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Ein paar Fakten, ein paar Ramblings

May 4, 2010

Tja, Mr. Rosewater hat bereits auf meine zweite Mail nicht mehr geantwortet. (Ich hatte sie sicherheitshalber nach zehn Tagen Abwarten noch einmal abgeschickt, da es ja vorkommen KANN, dass Mails zwischen AOL und GMX verloren gehen.) Ist der Mann einfach zu beschäftigt, um auch nur eine kurze Antwort in der Art von “While I appreciate it that you care so much for this game, I’m afraid my schedule will not allow me to participate in a prolonged discussion. I will still read all mail sent to me, though, so don’t worry that your concerns will go unnoticed. Keep playing!” zu senden? Oder zehrte bereits diese beginnende Diskussion so sehr an seinen Nerven, dass er mich bewusst ignoriert, in der Hoffnung, dass ich sie rasch aufgebe?

Und wie soll ich reagieren? Ist meine ursprüngliche Annahme, dass es eh sinnlos ist, ihm zu mailen, damit bereits bestätigt, oder sollte ich mir weiterhin die Mühe machen, ganz nach dem Motto “steter Tropfen höhlt den Stein”?

Vielleicht habt Ihr ja in den Kommentaren etwas Kluges dazu zu sagen.

Wie auch immer, es ist mal wieder an der Zeit, ein paar mehr oder weniger technische Dinge in eigener Sache abzuarbeiten:

Einmal steht immer noch ein Arbeitsnachweis von mir aus, nämlich für meinen Artikel “Spaß”, aus dessen Diskussionsumfeld übrigens auch die Idee stammte, MaRo zu mailen.

Dann will ich Euch darauf hinweisen, dass zu meiner schon vorher bereits äußerst umfangreichen Sammlung von Tauschkarten in den letzten Tagen mehrere hundert Rares (sowohl neue als auch alte) hinzugekommen sind! Falls Ihr in Berlin oder Umgebung beheimatet seid und Übereinstimmungen Eurer Wantz und Needz mit meinen (natürlich über Kreuz) feststellt, dann könnte man sich doch vielleicht einmal zum guten alten Tauschen treffen (ganz ohne den Umweg über die Deutsche Post). Natürlich sind prinzipiell auch postalische Tauschs oder auch ein Verkauf von meiner Seite denkbar, aber wie Ihr vermutlich wisst, bin ich kein allzu großer Fan davon und forciere solche Geschichten daher von mir aus eher nicht.

Da sie mir gerade durch den Kopf gehen, will ich zwei recht bemerkenswerte Zitate mit Euch teilen, auf die ich in den letzten Wochen gestoßen bin:

“du bist der letzte von dem ich irgendetwas wie Kritik entgegennehme”, so sprach Holzi. Das ist eine sehr vernünftige Einstellung! Insbesondere, wenn man gerade einen dermaßen unsäglichen Artikel verfasst hat, dass eine niveaubewusste Redaktion den Autor eigentlich persönlich hätte vorladen müssen, um Gelegenheit zu haben, ihn mit dem kräftigen Arschtritt, den er sich mit seiner praktischen Arbeitsverweigerung verdient hat, wieder vor die Tür zu setzen. Da ist man ganz offensichtlich an ehrlicher Kritik nicht interessiert, denn man weiß ja eh vorher bereits, wie sie ausfällt. Ein Versand, der absichtlich leere Verpackungen verschickt, hat gewiss keinerlei Interesse daran, einen Reklamationsschalter einzurichten.

Und dann war da noch: “dass der Pischner keine Ahnung von Magic hat ist doch auch nix Neues”, von irgendjemandem namens “monkeymafia”. Welch ein brillianter Selbstdiss! Wie wenig Ahnung muss man selbst von Magic haben, um auf diese Idee zu kommen?

So langsam beginne ich mich ja zumindest ein ganz klein wenig daran zu gewöhnen, die Magic-Szene mehr und mehr von außen zu betrachten. Von den bislang für die DM qualifizierten Spielern sagt mir nur ein Bruchteil etwas, darunter sind jedoch solche Lichtgestalten wie DJ Lukas, Duodax und Spam. MartenJ fehlt wohl noch.

Ach ja: So lange mein erster ROE-Draft letzte Woche noch nicht ausgewertet ist, befinde ich mich in der erstaunlichen Position bei etwaigen Diskussionen über Magic mit Kai Budde RECHT ZU HABEN! (Weil, wie wir ja alle wissen, Recht hat immer der mit dem höheren Rating.) So ganz sterben alte Gewohnheiten eben doch nicht: Obwohl ich auf keinen Fall zur DM fahren werde, ertappe ich mich doch gelegentlich immer wieder dabei, dass ich auf mein Rating schaue und mir so etwas sage wie “noch zwei gute Drafts, und Du bist für die DM qualifiziert…” Es hängt vermutlich mit den Eigenheiten des Total Rating zusammen, aber in meiner ganzen aktiven Zeit war ich genau ein einziges Mal via Rating bei einer DM. Jetzt, wo ich mich endgültig dazu entschieden habe, diesen Level des Spiels aufzugeben, befinde ich mich konstant zumindest in Schlagweite, gelegentlich sogar deutlich über der Qualifikationsgrenze. Okay – eine andere mögliche Erklärung dafür ist natürlich, dass ich nur noch Limited spiele und mein Total Ranking sich daher meinem Limited Ranking annähert, welches eigentlich schon immer deutlich besser war als mein Constructed Ranking (ich schreibe hier “Ranking”, nicht “Rating”, da die Ratings selbst mit dem Total Rating nicht vergleichbar sind).

So richtig überzeugt mich dieses Total Rating allerdings nicht. Das gute alte Composite war dann doch erheblich aussagekräftiger gewesen, nicht nur, weil es weniger schwankungsanfällig war. Das Total hingegen kann man, wenn es um die Einschätzung der Spielstärke eines Spielers geht, mehr oder weniger in die Tonne treten. Irgendwie ist es inkonsequent, dass es einmal im Jahr beim Rating Cut für die Nationals relevant wird, wenn ansonsten Pro-Tour-Punkte zu 95% für alle Standing-basierenden Qualifikationen verantwortlich sind.

Andererseits ist diese Vernachlässigung eines aussagekräftigen Ratings seitens der DCI auch wieder konsequent. Magic als mentaler Sport – das war einmal. Wer außer mir erinnert sich eigentlich noch daran, dass dieses Verständnis unseres Lieblingsspiels einmal eine zentrale Marketingstrategie gewesen war?

Damals, da infiltrierten professionelle Bridge-Spieler einst die frühe Pro Tour. Heute sind die “professionellen” Magic-Spieler praktisch alle zum Pokern abgewandert.

Ist es eigentlich möglich, dass Typen, die bei Magic nichts Nennenswertes auf die Reihe bekommen, beim Texas hold’em so große Nummern sind, wie sie es mit ihrer großem Klappe teilweise anklingen lassen? Irgendwie glaube ich nicht daran. Gibt es da eigentlich nicht auch Ranglisten? Gefunden habe ich nur dies hier, aber das kann doch irgendwie nicht alles sein… Unnötig zu erwähnen, dass da kein von Magic her bekannter Name auftaucht. Wo verstecken die sich alle? Wer weiß es?

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Veronika, das Richtigmacher-Naturtalent

June 3, 2009

Ich sehe gerade, dass Veronika Ronge ein Total Rating von 2097 besitzt. Damit ist dieses Mädel per Rating für die Pro Tour qualifiziert! Aus aktuellem Anlass frage ich deswegen noch einmal nach:

WER ZUR HÖLLE IST VERONIKA RONGE?

Wie ist es, bitteschön, möglich sich in die TOP 50 der Weltrangliste vorzuspielen, ohne jemals auf einer Pro Tour oder einem Grand Prix – ach was, einem PTQ! – aufzufallen? Nun mag Veronika ja ausschließlich Legacy- und Vintage-Events spielen, die man kaum mitbekommt, aber wie kann das ein dermaßen hohes Rating ermöglichen? Selbstverständlich hat sie auch bislang null Pro Tour Punkte. Ich würde ja zu gerne einen Blick in ihre Ratings History werfen, aber leider ist das ja nicht möglich.

Es riecht nach Fisch! Ich will hier an ein paar Dinge erinnern: Wenn man mit einem um 300 Punkte höheren Rating als der Gegner Unentschieden spielt, verliert man so viele Punkte, dass man gegen entsprechend starke Gegner drei Mal gewinnen muss, um das auszugleichen. Wenn man hingegen verliert, muss man SIEBEN Mal gewinnen, um dies auszugleichen. 300 Punkte Unterschied, das bedeutet bei einem Rating von 2080 Gegner mit Ratings von 1780 – das ist eigentlich bereits ein reichlich großzügig angenommener Punktedurchschnitt für eine nichtprofessionelle Umgebung! Zur Orientierung: Nur ca. achteinhalb Prozent aller in der Weltrangliste geführten Spieler besitzen ein Total Rating von 1780 oder besser. In Deutschland sind es immerhin knapp 10 Prozent, aber in jedem Fall ist das als Durchschnittswert für die Gegner in einem nichtprofessionellen Turnier schon ziemlich hoch angesetzt.

Zum Vergleich: Ich habe mit Hilfe des Rating Rechners und meiner eigenen Ratings History die Composite Ratings meiner Gegner bei dem National Qualifier, den ich letztes Jahr gespielt, und bei dem ich mich für die deutsche Meisterschaft qualifiziert habe, abgeschätzt. Im Durchschnitt betragen sie exakt 1780. Das ist also ein realistischer Ratingschnitt für die vorderen Tische eines NQ. Um in einem solchen Feld ein Rating von 2080 zu bestätigen, darf man nicht schlechter als 7-1 oder 6-0-2 gehen, und um es zu erreichen, muss man diese Scores schon recht häufig erzielen!

Noch ein Vergleich: Bei der Deutschen Meisterschaft dann, an der ja nun eindeutig bereits ein recht elitärer Kreis teilnimmt (zumindest, was das Rating der Mitspieler angeht), besaßen meine Gegner einen Ratingdurchschnitt von 1905 (ich war ausgeglichen 7-7 gegangen). Gegen Kontrahenten mit einem Rating von 1905 gewinnt man mit 2080 in einem Turnier mit einem k-value von 32 bei einem Sieg 9 Punkte, verliert aber bei einem Unentschieden 7 und bei einer Niederlage 23. In einem solchen Feld hält man sein 2080er-Rating also mit einem Score von 11-4-1. Ganz klar: Wer in einer Konkurrenz der Güteklasse des Teilnehmerfeldes der Deutschen Meisterschaft konstant solche Ergebnisse erzielen könnte, der gehört auch auf die Pro Tour!

Hält das irgendjemand für realistisch? Wer schafft es auf NQs KONSTANT 7-1 zu gehen? Wer würde bei der DM KONSTANT 11-4-1 schaffen? (Lassen wir die genauen Rundenzahlen einmal außen vor.)

Das schafft keiner von Euch. Das würden vermutlich nicht einmal Kai Budde oder Jon Finkel zu ihren besten Zeiten geschafft haben, denn dazu ist das Glückselement bei Magic zu hoch. Nein: Ratings weit oberhalb der 2000er-Grenze lassen sich nur auf professionellen Turnieren mit einem entsprechend hohen Ratingdurchschnitt der Teilnehmer und hohem k-value (Pro Touren & GPs, bei denen man Tag 2 erreicht) erzielen und halten, und gewiss nicht bei Turnieren mit k-value 16, wie sie der Normalfall sind (und ich habe bei Stichproben in der Datenbank auch keine höheren Werte für deutsche Nicht-Premier-Events gefunden). Eigentlich.

Wie aber hat Veronika das gemacht? Liegt da ein Fehler im System vor (Computer können sich ja irren)? Zum Beispiel könnte einigen kleinen Turnieren, die sie gewonnen hat, irrtümlich ein k-value von 160 zugewiesen worden sein. Hm.

Oder gibt es irgendwo eine geheime Pro Tour nur für Frauen, die regelmäßig stattfindet, und bei der Veronika zuletzt besonders erfolgreich war, über die man aber als Mann nichts erfährt, selbst wenn man ihren Namen googlet?

…oder befinden sich da tatsächlich eine Vielzahl von Turnieren mit moderatem k-value im System, bei denen Veronika mit übermenschlicher Konstanz hervorragend abschneidet? Irgendwie fällt mir das schwer zu glauben. Auf jeden Fall wäre es bestimmt einmal interessant, bei diesen Turnieren anwesend zu sein! Und wenn es dort tatsächlich mit rechten Dingen zugeht, dann möchte ich im Brustton der Überzeugung ausrufen:

VERONIKA FOR PRO TOUR!

Ein dermaßenes Ausnahmetalent MUSS doch einfach eine professionelle Magicspielerkarriere einschlagen!

Hat es eigentlich irgendjemand bemerkt?

November 30, 2008

Die neuen DCI-Total-Ratings sind ja bereits berechnet! Ich habe das auch nur ganz zufällig mitbekommen.

Ich kann nur sagen: Ich wundere mich ziemlich! Im Vergleich zum Composite (das man auch noch einsehen kann) ist da ja kein Stein auf dem anderen geblieben… Die erste Überraschung war, dass ich mich mit einem Total-Rating von 1909 plötzlich in den Top 150 deutschen Spielern (genauer: Auf Platz 147) befinde – jetzt ärgere ich mich doch ein bisschen mehr über die beiden falsch eingetragenen Draft Events in den letzten Monaten, die mich vermutlich knapp 30 Punkte gekostet haben! Auch wenn ich mich nicht mehr wirklich für das Turnierspiel engagieren will – wenn eine Rating-Qualifikation für die nächste DM möglich erscheint, dann lässt einen das dann doch nicht ganz kalt.

Hier einmal ein paar Zahlen zum Vergleich der beiden Ratings:

In der Weltrangliste werden 203183 Spieler mit einem Total-Rating geführt, gegenüber 197649 mit einem Composite-Rating. Das ist ein nur leichter Anstieg (um 2,8%), der sich durch die Integration von Spielern, die bisher ausschließlich Eternal-Formate gespielt haben, gewiss erklären lässt. Dabei reicht die Spanne von 2267 (LSV) bis 1058 (Christpher Eucken natürlich), gegenüber 2150 bis 1055 (auch wieder LSV & Eucken). Da Eucken als Ausnahmetalent möglicherweise nicht der beste statistische Indikator ist, schlüssele ich die Rating-Verteilung ein wenig genauer auf. In der folgenden Liste sind zu beiden Kategorien jeweils die Anzahl der Spieler in einem Rating-Segment, sowie ihr Anteil an der Gesamtspielerschaft in Prozent angegeben:

Ratingbereich Spielerzahl Composite Spieleranteil Composite Spielerzahl Total Spieleranteil Total
>2099 3 0 51 0,03
2050-2099 22 0,01 104 0,05
2000-2049 66 0,03 317 0,16
1950-1999 216 0,11 768 0,38
1900-1949 697 0,35 1931 0,95
1850-1899 1689 0,85 4065 2
1800-1849 3615 1,83 7167 3,53
1750-1799 6410 3,24 10438 5,14
1700-1749 9744 4,93 14151 6,96
1650-1699 16271 8,23 20003 9,84
1600-1649 52544 26,58 44369 21,84
1550-1599 94632 47,88 71407 35,14
1500-1549 10073 5,1 21387 10,53
1450-1499 1326 0,67 5113 2,52
1400-1449 264 0,13 1314 0,65
1350-1399 62 0,03 407 0,2
1300-1349 12 0,01 133 0,07
<1300 3 0 58 0,03

Das spricht eine deutliche Sprache: Das Total-Rating entzerrt die Verteilung des in der Mitte sehr stark zusammenklumpenden Composite-Ratings spürbar. Das sieht man auch am Beispiel des ersten Zentils (also dem Rating desjenigen Spielers, der jeweils nach 10% der absteigend sortierten Einträge steht): Beim Total-Rating beträgt dies 1924, beim Composite-Rating 1866. Ebenso beim neunten Zentil (also der 90% Marke): 1538 Total, 1562 Composite. (Die Eigenschaft, dass viele Spieler, die ein wenig unter dem Durchschnitt von 1600 liegen, das Gegengewicht zu einigen wenigen, die deutlich darüber liegen, darstellen, besitzen natürlich beide Ratings.) Grob gesprochen hat das Total-Rating also die Tendenz, guten Spielern noch bessere, und schlechten Spielern noch schlechtere Ratings zuzuteilen.

Natürlich ist das nicht die ganze Wahrheit. So hat bisher vielleicht ein ambitionierter Turnierspieler die irrelevanten Formate Legacy und Vintage nur so zum Spaß gespielt, und muss dann jetzt mit Erschrecken feststellen, dass sein hart erarbeitetes Composite-Rating plötzlich flöten ist und durch ein erheblich unspektakuläreres Total-Rating ersetzt wurde! Ebenso können sich natürlich Eternal-Spezialisten, die vorher kein (also, kein nennenswertes oder auch wirklich KEIN) Composite-Rating besessen haben, über ein starkes Total-Rating freuen.

Ich vermute allerdings, die größten Umwälzungen gibt es für diejenigen, die auf einem hohen Teil-Rating vor sich hin gecampt hatten, während sie in der anderen Disziplin munter weiter spielten. Nun, wo plötzlich im Nachhinein sämtliche Turniere in chronologischer Reihenfolge verarbeitet werden, stellt man dann fest, dass man zum Beispiel ein Constructed-Rating von knapp 2000, welches man ein Jahr lang nicht angefasst hat, durch das Spielen zahlreicher Limited-Turniere, welche das dazu gehörige Rating zwischen 1650 und 1750 schwanken ließen, weitestgehend erodiert hat. Es ist nämlich weiterhin so, dass jeweils die zuletzt gespielten Turnier den stärksten Einfluss auf das Rating haben.

Ob das Ganze jetzt eine positive, negative oder neutrale Änderung ist, vermag ich noch nicht zu beurteilen. In jedem Fall kotzt es mich zwar an, dass ein Goldkettchen-Format wie Vintage nun durch die Hintertür doch noch geadelt wurde, aber ich bin mir nicht sicher, wie viel Einfluss dieser Umstand in der Praxis tatsächlich hat, so lange weiterhin keine relevanten Turniere in diesem verkannten Funformat stattfinden.

Irgendwie ist es schade, dass Spezialisierungen verloren gehen. Andererseits kann ein Spieler unterhalb des Pro-Niveaus nun durch Spielen ausschließlich von Turnieren einer Gattung ein hohes Gesamtrating erreichen. Ein Pro, der diese Bezeichnung verdient, sollte eh Constructed und Limited beherrschen, aber ein Gelegenheitsturnierspieler ist nun in der Lage, sich auf seine Stärken zu konzentrieren und sich damit womöglich Byes bei Grand Prixs und Qualifikationen via Rating für seine Nationals zu erspielen, was wiederum positiver klingt.

Nun ja, man muss sehen, wie sich das Ganze entwickelt (und wie lange die RL-Turnierszene überhaupt noch bestehen bleibt). Eine Frage habe ich aber an Euch: Wer zur Hölle ist Veronika Ronge? Und wie hat sie es geschafft, sich ein 2000er Total Rating zu erspielen, ohne dass ich jemals etwas von ihr gehört hätte? Ihre Einzel-Ratings legen es ja sehr nahe, dass sie zuletzt ein paar Turniere in Constructed-Formaten gewonnen hat. Ist das so, und schlägt das wirklich dermaßen durch? (Und hätte man nicht auch dann etwas darüber im Netz lesen müssen – Frauen sind in der deutschen Magic-Turnierszene schließlich immer noch praktisch Aliens?)