Von Hoffnung und Hoffnungslosigkeit

Habt Ihr so einen Krimi schon einmal gelesen oder im Fernsehen gesehen:

Ein Mord ist geschehen, und es gibt einen Hauptverdächtigen, dessen Schuld offensichtlich zu sein scheint. Trotzdem ermitteln die Polizei und/oder ein Detektiv lange und ausführlich und gehen jeder Spur nach. Es ergeben sich allerdings nie wirkliche Verdachtsmomente gegen andere Personen. Das einzige, was wirklich für den Verdächtigen spricht, ist, dass einige seiner Freunde/Familienangehörigen sich seine Schuld nicht vorstellen können. Am Ende der Ermittlungen schließlich ist diese jedoch zweifelsfrei erwiesen, und der von Anfang an Hauptverdächtige wird verurteilt.

…nein, oder? Ich jedenfalls nicht! Es gibt Krimis, bei denen reihum immer wieder andere Personen vorübergehend die Täter zu sein scheinen. Es gibt solche, bei denen bis zum Ende nicht klar ist, wer überhaupt das Verbrechen begangen haben könnte, bis dies am Ende schleßlich doch aufgedeckt wird. Dann gibt es solche, bei denen eine Person von Anfang an als Schuldiger festzustehen scheint, bis sich dann plötzlich überraschend doch jemand anders als Täter herausstellt. Und es gibt Krimis, in denen der Zuschauer bzw. Leser von Anfang an den Täter kennt, es aber fraglich ist, ob es gelingt, ihn der Tat zu überführen, bis dieses schließlich mit einem besonderen Trick oder einer überraschenden Wendung gelingt.

Was es meines Wissens NICHT gibt, sind Krimis, in denen der Täter von Beginn an festzustehen scheint und sich dann, ohne dass jemals ernsthafte Zweifel aufkommen, am Ende auch tatsächlich als schuldig erweist. Warum es diese Krimis nicht gibt, ist auch klar: Sie wären einfach stinklangweilig!

Genau so langweilig aber ist die Geschichte, die zu New Phyrexia geführt hat. Von Anfang an deuteten alle Zeichen darauf hin, dass die Phyrexianer diesen Krieg gewinnen würden. Und siehe da: Am Ende gewinnen sie ihn auch!

Eine solche Geschichte braucht niemand zu erzählen, zumindest nicht in dieser Ausführlichkeit.  MaRo hat beschrieben, dass ursprünglich New Phyrexia gleich als erstes Set dieses Blocks geplant war, und im Nachhinein muss ich sagen: Das wäre besser gewesen! (Und die ganzen Phyrexia-Fanboys wären genau so zufrieden.)

Sicher, es gibt auch erzählerische Vorbilder für diese Art Geschichte. Das passendste ist vermutlich Invasion of the Body Snatchers (in der Version von 1978). Auch Horrorfilme wie Omen gehören in diese Kategorie. Aber die Geschichte des Kampfs um Mirrodin ist keine Horror-Geschichte!

Im Horror-Genre identifiziert sich der Zuschauer/Leser mit den Hauptfiguren (aber ausdrücklich NICHT mit den Monstern). Er erlebt deren Angst und Hilflosigkeit, sowie Momente trügerischer Hoffnung mit. Bei Horror geht es nicht um einen Konflikt zwischen zwei Seiten, in dem man Partei ergreift; es geht um den Kampf ums Überleben und das Verarbeiten der eigenen Sterblichkeit. Ziel der Figuren in einer Horrorgeschichte ist nicht der TRIUMPH, es ist das (letztlich vorübergehende) ENTKOMMEN. Wir können den Tod nicht besiegen; wir können ihm lediglich eine Zeit lang ausweichen.

Magic allerdings erzählt, sowohl auf Grund seiner Natur als Spiel, als auch in all seinen Storylines die Geschichte von heroischen Konflikten (so, wie es eben auch Star Wars tut, dessen Original-Trilogie als absolut archetypisch für dieses Genre angesehen werden kann). Die Hauptfiguren dieser Geschichten sind ausdrücklich nicht hilflos, sondern HELDEN, und ihr Ziel ist es nicht, einem schrecklichen Schicksal (zumindest vorübergehend) zu entkommen, sondern ihre Gegner zu BESIEGEN. Natürlich sind diese Gegner häufig übermächtig – und warum wohl? Weil es langweilig wäre, Geschichten von “Helden” zu erzählen, die ihre Kämpfe gewinnen, weil sie klar überlegen sind! (Genau so langweilig, wie es eben auch umgekehrt der Fall ist…) In einer guten Geschichte um einen heroischen Konflikt gibt es immer mindestens eine überraschende Wendung. Das ist üblicherweise der Moment, in dem die hoffnungslos unterlegen scheinenden Helden doch noch einen Weg finden, die feindliche Übermacht zu besiegen. Sicherlich kann es auch noch weitere überraschende Wendungen geben, wie wenn zum Beispiel der beinahe schon erreichte Sieg auf Grund von Verrat oder menschlicher Schwäche doch noch zunichte gemacht wird. Nein, das Gute muss nicht in jeder einzelnen Geschichte gewinnen – darum geht es mir gar nicht! Tatsächlich muss das Böse sogar gelegentlich triumphieren, damit seine Gefährlichkeit nicht in Vergessenheit gerät.

Was allerdings überhaupt nicht geht, ist ein von Anfang an hoffnungslos erscheinender Kampf, der sich dann auch tatsächlich erwartungsgemäß als hoffnungslos erweist! Hoffnungslosigkeit ist die Grundstimmung im Horror, wo es darum geht, sich mit der Gewissheit des eigenen Todes abzufinden. Die Grundaussage des heroischen Konfliktes hingegen ist die: Es lohnt sich, für das Gute zu kämpfen! Es gibt keine Hoffnung, den Tod zu beisegen, aber es gibt die berechtigte Hoffnung, das Böse zu besiegen.

Gegen dieses Prinzip darf eine Geschichte um heroische Charaktere nicht verstoßen. Eine von Anfang an unabwendbare Niederlage ist genau so dämlich und enttäuschend, wie ein “Horror”-Film, in dem jedes potenzielle Opfer entkommt und alle Monster besiegt werden.

MaRo (und ja, er hat selbst zugegeben, dass er für diese Entscheidung die Verantwortung trägt) wollte aus Mirrodin New Phyrexia machen, und dies ist auch geschehen, wobei allerdings aus der nicht vorhandenen Dramatik (im Unterschied zur Tragik) dieses Ereignisses noch rasch eine Block-umspannende Geschichte gestrickt wurde (dass es auf Mirrodin nach Abschluss der Storyline des ersten Blocks überhaupt noch Leben gab, wurde schließlich nachträglich definiert, indem die Funktion der Soul Traps uminterpretiert wurde), die jedoch den Anforderungen an eine gelungene Geschichte nicht genügt, weil sie nicht wirklich etwas zu erzählen hat.

Phyrexia hat Mirrodin infiziert und übernommen.

Das ist die gesamte Geschichte, und sie taugt nicht für einen ganzen Block. Deswegen bin ich maßlos entäuscht, und deswegen war der ursprüngliche Plan, gleich mit New Phyrexia zu beginnen (und sich dann eine andere Storyline einfallen zu lassen) besser.

So – am Schluss will ich erneut einen Hinweis in eigener Sache setzen (da ich gelernt habe, dass ich dies bislang zu selten getan habe): Diejenigen unter Euch, die Geschichten mögen, in denen sich langfristige charakterliche Entwicklungen ihrer Figuren abzeichnen, und die in einer Welt spielen, unter deren Oberfläche sich eine Vielzahl miteinander verwobener Mysterien verbergen, sollten unbedingt meinen Fantasy-Fortsetzungsroman Die Anstalt von Arkheim lesen! Zwar sind nunmehr bereits 34 Kapitel (in internetfreundlicher Portionierung) erschienen, aber Ihr habt trotzdem noch die Gelegenheit, die allerersten Anfänge dieser epischen Erzählung mitzuverfolgen, bevor deren Verzweigungen und Vertiefungen sich vollends offenbaren. Nehmt Teil am bewegten Leben von Aurora und Tirvo und ihren Bemühungen, die geheimnisvolle und gefährliche Welt, in der sie agieren, zu verstehen!

Die Anstalt von Arkheim

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16 Comments on “Von Hoffnung und Hoffnungslosigkeit”

  1. atog28 Says:

    Ob das Budget für die Story gekürzt wurde? Ich weiss es nicht.

    Hätte ich mir einen Film angesehen, in dem die Borg angreifen und im Laufe des Films alles assimilieren und man am Ende sieht, wie die Borg so leben..? Vielleicht. Auch wenn es den Charakter einer National Geographic oder BBC Dokumentation gehabt hätte.

    Denn nicht alles muss ein Spielfilm sein. Eine gute Geschichte sieht anders aus, aber eine Documentary haben sie hinbekommen.

    Wer weiss, vielleicht ist die nächste Hintergrundgeschichte mit Casting Shows (DSDS, ANTM) vergleichbar. Ansätze dafür haben sie ja schon vorgefühlt. Überhaupt braucht Magic mehr Babes.

  2. tilt1983 Says:

    Meiner Meinung nach wird Mirrodin in spätestens 7 Jahren wieder die Basis eines Blocks sein. Erst dort wird der Konflikt ein Ende finden. Wir erleben also gerade in einem ganzen Block den 2. der alten Star Wars Filme, bei denen am Ende auch das Böse gewonnen zu haben scheint, was dann im dritten Teil jedoch besiegt wird. Kann aber auch sein das ich Wizards damit eine zu langfristige Planung unterstelle.

  3. handsome87 Says:

    Sieh’s mal so: Gerade weil sie’s NICHT so gemacht haben wie bei Star Wars, haben sie dich überrascht ;)

  4. bombo86 Says:

    Also mal ehrlich, Andi: Hätte man es dir überhaupt recht machen können?

    Wäre “Mirrodin Pure” gekommen, hättest du gesagt: Siehste, ich habs euch doch prophezeit, Wizards ist soooo vorhersehbar!

    Jetzt hattest du Unrecht und beschwerst dich, ohne die Hintergrundgeschichte überhaupt zu kennen! (Erinnert mich an Angela Merkel, die sich über Sarrazins Buch äußert, ohne es gelesen zu haben)

    Wie hätte Wizards dich überhaupt zufrieden hätte stellen können?


    • Was bringt Dich auf die Idee, dass ich unzufrieden gewesen wäre, wenn Mirrodin Pure das dritte Set geworden wäre?

      Und welche “Hintergrundgeschichte” muss ich kennen, um mit dem durch die veröffentlichten Informationen bekannten Verlauf unzufrieden zu sein? Wizards haben den Konflikt zwischen Mirranern und Phyrexianern mit ihrem Marketing an die ganz große Glocke gehängt. Selbstverständlich erwarte ich, dass auch die Auflösung dieses Konflikts in ähnlicher Weise bekannt gemacht wird (bzw. wurde).

      Was anderes: Spielst Du eigentlich Fußball? Ich frage deswegen, weil ich mir gerade vorstelle, wie Du erst einen Elfmeter weit übers Tor drischst, dann ein Eigentor schießt und schließlich wegen einer Tätlichkeit gegenüber dem Schiedsrichter vom Platz gestellt wirst, und wie Du, wenn der Trainer Dich dann anmeckert, zu ihm sagst: “Dir kann man es aber auch gar nicht recht machen!”

      Worthülsen for the win!

      • duodax Says:

        Kriegsverläufe for the proof!

        Keiner hat damit gerechnet, dass nach Stalingrad Deutschland trotzdem so viel Widerstand leisten würde und es noch so lange dauern würde. Keiner hatte gerechnet, dass Panzerkampfwagen im ersten Weltkrieg eine so im wahrsten Sinne des Wortes bahnbrechende Rolle spielen würden. Keiner weiß, in welcher Phase der Krieg in Mirrodin jetzt ist und welche Geheimwaffen beide Seiten noch entwickelt haben. (V2; Atombombe z.B)


        • Duodax, ich lege keinen Wert auf Kommentare von Dir auf meinem Blog. Bitte verabschiede Dich freiwillig und erspare mir die Mühe, administrativ tätig zu werden!

      • bombo86 Says:

        Was ich meinte mit “man kennt den Hintergrund noch nicht”: Du weißt ja nicht, was jetzt eigentlich mit Mirrodin los ist. Ja klar, der Titel “New Phyrexia” suggeriert einen Sieg der Phyrexianer. Aber was bedeutet das?

        Welche Rolle spielt Karn? Vielleicht hat er ja ein neues Mirari erschaffen, das ein neues Mirrodin erschaffen hat, wohin die Mirrans evakuiert werden.

        Wie “böse” sind die “neuen” Phyrexianer? Immerhin gibts jetzt welche in allen Farben, das gabs selbst in Rath oder Dominaria nicht. Vielleicht werden die Phyrexianer auf ihrem neuen Heimatort “gutartiger”? Klingt absurd, aber weißt du’s?

        Welche Rolle spielen die Prätoren? Agieren die autonom wie einzelne Warlords und bekämpfen sich gegenseitig?

        So hält sich Wizards immerhin das Hintertürchen offen, um wieder auf das Konstrukt Mirrodin zurückzukehren und Phyrexia als neues/altes Feindbild zu etablieren. Möglich, dass auch Urza oder die Wetterlicht zurückkommen (geschickterweise ist ja kaum einer von der Wetterlichtcrew gestorben bzw deren Schicksal bekannt, das kann wohl kaum Zufall sein).

        Aber ein dritter Block auf einem “Mirrodin Pure”, auf dem sich im Endeffekt nix geändert hat? Das wäre doch extrem unspannend.

        Du tust so, als wüsstest du jetzt schon alleine durch die Bekanntgabe des dritten Sets alles über das neue Phyrexia. Und das erkenne ich noch nicht. Aber wer ernsthaft geglaubt hat, dass Wizards zwei Sets konzipiert, und die Spieler darauf Einfluss hätten, der glaubt auch an den Osterhasen. Das ist ja schon marktwirtschaftlich absolut blödsinnig.


        • Natürlich haben sie keine zwei Sets konzipiert, und der Ausgang stand von vornherein fest – das war von Anfang an bekannt!

          Was Wizards uns aber versprochen haben, war SPANNUNG. Und dieses Versprechen haben sie nicht eingelöst: Alles deutete auf einen Sieg der Phyrexianer hin, und dann… gewinnen sie auch. Einfach so! Alles, was Du anführst, ist natürlich möglich (mit Ausnahme der “guten” Phyrexianer, denn der ganze Sinn der Übung war ja, diese Böswewichter zur weiteren Verwendung wiederzubringen), aber der Ausgang des Konflikts wurde von ihrer Marketing-Abteilung unmissverständlich zugespitzt auf “Mirrodin Pure” oder “New Phyrexia”, und die lapidare Ankündigung war: New Phyrexia hat gewonnen.


  5. Erst einmal möchte ich sagen, dass ich deine Star Wars-Analogie vor ein paar Wochen recht interessant fand und danach ebenso überzeugt war, dass das neue Set Mirrodin Pure heissen müsste. Beim stöbern durch imdb.com gestern ist mir aber aufgefallen, dass es sehr wohl eine Analogie zu Star Wars in der neuen Mirrodin Storyline gibt, allerdings eindeutig nicht zwischen Episode IV-VI sondern mit den unsäglichen Episoden I-III. The Phantom Menace ist nichts anderes als die schleichende Bedrohung der Phyrexians in SoM, Clone-Wars ist der offene Krieg (Besieged) und Revenge of the Sith lässt am Ende das Böse vorgeblich obsiegen (New Phyrexia). Wir alle kennen den Ausgang der weiteren Episoden, was darauf schliessen könnte, dass in ein paar Jahren das neue Phyrexia von einer Widerstandsgruppe angeführt von irgendeinen Mirrodin-Charakter besiegt wird.


    • Naja, wie ich schon in den Kommentaren zu meinem vorigen Eintrag schrieb: Ich glaube nicht an eine Storyline über einen dermaßen langen Zeitraum. SIe passt auch gar nicht zu Magic, wo ja nicht alle paar Jahre ein Film herauskommt, sondern jedes Jahr drei neue Sets, und wo die Verweildauer der Spieler auch schlicht nicht lang genug ist.

      Episode 1-3 waren ja auch ausdrücklich PREQUELS, erzählten also eine in Grundzügen bereits bekannte Geschichte. Das war hier nicht der Fall. Und selbstverständlich wurden Episode 1-3 auch nicht damit beworben, dass ein ergebnisoffener Konflikt stattfände, in dem man sich für eine Seite entscheiden sollte! New Phyrexia als Ergebnis der Storyline war ja ausdrücklich NICHT von vornherein angekündigt.

      Übrigens waren die Prequels gar nicht SO schlecht. Episode 1 war teilweise recht ärgerlich, das ist wahr, weil das Star Wars Universum sich hier überhaupt nicht mehr selbst ernst nahm (ein mit Wasser gefüllter Planet… klar!), weil Jar Jar Binks einfach viel zu viel Screenplay bekam, weil kleine Kinder als große Helden eben NICHT niedlich sind, sondern peinlich, und weil “Midichlorianer”… na gut, kein Wort DAZU.

      Die Jedi und Sith und ihr Konflikt waren jedoch von Anfang an cool und die Action-Szenen (einschließlich des Pod-Rennens) durchaus mitreißend. Episode 2 und 3 waren dann, fand ich, sogar wieder richtig gut! Der fliegende R2-D2 war ein wenig “over the top”, aber ansonsten fand ich an diesen Filmen sehr wenig auszusetzen. tatsächlich besaßen sie sogar mehr Tiefe als die Originalfilme (gut, das war jetzt auch nicht so schwer) und haben in vielen Fällen Schwächen der Originalfilme (die weniger ins Auge stachen, wenn man diese bei ihrer Veröffentlichung gesehen hat, weil sie einen Riesen-Novitäts-Bonus besaßen) vermieden oder behoben.

      Viel schlimmer fand ich da die Comic-Fortsetzung “Dark Empire”, in der im Gegensatz zu der sehr gelungenen Fortsetzungstrilogie von Timothy Zahn der absolute Gigantismus regierte, Jedi plötzlich zu Superhelden wurden und vor allem der Imperator völlig unsinnig überzeichnet wurde! Dort wurde der Verluaf der Original-Trilogie essenziell entwertet.

      So sehr ich mich über Vieles in Episode 1 geärgert habe: Die Lust, mich mit dem Star Wars Universum insgesamt zu beschäftigen, habe ich nicht durch die Prequels verloren, sondern durch solche Sequels (in Romanform gab es da noch mehr).

      • handsome87 Says:

        Da muss ich zustimmen. Episode 3 war wirklich awesome und vermutlich sogar der beste Teil der gesamten Reihe. Über Episode 1 und 2 schweigen wir lieber, aber immerhin gabs da Pod-Races.

  6. arcanion Says:

    Deine Krimi Analogie gefällt mir gut, auch wenn wir es hier nicht mit Kommissar Karns neuestem Fall zu tun haben. Einem tiefen Fall vielleicht schon, aber nicht in kriminologischer Sicht.

    Auf jeden Fall kann ich deinen Ärger zwar verstehen, aber finde es jetzt dann trotzdem nicht so schlimm.
    Ursprünglich sollte das erste Set, wie Maro ja bemerkt hat, schon New Phyrexia heißen. Aufgrund der vielen Arbeit die in die Praetoren und ihre Farben/Ziele gesteckt wurden und in ein neues Phyrexia überhaupt, wäre das wohl wirklich eine gute Lösung gewesen. Allerdings hat maro auch recht, dass der wandel von Mirrodin zu Phyrexia hin eigentlich auch eine Form der darstellung gebräucht hätte. Irgendwie wärs auch etwas enttäuschend gewesen, wenn wir mit NP den Block gestartet hätten und wir nur aus irgendwelchen Texten gelesen hätten, dass Mirrodin nun nahezu komplett korrumpiert/compleantementiert/infisziert wurde.

    Von daher war die Story wie sie nun geschehen ist, gar nicht mal schlecht. Auch Poison macht so mehr Sinn, wenn es überhaupt gegner gibt zum infiszieren. (OK man hätte einen weiteren Überfall auf eine andere Welt darstellen können dann..aber naja)

    Das einzige was dich nun zu stören scheint ist die Marketing Sache mit dem “Wer gewinnt den Kampf?”
    Ich glaube hier wurde einfach nochmal eine kleine Chance beim SChopfe gepackt und das Brand Team hat sich eben was schickes einfallen lassen, was vor allem auch die jüngeren Spieler anspricht.
    Im Endeffekt wars eben nur ein nettes (oder weniger nettes) Gimmik. Ich meine selbst du bist ja noch mal ins Wanken gekommen, wen die WotC Jungs nun gewinnen lassen, eben weil du dir das offensichtliche nicht so Vorstellen konntest – durftest also auch gespannt sein wer denn nun wirklich gewinnt.
    Und ich bin auch überzeug, dass viele Freizeitspieler echt keine Ahnung hatten wer denn nun die “Edge” hatte in dem Kampf.

    Gleichzeitig war Wizards sicherlich auch überrascht, wie viele sich auf die Seite Mirrodins gestellt haben. War also auch noch Marktfoschung inklusive :P Wobei das wieder andere Faktoren gehabt hatte (Mirrodin liegt noch mehr in Erinnerung, Mirrodin sind die Guten, Poison kam nicht so wirklich gut an..) aber ich schweife zu weit ab nun.

    Danke für deine Blogeinträge, immer wieder spaßig hier zu lesen und diskutieren.


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