Typ C

Die offensichtliche Frage muss ich natürlich zuerst klären: Was zum Tarmogoyf ist denn bloß “Typ C”?

Nun, “Typ C” ist ein neues Casual-Format, welches ich propagieren will, und das “C” steht – nein, NICHT für “Casual” – es steht für “Community”!

Dazu muss ich ein bisschen weiter ausholen. (Wieso glaube ich nur, dass ich, wenn ich meinen Text auf PlanetMTG lese, neben diesem Abschnitt hier das Bild einer gewissen roten Shadowmoor-Uncommon finden werde?)

Die Magic-Gemeinde zerfällt, oder vielmehr ist sie bereits zerfallen. Waren früher einmal Spieleläden Kristallisations- und Integrationspunkte unserer Szene, so existieren heute zahlreiche Parallelgesellschaften: Da sind die MTGO-only-Spieler; die Nur-Drafter; die kleine Gemeinschaft der Hardcore-PTQ-Spieler; die immer weiter wachsende Legacy-Community; die Casual-Zocker; die “Grassroots”-Kiddies… Sicher gibt es da noch Überschneidungen und Berührungspunkte, aber diese werden weniger und weniger. Legacy- und PTQ-Spieler nehmen gerade eben noch so voneinander Notiz. Casual-Zocker bevorzugen die Atmosphäre einer netten Kneipe in erwachsener Gesellschaft gegenüber den beengten und lärmenden Verhältnissen des eingezwängt Seins zwischen Schulkindern in den verbliebenen Spieleläden. Drafter kontaktieren Constructed-Spieler häufig nur noch über MKM, wenn sie ihnen ihre Rares und Mythic Rares verscherbeln. MTGO-Spieler sieht man als RL-Zocker vielleicht noch zu Prereleases und Grand Prixs. Judges planen aus geheimen unterirdischen Bunkern heraus die Weltverschwörung. Ach ja, und Magic stirbt.

Na gut, die letzte Aussage nehme ich zurück, oder zumindest relativiere ich sie: Standard stirbt. Darüber habe ich schon oft genug geschrieben. Hier geht es mir diesmal darum, welchen Verlust das Aussterben dieses Formats für die Magic-Szene bedeutet: Das wöchentliche Standardturnier war in früheren Zeiten eine Veranstaltung für fast alle Magicspieler gewesen. Standard war das erste Format, welches die Kiddies spielten. Standard war das Format, für welches die Casual-Spieler ihre Sammlungen nach legalen Karten durchkämmten. Standard war das Format, für welches Turnierspieler das ganze Jahr über Decks entwarfen und testeten. Andere Constructed-Formate stellten keine Alternative dar, weil sie praktisch nicht gespielt wurden, und Draft oder Sealed führten im Vergleich ein Mauerblümchendasein. Ach ja, und Magic Online wurde von den meisten lediglich misstrauisch beäugt. Wer Magic spielte, spielte Standard; deswegen hieß das Format so. So einfach war das.

Warum das nicht mehr so ist, darauf gibt es eine Menge Antworten. Da sind die immer größer werdenden Altersunterschiede zwischen den Spielergruppen, welche unterschiedliche Lebenseinstellungen bedingen. Da ist das immer krassere Missverhältnis zwischen der Anzahl standardlegaler und nichtstandardlegaler Karten, welches zwingend einen Zulauf zu alternativen Formaten wie Legacy oder Highlander begründete (denn die Leute wollten natürlich weiterhin mit ihren Karten spielen). Da ist die Erkenntnis von Wizards, dass Constructed-Turnierspieler nur zu einem geringen Teil für ihren Gesamtumsatz verantwortlich sind, und ihre scheinbar folgerichtige Konzentration auf die lukrativeren Drafter und Casualspieler. Da ist die immer größer werdende geschäftliche Konkurrenz, welche das Internet für die Spieleläden darstellt, und welche diese Spiel- und Begegnungsorte immer weniger lukrativ macht.

Das sind alles Faktoren, auf die ich kaum bis keinerlei Einfluss habe, aber es gibt eine Sache, die ich ändern KANN, und die will ich hier und heute anpacken: Es gibt einfach kein Constructed-Format, welches gezielt designt wurde, um möglichst viele Magicspieler aus möglichst vielen verschiedenen Gruppen anzusprechen! Genau dies ist aber mein Impetus bei der Entwicklung von “Typ C” gewesen.

Ich will in ganz kurzer Form (und entsprechend ungenau und möglicherweise verallgemeinernd) einige zentrale Nachteile existierender sanktionierter und unsanktionierter Formate ansprechen:

Standard: Verlangt vergleichsweise hohe Einstiegskosten; schreckt Casual-Spieler durch den notwendigen Besitz und Einsatz von teuren Staples ab; verlangt wegen seiner raschen Rotation intensive und andauernde Beschäftigung damit; macht die verwendeten Karten in relativ kurzer Zeit obsolet.

Legacy: Verlangt enorm hohe Einstiegskosten; schreckt Casual-Spieler durch den notwendigen Besitz und Einsatz von teuren Staples ab; besitzt einen für viele abschreckend hohen Power Level; ist ein über lange Zeiträume stagnierendes Format.

Highlander: Verlangt vergleichsweise hohe Einstiegskosten; ist für viele Casualspieler unattraktiv, da sie ihre Deckideen nicht umsetzen können; ist für viele Turnierspieler unattraktiv, da es relativ unberechenbar ist.

Pauper: Macht einen Großteil der eigenen Kartensammlung obsolet; bietet innovativen Deckbauern vergleichsweise wenig Raum; besitzt ein sehr eng umrissenes und ohne Rotation stagnierendes Metagame.

Natürlich besitzt jedes einzelne dieser Formate auch Vorteile, und natürlich sind die von mir aufgeführten Nachteile nicht für alle Spieler relevant, aber keines davon kann wirklich eine integrative Wirkung entfalten: Formate, welche gestandenen Spielern gestatten, ihren Kartenpool zu nutzen, sind für Neueinsteiger tendenziell unerschwinglich. Formate, welche eine intensive Beschäftigung mit ihnen belohnen, sind für Casualspieler tendenziell zu zeitintensiv. Das ist auch kein Zufall: Keines dieser Formate ist als KOMPROMISS designt worden – sie alle befriedigen die Ansprüche mehr oder weniger klar definierter Untergruppen der Magic-Gemeinde.

Mein Ansatz ist also, diese unvereinbar erscheinenden Gegensätze so weit wie möglich miteinander zu vereinen! Ich will mit “Typ C” ein Format erschaffen, welches für einen großen Teil der Spieler aus mehreren wichtigen Untergruppen interessant ist: Die Legacy-Spieler sollen beim Deckbau auf ihren großen Kartenpool zurückgreifen dürfen. Die neueren Spieler sollen keinen allzu großen Nachteil davon haben, dass ihnen ältere Karten fehlen. Casual-Spieler sollen in der Lage sein, aus innovativen Ideen einigermaßen kompetetive Decks zu entwickeln, ohne sich intensiv und ständig mit dem Metagame auseinander setzen zu müssen. Turnierspieler wiederum sollen dafür belohnt werden, sich eingehende Gedanken über die Optimierung ihrer Decks zu machen.

Mein Ziel ist es, ein äusserst vielfältiges Metagame zu erschaffen, in dem man mit einem begrenzten Kartenpool trotzdem nicht übermäßig benachteiligt ist (idealerweise sollte eine Investition von ca. 30€ absolut ausreichend sein), in dem man erfolgreich mitspielen kann, ohne sich gezielt auf bestimmte Decks einstellen zu müssen, und in dem sowohl der Deckbau als auch das eigentliche Spiel maximalen Spaß bieten! Ja, das ist ein ehrgeiziges Ziel, aber ich bin optimistisch, dass es sich – auch mit Eurer Hilfe – tatsächlich erreichen lässt!

Mein Ziel ist es allerdings NICHT – das will ich ausdrücklich klarstellen! – existierende Formate obsolet zu machen: Niemand soll “Typ C” AN STELLE von Standard, Legacy, Highlander, Pauper oder wasauchimmer spielen! Idealerweise soll “Typ C” aber ein Format sein, für das man jederzeit ein Deck dabei haben kann und in jeder Gesellschaft, in der RL-Magic gespielt wird, einen Spielpartner finden kann.

Mein Ansatz ist der folgende: Ich übernehme die Grundidee vom Pauper-Format, lasse aber auch seltenere Karten in Maßen zu (wobei ich ein wenig weiter gehe als Peasant, welches – wenn ich das richtig verstanden habe – Pauper + 5 Uncommons ist): “Typ C” erlaubt jedem Spieler, 4 Rares und 12 Uncommons zu benutzen (das Sideboard eingeschlossen). Das spiegelt die tatsächliche Verfügbarkeit der Karten ungefähr wieder. Vor allem aber erlaubt es den Spielern, ihre Lieblingskarten zu benutzen! Wie soll ich einen Neuling für Peasant begeistern, wenn ich ihm einerseits erkläre, dass er es sich leisten kann, ihm aber andererseits sage, dass er seinen Ajani Goldmane nicht benutzen darf, den er gerade voller Freude aus einem Booster gezogen hat? Wieso soll der überzeugte Merfolk-Spieler seine Lord of Atlantis nicht spielen dürfen? Warum soll ich die Kreativität eines Casual-Spielers, der unbedingt ein Deck um Hive Mind herum bauen will, unnötig abwürgen?

Klar ist: “Typ C” ist kein Sealed Deck. Bereits Pauper kennt einige verdammt starke Strategien, und natürlich werden Uncommons und Rares, auch in geringer Zahl, das Niveau noch einmal enorm erhöhen. Da es außerdem mein Ziel ist, dass auch Oldschool-Spieler sich in “Typ C” nach Lust und Laune austoben können (und zwar insbesondere auch dann, wenn sie seit einem Jahrzehnt keine neuen Karten mehr angeschafft haben!), lege ich den gesamten Eternal-Pool als Grundlage des Formates fest – und spätestens dann wird klar, was das zwingend bedeutet: Bannings! Ja, ohne eine ausführliche Banned-Liste geht es leider nicht.

Hier treffen natürlich potenziell schon wieder Welten aufeinander: Turnierspieler, welche ihre Decks optimieren wollen, und Deckbauer, welche gezielt Strategien abseits des klassischen Aggro-Kontroll-Spektrums (sprich: Kombo) verfolgen wollen, stehen Casualspielern und Neulingen gegenüber, die wenig Verständnis dafür aufbringen, wenn sie mit einem Llanowar Elf im Spiel an irgendeiner Dredge- oder Stormkombo sterben oder sich einem erste Runde Progenitus oder einer Akroma gegenüber sehen. Und es ist okay, wenn ihnen klar wird, dass sie sich für wirklich kompetetive “Typ-C”-Decks Karten wie Hydroblast, Duress oder Tormod’s Crypt besorgen müssen, aber es darf natürlich nicht der Fall sein, dass sie ohne Force of Will, Chalice of the Void, Pithing Needle oder Mindbreak Trap keine Chance haben!

Auch hier muss also ein Kompromiss gefunden werden: Ich habe erfolgreich der Versuchung widerstanden, alles zu bannen, was ich persönlich nicht mag, aber ich habe nach Wegen gesucht, solche Strategien hinreichend zu beschränken, dass “normale” Aggro- oder Kontrolldecks auch dann dagegen mithalten können, wenn sie nicht genau die richtigen Hatekarten im Sideboard (und dann auf der Starthand) haben. Ich will kreativen Deckbauern die Möglichkeit geben, ihre Lieblingskombos in ihr Deck zu integrieren, aber ich will sicher gehen, dass sie nicht mühelos an ihrem Gegner vorbei spielen können! Interaktivität muss in Typ C Trumpf sein. Spiele sollen mindestens vier Runden dauern, und mehr oder weniger generische Sideboardkarten und Disruption sollen Spielern gegen alle Decks eine Chance geben.

Noch etwas zur Vielfalt: Einige Strategien, die besonders stark auf Commons beruhen, drohen natürlich “Typ C” vom Fleck weg zu dominieren: Affinity, Elfen, Goblins, Storm… Auch diese Strategien (und schon gar nicht die einzelnen Karten darin, welche für sich genommen unschuldig sind und in kreativen und “fairen” Decks benutzt werden könnten) wollte ich nicht bannen, musste aber eine Möglichkeit finden zu verhindern, dass sie das Format zu einförmig gestalten.

Ich habe also einen Mechanismus geschaffen, welcher einen Kompromiss (das wird hier noch der MVT, der Most Valuable Term dieses Artikels!) zwischen Bannen und Nicht-Bannen darstellt und sich organisch in die Deckbauvorgaben von “Typ C” einfügt, und ich habe mir wirklich ganz, ganz krass doll Mühe gegeben, dieses Format ganz alleine perfekt auszubalancieren! Dazu habe ich doch tatsächlich die VOLLSTÄNDIGE Kartenliste durchgekämmt (wisst Ihr eigentlich, wie LANG die ist?) und mir zu jeder einzelnen Karte, die mir irgendwie problematisch erschein, ausführlich Gedanken gemacht, aber folgende Dinge sollten klar sein:

1. Ich habe garantiert etwas übersehen – diese Liste ist einfach ZU lang!

2. Ich habe vermutlich so einiges falsch eingeschätzt.

3. Ein Format ausschließlich an Hand theoretischer Überlegungen auszubalancieren, das geht natürlich nicht, egal wie gut ich bin (ich bin natürlich ganz, ganz krass doll gut!) – erst, wenn es tatsächlich gespielt wird, kann man beginnen, Feinabstimmungen vorzunehmen.

Und für alle diese Dinge benötige ich Eure Hilfe! Ich wünsche mir für diesen Artikel ganz besonders viel Feedback: Sagt, mir, was ich möglicherweise übersehen habe. Sagt mir, was ich möglicherweise falsch einschätze. Sagt mir in beiden Fällen vor Allem auch, warum! Und, am Wichtigsten: Baut Euch ein paar Decks (im RL, auf MTGO oder auf MWS) und SPIELT “Typ C”!

Ich werde für alle Anregungen ein offenes Ohr haben, aber bitte seid Euch im Klaren darüber, dass es die Umsetzung des Ganzen ist, für die ich Eure Hilfe benötige, und nicht eine Veränderung der generellen Philosophie! “Typ C” soll ein maximal integratives und interaktives, aber auch kreatives und kompetetives Format sein. Bitte behaltet das im Hinterkopf!

Noch rasch ein erklärendes Wort zu den Karten, die zwei Rare-Slots belegen: Der beschränkende Effekt ist hier nicht nur die effektive Restriktion dieser Karte auf maximal zwei Kopien, sondern eben auch der verringerte Zugriff auf weitere Rares. Ich hoffe, dass dies in vielen Fällen ausreicht, um eine Balance zu schaffen. Wenn ich der Ansicht war, dass eine Karte selbst unter diesen Umständen zu stark für das Format war (oder wenn sie eine Mechanik nutzt, die schlicht ungeeignet für kompetetives Spiel ist, so wie Ante), habe ich sie auf die Banned-Liste gesetzt. Ich könnte jetzt zu jeder einzelnen unten aufgeführten Karte noch eine Menge schreiben, aber dann wird dieser Artikel hier einfach zu lang. Weiterführende Diskussion also in den Kommentaren!

Nun aber endlich zu den exakten Regeln:

Typ C, Version 1.0

Es wird nach den allgemeinen Magic-Turnierregeln gespielt, mit Ausnahme der explizit von ihnen abweichenden Deckbauregeln. Insbesondere ist die Mindestgröße des Maindecks 60 Karten, und ein Sideboard – wenn eines vorhanden ist – muss exakt 15 Karten enthalten. Keine Karte außer Basic Lands und Relentless Rats darf in Deck und Sideboard zusammen öfter als vier Mal enthalten sein. Relentless Rats ignorieren die 4-of-Beschränkung, NICHT aber die Slot-Beschränkung.

Erlaubt sind alle Magic-Sets, die auch in Vintage erlaubt sind. Das schließt Karten, die ausschließlich als Promos erhältlich sind – so wie Nalathni Dragon – ein, ebenso wie Starter 1999, Portal, Portal Second Age und Portal Three Kingdoms. Nichtenglische Karten werden in jeder Hinsicht wie ihre englischen Pendants behandelt.

Die Häufigkeit einer Karte für die Zwecke dieses Formats ist unabhängig von der exakten Variante, die man spielt, die niedrigste Häufigkeit, mit der diese Karte in einem regulären Magic-Set gedruckt wurde. (Spezielle Sets wie Beatdown, From the Vault oder Angels vs. Demons sind keine regulären Sets, auch wenn Karten daraus gespielt werden dürfen.) Ausschließlich als Promos erhältliche Karten gelten als Rare. Zwischen Mythic Rares und Rares wird nicht unterschieden.

Reguläre Sets (bis einschließlich Ende 2009) sind:
Alpha/Beta/Unlimited, Revised, 4th, Chronicles, 5th, 6th, 7th, 8th, 9th, 10th, M10, Starter 1999, Portal, Portal Second Age, Portal Three Kingdoms, Arabian Nights, Antiquities, Legends, The Dark, Fallen Empires, Ice Age, Homelands, Alliances, Mirage, Visions, Weatherlight, Tempest, Stronghold, Exodus, Urza’s Saga, Urza’s Legacy, Urza’s Destiny, Mercadian Masques, Nemesis, Prophecy, Invasion, Planeshift, Apocalypse, Odyssey, Torment, Judgment, Onslaught, Legions, Scourge, Mirrodin, Darksteel, Fifth Dawn, Champions of Kamigawa, Betrayers of Kamigawa, Saviors of Kamigawa, Ravnica, Guildpact, Dissension, Coldsnap, Time Spiral, Planar Chaos, Future Sight, Lorwyn, Morningtide, Shadowmoor, Eventide, Shards of Alara, Conflux, Alara Reborn und Zendikar.

Ausschließlich als Promos erhältliche legale Karten sind: Nalathni Dragon, Mana Crypt, Sewers of Estark und Windseeker Centaur.

Die Häufigkeit einer Karte wird durch den Druckbogen bestimmt, auf dem sie sich befand, mit folgenden, ihre tatsächliche Häufigkeit widerspiegelnden, Ausnahmen:

(C1 bedeutet, dass eine Karte auf dem Common-Druckbogen einmal gedruckt wurde.)

Alle Basic Lands sind Common.

Starter 1999: Die ausschließlich in den 2-player-decks erhältlichen Karten sind Rares (unabhängig von der Farbe ihres Set-Symbols).

Chronicles: Die C1 sind Uncommons; die U1 Rares.

8th Edition: Die ausschließlich im Core Game Pack erhältlichen Karten sind Rares (unabhängig von der Farbe ihres Set-Symbols).

Arabian Nights: Die U2 sind Rares.

Antiquities: Die C1 sind Uncommons; die U1 Rares.

The Dark: Die C1 (Maze of Ith) ist eine Uncommon; die U1 sind Rares.

Fallen Empires: Die C1 (Delif’s Cone) ist eine Uncommon; die U1 sind Rares.

Homelands: Die C1 sind Uncommons; die U1 Rares.

Alliances: Die U6 sind Commons; die R6 Rares.

Time Spiral: Die Timeshifted-Karten sind Rares.

(Achtung: Magic Online gibt bei manchen Sets – insbesondere Homelands – NICHT die korrekten Häufigkeiten an!)

Deckbau:

Für das Deck einschließlich Sideboard stehen 4 Rare- und 12 Uncommonslots, sowie beliebig viele Commonslots zur Verfügung. Rareslots dürfen – teilweise oder komplett – auch als Uncommonslots genutzt werden. Rare- und Uncommonslots können teilweise oder komplett unbesetzt bleiben.

Um die Ausgeglichenheit und Spielbarkeit des Formates zu gewährleisten, sind einige Karten gebannt, und einige weitere Karten werden in einer höheren Häufigkeit eingestuft und/oder nehmen mehrere Slots ihrer Häufigkeit ein. (RR bedeutet, dass eine Karte zwei Rare-Slots belegt.)

Die folgenden Listen enthalten noch keine Zendikar-Karten.

Gebannt:

Länder:
Bazaar of Baghdad
Gaea’s Cradle
Library of Alexandria
Mishra’s Workshop
Serra’s Sanctum
Tolarian Academy

Artefakte:
Amulet of Quoz
Apocalypse Chime
Black Lotus
Black Vise
Bronze Tablet
Chaos Orb
City in a Bottle
Golgothian Sylex
Jeweled Bird
Mana Crypt
Mana Vault
Memory Jar
Skullclamp
Sol Ring
Time Vault

Weiß:
Balance
Divine Intervention
Land Tax
Restore Balance
Shahrazad

Schwarz:
Ad Nauseam
Contract From Below
Darkpact
Demonic Attorney
Timmerian Fiends
Yawgmoth’s Bargain

Grün:
Aluren
Channel
Earthcraft
Fastbond
Hypergenesis
Rebirth
Survival of the Fittest

Blau:
Ancestral Recall
Mana Drain
Mind’s Desire
Time Spiral
Time Walk
Timetwister
Tinker
Windfall

Rot:
Falling Star
Goblin Recruiter
Tempest Efreet
Wheel of Fortune

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Abweichende Slot-Belegung:

Länder:
Ancient Den (U)
Ancient Tomb (R)
Cloudpost (R)
Dark Depths (RR)
Darksteel Citadel (U)
Great Furnace (U)
Maze of Ith (R)
Seat of the Synod (U)
Strip Mine (R)
The Tabernacle at Pendrell Vale (RR)
Tree of Tales (U)
Urza’s Mine (U)
Urza’s Power Plant (U)
Urza’s Tower (U)
Vault of Whispers (U)

Artefakte:
AEther Vial (R)
Cranial Plating (R)
Fluctuator (RR)
Goblin Charbelcher (RR)
Helm of Awakening (R)
Krark-Clan Ironworks (RR)
Lotus Petal (U)
Metalworker (RR)
Painter’s Servant (RR)
Sensei’s Divining Top (R)
Umezawa’s Jitte (RR)

Weiß:
Balancing Act (RR)
Enduring Ideal (RR)
Enduring Renewal (RR)
Enlightened Tutor (R)
Moat (RR)
Replenish (RR)
Steelshaper’s Gift (R)

Schwarz:
All Hallow’s Eve (RR)
Animate Dead (R)
Bridge From Below (RR)
Bubbling Muck (U)
Buried Alive (RR)
Culling the Weak (U)
Dance of the Dead (R)
Dark Ritual (R)
Demonic Consultation (R)
Demonic Tutor (RR)
Disciple of the Vault (U)
Entomb (RR)
Hatred (RR)
Hymn to Tourach (U)
Living Death (RR)
Living End (RR)
Mind Twist (RR)
Necropotence (RR)
Patriarch’s Bidding (RR)
Reanimate (R)
Recurring Nightmare (RR)
Sinkhole (U)
Soul Exchange (R)
Tendrils of Agony (R)
The Abyss (RR)
Twilight’s Call (RR)
Victimize (R)
Yawgmoth’s Will (RR)

Grün:
Berserk (R)
Crop Rotation (R)
Eureka (RR)
Fierce Empath (U)
Heritage Druid (R)
Hermit Druid (RR)
Life from the Loam (RR)
Natural Order (RR)
Oath of Druids (RR)
Pattern of Rebirth (RR)
Priest of Titania (R)
Rancor (U)
Scapeshift (RR)
Sylvan Messenger (R)
Sylvan Scrying (R)
Timberwatch Elf (U)
Time of Need (R)
Tooth and Nail (RR)
Wellwisher (U)
Wirewood Herald (U)
Worldly Tutor (R)

Blau:
Brain Freeze (R)
Cephalid Illusionist (R)
Counterbalance (R)
Frantic Search (R)
Gush (U)
High Tide (U)
Ideas Unbound (U)
Merchant Scroll (R)
Mind Over Matter (RR)
Mystical Tutor (R)
Personal Tutor (R)
Reset (R)
Standstill (R)
Transmute Artifact (R)
Trinket Mage (U)

Rot:
Brightstone Ritual (U)
Desperate Ritual (U)
Empty the Warrens (U)
Fireblast (U)
Goblin Grenade (U)
Goblin Lackey (R)
Goblin Ringleader (R)
Goblin Warchief (R)
Goblin Welder (RR)
Grapeshot (U)
Homing Sliver (U)
Kiki-Jiki, Mirror-Breaker (RR)
Rite of Flame (U)
Seething Song (U)
Simian Spirit Guide (U)
Skirk Prospector (U)
Sneak Attack (RR)
Sparksmith (U)

Mehrfarbig:
Life / Death (R)
Progenitus (RR)