Posted tagged ‘Nostalgie’

Nostalgia got me!

March 26, 2011

Ich bin weiterhin damit beschäftigt, Konsequenzen aus meiner misslungenen Draft-Umgebung The Simple Things zu ziehen. Wie es meine Art ist, suche ich dabei nicht nur nach den Ursachen, sondern nach den Ursachen für diese Ursachen (usw.) – nicht nur: “Was habe ich falsch gemacht?”, sondern “Warum habe ich es falsch gemacht?”

Ein grundlegender Fehler ist mir jetzt aufgefallen: Ich bin ein Opfer der Nostalgie geworden!

Nostalgie ist prinzipiell nichts Schlechtes: Sie erzeugt Freude durch das Wiederhervorrufen schöner Erinnerungen, und häufig bringt sie einem verloren gegangene positive Aspekte zurück ins Gedächtnis. Ja, es GIBT Dinge, die “damals” besser waren!

Nostalgie kann einem aber auch den Blick für aktuelle Realitäten vernebeln. Vor allem aber besteht die Gefahr, dass man sich Vergangenes schön denkt – dass man negative Dinge verdrängt, verharmlost oder gar zu positiven Dingen umdeutet!

The Simple Things hat in mir sehr starke nostalgische Gefühle hervorgerufen. Wie jede Limited-Umgebung habe ich auch hier zuerst die Commons zusammengestellt (etwas anderes kann ich auch nicht empfehlen), und als ich diese langsam und systematisch durchblätterte, kam die Erinnerung an meine ersten Begegnungen mit dem wunderbaren Spiel Magic mit Macht zurück. Für kurze Zeit gelang es mir, diese herrlich simplen Karten wie Ravenous Rats, Giant Spider oder Divination mit den Augen des Spielanfängers zu sehen; sie erneut wieder zu LESEN (selbst die Vanilla-Kreaturen, auf denen effektiv nur Zahlen standen), anstatt sie sofort mechanisch im Gehirn abzuspeichern, wie es mir nach unterdessen über 16 Jahren intensiver Beschäftigung mit diesem Spiel natürlich möglich ist. Damals ging es darum, jede einzelne Karte zu VERSTEHEN – nicht nur das, was sie tut, sondern welchen Platz sie im Spiel Magic einnahm – denn DASS sie einen Platz darin einnahm, zweifelte man als Anfänger nicht an; dass es Karten gab, die einfach nur unspielbar schlecht und nutzlos waren, dieses Konzept hatte man noch nicht verinnerlicht!

Bis dahin war dieses nostalgische Gefühl ausschließlich etwas Gutes. Es brachte mir schlicht Freude, mich mit Magic-Karten wieder aus dieser staunenden Perspektive heraus zu beschäftigen, und da ich bei der Auswahl dieser Karten darauf geachtet hatte, dass TATSÄCHLICH jede dieser Karten eine sinnvolle Funktion erfüllte, konnte ich sogar die damals unvermeidliche Enttäuschung, als man feststellte, dass Mons’s Goblin Raiders, Power Leak oder Regeneration weniger Nutzen besaßen als bereits gebrauchte Wattestäbchen, verhindern. MaRo hat sich schon mehrmals darüber ausgelassen, dass grottenschlechte Karten für Anfänger wichtig seien, da sie ihnen erste eigene Entscheidungen ermöglichen, aber ich erinnere mich lediglich an ein starkes Gefühl der Frustration, dass ich so viele dieser auch damals letztlich bereits nicht gerade billigen Karten eigentlich nur wegschmeißen konnte. Vielleicht ist das nur eine Eigenheit von mir; vielleicht ist es aber auch ein Unterschied in der amerikanischen und europäischen Mentalität (der sich unterdessen dann jedoch vermutlich eh enorm verringert hätte), aber ich habe früher nie verstanden und verstehe es auch heute nicht, was daran spaßfördernd ist, den größten Teil eines Produktes, welches man sich zur Unterhaltung gekauft hat, effektiv sofort dem Papierkorb übergeben zu können.

Wie auch immer: Dieses Problem bestand ja gerade NICHT – zumindest dann nicht, wenn man nur mit den Commons spielen würde. Doch das war ja ausdrücklich nicht der Sinn der Sache! Ich wollte ja schließlich in dieser Umgebung gezielt die Seltenheit der Karten in den Mittelpunkt stellen! Und darin liegt die Crux. Die Gründe, WARUM ich dies wollte, waren – wie mir unterdessen klar geworden ist – nostalgischer Natur. Diesmal jedoch zeigte sich mir die Nostalgie von ihrer schlechten Seite: Ich wollte das Gefühl zurückbringen, wenn man ein Water Elemental sah und dachte: “Wow – das ist ja unglaublich stark!”, oder wenn man gar einen Shivan Dragon in der Hand hielt und beinahe ohnmächtig wurde angesichts von dessen Majestät. Dieses Gefühl verbinde ich mit äußerst positiven Erinnerungen, denn es gab dem Spiel Magic FLAIR. Ich war vom Rollenspiel zu Magic gekommen und deswegen mit dem Prinzip, starker, gefährlicher, vor allem aber faszinierender “Monster” vertraut. Dieses Prinzip fand ich hier wieder: Einfache Räuber, Wölfe oder Oger waren Allerweltsgegner, aber ein ELEMENTAR oder gar ein DRACHE – das waren die Höhepunkte eines Abenteuers! Diese Funktion erwartete ich von ihnen auch bei Magic; so interpretierte ich ihre Funktion deswegen auch, und diese Funktion sollten sie auch in meiner selbsterschafften Umgebung besitzen.

Allein: Diese Funktion besaßen sie nie! Die positive Erinnerung an die Zeit der spielerischen Unschuld, als auch kleinere Vanilla-Kreaturen einen Zweck zu erfüllen schienen, und die positiven Erinnerung an das Staunen, wenn ich eine dieser unfassbar beeindruckenden Kreaturen zu Gesicht bekam, haben leider die Erinnerung an eine enttäuschende Realität verdrängt, nämlich die, dass in Magic – im Unterschied zu einem gelungenen Rollenspiel-Abenteuer – jene besonders starken Kreaturen die übrigen uninteressant machten. Damals war es mir nicht bewusst gewesen, und bei der Erschaffung von The Simple Things hatte ich nicht daran gedacht, dass Magic nicht der Struktur einer guten Abenteuergeschichte folgt, in der die Helden es zunächst mit einem Dutzend Handlangern zu tun haben, später dann mit zwei oder drei “Lieutenants” und am Ende schließlich mit dem “Big Boss”; sondern der Logik einer Hack’n-Slash-Kampagne (die es damals schon gab, bevor im Internet MUDs entstanden): Man “levelt” sich auf eine höhere Stufe, und die vorherigen Gegner werden zu uninteressantem Kanonenfutter. Sobald man lernt, eindeutig stärkere Karten zu indentifizieren und einzusetzen, spielen die übrigen einfach kaum noch eine Rolle!

Das wusste ich zwar alles, aber dieses Wissen befand sich bei mir, als ich The Simple Things entwarf, leider gerade in der falschen Gehirnhälfte. Ich achtete darauf, dass es genügend Möglichkeiten gab, die stärksten Karten zu bekämpfen, so dass sich die Spiele nicht in erster Linie darum drehten, wer seine Bomben zog; aber ich ignorierte dabei, dass sich diese Spiele dadurch auf eben jene Bomben und die Möglichkeiten, sie zu bekämpfen, reduzierten; und dass dies wiederum zur Folge hatte, dass auch beim Draft nur diese Karten wirklich interessante Optionen darstellten, was den übrigen Kartenpool marginalisierte und daher dazu führte, dass die Entscheidungsbäume im Draft kaum Verästelungen besaßen und daher rasch zu alternativlosen Pfaden degenerierten.

Nostalgie ist daran schuld, dass ich die Funktion von Rares in einer Draft-Umgebung romantisiert habe. Mein Fazit ist daher, dass ich das Konzept einer von starken Karten dominierten Umgebung nicht falsch angegangen bin, sondern dass ich mich komplett auf einen Irrweg begeben habe!

Starke Rares haben gewiss immer noch einen Platz in Draft-Umgebungen, aber sie benötigen ein Gegengewicht: Vergleichsweise hohe oder komplizierte Manaanforderungen in einem schnellen Environment; fehlende Synergie in einem stark von Synergien geprägten Environment; oder die Notwendigkeit, sein Deck auf sie zuzuschneiden, wobei man an anderer Stelle Qualität einbüsst. (Eine andere Möglichkeit ist es natürlich, ihnen wie im Purchase Draft zusätzliche Kosten zu geben.)

In jedem Fall aber bin ich zu dem Schluss gelangt, dass es wenig Sinn ergibt, den Power Level einer Umgebung zu heterogen zu gestalten. Zwar findet man möglicherweise Wege, diese Diskrepanz irgendwie auszugleichen – aber was ist eigentlich der Gewinn?

Die Antwort verbirgt sich leider wieder in diesem Begriff: Nostalgie! Es gibt in Magic so furchtbar viele Karten, die sich im Constructed zwar nicht durchsetzen konnten, jedoch aus Casual-Sicht unglaublich stark erscheinen (was in der Regel bedeutet, dass sie das Limited-Spiel kaputtmachen). Ich gehöre derjenigen Spielergeneration an, die miterlebt hat, wie Mahamoti Djinn oder Shivan Dragon für einen winzigen Moment die Spielbarkeit im Vorläuferformat des heutigen Standard erreichten oder streiften und dann in der Versenkung verschwanden. Ich habe es innerlich nicht überwunden, dass diese UNGLAUBLICH STARKEN KARTEN (und wer jemals aus ein paar Revised-Boostern Decks gebaut hat, der weiß, WIE UNGLAUBLICH STARK sie sind!) im Turnierspiel praktisch obsolet waren. Dazu kam noch, dass der Djinn und der Drache ebenso wie übrigens auch der Serra Angel vorübergehend aus dem Grundset genommen wurden, weil sie ZU STARK waren, obwohl bereits zu jener Zeit kaum jemand (beim Engel) bzw. keine Sau mehr (bei Djinn und Drache) mit ihnen spielte.

Seitedem ist der Power Level bei Kreaturen unglaublich angstiegen. Diese drei Kreaturen sind längst ins Grundset zurückgekehrt (und teilweise auch wieder verschwunden), aber die Turnierszene hat davon keinerlei Notiz genommen. Tatsächlich ist zwischen ihrem Power Level und dem Power Level, wie er heute für Turnierdecks notwendig geworden ist (Titans) sogar noch unglaublich viel Platz! Flameblast Dragon pulverisiert den Shivan Dragon (und wurde nie gespielt). Sphinx of Magosi muss eigentlich beleidigt sein, im selben Atemzug wie Mahamoti Djinn genannt zu werden (und wurde nie gespielt). Okay: Zumindest Baneslayer Angel wurde und wird gespielt. (Hurra.)

Wenn ich solche Flaggschiffkreaturen sah, ging mir lange Zeit aus irrationalen, nostalgiebefeuerten Gründen das Herz auf. Gut, Mahamoti und Shivan hatten mich enttäuscht, aber jetzt gab es WIRKLICH starke Kreaturen! Deswegen freute sich tief in mir ein Teil, den MaRo vermutlich Timmy nennen würde, beim Anblick von Keiga, the Tide Star oder auch nur Deathless Angel.

Unterdessen bin ich jedoch zur Vernunft gelangt. Dass solche Kreaturen, die Shivan oder Mahamoti verblassen lassen, überhaupt existieren, ist nicht gut für das Spiel. Und dass viele von ihnen noch nicht einmal Constructed-Tauglichkeit besitzen, ist erst recht nicht gut für das Spiel!

Power Creep und Coolness Creep werden von genau jenen Gefühlen angeheizt, die beginnende (oder auch schlicht in ihrer Entwicklung stagnierende) Spieler erfahren, wenn sie eine UNGLAUBLICH STARKE Karte sehen. Wenn man als großes Unternehmen möglichst viel Geld mit einem Sammelkartenspiel verdienen will, dann bedient man eben dieses Bedürfnis. Wenn man jedoch eine möglichst gute Spielumgebung erschaffen will, muss man sich davon frei machen.

Magic ist ein begeisterndes Spiel, selbst dann, wenn die UNGLAUBLICH STARKE Kreatur einer Umgebung ein Craw Wurm sein sollte. Wenn man über eine gewisse Spannbreite an Spielstärke hinausgeht, dann zerreißt man dieses Spiel jedoch.

Deswegen bin ich in meinem Limited-Pool jetzt zu dem Niveau UNGLAUBLICH STARKER Kreaturen zurückgekehrt, wie er von Mahamoti Djinn, Shivan Dragon, Serra Angel, Nightmare oder Rhox markiert wird. Wie The Simple Things beweist, ist dies bereits MEHR als ausreichend, um den Fokus auf die Faszination dieser Kreaturen zu lenken, und es sind bereits besondere Bedingungen notwendig (schnelles Environment, Purchase Draft etc…), um sie mit “normalen” Karten vernünftig zusammenzubringen.

Deswegen habe ich mich jetzt von allen Karten getrennt, die im Limited NOCH stärker sind und alle Überlegungen auf Eis gelegt, wie ich Umgebungen oder Formate erschaffen könnte, um diese irgendwie nutzbar zu machen, denn diese Überlegungen waren nicht dadurch motiviert, interessante, gut spielbare Umgebungen und Formate zu erschaffen, sondern lediglich durch mein Bedürfnis, Karten, die mir aus irgendwelchen nostalgischen Gründen ans Herz gewachsen waren, für meinen Limited-Pool zu “retten”. Ja, ich liebe Yosei, the Morning Star, weil er die erste weiße 6-Mana-Kreatur ist, die ihr Mana auf Turnierniveau tatsächlich wert war (Exalted Angel kostet 3+4, nicht 6), aber ich sehe unterdessen ein, dass es sinnlos ist, ihn für das Limited-Spiel behalten zu wollen. Ja, ich liebe Rorix Bladewing, weil er in seiner Zeit in Standard den Ruf der roten Drachen wieder hergestellt hatte, aber Shivan Dragon und Volcanic Dragon kratzen bereits an der Obergrenze des Sinnvollen im Limited und sind kaum weniger beeindruckend – bringen aber mehr Spielspaß!

Vielleicht wird der Prozess, mich gedanklich von Karten zu lösen, die zwar cool aussehen, sich jedoch einfach mies spielen, nie komplett abgeschlossen sein, aber immerhin bin ich auf diesem Weg  jetzt ein gutes Stück vorangekommen.

Denkt daran: Schach macht nicht mehr Spaß, wenn man es mit jeweils acht Damen spielt und diese Damen sich teleportieren und nur von anderen Damen geschlagen werden können!  Auch Schach nur mit Bauern macht keinen Spaß, aber Magic ist von diesem Extrem zur Zeit viel, VIEL weiter entfernt als von dem anderen! Da muss man als Designer von Limited-Umgebungen bewusst und gezielt gegensteuern. Diese Lektion zumindest hoffe ich jetzt gelernt zu haben!

Advertisements

Blockbildung

April 3, 2008

Nachdem ich für meine große Karteninventur meine Fun-Decks alle auseinander genommen hatte, bastele ich jetzt wieder welche. Dabei liegt mein Hauptaugenmerk weiterhin auf Decks mit einem einigermaßen vergleichbaren Powerlevel, die man gut gegeneinander spielen kann.

Ich habe bei dieser Gelegenheit meine Sammlung auch gleich völlig neu strukturiert (was das bedeutet, und warum ich es getan habe, dazu schreibe ich an dieser Stelle in Bälde noch sehr, sehr viel). Sie ist jetzt in Blöcke aufgeteilt, unter völliger Nichtbeachtung der Grundsets (mit Ausnahme des originalen, Beta) . Ich habe Coldsnap an Stelle von Homelands dem Ice-Age-Block zugeschlagen und aus Arabian Nights, Antiquities, Legends, The Dark, Fallen Empires, Homelands sowie den Promos, die sonst nicht veröffentlicht wurden (wie gesagt, unter Nichtbeachtung der späteren Grundsets) einen “Legends-Block” konstruiert. Das Original-Grundset zusammen mit den drei Portal-Sets und denjenigen Karten aus Starter, die ansonsten nicht veröffentlicht wurden (unter Nichtbeachtung der späteren Grundsets) bildet den Beta-Block (ja, ich weiß). Eine Karte kann immer nur einem Block angehören, und zwar jeweils dem ältesten. So ordnen sich alle Magic-Karten in folgende Blöcke ein (in aufsteigender Chronologie):

Beta
Legends
Ice Age
Mirage
Tempest
Urza
Masques
Invasion
Odyssey
Onslaught
Mirrodin
Kamigawa
Ravnica
Time Spiral
Lorwyn (noch unvollständig, da Shadowmoor & Eventide noch fehlen)

Beim Deckbau habe ich zuerst ein paar “Block-Decks” kreiert, also solche, die nur Karten aus einem Block enthalten, und aus nostalgischen Gründen mit den ältesten (Prä-Extended) begonnen. Dies ist das Ergbnis:

Beta-Block:

12 Forest
11 Mountain
1 Jungle Lion
4 Grizzly Bears
4 Ironclaw Orcs
4 Elvish Archers
4 Zodiac Monkey
4 Elvish Ranger
2 Fire Imp
4 Lightning Bolt
4 Volcanic Hammer
3 Fireball
3 Disintegrate

Legends-Block:

2 Maze of Ith
2 Mishra’s Factory
1 Strip Mine
4 Desert
15 Island
2 Fountain of Youth
1 Feldon’s Cane
4 Fellwar Stone
4 Millstone
4 Serrated Arrows
2 Jalum Tome
2 Flood
1 Reconstruction
1 Merchant Scroll
4 Memory Lapse
4 Boomerang
2 Remove Soul
2 Flash Counter
3 Aeolipile

Ice-Age-Block:

22 Snow-Covered Plains
4 Kjeldoran Outpost
4 Kjeldoran Warrior
4 Martyr of Sands
4 Order of the White Shield
4 White Shield Crusader
4 Kjeldoran Outrider
2 Squall Drifter
4 Phyrexian War Beast
4 Gelid Shackles
4 Kjeldoran War Cry

Mirage-Block:

4 Circling Vultures
4 Sewer Rats
4 Shadow Guildmage
4 Fledgling Djinn
4 Fallen Askari
4 Barrow Ghoul
4 Ertai’s Familiar
3 Necratog
4 Man-o’-War
4 Flux
4 Undiscovered Paradise
4 Gemstone Mine
9 Swamp
4 Island

Tempest-Block:

4 Jackal Pup
4 Mogg Conscripts
4 Mogg Fanatic
4 Mogg Raider
4 Canyon Wildcat
4 Fireslinger
4 Mogg Flunkies
4 Shock
4 Maniacal Rage
2 Cursed Scroll
2 Sonic Burst
20 Mountain

Urza-Block:

4 Pouncing Jaguar
4 Wild Dogs
3 Albino Troll
4 Multani’s Acolyte
4 Cradle Guard
2 Hunting Moa
4 Yaimaya Elder
1 Masticore
2 Weatherseed Treefolk
4 Rancor
4 Smokestack
4 Treetop Village
20 Forest

Masques-Block:

4 Ramosian Sergeant
4 Fresh Volunteers
4 Steadfast Guard
4 Defiant Falcon
4 Defiant Vanguard
4 Lin-Sivvi, Defiant Hero
1 Nightwind Glider
1 Thermal Glider
1 Cho-Manno, Revolutionary
2 Mageta, the Lion
4 Cho-Manno’s Blessing
22 Plains
4 Rishadan Port
1 Kor Haven

Es ging mir nicht darum, die bestmöglichen Decks zusammenzuschustern – sie sollen Spaß machen, ungefähr den gleichen Powerlevel besitzen und nostalgische Gefühle bedienen. Ach ja, manchmal fehlen mir auch einfach die Karten…

Für die folgenden Blöcke plane ich diese Decks:

Invasion: Domain
Odyssey: Mono-B-Control
Onslaught: Slide
Mirrodin: Big Red
Kamigawa: U/G Critical Mass
Ravnica: Orzhov
Time Spiral: Teachings

So sollte Abwechslung vorhanden sein.

Links in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft

November 28, 2007

Gott, was habe ich meine Blogs zuletzt vernachlässigt…

Nun, ich habe eine Entschuldigung: Bald steht für mich wieder eine internetlose Zeit von unbestimmter Dauer an, und deswegen habe ich mich zuletzt neben vielen RL-Dingen vor allem damit beschäftigt, Artikel vorzuschreiben, damit hier keine Versorgungslücken entstehen.

In der Zwischenzeit sind von mir und dem MU-Team folgende Werke erschienen:

Magic-Decks im Wandel der Zeit, Teil 8

und Teil 9

Ein Draft-Bericht aus drei Perspektiven vom MU-Team Berlin


sowie ab morgen ein Bericht zum PTQ Kuala Lumpur in Berlin
.

Beim Recherchieren für meine historische Magic-Reihe bin ich im Dojo-Archiv übrigens auf einen uralten Beitrag von mir gestoßen, an den ich mich gar nicht mehr erinnern konnte! Für seinen teilweise unfreiwilligen Unterhaltungswert kopiere ich ihn hier einmal herein: Mein Englisch erscheint mir zwar im Rückblick ganz anständig, aber mit meinen Spekulationen lag ich dann doch ziemlich weit daneben (einiges war wohl auch Wunschdenken). Nichtsdestotrotz nehme ich immerhin zumindest in Grundzügen die zukünftige Konsolidierung der Creature Types voraus. Ach ja, meine Signatur damals ist schon irgendwie… doof… Und die angegebenen Email-Adressen existieren natürlich nicht mehr, also gebt es auf, Ihr Spambots!

Subject: Creature Type Extinction
Date: Tue, 5 May 1998 17:31:14 +0200 (MEST)
From: Andreas Pischner
To: fkusumot@ix.netcom.com

Hi everyone!

I’m not sure if anyone except me cares about this subject, but I have half
an hour off and guess I’ll just write about it…

Creature Types. They have been part of the Magic game rules since their
very beginnings, with cards like Lord of Atlantis and Goblin King, later
those funky Kobold enhancers, exploiting them. On the other hand, they’ve
been sadly neglected by the game`s designers until at least Fallen
Empires. They have been used inconsequently (Remember Clergy of the Holy
Nimbus, the only Priest in the game?), excentriccly (Mana Birds, People of
the Woods) or just plain stupidly (That Goblin Rock Sled still is a ROCK
SLED, not a Goblin.) The number of cards affecting certain creature types
slowly rose, but mostly they kept to already developed themes (Merfolk,
Goblin). With Fallen Empires, several things changed. While FE deserves
too be known as one of the most badly misconcepted expansions of all time
(having NO natural flyers, NO directed damage except the Goblin Grenade,
NO interrupts at all and NO big creatures without “hidden costs” – which
means, none of the elements which players love), it invented several
original concepts and good ideas. Among them was a stricter categorization
of creatures into creature types, and more cards which built upon that
foundation (Fungal Bloom, Icatian Lieutenant). Dwarven Soldier was unique
as it had the first creature-type dependent one-on-one ability.

After in Ice Age exploration of creature types was more a byproduct of
duplicating and mutating existing cards (that’s why Order of the Sacred
Torch is a Paladin), Homelands brought the first card which referred to
creature types in general (An-Zerrin Ruins), while enhancing a few
less-developed themes (minotaur, faerie, dwarf, falcon). But it wasn’t
before Weatherlight that efforts to categorize creature types became
obvious (inventing the new type “Undead” and making the Barrow Ghoul a
Zombie, for instance). With Tempest and Stronghold, those efforts have
been concentrated and there are almost no “iffy” creature types to be
found anymore (Kezzerdrix, for Example, would definitely have been a
“Summon Kezzerdrix” until at least Visions). Stronhgold even
semms to go a bit over the top by making the Skyshroud Falcon a
Bird, diminishing the (already meager) playing value of Soraya.
Then again, Extinction and Volrath’s Laboratory make consistency of
creature types even more desirable. No doubt more cards of that kind will
follow.

So which creature types will survive and which will get the axe?

I’ve made a survey of existing creature types in Extended (sorry for all
you Classic players out there, but it is my implicite policy to ignore any
not-Extended cards). Here’s some conclusions:

The top twenty-plus creature types (sorted by number, counting references
as well as actual cards of that type) are:

1. Wall (81)
2. Legend (66)
3. Soldier (49)
4. Goblin (40)
5. Knight (35)
6. Cleric (34)
7. Wizard (28)
8. Spirit (26)
9. Merfolk (23)
10. Elf (21)
11. Drake (18)
12. Sliver (17)
12. Dragon (17)
12. Zombie (17)
15. Djinn (16)
16. Elemental (15)
16. Wurm (15)
16. Orc (15)
19. Beast (14)
19. Dwarf (14)
21. Giant (13)
21. Thrull (13)
23. Efreet (11)

After that, there are no types numbering more than ten times.

It is very likely that those types will continue to exist, perhaps with
the exception of Slivers, which might only appear in the Rath Cycle. Of
the other types, Djinn, Orc, Dwarf and Efreet do not appear in the latest
two expansions, probably only because those creatures do not live on Rath
– but Djinns and Efreets MIGHT merge into Spirits.

Note that especially Beasts are a new catch-all category, while Spirit and
Soldier take on similar duties.

Established types which we probably don’t need to fear for are:
Angel, Elephant, Insect, Licid (if they’re not bound to Rath), Minotaur,
Rat, Faerie, Imp, Druid, Serpent, Spike (if…), Vampire, Spider,
Treefolk, Dryad and Pegasus.

Other new invented or at least recently used types which are likely
to survive are:
Minion (another catch-all), Bird, Illusion, Hound, Shapeshifter, Basilisk,
Assassin, Ape, Cat, Crab, Essence, Fish, Hydra, Hornet, Lizard, Ooze,
Phoenix, Reflection (with some doubt), Rhino, Saproling (!), Salamander
and Turtle.

Only small doubts I have about:
Griffin, Wolf, Unicorn, Bears, Gargoyle, Centaur and Bats.

I’m not sure how “Snake” fits in. It seems to be a useful catch-all, but
why then does Snake Basket produce “Cobra” tokens?

Strong Doubts:
Atog (The Cycle seems to have ended), Demon (not PC), Gorilla (Ape),
Homarid (extinct?), Lord (stupid concept, there are Legends), Ogre
(Giant?), Avatar (PC?), Cyclops (Giant?), Chimera (I hope I’m wrong here –
this was a cool idea!), Ghost (Spirit), Guardian (bad concept), Specter
(Spirit), Archer (Soldier), Barbarian (Soldier etc…), Brothers/Sisters
(stupid concept), Bodyguard (Soldier), Cat Warriors (varied), Cobra
(Snake?), Enchantress (Wizard), Leviathan (Serpent???), Toad (Lizard –
well, I’m not so sure…), Tortoise (Turtle), Wraith (Spirit) and Viashino
(varied).

Also, it is possible that “Lion” and “Tiger” will be merged with “Cat”.

Then there are a few creature types, which seem to be not popular, but are
hard to catch: Badger, Boars, Crocodile, Foxes, Ferrets, Goat, Hyenas,
Pony and Wombat seem too specialized to be kept, but “Beast” wouldn’t work
on them – all “Summon Beast” creatures are fantasy creatures. Similar
problems go for Slug, Scorpion and Worm – they just AREN’T “Insects”.
“Wasp” should easily merge into “Insect”, but for some reason the Hornet
Cannon does, indeed, produce Hornet Tokens. Starfish surely is not a Fish.
And Yeti, Manticore and Sphinx might become Beasts under the new
guidelines (or Giant, with the Yeti), but might also warrant individual
treatment, like Hydra or Phoenix.

Clearly extinct are at least all obvious one-shot types (like Nekrataal or
People of the Woods) or those which can very easily be fitted into one of
the new types (like Shark to Fish). Furthermore the following types seem
extinct:

Falcon (becoming Bird), Fungus (an extinct concept, its play value
represented by the Spikes), Phantasm (Illusion), Hero (becoming Soldier or
something similar), Night Stalker (extinct concept), Paladin (Knight),
Shade (Spirit), Troll (Giant), Fiend (various, often Spirit), Ghoul
(Zombie), Hunter (varied), Horror (varied), Keepers (never a good
category), Mercenary (mostly Soldier). Mammoth (Elephant), Roc (Bird),
Ship (never a good category), Sorcerer/Sorceress (Wizard), Shadow
(Spirit?), Swarm (Insects or something similar), Scout (Soldier),
Townsfolk (varied) and, ironically, the quite young Undead (Spirit,
Minion… you name it).

By the way: Even though WotC made an April Fool post about it, I have no
doubt they will further simplify the creature type system. Especially
because the main reason for this are translating problems, I guess that
6th edition will, indeed, re-type several creatures (although more likely
to “Bird” or “Fish” than “Not-A-Bird” or “Not-A-Fish” 8-) ). This may mean
that the various animal species survive… they should be easier
translated.

If anyone out there shares my interest about that topic, feel free to mail
me!

ANDREAS PISCHNER
magician@zedat.fu-berlin.de

“The Garfields should never have cross-bred Timid Drakes with
Nekrataals…”

Damals und heute

August 11, 2007

Warum auch immer, ich fühlte mich zuletzt an die alten McElder-Zeiten, in denen ich meine ersten Magic-Artikel veröffentlicht hatte, zurückversetzt. So las sich das nämlich damals:

Reaktionen auf Andreas Pischners Artikel “Zwei und Zwei sind Vier”

BerndWoBöseIst schreibt am 24.12.01 um 8 Uhr 32:

Hallo, ich habe den Artikel zwar nicht gelesen, aber ich finde, das ist auch Zeitverschwendung. Wen interessiert das schon, ob zwei und zwei vier ist, und überhaupt, das kann sich doch jedermann alleine ausrechnen. Und dann kommt Andreas noch mit so einer Überheblichkeit daher, ich zitiere, “Dass eins und eins zwei sind, das ist ja wohl jedem klar”, also, wenn er das schon voraussetzt, dann ja wohl auch die zwei-plus-zwei-Geschichte, wo ist denn da bitte die Logik?

Also na schön, ich habe den Artikel vielleicht ja doch gelesen, aber halt nicht verstanden, ist ja auch egal, denn er hilft einem ja sowieso nicht wirklich. Ich meine, oft will man ja wissen wieviel zwei plus drei ist, oder drei plus vier zum Beispiel, und da hilft einem Andreas ja auch nicht weiter, und überhaupt wird man zur Sicherheit ja wohl selber nachrechnen – also, ich finde den Artikel einfach nur überflüssig.

YawgmothsToteFliege schreibt am 24.12.01 um 10 Uhr 46:

Hi Bernd,

ich stimme da mit Dir überein – die meisten Magic-Spieler interessieren sich auch sowieso nicht für Mathematik, und das ist meiner Meinung nach auch nicht wirklich nötig.

Andererseits finde ich es doch echt gut von Andreas, dass er so mutig eine Minderheitenmeinung vertritt – ich meine, das regt die Leute halt zum Nachdenken an, und das ist immer eine gute Sache. Also, weiter so, Andreas, bist’n prima Kerl!

Fand ich auch echt gut, Ihr, dass wir ‘mal drüber gesprochen haben…

IterationPi schreibt am 24.12.01 um 12 Uhr 00:

Andreas,

ich finde, dass Du ein so komplexes Thema zu oberflächlich behandelst! Eine Aussage, wie Du sie triffst, ist ohne ein geeignetes Bezugssystem völlig wertlos. Zunächst einmal müsstest Du definieren, was unter den Objekten “Zwei” und “Vier” geanu zu verstehen ist, und ob Du mit “plus” eine Verknüpfung im Sinne einer Addition, wie sie in der Gruppentheorie definiert ist, im Sinn hast.

Selbst wenn ich stillschweigend voraussetze, dass Du Dich bei Deinem Verständnis der natürlichen Zahlen auf die Axiomatisierung von Peano beziehst (eine Herleitung aus der Mengenlehre ist für unsere Zwecke zu umständlich), bleiben Fragen zu klären: Auch wenn Du “Zwei” als den Nachfolger von “Eins” definierst, “Drei” als den Nachfolger von “Zwei” und “Vier” als den Nachfolger von “Drei”, bliebe doch noch zu zeigen, dass die Addition von “Eins” eine Zuordnung darstellt, die der Zuweisung des Nachfolgers identisch ist.

Also ehrlich gesagt, Andreas, solche schwierigen Themen überlässt Du vielleicht doch besser uns Mathematik-Studenten, die wir sie mit der nötigen Exaktheit zu behandeln wissen!

WillAuchMalWasPosten schreibt am 24.12.01 um 12 Uhr 04:

Genau!!

BiggestPikatschuFan schreibt am 24.12.01 um 13 Uhr 17:

also ich finde diese artikel von andreas voll zum kotzen
ich meine was is das für ne scheise mit den ganzen voll stendigen setzen? is ja wie in schule mit hauptwort und tuwort un so ich meine mal ehrlich andreas wem wills du da was beweisen mit dem ganzen oberleerergetue also ehrlich has du das nötich?? Also ich finde gramatik gehört in schule und nich ins magicfohrum!

VerwirrterUser schreibt am 24.12.01 um 15 Uhr 25:

ACHTUNG VIRUSWARNUNG!

Ich hoffe ich stecke euch nicht an, aber immer wenn ich meinen Computer einschalte, fährt sich so ein Virus “Windows XP” hoch und geht auch nicht wieder weg. Also Vorsicht wenn Ihr mail von mir kriegt, und vielleicht kann mir einer von euch ja helfen?

TrashFlix schreibt am 24.12.01 um 17 Uhr 33:

Also wenn son random scrub wie AndreasP hier voll die smoothen Artikel zwirbelt, muss ich nur ablachen! Da handelt er hier so die voll geschmeidigen Gleichungen, wenn er so zwei und zwei added, was glaubt er denn, was man damit snacken kann? Is ja eh tough, bei so nem mathe-lastigen Text nich gleich zu scoopen, aber er forced das halt eh voll durch. Bei dieser Rumscrubberei hat man ja eh nur in Mind, ihm die voll fette Hate zu revealen, oder ihm ne smoothe Massage zu forcen, bis er defeated is, was man halt so machen kann.

WillAuchMalWasPosten schreibt am 24.12.01 um 17 Uhr 38:

Jo!

KaiBuddha schreibt am 24.12.01 um 20 Uhr 21:

Der andreas hat halt noch nicht so viel ahnung, das kommt dann vielleicht irgendwann wenn er auch mal erfolg hat, also wenn er vielleicht mal ne protour gewinnt, oder zwei, oder drei, oder vier, oder fünf, oder wenigstens nen grand prix, oder zwei, oder drei…

WillAuchMalWasPosten schreibt am 24.12.01 um 20 Uhr 26:

Ebent!

VerwirrterUser schreibt am 24.12.01 um 23 Uhr 59:

VIRUS-ENTWARNUNG!

War wohl ziemlich blöd von mir, dieses “Windows” gehört ja hier rauf, danke für den Hinweis! Jetzt habe ich nur noch ein Problem: Was ist das für ein “AOL”, das sich immer automatisch öffnet, wenn ich auf McElder gehen will?

Tja, so war das damals, aber heute ist natürlich alles ganz anders, nicht wahr?