Feinabstimmung bei der Auswahl für Limited-Pools (& Auswertung meiner jüngsten Umfrage)

An den Top 8 der PT Paris finde ich folgende Kennzahlen bemerkenswert: “Nur” 19 Jace, the Mind Sculptor, aber 22 Stoneforge Mystic – und vor allem 28 Squadron Hawk! Wenn Counterspell früher solche Zahlen erreicht hatte, war das Geschrei groß gewesen, aber hier wird wohl niemand jammern, dass die Vögel zu stark seien… Beinahe noch denkwürdiger jedoch finde ich die Tatsache, dass Lightning Bolt in den beiden Decks, die ihn verwenden, nur ein 3-of bzw. sogar nur ein 2-of ist!

Das soll aber heute nicht mein Thema sein: Ihr erinnert Euch doch gewiss noch an meinen Artikel zu selbstgemachten Limited-Umgebungen? Nachdem ich nun unterdessen den größten Teil meiner Kartensammlung losgeworden bin, besitze ich (abgesehen von ein paar verstreuten Karten, die auf verschiedenen Wegen bereits wieder den Weg zu mir gefunden haben – das geht ja so schnell!) nur noch meinen Limited-Pool, also diejenigen Karten, aus denen ich meine Limited-Umgebungen bastle. Dabei sind mir ein paar Entscheidungen aufgefallen, die ich bei der Zusammenstellung getroffen habe, deren Zustandekommen ich für ganz interessant halte:

Goblin Raider oder Goblin Brigand?

Hulking Ogre oder Bloodrock Cyclops?

Iron-Barb Hellion oder Flameborn Hellion?

Diese Kreaturen unterscheiden sich jeweils genau dadurch, dass die eine nicht blocken kann, während die andere immer angreifen muss (okay, und einmal durch ihre irrelevante Kreaturentypen). Oh, und die letztere Variante ist immer die “moderne”. Das hängt mit dem Color Pie zusammen, wie MaRo immer mal wieder gerne erklärt: “can’t block” ist eher eine schwarze Fähigkeit, “must attack” eine rote. Die vom Flavor geleitete dahinter stehende Philosophie kann ich ja nachvollziehen (zumindest was Rot anbetrifft – ich begreife noch nicht so ganz, wieso sich schwarze Kreaturen nur dann für mich in den Kampf stürzen, wenn ich nicht in der Nähe bin), und Schwarz und Rot auf diese Weise voneinander abzusetzen, halte ich auch durchaus für sinnvoll (da war ich auch schon einmal von alleine darauf gekommen, noch bevor ich es bei MaRo gelesen hatte).

Wenn ich mir allerdings meinen Limited-Pool zusammenstelle, so tue ich dies ausschließlich unter Game-Play-Gesichtspunkten. Sicher ist mir wichtig, dass sich unterschiedliche Farben unterschiedlich spielen – das ist gerade im Draft ein sehr wichtiger Punkt – aber die dahinter stehende Farbphilosophie im Detail interessiert mich hier nicht.

Was meint Ihr, wie ich mich deswegen hier jeweils entschieden habe (und ja, ich HABE mich entschieden; die Karten sind sich wirklich ähnlich genug, dass ich nicht beide behalten will)?

Die Antwort:

Für Goblin Raider, Bloodrock Cyclops und Iron-Barb Hellion.

…aber ist das nicht inkonsequent? (Achtung, eine rhetorische Frage im Anflug, macht Eure Verneinungen bereit!) Nein, ist es nicht. Die “richtige” Lösung hängt nämlich von der jeweiligen Karte ab.

Goblin Brigand ist im Limited praktisch unspielbar. 2/2 für 2 ist wirklich nicht spektakulär genug, dass man dafür einen substanziellen Nachteil in Kauf zu nehmen bereit wäre, und während “can’t block” als Nachteil weniger ins Gewicht fällt, weil man diese Karte eh nur in aggressiven Strategien spielen will, ist der Zwang, sie in ungünstigen Situationen blind in ihr Verderben rennen zu lassen, ein Riesenproblem. Mit einem Goblin Raider kann man auch einmal die eine oder andere Runde warten, bis man Wave of Indifference oder Threaten gezogen oder einfach genügend Kreaturen akkumuliert hat, um einen Alpha Strike durchzuführen. Goblin Brigand hingegen stirbt zwischendurch einfach einen sinnlosen Tod. Ein Limited-Environment, das dermaßen schnell ist, dass der Brigand eine sinnvolle Deckbauoption darstellt, ist vermutlich bereits ZU schnell, um spaßig zu sein – Triple-Zendikar zum Beispiel befand sich gerade am Rand dessen, wie schnell eine Umgebung sein sollte, um noch Spaß zu machen, und auch wenn der Brigand hier wohl einsetzbar gewesen wäre, hätte er selbst dann keinen Spaß gebracht, sondern wäre ein zähneknirschendes Zugeständnis an das wahnwitzige Tempo dieser Umgebung gewesen – eine Karte, die ihren Zweck meistens erfüllt, einen aber auch immer wieder ob ihrer Sinnlosigkeit frustriert. Ich habe übrigens auch Hedron Scrabbler nicht in meinem Pool, obwohl ich diese von vielen zu Unrecht verschmähte kleine Kreatur damals in beinahe jedem Draftddeck gezockt hatte, aus ähnlichen Gründen – aber der Brigand ist noch viel extremer.

Bei Goblin Raider hingegen weiß ich, was ich habe. Er kann nicht blocken, okay, aber ich spiele ihn halt nur in Decks, in denen ich eh verliere, wenn ich mit meinen 2-Drops blocken muss, und er macht sich nicht selbständig und lässt mich im Stich, wenn ich ihn mir als Angreifer für den richtigen Moment aufheben will. Alles Color-Pie-Gelaber von MaRo ändert nichts daran: Der Brigand ist frustrierend schlecht, während der Raider als generischer roter Weenie in beinahe jeder Limited-Umgebung einen sinnvollen Zweck erfüllt. Game Play > Flavor; auf jeden Fall bei mir.

Wieso dann aber Bloodrock Cyclops statt Hulking Ogre? Ganz einfach: Weil 3/3 für 3 im Limited GUT ist! Auch hier gilt, dass der Ogre alles in allem die bessere Karte ist, aber ich will ja nicht unbedingt die bessere Karte in meinen Pool stecken, sondern die spaßigere. Ebenso wie beim Goblin Raider gilt hier für beide Kandidaten, dass ihre Inklusion eine Deckbauentscheidung ist, die davon abhängt, wie aggressiv ich agieren will, aber im Unterschied zum Brigand ist der Cyclops in einem aggressiven Deck trotz seines Nachteils sehr nützlich. Sicher, manchmal verkalkuliert man sich mit ihm, wo ein Ogre umproblematisch gewesen wäre, aber hier kommt eben der Player Skill ins Spiel (haha)! Goblin Brigand bestraft einen fast immer, wenn man ihn ins Deck steckt und belohnt einen nie wirklich, aber der Cyclops bestraft einen, wenn man sein Deck nicht konsequent genug auf die Offensive ausgerechnet hat, belohnt einen aber auch, WENN man es getan hat. Das macht ihn zu einer guten Limited-Karte. (Entsprechendes gilt übrigens auch für Tattermunge Maniac, da 2/1 für 1 einfach um Größenordnungen bsser ist als 2/2 für 2.)

…aber wieso dann wieder Iron-Barb Hellion über Flameborn Hellion? Ganz einfach: Weil es hier plötzlich umgekehrt ist! Ein 5/4er ist groß genug, dass er fast nie sinnlos in sein Verderben rennt – man spielt ihn, weil er GROSS ist, und wenn man ihn nicht ins Deck tut, dann eher wegen seiner hohen Manakosten, als weil man sich Sorgen machte, dass sein Nachteil problematisch wird. Ungefähr so, wie der Brigand einen nie wirklich belohnt, wenn man ihn spielt, bestraft einen der Flameborn selten. Wenn jedoch diese Herausforderung an den Deckbauer wegfällt, einschätzen zu müssen, ob man mit seinem Nachteil klarkommt, dann besitzt “must attack” für mich keinen Wert, wohl aber einen Spielspaß-Nachteil: Im Zweifelsfall ist eine Karte, die ihren eigenen Willen hat (und bei der man auch noch ständig aktiv darauf achten muss, dass sie ihn auch bekommt), eher lästig – man will als Spieler seine Karten spielen und nicht umgekehrt von ihnen gespielt werden.

Der Nachteil des Iron-Barb hingegen liest sich weniger als eine Anweisung, der man ständig folgen muss und lässt sich auch nicht so leicht vergessen: Man merkt eben doch eher, wenn man etwas tun will, was man nicht darf, als wenn man etwas vergisst, was man tun soll. Außerdem ist der Nachteil des Iron-Barb in der Praxis relevanter, weil man mit dem Flameborn immerhin noch eine Runde blocken kann, wenn man möchte – wenn man sich verkalkuliert hat und sich in der Defensive befindet, heißt das, und das sind doch genau die Fälle, in denen einen der Hellion bestrafen sollte!

Zusammengefasst: In den meisten Fällen ist “can’t block” eleganter und spielt sich besser als “must attack”, aber es gibt eine Art “sweet spot” bei der Manaeffizienz, wo der eigene Wille der Kreatur den Skill beim Deckbau erhöht. Tattermunge Maniac und Bloodrock Cyclops befinden sich in diesem “sweet spot”, Goblin Brigand und Iron-Barb-Hellion nicht.

So, nun zur Auswertung meiner jüngsten Umfrage: Mir fällt gerade auf, wie praktisch doch ein kleines Grafikprogramm wäre, welches aus einer solchen simplen Statistik ein einfaches Stabdiagramm macht, aber so etwas habe ich wohl nicht… Na schön, ich werde improvisieren:

1993/94: ####
1994/95: ############
1995/96: ###############
1996/97: ##########
1997/98: #####
1998/99: ########
1999/00: #######
2000/01: ######
2001/02: ####
2002/03: ########
2003/04: #########
2004/05: ####
2005/06: ##
2006/07: #
2007/08: ##
2008/09: ##
2009/10: #
2010/11:

Dabei steht jedes Zäunchen für 1 Prozent. Ich habe natürlich gerundet – die genauen Zahlen seht Ihr ja, wenn Ihr das obige Link zu der Umfrage anklickt. Für das Scars-Jahr ist die Anzahl auch tatsächlich genau Null. Insgesamt waren es 408 Teilnehmer bei dieser Unfrage – das ist absoluter Rekord! (Ich hatte ein einziges Mal mit 432 mehr Stimmen bei einer Umfrage, aber da war auch mehrfaches Ankreuzen möglich gewesen…) Ich muss mir wohl zur Zeit keine Sorgen darüber machen, zu wenige Leser auf Zeromagic zu haben.

Tja, was kann man daraus ablesen? Zunächst einmal: Ich schreibe hier wohl hauptsächlich für erwachsene Menschen, keine Teens, und zum großen Teil wohl auch nicht einmal mehr für Twens! Über die Hälfte meiner Leser ist seit 12 Jahren oder länger dabei, und beinahe ein Drittel seit 15 Jahren oder mehr – Leute, wir sind alt…

Auffällig finde ich übrigens den Peak ausgerechnet im Jahr des Ice-Age-Blocks. Ich rate hier einfach einmal, dass der Grund dafür darin zu suchen ist, dass ungefähr zu dieser Zeit deutsche Magic-Karten auf den Markt kamen.

Den kleinen Einbruch bei Tempest hingegen kann ich mir nur mit Varianz erklären.

Das erneute Hoch bei Onslaught und Mirrodin fällt auf jeden Fall mit der Zeit zusammen, in der die Turnierszene boomte – wenn ich mich recht erinnere, waren damals gerade FNMs eingeführt worden.

Und danach geht es abwärts! …aber wieso eigentlich? Ich weiß nicht mehr genau, welche durchschnittliche Verweildauer Wizards für Magic ermittelt hatten (die hatten sie in irgendeinem Artikel einmal veröffentlicht), aber ich bin mir recht sicher, sie war nicht länger als die Zeit, die seit dem Mirrodin-Block vergangen ist. Ich kann daraus nur den Schluss ziehen, dass jüngere bzw. neuere Magic-Spieler ein paar Jahre brauchen, bis sie ihren Weg zu meinem Blog finden… oder dass die Abstimmenden sich absichtlich älter gemacht haben, als sie sind… oder, dass jüngere Spieler keine Zeit/Lust haben, mein Blog zu lesen …oder, dass sie zu faul/beschäftigt/cool sind, an so einer Umfrage teilzunehmen… okay, ich weiß ehrlich nicht gesagt, welchen Schluss ich daraus ziehen soll! (Am besten mache ich einfach eine Umfrage “Warum nehmt Ihr an meinen Umfragen nicht Teil?”)

Jedenfalls bin ich überzeugt, dass die obige Verteilung nicht typisch für die Magicspielerschaft ist. Aber wieso ist das so? Eine provokante Interpretation habe ich noch: Ich habe schon einmal versucht zu beschreiben, dass und wie sich die Magic-Szene in den letzten Jahren verändert hat. Ist es denkbar, dass ich die jüngeren Magicspielergenerationen mit meinen langen Einträgen, vollständigen Sätzen und komplexen Gedankengängen schlicht überfordere? Wenn ich einen typischen Thread im P-Forum verfolge, erhärtet sich dieser Verdacht durchaus…

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12 Comments on “Feinabstimmung bei der Auswahl für Limited-Pools (& Auswertung meiner jüngsten Umfrage)”

  1. ranarionsangius Says:

    Das deinen Blog so wenig juengere lesen, liegt auch wohl daran, dass man ja nicht unbedingt das Internet nach unglaublich vielen Seiten durchsucht, die etwas ueber das neuentdeckte Spiel schreiben (und vorallem keine Blogs in denen man ja nicht um Decklisten betteln kann ;)). Als ich angefangen habe zu spielen (Darksteel) hab ich außer der offiziellen Seite auch nichts anderes besucht. Das hat erst angefangen als ich kurzeitig mit Ravnica angefangen habe Turniere zu spielen. Und selbst fuer solche Leute ist dein Blog ja nur maeßig interessant. Die Frage ob die Leute ueberhaupt noch aktiv Magic spielen, waere sicher auch interessant.
    Ich finde es uebrigens schade, dass man sich von dir eigentlich nur noch deinen Blog ansehen kann, hier formulierst du zwar auch die gewohnt krassen Gedanken (die sich sonst keiner traut zuzugeben, der das Spiel noch selber spielt), aber man hat nicht das Gefuehl als sei dein einziges Ziel die Beleidigung irgendwelcher Personen, wie das bei deinen Kommentaren auf z.B. MagicUniverse der Fall ist. Tut mir Leid, dass du jetzt auch schon hier damit genervt wirst, aber ich glaube zum einen, dass du es hier eher liest und zum anderen sehe ich es nicht ein, meine komplette Anschrift auf einer Seite zu hinterlassen wo ich nie etwas kaufen werde sondern lediglich Kommentare schreiben wuerde.
    Achja, was haeltst du davon dein Hintergrundbild hier mal zu aendern? Das sieht mit der staendigen Wiederholung echt nicht schoen aus. ;)


    • Ich wundere mich ja auch nicht in erster Linie darüber, dass keine völligen Neuspieler (seit Scars, Zendikar oder meinetwegen auch noch Shards) bei mir auftauchen – aber 3-6 Jahre sind dann eigentlich doch genug, um sich im Internet bezüglich seines Hobbys umzutun, oder?

      Bei Magic Universe lese ich die Kommentarthreads, in denen ich poste, eigentlich immer, so lange sie sich noch auf der Startseite befinden. Ich verwahre mich allerdings dagegen, dass ich dort (oder irgendwo) Leute beleidigen würde! Es ist nur eben so, dass ich dort ganz gezielt einzelne Texte kritisiere, was dann natürlich in erster Linie Verfasser und Redaktion anbetrifft. Meine Kritik ist aber immer sachbezogen.

      Hintergrundbild: Hm, vorher hatte ich gar keines, und mir gefällt es eigentlich noch ganz gut, auch mit der Wiederholung, und ich rufe meine Seite ja recht oft auf. Aber vielleicht komme ich ja mal dazu, etwas dran zu machen. Ich bin allerdings recht vorsichtig, was die Benutzung von Bildern, an denen ich nicht die Rechte besitze, angeht, deswegen habe ich nicht viel Auswahl.

      • ranarionsangius Says:

        Okay, da haette ich wohl genauer lesen sollen. 3 Jahre sollten tatsaechlich genug sein. Vielleicht ist das, was du hier schreibst aber auch nicht das was diejenigen interessiert. Dazu kommt ja auch, dass du keine Artikel mehr auf PlanetMTG schreibst. Dadurch bin ich naemlich auf deinen Blog gekommen.

        Kommentare: Deine Kritik ist ja auch gerechtfertigt! Ich sage auch nicht, dass man nicht deutlich sagen kann wenn etwas falsch ist. Nur mein Eindruck ist es, dass bei dir die Kritik gar nicht mehr im Vodergrund steht. Auch wenn das anders gemeint ist, du weißt ja, dass das vielen so aufgefallen ist. Und hier in deinem Blog bist du auch deutlich ohne, dass es so beleidigend rueberkommt. Zumindest ist das mein Eindruck. Auf jeden Fall nimmt so ja keiner deine Kritik an und das ist ja auch nicht Sinn der Sache. Ich glaube du wuerdest dir sogar selber einen Gefallen, denn du willst ja auch, dass deine Kritik angenommen wird.

        Hintergrund: Die Uebergaenge bei dem Hintergrundbild halt sehr unschoen aus. Auf meinem kleinen 13″ Monitor ist das immernur Reihenweise, aber auf meinem großen 24″ Monitor wird das Bild auch nochmal rechts wiederholt und hat dann eine haessliche Kante. Aber ich kann nachvollziehen, dass es nicht so einfach ist geeignete freie Bilder zu finden. Ein bisschen hat das auch mit meinem persoenlichen Geschmack zu tun, da ich einfache Muster als Hintergrund angenehmer finde als Fotos.


        • Oh!

          Auf meinem hochkant gestellten Bilschirm habe ich diese Kante gar nicht bemerkt – die sieht wirklich scheiße aus, zugegeben. Dann lieber ohne – danke für den Hinweis!

          Übrigens wird meine Kritik durchaus auch immer mal wieder angenommen. Das fällt dann aber nicht so auf, als wenn wieder einmal ein Entrüstungssturm darüber losbricht, dass ich immer nur herummeckere…


        • Das grundlegende Problem ist aber wohl, dass ein auf einer Kolumne basierendes Theme auf einem Widescreen immer scheiße aussieht. Nicht zuletzt deswegen stelle ich meinen Bildschirm ja hochkant – zum Lesen von Blogs und Dokumenten ist das einfach viel praktischer!

        • ranarionsangius Says:

          Wenn ich meinen Monitor hochkant stellen wuerde, koennte ich aber nicht mehr so unglaublich gut zwei Dokumente nebeneinander anzeigen lassen. ;)
          Ausserdem ist die GUI vieler Programme ja auch ans Querformat angepasst.

  2. arkanis92 Says:

    Ich bin 18 Jahre alt und spiele Magic seit Onslaught. Ich fühle mich nicht im Mindesten von “langen Sätzen und komplexen Gedankengängen” überfordert, denn gerade das Analytische an Magic gefällt mir so gut.

  3. blackdragonstudios Says:

    Diagramme lassen sich z.B. mit Excel erstellen.
    Hier ein Beispiel zur freien Verwendung in diesem Blog:
    [url]http://upload.worldofplayers.de/files6/Zu_welcher_Zeit_habt_Ihr_mit_Magic_begonnen.xls[/url]

    Zur Umfrage: Genau wie arkanis92 habe ich mit Onslaught angefangen, bin 18 Jahre jung (nein ich denke nicht das ich zur “alten Garde” gehöre), ich lese gern Zeromagic, etc. und habe keinerlei Probleme mit “langen Sätzen und komplexen Gedankengängen”


    • Danke für den Hinweis! Ich habe noch einmal gesucht und die entsprechende Funktion auch bei Open Office gefuunden. Na gut, vielleicht nächstes Mal!

      Zum Thema: Onslaught ist vor über 8 Jahren erschienen! Nur mal so zum Vergleich: Das war die erste Saison, in der Michael Ballack beim FC Bayern spielte…

      Klar, gegen mich bist Du ein Neuling, und unter den Lesern dieses Blogs gehörst Du zu den Jungspunden, aber auf die Gesamtspielerschaft bezogen dürftest Du bereits überdurchschnittlich lange dabei sein.

  4. arkanis92 Says:

    Die Frage ist halt immer, was du unter “dabei sein” verstehst. Klar habe ich meine erste Magicerfahrung mit Onslaugth gemacht.., aber damals wurden bei uns 150 Decks mit ca. 11 Terrors gespielt…
    Wirklich “richtiges Magic” spiele ich also erst seit ca. 4-5 Jahren.., mein erstes Turnier war ein Zendikar Prerelease.
    Was ich eigentlich sagen will ist: “Es ist falsch zu glauben, die “neuere” Magicgeneration bestehe nur noch aus “Duodax” etc. und ich freue mich immer wieder, einer deiner analytischen Kommentare auf MU zu lesen.” Ich würde auch gerne wieder einen Artikel von dir lesen…


    • Mir ist schon klar, dass die jünegere Magic-Generation nicht nur aus Duodaxen besteht – aber diese Typen geben halt den Ton an. Meinungsmehrheiten und Aktivitätsmehrheiten beschreben die Szene leider genauer als “tatsächliche” schweigende Mehrheiten, denn die Szene definiert sich nun einmal durch Meinungsäußerungen und Aktivitäten. Wenn ich zur Zeit nicht anders kann, als bei der deutschen Magic-Szene an Duodax, DSD-Steve, MartenJ, mufl0n oder Frank O zu denken, dann ist das gewiss nicht nur subjektiv: Sie machen, und man lässt sie machen.

      Artikel von mir sind in absehbarer Zeit nicht zu erwarten (auch wenn man nie nie sagen soll), und auch ansonstensetze ich meinen schleichenden Rückzug aus der Szene weiter fort. Gerade habe ich mir vorgenommen, das Lesen im P-Forum und der Kommentare auf MU weitgehend einzustellen. Ob ich das auf die Reihe bekomme, weiß ich noch nicht, aber der Vorsatz ist da.

      Im Sumpf der deutschen Magic-Szene liegt eine Fackel, die möglicherweise noch nicht ganz erloschen ist. Vielleicht nimmt sie ja jemand anders auf.


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