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Gedanken zum New Phyrexia Leak

April 29, 2011

Wer in der Magic-Community nicht unter einem Stein lebt, der hat mitbekommen, dass das gesamte Set New Phyrexia bereits letzte Woche bekannt geworden ist, und dass Wizards darauf reagiert haben, indem sie selbst schon einen vollständigen Spoiler auf ihrer Seite veröffentlicht haben. Auch im Gatherer sind die Karten unterdessen bereits eingepflegt.

Diese ungewollte Veröffentlichung – ein Leak eben – geschah in Form eines so genannten “Godbooks”; einer PDF-Datei, in der sich hochauflösende Bilder aller Karten des Sets befinden (richtig schicke Sache, das!), welche Wizards zum internen Gebrauch erstellen, aber auch an ausgewählte Personen ihres Vertrauens schicken. Eine jener Personen hat dieses Vertrauen allerdings missbraucht, und Wizards haben zu diesem Vorgang Stellung genommen und (erste) Konsequenzen gezogen. Ob sie auch zivilrechtliche Schritte unternehmen, ist bislang nicht bekannt, aber zumindest Guillaume Matignon (der aktuelle Magic-Weltmeister! Und Wafo-Tapa ist der aktuelle Vizeweltmeister!) hat mit Sicherheit gegen eine explizite vertragliche Vereinbarung (ein so genanntes “non-diclosure agreement”) verstoßen und muss sich darauf wohl einstellen.

Auf ChannelFireball ist ein Artikel erschienen, in welchem die exakten Hintergründe und Zusammenhänge dieses Leaks beleuchtet werden.

Meine ersten Gedanken dazu habe ich bereits in einem Kommentar auf MagicBlogs geäußert (da kannte ich den CF-Artikel noch nicht):

Von wegen, sie äußern sich nicht zu Leaks… nie… NIEMALS… War das nicht die Aussage einer offfiziellen Stellungnahme vor einigen Tagen gewesen?

Irgendwie ist es ärgerlich, dass da einige Topspieler letztlich für eine Dummheit so lange gesperrt worden sind. (Auch wenn die Strafe für alle außer Matignon nur eineinhalb Jahre beträgt, nicht zwei.) Aber klar, Wizards müssen ihre IP schützen.

Ich habe es jedenfalls genossen, dass neue Set per Godbook zur Verfügung zu haben und mich auch intensivst damit beschäftigt. Ich bevorzuge diese Art der Veröffentlichung bei Weitem. Wenn 99% der Karten vor einem Prerelease WIRKLICH nicht bekannt wären, wäre das auch interessant, aber diese tröpfchenweise Veröffentlichung hasse ich wie die Pest!

Nichtsdestotrotz mussten Wizards so einen Vertrauensmissbrauch natürlich hart bestrafen, um Nachahmungstäter abzuschrecken. Wobei den Hauptteil der moralischen Schuld eigentlich denjenigen trifft, der das Ding im Netz verbreitet hat, denn derjenige hat es absichtlich bekannt gemacht, während die anderen nur fahrlässig im Bekanntenkreis damit gemauschelt haben – und das ist ein Verhalten, für das man in einer entsprechenden Situation fast jeden Magic-Spieler dran gekriegt hätte.

Andererseits – Matignon muss sich wirklich wie ein Obertrottel verhalten haben! Offensichtlich hat er seinem Kumpel ja nicht nur die Karten gezeigt, um dessen Meinung einzuholen, sondern ihm gleich die Datei zugeschickt. Dass DABEI so etwas passieren kann, ist ja wohl so was von offensichtlich!

Wie auch immer – ein ziemlicher Schlag für die französische Magic-Szene… Ich frage mich, ob Tobi auch ein Godbook erhalten hat? Wahrscheinlich nicht. Ob es bei ihm sicherer gewesen wäre (er ist ja eigentlich recht integer), oder ob er auch nicht der Versuchung hätte widerstehen können, zum Beispiel TrashT einzuweihen? Und ob es dann irgendwie über verschlungene Pfade zu Ashraf gelangt wäre, der es dann auf MTGO im Austausch für einen gehackten Account angeboten hätte?

Wer weiß!

Seitdem habe ich mir allerdings noch ein paar Gedanken mehr gemacht. Klar da ist einmal die unglaubliche Dummheit von Matignon, der schließlich so ein NDA unterzeichnet haben muss, dem aber offensichtlich nicht klar war, was eine solche vertragliche Vereinbarung tatsächlich bedeutet! Und dann ist da noch jener unendlich bescheuerte David Gauthier alias “%B-boy”, der das Godbook in einem öffentlichen Chatroom weiter gegeben hat und somit das eigentliche Leak verursacht hat, und dessen Mitteilungen im Chat sich genau so lesen, wie auch die typischer deutscher Magic-Spieler (zum Beispiel, aber nicht nur, aus dem norddeutschen Raum).

Aber wieso eigentlich stellt Matignon Wafo-Tapa direkt das Godbook zur Verfügung, anstatt mit ihm einfach nur (persönlich oder, falls das nicht geht, telefonisch bzw. über Skype oder Ähnliches) über die Karten zu reden? Wieso geht er dieses Risiko ein, eine derart sensible Datei zu verschicken? Und wieso teilt Wafo-Tapa diese dann auch noch mit Typen wie dem typischen Möchtegern-Pro-in-Wirklichkeit-aber-immer-noch-Kiddie Gauthier?

Hier haben sich zwei absolute Top-Pros ihre Magic-Karriere, und möglicherweise auch noch mehr versaut, und bloße Dummheit genügt mir irgendwie nicht als Antwort. Wenn man sich diesen Chat genau durchliest, und wenn man bedenkt, dass gerade Wafo-Tapa sich als hauptberuflicher Magic-Spieler begreift – muss man dann nicht vermuten, dass Wafo-Tapa gezielt Matignon gelöchert hat, ihm dieses Dokument zur Verfügung zu stellen, damit er durch einen mehrwöchigen Kickstart im Playtesting der durch dieses Set auf den Kopf gestellten Constructed- und Limited-Formate einen erheblichen Vorteil erhält?

Naive Kumpelei ist eine Sache, aber sie erklärt nicht zufriedenstellend, wieso ein Top-Pro wie Wafa-Tapa ein derart sensibles Dokument, welches offensichtlich seinen Freund Matignon in eine erhebliche Bredouille bringen kann, an seine Barns weitergibt. Ich denke, es ging hierbei darum, Playtesting-Partner zu finden, und in diesem Fall haben wir es nicht nur mit einer Dummheit zu tun, bei der die Begeisterung, Informationen über ein neues Set bereits zu besitzen, Integrität und gesunden Menschenverstand übertönt hat, sondern tatsächlich mit dem gezielten und bewussten Erlangen eines unfairen Wettbewerbsvorteils – und in diesem Fall ist gerade die Strafe für Wafo-Tapa eigentlich noch höchst moderat ausgefallen!

Zum Abschluss möchte ich wieder einmal, da es immer noch viel zu viele Leute gibt, die ihn noch nicht kennen, auf meinen Fantasy-Fortsetzungsroman Die Anstalt von Arkheim verweisen, der unterdessen bereits auf sein 40. Kapitel zusteuert (und sich immer noch in seinen allerersten Anfängen befindet…) Die einzelnen Kapitel sind bewusst so angelegt, auch per Internet ohne Ermüdungserscheinungen gelesen zu werden, also schaut einmal hinein!

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Von Hoffnung und Hoffnungslosigkeit

April 5, 2011

Habt Ihr so einen Krimi schon einmal gelesen oder im Fernsehen gesehen:

Ein Mord ist geschehen, und es gibt einen Hauptverdächtigen, dessen Schuld offensichtlich zu sein scheint. Trotzdem ermitteln die Polizei und/oder ein Detektiv lange und ausführlich und gehen jeder Spur nach. Es ergeben sich allerdings nie wirkliche Verdachtsmomente gegen andere Personen. Das einzige, was wirklich für den Verdächtigen spricht, ist, dass einige seiner Freunde/Familienangehörigen sich seine Schuld nicht vorstellen können. Am Ende der Ermittlungen schließlich ist diese jedoch zweifelsfrei erwiesen, und der von Anfang an Hauptverdächtige wird verurteilt.

…nein, oder? Ich jedenfalls nicht! Es gibt Krimis, bei denen reihum immer wieder andere Personen vorübergehend die Täter zu sein scheinen. Es gibt solche, bei denen bis zum Ende nicht klar ist, wer überhaupt das Verbrechen begangen haben könnte, bis dies am Ende schleßlich doch aufgedeckt wird. Dann gibt es solche, bei denen eine Person von Anfang an als Schuldiger festzustehen scheint, bis sich dann plötzlich überraschend doch jemand anders als Täter herausstellt. Und es gibt Krimis, in denen der Zuschauer bzw. Leser von Anfang an den Täter kennt, es aber fraglich ist, ob es gelingt, ihn der Tat zu überführen, bis dieses schließlich mit einem besonderen Trick oder einer überraschenden Wendung gelingt.

Was es meines Wissens NICHT gibt, sind Krimis, in denen der Täter von Beginn an festzustehen scheint und sich dann, ohne dass jemals ernsthafte Zweifel aufkommen, am Ende auch tatsächlich als schuldig erweist. Warum es diese Krimis nicht gibt, ist auch klar: Sie wären einfach stinklangweilig!

Genau so langweilig aber ist die Geschichte, die zu New Phyrexia geführt hat. Von Anfang an deuteten alle Zeichen darauf hin, dass die Phyrexianer diesen Krieg gewinnen würden. Und siehe da: Am Ende gewinnen sie ihn auch!

Eine solche Geschichte braucht niemand zu erzählen, zumindest nicht in dieser Ausführlichkeit.  MaRo hat beschrieben, dass ursprünglich New Phyrexia gleich als erstes Set dieses Blocks geplant war, und im Nachhinein muss ich sagen: Das wäre besser gewesen! (Und die ganzen Phyrexia-Fanboys wären genau so zufrieden.)

Sicher, es gibt auch erzählerische Vorbilder für diese Art Geschichte. Das passendste ist vermutlich Invasion of the Body Snatchers (in der Version von 1978). Auch Horrorfilme wie Omen gehören in diese Kategorie. Aber die Geschichte des Kampfs um Mirrodin ist keine Horror-Geschichte!

Im Horror-Genre identifiziert sich der Zuschauer/Leser mit den Hauptfiguren (aber ausdrücklich NICHT mit den Monstern). Er erlebt deren Angst und Hilflosigkeit, sowie Momente trügerischer Hoffnung mit. Bei Horror geht es nicht um einen Konflikt zwischen zwei Seiten, in dem man Partei ergreift; es geht um den Kampf ums Überleben und das Verarbeiten der eigenen Sterblichkeit. Ziel der Figuren in einer Horrorgeschichte ist nicht der TRIUMPH, es ist das (letztlich vorübergehende) ENTKOMMEN. Wir können den Tod nicht besiegen; wir können ihm lediglich eine Zeit lang ausweichen.

Magic allerdings erzählt, sowohl auf Grund seiner Natur als Spiel, als auch in all seinen Storylines die Geschichte von heroischen Konflikten (so, wie es eben auch Star Wars tut, dessen Original-Trilogie als absolut archetypisch für dieses Genre angesehen werden kann). Die Hauptfiguren dieser Geschichten sind ausdrücklich nicht hilflos, sondern HELDEN, und ihr Ziel ist es nicht, einem schrecklichen Schicksal (zumindest vorübergehend) zu entkommen, sondern ihre Gegner zu BESIEGEN. Natürlich sind diese Gegner häufig übermächtig – und warum wohl? Weil es langweilig wäre, Geschichten von “Helden” zu erzählen, die ihre Kämpfe gewinnen, weil sie klar überlegen sind! (Genau so langweilig, wie es eben auch umgekehrt der Fall ist…) In einer guten Geschichte um einen heroischen Konflikt gibt es immer mindestens eine überraschende Wendung. Das ist üblicherweise der Moment, in dem die hoffnungslos unterlegen scheinenden Helden doch noch einen Weg finden, die feindliche Übermacht zu besiegen. Sicherlich kann es auch noch weitere überraschende Wendungen geben, wie wenn zum Beispiel der beinahe schon erreichte Sieg auf Grund von Verrat oder menschlicher Schwäche doch noch zunichte gemacht wird. Nein, das Gute muss nicht in jeder einzelnen Geschichte gewinnen – darum geht es mir gar nicht! Tatsächlich muss das Böse sogar gelegentlich triumphieren, damit seine Gefährlichkeit nicht in Vergessenheit gerät.

Was allerdings überhaupt nicht geht, ist ein von Anfang an hoffnungslos erscheinender Kampf, der sich dann auch tatsächlich erwartungsgemäß als hoffnungslos erweist! Hoffnungslosigkeit ist die Grundstimmung im Horror, wo es darum geht, sich mit der Gewissheit des eigenen Todes abzufinden. Die Grundaussage des heroischen Konfliktes hingegen ist die: Es lohnt sich, für das Gute zu kämpfen! Es gibt keine Hoffnung, den Tod zu beisegen, aber es gibt die berechtigte Hoffnung, das Böse zu besiegen.

Gegen dieses Prinzip darf eine Geschichte um heroische Charaktere nicht verstoßen. Eine von Anfang an unabwendbare Niederlage ist genau so dämlich und enttäuschend, wie ein “Horror”-Film, in dem jedes potenzielle Opfer entkommt und alle Monster besiegt werden.

MaRo (und ja, er hat selbst zugegeben, dass er für diese Entscheidung die Verantwortung trägt) wollte aus Mirrodin New Phyrexia machen, und dies ist auch geschehen, wobei allerdings aus der nicht vorhandenen Dramatik (im Unterschied zur Tragik) dieses Ereignisses noch rasch eine Block-umspannende Geschichte gestrickt wurde (dass es auf Mirrodin nach Abschluss der Storyline des ersten Blocks überhaupt noch Leben gab, wurde schließlich nachträglich definiert, indem die Funktion der Soul Traps uminterpretiert wurde), die jedoch den Anforderungen an eine gelungene Geschichte nicht genügt, weil sie nicht wirklich etwas zu erzählen hat.

Phyrexia hat Mirrodin infiziert und übernommen.

Das ist die gesamte Geschichte, und sie taugt nicht für einen ganzen Block. Deswegen bin ich maßlos entäuscht, und deswegen war der ursprüngliche Plan, gleich mit New Phyrexia zu beginnen (und sich dann eine andere Storyline einfallen zu lassen) besser.

So – am Schluss will ich erneut einen Hinweis in eigener Sache setzen (da ich gelernt habe, dass ich dies bislang zu selten getan habe): Diejenigen unter Euch, die Geschichten mögen, in denen sich langfristige charakterliche Entwicklungen ihrer Figuren abzeichnen, und die in einer Welt spielen, unter deren Oberfläche sich eine Vielzahl miteinander verwobener Mysterien verbergen, sollten unbedingt meinen Fantasy-Fortsetzungsroman Die Anstalt von Arkheim lesen! Zwar sind nunmehr bereits 34 Kapitel (in internetfreundlicher Portionierung) erschienen, aber Ihr habt trotzdem noch die Gelegenheit, die allerersten Anfänge dieser epischen Erzählung mitzuverfolgen, bevor deren Verzweigungen und Vertiefungen sich vollends offenbaren. Nehmt Teil am bewegten Leben von Aurora und Tirvo und ihren Bemühungen, die geheimnisvolle und gefährliche Welt, in der sie agieren, zu verstehen!

Die Anstalt von Arkheim

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Waterworld

March 21, 2011

Bevor ich zum eigentlichen Thema dieses Eintrags komme, ein paar Worte zu meiner jüngsten Umfrage: Tatsächlich kannte doch beinahe jeder Dritte meinen Fantasy-Fortsetzungsroman Die Anstalt von Arkheim noch nicht! Offensichtlich ist es doch sinnvoll, noch häufiger darauf hinzuweisen. Und noch ein Tipp für diejenigen, die bislang noch nicht dazu gekommen sind: Einfach die Kapitelübersicht bookmarken und immer, wenn man mal ein paar Minuten Zeit hat, ein Kapitel lesen! Alle Kapitel sind mit 1000 bis 2000 Wörtern extra für das gelegentliche Lesen vor dem Bildschirm portioniert.

Nun aber zu Magic!

Zur Zeit experimentiere ich mit selbstgemachten Limited-Umgebungen herum, um herauszufinden, was funktioniert und was nicht. Ein interessanter Abweg, auf den ich dabei geraten bin, ist der Wasserweg: Mein Ziel war es, Karten auf besonders niedrigem Power Level zu benutzen (und mit “benutzen” meine ich, dass man sie auch tatsächlich in sein Deck steckt und damit spielt). Weil das Ganze nur ein Experiment war, wollte ich die Umgebungsgröße minimal klein halten: 192 Karten, die sich alle im Pool befinden (ich kehrte also zu 12-Karten-Boostern zurück). Um dem Problem des sich selbst abwickelnden Draftverlaufs aus dem Weg zu gehen, das auftreten kann, wenn man zu viert in einer kleinen Umgebung mit einfarbigen Karten draftet (man findet rasch seine Farben und nimmt einfach immer die Karten daraus), kam ich auf die Idee, eine Umgebung zu schaffen, in der alle Spieler alle Karten benutzen können, so dass sie beim Draften ein Maximum an Optionen besitzen.

Somit entstand also die einfarbige Umgebung Waterworld. Nach der Enttäuschung mit The Simple Things wurde ich diesmal sehr angenehm überrascht: Sowohl das Draften als auch das Spielen macht mit Waterworld so richtig Spaß! Obwohl alle Spieler blaue Decks draften, gibt es doch genügend Spielraum für taktische Ausrichtungen und Synergien, dass diese Decks sich spürbar unterscheiden. In meinem ersten Probedraft entstanden ein auf Artefaktrekursion basierendes Deck; ein sehr manareiches Fatty-Deck, welches seinem Manaüberschuss mit Manlands und Filtereffekten entgegenwirkte; ein klassisches auf Countern und Kartenziehern basierendes Kontrolldeck; sowie ein Beatdown-Deck mit Affinity- und Metalcraft-Synergien.

Vor allem das Spielen hat mich aber begeistert! Die sehr ausgeglichenen Kartenstärken führen dazu, dass man endlich wieder MAGIC spielt – Wechsel zwischen Offensive und Defensive, Ressourcenmanagement, Abtauschen, graduelles Akkumulieren von Vorteilen, Bluffen, vor allem aber ständiges Evaluieren des Boards, der eigenen und (vermuteten) gegnerischen Hand und der Decks – nicht Killerkreaturen, für die man entweder ein Removal hat oder sofort an ihnen stirbt, bestimmen die Partie, sondern komplexe Situationen, in denen Karten wie Myr Retriever, Perilous Myr, Quicksand, Voyager Staff oder Buyoancy Schlüsselrollen einnehmen, und die von Glass Golem, Phyrexian War Beast, Clockwork Condor und Somber Hoverguard dominiert werden. Das ist das Spiel, das mich damals gegen meinen erklärten Willen begeisterte!

Diesmal kann ich also aus voller Überzeugung eine Empfehlung geben: Waterworld macht Spaß! Sicher ist das keine Umgebung, die man ein Dutzend Mal benutzen möchte, aber sowohl für weniger erfahrene Spieler, welche die Grundlagen der Magic-Strategie noch erlernen, als auch für alte Hasen, die das “Grassroots”-Feeling vermissen, als auch für die neue Generation Spieler, für die Siege in Magic untrennbar mit goldenen und violetten Symbolen verknüpft ist, ist sie als Lehrstück und amüsante Abwechslung hervorragend geeignet.

Da alle Karten der Umgebung sich auch im Pool befinden, wegen der Homogenität des Power Levels, aber vor allem schlicht aus Faulheit habe ich diese Umgebung nicht in Seltenheitsstufen unterteilt – gründliches Mischen und Aufteilen auf die Booster reicht völlig aus, denke ich.

Hier ist also

Waterworld!

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Ungelesenes

March 16, 2011

Ich denke mal, Ihr wisst alle, dass dies hier nicht mein einziges Blog ist.

…oder?

Ihr kennt doch alle Ein Platz für Andi?

Wisst Ihr, mir ist schon klar, dass Ihr hierher gefunden habt, weil Ihr Euch für Magic interessiert. Andererseits hätte ich schon angenommen, dass dieses uns gemeinsame Interesse ein Indikator dafür wäre, dass viele von Euch auch andere Interessen mit mir teilen. So ist das jedenfalls in meinem Bekanntenkreis – aber natürlich ist der als Stichprobe nicht repräsentativ, weil er nun einmal mein Bekanntenkreis ist…

Mir geht es heute in erster Linie um meinen Fantasy-Fortsetzungsroman Die Anstalt von Arkheim, der unterdessen bereits seit einem Vierteljahr mit durchschnittlich ungefähr zwei Fortsetzungen pro Woche in Internet-Aufmerksamkeitsspannen-gerechten Häppchen erscheint: Warum lest Ihr den eigentlich nicht? DASS Ihr ihn nicht lest, kann ich aus den WordPress-Statistiken ohne größere Mühe herleiten – der eine oder andere hat vielleicht von hier dorthin gefunden, aber das ist eher ein Tröpfeln als ein Rinnsal – aber WARUM eigentlich nicht? Die Frage interessiert mich, und deswegen gebe ich sie jetzt an Euch weiter: