernten Communities keine Prereleases mehr stattfinden können. Aber, wenn Ihr einmal einen Moment darüber nachdenkt: Die immer unzureichendere Versorgung mit Ladengeschäften ist ja gerade das Problem, gegen welches Wizards mt der Korrektur ihrer Richtlinien für Promoveranstaltungen endlich vorzugehen beginnen! Privat veranstaltete Prereleases und FNMs sind sowohl eine unfaire Konkurrenz in Gebieten, in denen es noch Läden gibt (weil es natürlich angenehmer ist, in privater Atmosphäre zu zocken, als in einem Laden), als auch ein erheblicher Motivationsdämpfer für Läden und potenzielle Ladeneröffner in Gebieten ohne Magicshops, Magic zu führen und zu unterstützen.

Um es klar zu sagen: Prereleases und Promo-unterstütze Turniere sind (jetzt endlich wieder) der einzige Grund für Magicspieler, Läden überhaupt noch zu betreten! Im Internet kauft man billiger und bequemer. Zocken kann man privat mit Freunden am Wohnzimmertisch oder in der Kneipe. Die Ausweitung des WPN-Programms auf private Veranstalter war eine unglaubliche Dummheit und ein Schuss in die Knie der Magicläden, und damit letztlich auch in die Wizardschen Knie (die glücklicherweise eine Menge Trefferpunkte besitzen) gewesen.

Prereleases und Promos sind (endlich wieder!) Tools, mit denen Wizards Ladengeschäfte unterstützen. Wenn Ihr sie haben wollt, dann müsst Ihr auch Ladengeschäfte unterstützen. Wenn nicht, dann müsst Ihr halt mit Euren ersten Spielerfahrungen mit den neuen Karten eine volle Woche bis zum Release-Termin warten (Schock!) und Euch Eure Promos antauschen oder im Internet bestellen. Oh, oder Ihr könnt natürlich im Internet ein Dudley-Dursley-Tantrum werfen und hoffen, dass Ihr laut genug schreit, dass irgendetwas passiert. Wer weiß – nach all den Änderungen der letzten Jahre, die tatsächlich schlecht für das Spiel gewesen sind, habt Ihr ja diesmal bei einer notwendigen und sinnvollen Änderung vielleicht sogar Erfolg?

…vor allem, wo doch der große EvilBernd jetzt so ein mannhaftes und integres Zeichen setzen will, indem er alle seine Magic-Seiten vom Netz nimmt? DAS muss Wizards jetzt doch aber wirklich tief treffen, nicht wahr?

Was für ein Quatsch!

Es ist wieder einmal an der Zeit, die Dinge nüchtern zu betrachten: EvilBernd hat sich seit vielen Jahren sehr, sehr viel Arbeit mit den von ihm betriebenen Seiten gemacht, und er hat es getan, ohne daraus finanziellen Nutzen zu ziehen. Das habe ich auch immer wieder gelobt. Jetzt macht er das Ganze dicht, und überall liest man, wie schade das doch ist, und dass das letztlich allein seine Sache sei, weil er schließlich niemandem jemals etwas schuldig wäre, und was für ein tolles Signal an Wizards das doch sei.

Leute: Lasst Euch nicht verblöden! Ja, es ist schade, wenn GerMagic dicht macht; so weit kein Widerspruch hier. (Allerdings ergeben sich aus dieser Situation durchaus auch Chancen, doch dazu später mehr.) Dass GerMagic jedoch allein die Sache von EvilBernd (und vielleicht noch dem einen oder anderen mehr oder weniger festen Mitarbeiter wie “schattengaenger” und dem Atog) sei, ist schlicht nicht richtig! Insbesondere der Deckcheck (und es sind sich ja alle einig, dass dieses Feature mit Abstand das Wichtigste und Interessanteste an GerMagic ist), ist von der gesamten Community aufgebaut worden. Jeder, der jemals Decklisten eines Turniers dort eingetragen hat, hat sich daran aktiv beteiligt. Mit der ersatzlosen Herunternahme dieser Seite (und der Weigerung, sich für irgendeine Lösung zu deren Weiterbestand offen zu zeigen), tritt er der gesamten Magic-Community – deretwegen er doch angeblich diese Aktion überhaupt durchführt – in den Arsch! Nein, der Deckcheck ist NICHT alleine seine Sache; er ist die Arbeit von Hunderten, möglicherweise Tausenden Spielern auf der ganzen Welt. Er hat die Plattform dafür angeboten, das ist richtig, und dafür schuldet ihm die Community Dank und Respekt. Wenn er diese Plattform jetzt aber mit sämtlichen Inhalten ersatzlos entfernt, und zwar aus dem selben Grund, aus dem der Hund sich die Eier leckt (nämlich WEIL ER ES KANN), dann gebührt ihm dafür weder Dank noch Respekt, denn das ist nichts weiter als eine Arschlochaktion, und dieses Entfernen als Druckmittel gegenüber Wizards einzusetzen und dabei die Community zu instrumentalisieren, hat nichts mit Integrität zu tun, sondern ist im Gegenteil schlicht schäbig.

Der Atog schreibt, er könne sich die deutsche Magic-Szene ohne GerMagic gar nicht vorstellen. Das geht offensichtlich Vielen so, aber an dieser Stelle muss man sich doch auch einmal fragen: Ist das denn wirklich ein guter Zustand, wenn diese Szene tatsächlich von der Arbeit, aber auch von den Launen einer einzelnen Person abhängt?

EvilBernd hat in den letzten Jahren bewusst und gezielt darauf hingearbeitet, sich diese Monopolstellung in der deutschen Szene zu schaffen. Erinnert ihr Euch noch, wie er mir (trotz offenkundiger beidseitiger massiver Antipathie) angeboten hat, mein Blog auf seine Plattform zu verlagern? Meine Reaktion damals war im Wesentlichen gewesen “Für wie blöd hält der mich eigentlich? Ich soll mein Blog tatsächlich von diesem größenwahnsinnigen Egomanen abhängig machen?” Andere haben es gemacht. (Nur der Atog war vernünftig genug, unabhängig zu bleiben.) Oh, und nachdem EB nun also massiv darauf hingearbeitet hat, möglichst viele deutsche Blogger auf seine Plattform zu verfrachten, macht er diese einfach dicht, WEIL ER ES KANN, und weil er ja niemandem etwas schuldig sei. Leute: Auch MTGBlogs sind nicht ausschließlich das Werk von EB, sondern ebenfalls von all denen, die dort Einträge verfasst haben! Diese Plattform jetzt einfach aufzulösen, ist eine kaum zu überbietende Missachtung all derjenigen, die dort aktiv gewesen sind – ein weiterer Tritt in den Hintern der Community, für die er sich doch angeblich so einsetzt.

Aber letztlich geht es doch nur um den Deckcheck. Wenn man sich die Features ansieht, die GerMagic bietet, stellt man fest, dass dieser das Einzige ist, was unersetzlich erscheint. News-Meldungen kann man auch auf dem Planeten lesen oder selbst produzieren. Die meisten MTGBlogs waren alles andere als lesenswert, und diejenigen Blogger, die tatsächlich etwas zu sagen haben, werden auch in der Lage sein, eine andere Plattform zum Bloggen zu finden. (WordPress zum Beispiel ist kostenlos und sehr komfortabel.) Eine Seite, welche automatisch neue Einträge in Blogs und Foren verlinkt, wird einer der zahlreichen Magicspieler mit Programmierkenntnissen auch auf die Beine stellen können. Die Quotes sind zwar witzig, aber beileibe kein essenzielles Feature (und können in jedem beliebigen Forum als Thread wieder eingeführt werden).

Bei all diesen Punkten ist es hauptsächlich die Bequemlichkeit zu wissen, dass EB sich ja bereits um alles kümmert, die verhindert hat, dass sie an anderer Stelle zu finden waren. Diese Bequemlichkeit geht jetzt verloren. In dieser Hinsicht hat der Arschtritt, welcher EB der deutschen Community (und nicht etwa Wizards) gerade verpasst, auch tatsächlich ein Gutes: Vielleicht kommt die Szene ja jetzt in die Hufe! Eine (sponsorunabhängige) Seite, die News-Meldungen verfasst und Links auf deutschsprachige Blogs setzt, liegt sicherlich für aktive Community-Mitglieder im Bereich des Machbaren. Sich bei WordPress selbst ein Blog einzurichten erfordert praktisch kaum Eigenleistung (jedenfalls dann, wenn man sich nicht an einer Optik stört, die nur ca. doppelt so angenehm ist, wie die des typischen MTGBlogs). Hier beginne ich unterdessen, die Einstellung von GerMagic sogar POSITIV zu sehen: Diese eingefahrene Fokussierung auf GerMagic hat die deutsche Community eher gelähmt als inspiriert. Genau aus diesem Grund hatte ich damals bereits auch nichts von der Einrichtung der MTGBlogs gehalten.

Der Deckcheck allerdings, der ist unersetzlich. Aber warum? Nun: Weil EB ihn unersetzlich GEMACHT hat! Er hat da eine Menge Arbeit hineingesteckt, und er hat dafür gesorgt, dass er so selbst auf internationaler Ebene eine Monopolstellung erlangte. Diese Monopolstellung ergab sich zwangsläufig: Es ist ja gerade der Sinn einer solchen Datenbank, dass man alle Informationen an der selben Stelle findet! Welchen Grund hätte es also gegeben, eine Konkurrenzseite zum Deckcheck aufzuziehen?

Nun, die internationale Magic-Community sollte EB für die Lektion dankbar sein, die in der Beantwortung dieser Frage liegt: WEIL EIN MONOPOL NIEMALS GUT IST! Weil, zum Beispiel, ein größenwahnsinniger Egomane wie EB die gesamte Arbeit, die er selbst, aber eben auch Hunderte andere in dieses Projekt gesteckt haben, nicht nur einstellen, sondern gezielt einreißen kann, wenn es ihm passt. Er wird seinem Nick hier wirklich gerecht, denn das ist die Methode des Bösen: Da ist zunächst die Verlockung des Einfachen und Bequemen. Daraus ensteht dann die völlige Abhängigkeit. Wenn dann plötzlich der Teufel einem seine Gunst entzieht, stellt man fest, dass man nichts mehr hat, und es folgt das Entsetzen. Und der Catch dabei ist, dass einem der Teufel NICHTS SCHULDET – er hat einem etwas zur Verfügung gestellt, man hat es dankbar angenommen, man hat sich darauf verlassen, und jetzt nimmt er es einem wieder weg. Tja, Pech gehabt!

Es ist aber Unsinn zu sagen, EB sei der Community nichts schuldig, nur weil er für seine Arbeit keine Gegenleistung eingefordert hat! Man kann auch freiwillig Verpflichtungen eingehen, und jemand, der anderen zwar Hilfen zur Verfügung stellt, diese aber auch zur Mitarbeit auffordert, besitzt selbstverständlich die moralische Verpflichtung, diese Mitarbeit zu würdigen! Wenn ich einem Jugendverein Räumlichkeiten zur Verfügung stelle und dabei Spenden für die Einrichtung dieses Raums annehme, dann kann ich natürlich auch von heute auf morgen diese Räumlichkeiten dicht machen. Trotzdem werden diejenigen, die daran mitgewirkt haben, diese Räumlichkeiten einzurichten, aber auch diejenigen, die sie schlicht genutzt und weiterempfohlen haben, sich zu Recht angepisst fühlen, wenn ich mich weigere, auch nur über Möglichkeiten zu reden, wie Funktionen oder Features dieser Jugendeinrichtung gerettet werden können, denn das ist einfach eine Arschlochaktion.

Ich denke, dass EB ein gigantischer Egomane ist, ist allgemein bekannt. Letztlich ist es natürlich aber gerade diese Egomanie gewesen, die ihn dazu motiviert hat, all diese Arbeit in GerMagic zu stecken! Wenn man unentgeltlich Arbeit in ein Projekt steckt – also augenscheinlich EV- macht – dann muss es irgendwo auf der psychologischen Seite eine Belohnung geben, die diesen EV ausgleicht. Was ich damit sagen will: GerMagic hätte es nicht gegeben, wenn EB nicht so wäre, wie er ist. Aber weil EB so ist, wie er ist, musste man auch immer damit rechnen, dass GerMagic ein solches Ende nehmen könnte: Dass sein größenwahnsinniger Betreiber alles in einer theatralischen Aktion abfackelt, um der ganzen Welt zu demonstrieren, WIE WICHTIG er doch gewesen ist.

Ja, GerMagic war sehr, sehr wichtig, insbesondere für die deutsche Magic-Community – weil diese das zugelassen hat! Weil die Leute froh waren, dass jemand sich diese ganze Arbeit gemacht hat und dabei gerne darüber hinweggesehen haben, welche Strukturen dabei eigentlich geschaffen wurden, wie sehr sie sich von einer einzelnen Person abhängig gemacht haben – und was das eigentlich für eine Person war.

Natürlich bin ich, ebenso wie alle anderen, gespannt darauf, ob EB seine Ankündigung wirklich zu 100% wahrmacht und GerMagic einschließlich des Deckchecks als verbrannte Erde hinterlässt. Im Gegensatz zu den meisten anderen bin ich allerdings nicht der Meinung, dass dies tatsächlich so eine Katatstrophe wäre. Der Wegfall dieses Monopolisten wird hoffentlich ein Anstoß für viele frische Initiativen in der Community sein, und dass sich eine Person mit dem charakterlichen Profil von EB aus der Szene zurückzieht, kann ich letztlich nur begrüßen. Allein – ich glaube nicht wirklich daran… wo sonst will er sich denn in Zukunft seine Selbstbestätigung holen, wenn nicht unter Magic-Spielern?

In jedem Fall wird uns der Himmel nicht auf den Kopf fallen. Magic ist gewiss nicht tot, nur weil GerMagic tot ist – es wäre im Gegenteil nur dann tot, wenn die Community darauf nicht mit Eigeninitiative reagieren würde.

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14 Comments on “Nero”

  1. arnef1234 Says:

    Jetzt habe ich mich doch noch hier angemeldet, da auf pmtg wohl eher Gratismoxe verteilt würden, als dass es einen Thread zu diesem Thema gibt. Außerdem ist das hier ein sehr gelungener Blog-Eintrag.

    Zunächst dachte ich, private TOs dürften überhaupt keine Turniere mehr veranstalten, weil die Reaktionen so heftig ausfielen. Dann hätte ich diese zumindest etwas nachvollziehen können, aber so ist es doch einfach ein schlechter Witz.
    Ich spiele Magic um des Magic spielen wegens, weil es mir Spaß macht. Bei privaten Turnieren waren Promos und FNM-Foils ein netter Bonus, mehr nicht.

    Die Änderungen waren sinnvoll und richtig, denn es ist allein an Wizards, zu entscheiden wen sie mit Promos unterstützen – und wer ohne Promos keine Turniere mehr spielen möchte, der hatte ohnehin die falsche Einstellung. Wenn man dazu noch den offensichtlich betriebenen Missbrauch rechnet, war diese Entscheidung mehr als überfällig.

    Ich stimme (abgesehen vom persönlichen EB-Bashing zu dem mir das Hintergundwissen fehlt) dem gesamten Blogeintrag zu, von daher kann ich auch nicht viel hinzufügen

    • arnef1234 Says:

      btw. die Commentsection zum Germagic-Ende-Eintrag wird anscheinend ziemlich hart moderiert. Gestern abend noch 165 Beiträge, jetzt nur noch 159. Nicht dass ich mir das alles durchgelesen hätte, aber es würde mich schon interessieren was nicht auf einer bald gelöschten Website gesagt werden darf.

  2. olafkrz Says:

    Was mich beschäftigt, ist den rechtlichen Aspekt der ganzen Aktion. Immerhin wir user-generated content gelöscht.
    Zurückzuführen ist das auf die prinzipielle Frage, ob Web 2.0-Betreiber ihr Portal so mir nichts, dir nichts überhaupt löschen dürfen. In der von EB verlinkten CC-License gibt es keine Aussage zum Löschen und Google und Wikipedia findet auch nichts auf Anhieb.

  3. psychatog Says:

    mit einem Großteil dieses Eintrags willst du natürlich eine Fehde mit EB ausführen, jedoch abgesehen davon, finde ich folgendes sehr interessant;

    du kritisierst bei jeder Gelegenheit wie schlecht die Entwicklung der “Mythic” Karten für Magic als Spiel ist;Jedoch gerade die Mythic Karten sind mM ein Zugeständis von Wizards an alle Shopbetreiber und Kartenhändler weltweit; Je mehr eine Karte oder Karten kosten desto mehr Gewinn kann ein Händler aus geschickten Tauschgeschäften oder Kartenverkäufen herausholen; Jede Mythic die Turnier – tauglich ist, desto besser für jeden Shopbetreiber;
    Natürlich ist der Fakt das Mythics teuer sind, schlecht für die Spieler, da sie für solche Karten eben mehr Geld ausgeben müssen, ein durchaus gerechtfertigter Kritikpunkt von dir, welcher in unzähligen Einträgen/Statistiken untermauert wird;

    Plötzlich jedoch wieder ein Eintrag wo du schilderst wie wichtig es ist das man Magicshops unterstützt, wo ich auch persönlich gleicher Meinung bin;
    Zum einen sind positive Entwicklungen für Magic Shops (Mytics) ein Unding, zum anderen (Exclusivrechte für Pre-release) essentiell;

    Der Eintrag erweckt mehr den Anschein als sei es ein “Hauptsache ich habe nicht die gleiche EB Meinung, weil sonst könnte ich meine Abneigung zu EB nicht ausdrücken” -Post

    • nichteuphrat Says:

      Mythics sind nicht unbedingt so toll für Shopbetreiber, verkaufszahlen von Boostern kann man auch anderst steigern, und von einem Shop der auch Einzelkarten verkauft habe ich schon gehört, dass es halt sehr mühsam ist, sich von Mythics genug exemplare zu besorgen, das ist also nicht unbedingt positiv, denn die Shops müssen so auch tendenziell mehr Displays öffnen um genug von den Mythic Rares zu kriegen und auf andern Karten bleibt man dann halt einfach sitzen, ausserdem Schaden Mythic Rares selbst dem Spiel, weil es das Spiel teurer macht, einige Leute angepisst werden und so teilweise weniger spielen. Und gerade bei Scars of Mirrodin kaufe ich mir KEINEN Display weil nur die Mythicrares überhaupt was Wert sind und ich einfach nicht gerne Glücksspiele habe, das kurbelt also das geschäft rein gar nicht zwingend an, vor allem Kaufe ich editionen viel eher wegen den Rares als der Mythics wieviele gute Rares es von diesen drin hat (und wie interessant ein Limitedformat mit der Edition ist)
      Und obwohl mich die änderungen unterdessen auch ziehmlich ankotzen (habe erst heute erfahren was das genau in der Schweiz für Konsequenzen hat), kann ich verstehen wieso diese Änderung an anderen Orten wo anscheinend Privatcommunities den Shops mit FNMs Konkurenz gemacht haben Sinn ergeben. Und wenn einige Leute Promos eingesackt und verkauft haben macht es auch Sinn. Aber wenn wie bei uns die Anzahl prealeases (die immer fast ausgebucht oder sogar ausgebucht waren) potenziell halbiert wird, dann macht das wenig Sinn. Die Massname ist einfach nicht allerorts gleich gut geeignet, da sollten irgendwelche Leute in den Ländern selbst entscheiden können, und man muss sich die einzelnen Situationen genau anschauen.


    • Das ist doch undurchdachter Unsinn, den Du da postest! Mit EB war ich doch, gerade was Änderungen wie Mythics etc… betraf, sehr häufig der gleichen Meinung gewesen. Es ist also eine blödsinnige Unterstellung, dass ich meine Meinung danach ausrichtete, was er denkt.

      Mein Interesse an Magic ist zuallererst das eines Spielers. Ich will ein möglichst gutes Spiel, und ich will es mir leisten können (und ich will auch, dass andere es sich leisten können). Die meisten Änderungen der letzten Jahre führten zu einem Rückgang der Interaktion, was das Spiel verschlechterte, sowie zu einer Unerschwinglichkeit der Karten. Ich bin als Spieler NICHT an einer Maximierung der Umsätze interessiert, wenn das Spiel oder seine Verfügbarkeit darunter leiden.

      Aber natürlich bin ich am Fortbestand von Magic interessiert, und ich weiß, dass Magic nur über Hobbyshops auf lange Sicht existieren kann. Deswegen begrüße ich natürlich jeder Maßnahme, die – ohne das Spiel zu verschlchtern oder es massiv zu verteuern – Ladengeschäfte unterstützt! Diese Maßnahme hier fällt in diese Kategorie. Im ungünstigsten Fall spielen Spieler ihr erstes Limited-Turnier mit den neuen Karten eine Woche später und kriegen keine Promos – das sehe ich als absolut verschmerzbar an! Im günstigsten Fall werden Spieler und TOs wieder stärker an Läden herangeführt, und es werden mehr Läden im Bereich Magic aktiv.

      Mythics waren übrigens nie ein Zugeständnis an Shopbetreiber, siondern einfach nur eine Möglichkeit, mehr Displays jedes Sets zu verkaufen und das Spiel für die Superduperultrahyprrares gewohnte Yugi-Kundschaft attraktiver zu machen (sprich, es weniger als SPiel und stärker als Lotterielose zu verkaufen). Und die Verteuerung, die Magic dadruch erfahren hat, hat sich vermutlich auf viele Läden sogar NEGATIV ausgewirkt, weil Magic für viele Spieler nur noch zum Internetpreis überhaupt noch erschwinglich war.

      • psychatog Says:

        @zeromat: EB kommt alles andere als gut in deinem Artikel weg, von daher ist meine Meinung alles andere als Unsinn;

        du widersprichst dich im letzten absatz übrigens selbst; wenn mythics nur eine Möglichkeit sind mehr Displays jedes Sets zu verkaufen, warum soll das dann ein Nachteil für Shops sein; Auch wenn sich ein paar Leute vll Displays im Internet kauft, die meisten Diplays werden sicherlich im Shop verkauft (außer der Shop verlangt Fantasypreise von 120€ pro Display)
        Die Haupteinnahmequelle für einen Magickartenshop liegt eben im Einkauf/Verkauf von Einzelkarten; Du hast auch überhaupt keinen Beleg dafür, ob sich Mythic Rares positiv oder negativ für Shops auswirken, sondern du wirfst diese Vermutung einfach so in den Raum; laut meinen persönlichen Erfahrungen trifft dies nicht zu; Man kann genauso gut annehmen, wenn Karten seltener sind hat man durchs Limited Spielen oder Boosteraufreißen nicht alle Karten so schnell wie früher und es werden deshalb mehr Karten gekauft bzw verkauft;

        @nichteuphrat: gerade bei Scars of Mirrodin ist es sinvoll sich ein Display zu kaufen, weils hier im Vergleich mehr Mythics mit höheren Wert gibt als in bisherigen Editions;

        desweiteren öffnen die wenigsten funktionierenden Shops ausschließlich Displays um alle Einzelkarten zu besitzen sondern kaufen sich Einzelkarten von Kunden im Shop oder machen Redemption von Modo;
        ein funktionierender Shop bleibt auch auf keinen großen Mengen an Karten sitzen weil man zu große Bestände einer Karte einfach über Internet verkauft; gibt sicherlich andere Beispiele , aber wer nicht wirtschaften kann, kann in keinem Bereich erfolgreich einen Shop führen;


        • EB kommt deswegen so schlecht weg, weil er es verdient hat, schlecht wegzukommen. Dieses großkotzige “so, ich mache jetzt einfach mal die ganze Arbeit kaputt, die – neben mir – auch die gesamte Community über Jahre aufgebaut hat, weil mir einfach danach ist!” ist eine Riesenarschlochaktion! Natürlich hat er das Recht, seine Seite zu schließen. Gleichzeitig jedoch auszuschließen, dass irgendjemand anders die von der Community geleistete Arbeit in irgendeiner Weise retten darf, und als Vorwand für diese Entscheidung diese Änderung im WPN-Programm vorzuschieben, das ist schlicht schäbig.

          Und ich frage mich wirklich, ob Du belastbare Zahlen dafür hast, dass die meisten Displays in Läden verkauft werden. Ich kann es mir schwer vorstellen, da ich weiß, welche Mengen wir damals bei Serious Games umgesetzt hatten. Ich weiß weiterhin, dass hier in Berlin Läden ihre Preise gezwungenermaßen Internetpreisen anpassen, und ich hoffe, Dir ist klar, dass das NICHT gut für einen Laden ist, da er damit eine zu niedrige Gewinnspanne hat. Ich weiß auch,d ass Läden erhebliche Probleme damit haben, Mythic Rares im Angebot zu haben,w enn sie sie nicht ungefähr zu Internetpreisen ankaufen, was bedeutet, dass sie entweder kaum Gewinn damit machen oder sie nicht loswerden.

          Magic-Läden leben von Gelegenheitskäufen und von Turnierveranstaltungen. Deswegen benötigen sie die Möglichkeit, Kundschaft für exklusive Events in ihren Läden zu versammeln.

          Und dieser Blödisnn nach dem Motto “wer wirtschaften kann”, den Du hier EB nachplapperst (wirklich, Du solltest einmal darüber nachdenken, an wessen Ansichten Du Dich orientieren möchtest): Nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten führt man einfach keinen Hobbyshop, punktaus! Man betreibt entweder einen Internetshop mit minimalen Unkosten, oder man geht in eine eintrgäglichere Branche (zum Beispiel Burgerbrater oder Hartz-IV-Bezieher). Wenn nur noch Magicläden existieren würden, die nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten arbeiten, dann gäne es in ganz Deutschland vermutlich weniger als ein Dutzend (und die wären im Wesentlichen PR als Aushaängeschilder für das Internetgeschäft eines großen Händlers).

          Aber selbst, wenn die Kritik an den Hobbyshopbetreibern gerechtfertigt WÄRE, dass sie nicht wissen, wie man wirtschaftlich arbeitet: Wer genau hat jetzt etwas davon, wenn der Großteil aller Hobbyshops zumacht, weil ihre Betreiber ja nicht professionell genug arbeiten? DIe Szene BRAUCHT diese “unprofessionellen” Läden, die nicht aus wirtschaftlichen Gründen, sondern aus Spaß am Hobby geleitet werden, genau so wie die Internet-Community von leuten lebt, die sich unentgeltlich für ihr Hobby Arbeit machen (das ist nämlich auch höchst unwirtschaftlich!)

          Genau so, wie GerMagic nur deswegen existieren konnte, weil hier ein komplexbeladeneer Egomane sich in einer Subkultur Anerkennung gesucht hat, genau so können auch Hobbyshops nur existieren, weil Idealisten, Träumer oder Freaks ohne knallhartes wirtschaftliches Verständnis bereit sind, sie zu betreiben. Das eine ght nur mit dem anderen!

  4. imsomeone Says:

    EBs aktion ist vielleicht assozial, unverständlich und
    “einfach eine Arschlochaktion” aber es IST SEIN RECHT seine Seite runterzunehmen auch wenn andere sie mit Inhalt gefüllt haben. Hat er ihnen vielleicht zugesichert das die Seite erreichbar bleibt?
    Bei deinem vergleich mit dem Jugendverein wäre es, bei privatem Veranstalter, ja auch möglich. Abgesehen davon hast du ja auch nichts dagegen das WotC ihre Hilfeleistungen einstellen.
    Ich meine: Angenommen ich eröffne aus irgendeinem Grund eine Ausstellung die Fotos von Baumarten beinhalten soll.Mir schicken Leute, die das Projekt unterstützen, solche Fotos. Ohne Vorwarnung oder Diskussion entscheide ich mich später dazu die Ausstellung zu schließen. Natürlich fände niemand das gut. Aber es wäre trotzdem mein Recht.
    Glaubst du wirklich das nach Deckcheck nicht eine andere Seite das Monopol übernimmt ? Ich sehe keinen Grund warum mehrere dieselbe Datenbank aufstellen könnten und wenn doch würde eine wohl schlechter sein und verschwinden.
    In anbetracht der Tatsache das die Regelung anscheinend keinen Unterschied macht (es fällt mir schwer zu glauben das die Promos EB so wichtig waren) ist diese es wohl mehr eine Ausrede für EB um seine Magic-Aktivität zu beenden.


    • Das ist es auch: Eine Ausrede, ein Giftpfeil und ein willkommener Vorwand, den Aufschrei des Entsetzens und der Empörung umzuleiten.

      Und ja, ich gehe davon aus, dass EB IM RECHT ist, die Seite zu schließen. Das sagt aber nichts über die moralische Seite dieser Angelegenheit aus. Mit Arschlochaktionen hat man gar nicht einmal so selten das Recht auf seiner Seite.

      GerMagic (oder gar EB) nachzutrauern) halte ich für falsch; ihn zum Helden oder gar zum Märtyrer zu verklären, für unentschuldbare Dummheit. Wichtig wäe stattdessen, dass die Community Lehren daraus zieht; dass es mehr Eigeninitiative gibt, und dass darauf geachtet wird, dass niemand in der Lage ist, Ressourcen in einer solchen Weise zu monopolisieren.

  5. schwarzewolke Says:

    “Dass GerMagic jedoch allein die Sache von EvilBernd (und vielleicht noch dem einen oder anderen mehr oder weniger festen Mitarbeiter wie Schwarzewolke und dem Atog) sei, ist schlicht nicht richtig! ”

    Als erstes möchte ich das richtig stellen ,ich war noch nie ein Mitarbeiter bei Germagic.Ich selbst hatte meinen Blog von EB löschen lassen,wegen Differenzen zwichen EB und Mir .
    Was Mtgblogs angeht wird es einen Ersatz geben Ormus versucht sich an dem Projekt unter http://www.magicblogs.de.

    Wie du ja schon geschrieben hast sind wir jetzt wieder beim Stand von vor 2 oder 3 Jahren wo Prereleases ,FNM`s nur in Ladenlokalen veranstaltet werden durften und früher hat sich auch keiner beschwert.Wizard hat bemerkt das die neue Regelung zu sehr Missbraucht wurde ,und schiebt diesen einen Riegel vor.

    Es wird sich nicht viel ändern ,außer das ich in Kneipen oder sonst wo keine Blink Blink Promos mehr bekomme. Wie schlimm.
    Es wird immer noch Iserlohn und Dülmen geben.

    Die TO`s welche nix zu verbergen und weiter machen wollen werden es tuen und sich einem Ladenlokal anschließen .Wie das genau geht habe ich auf Couchmagic schon beschrieben.


    • Jetzt erst bemerke ich, dass es hier nicht um die Definition davon geht, was genau einen “Mitarbeiter” bei GerMagic ausmacht und was nicht, sondern darum, dass ich die beiden Nicks “schattengaenger” und “schwarzewolke” verwechselt habe!

      Ich korrigiere das dann mal…

  6. schizzo1985 Says:

    Mein Kalender hat nun ein X. Der Tag, an dem ich mit AP einer Meinung bin. Unglaublich.
    Gut, ich hätte es nicht so drastisch ausgedrückt, aber im Kern sehe ich es genau so.
    Bringt nur leider rein gar nichts.

    Theoretisch hätte die Weltweite Magic Community nun die Möglichkeit, an einer gemeinsamen Platform für Decks zu arbeiten. Aber das wird nicht passieren, so wie es bisher ja auch nicht passiert ist.

    Für mich wiegt der Verlust der Blogs aber ähnlich schwer wie der Verlust von Deckcheck. Konnte man früher mit einem Klick sehen, wo es etwas neues zu lesen gab, muss ich in Zukunft wohl wieder dutzende blogs aufrufen. (Ich finde es jetzt schon schlimm genug, dass ich täglich ca ein dutzend Magic Seiten und Blogs aufrufe, ich Freak, das wird in Zukunft ja noch schlimmer)

    Aber um noch mal eines zu sagen zum ganzen gebashe des Egomanen EB:
    Würde man das Ego von EB auf die eine Seite einer Waage legen und das Ego von AP auf die Andere, ich würde keinen Cent darauf wetten, welche Seite tiefer pendeln würde.

    :p ;)


    • Ein großes Ego ist nicht notwendigerweise etwas Negatives. Egomanie schon.

      Eine Blogübersicht zu erstellen, ist eine machbare Aufgabe für einen einzelnen. Der Deckcheck hingegen war eine große Gemeinschaftsarbeit der Community.

      Ich gebe zu, dass es einfach keine nahe liegende Idee ist, dass jemand, der dieses Projekt ins Leben gerufen und über Jahre hinweg betreut hat, es ohne Vorwarnung nicht nur einstellt, sondern komplett zerstört. In diese Denkweise muss man sich erst einmal hineinfinden. Wer EB aus der Community kennt, sollte zumindest im Rückblick nicht überrascht sein, aber die Nutzer und Mitarbeiter des Deckchecks weltweit hatten ja nicht einmal die Möglichkeit, sich ein Bild von EBs Charakter zu machen.

      Hinter jedem ehrgeizigen Projekt steht notwendigerweise ein großes Ego. Doch aus großem (“gesundem”) Selbstbewusstsein kann Selbstverliebtheit und schließlich Selbstüberschätzung – Größenwahn – werden.

      EB genießt es jetzt, der Magic Community solchen Schaden zugefügt haben zu können. Dass er sich dabei selbst zu seinem größten Opfer macht demonstriert, wie kaputt seine Psyche tatsächlich sein muss. Nichtsdestotrotz ist eine solche Aktion natürlich immer noch tausend Mal besser als ein RL Amoklauf, und dafür sollten wir dankbar sein, denn prinzipiell ist seine Aktion eigentlich genau das gleiche – nach außen gerichtete Selbstzerstörung als ultimatives Mittel, auf sich aufmerksam zu machen.


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